DE940312C - Geformte Waschmittel - Google Patents

Geformte Waschmittel

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DE940312C
DE940312C DEB6988D DEB0006988D DE940312C DE 940312 C DE940312 C DE 940312C DE B6988 D DEB6988 D DE B6988D DE B0006988 D DEB0006988 D DE B0006988D DE 940312 C DE940312 C DE 940312C
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DE
Germany
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acid
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DEB6988D
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Heinrich Dr Kuckertz
Horst Dr Preiss
Gustav Dr Schwen
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BASF SE
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BASF SE
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F5/00Coils
    • H01F5/04Arrangements of electric connections to coils, e.g. leads
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/37Polymers
    • C11D3/3746Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C11D3/3749Polyolefins; Halogenated polyolefins; Natural or synthetic rubber; Polyarylolefins or halogenated polyarylolefins
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
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    • C11D3/3746Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C11D3/3757(Co)polymerised carboxylic acids, -anhydrides, -esters in solid and liquid compositions
    • C11D3/3761(Co)polymerised carboxylic acids, -anhydrides, -esters in solid and liquid compositions in solid compositions

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Description

B 6g88
Bei der Herstellung von Stückseifen hat man bisher so gearbeitet, daß man die im Siedekessel abgesetzte, etwa 62 °/0 Fettsäure enthaltende flüssige Seife in geeigneter Weise zum Erstarren brachte. Die erstarrte Seife wurde entweder in die gewünschte Stückform geschnitten oder in Form von Schuppen, Spänen od. dgl. bis auf 70 bis 80 % Fettsäuregehalt weiter getrocknet und durch Pilieren, Strang- und Stückpressen geformt. Bei diesem Verfahren hat man es durch Auswahl des Fettansatzes in der Hand, Seifenstücke herzustellen, die beim Gebrauch, z. B. als Körperreinigungsmittel, sparsam in der Abnutzung sind. Bei der Streckung der sowohl aus flüssiger Seife direkt hergestellten Kernseife als auch bei der durch Pilieren der weiter getrockneten Grundseife hergestellten Feinseife mit wasserlöslichen anorganischen Salzen, z. B. Wasserglas, Bicarbonat, Natriumsulfat, oder wasserlöslichen organischen Verbindungen, z. B. Zucker, oder mit wasserunlöslichen indifferenten Füllstoffen, z. B. Kaolin, gemahlener Kreide usw., wird im allgemeinen mit zunehmender Füllung die Abnutzung der Stücke in gesteigertem Maße erhöht.
Bei Erzeugnissen aus synthetischen Wasch- und Reinigungsmitteln ist infolge der höheren Löslichkeit der synthetischen Produkte eine stärkere Abnutzung beim Gebrauch vorhanden.
Man hat schon vorgeschlagen, Seifen als Füllmittel wasserlösliche Salze carboxylgruppenhaltiger Polymerisate oder Mischpolymerisate zuzusetzen.
Man hat auch schon geformte Waschmittel hergestellt, indem man natürliche Seifen mit Kautschukmilch verarbeitete.
Es wurde nun gefunden,, daß geformte Waschmittel
aus synthetischen anionaktiveri, kationäktiven oder nicht ionogenen Waschmitteln, denen in Wasser schwer oder nicht lösliche, nicht vulkanisierbare Polymerisationsprodukte aus Verbindungen mit mehrfachen Kohlenstoffbindungen einverleibt sind, sich " sehr sparsam abnutzen und ein vorzügliches Schaum- und Reinigungsvermögen zeigen.
Geeignete Polymerisationsprodukte aus Verbindungen mit mehrfachen Kohlenstoffbindungen sind z. B. Polyäthylen, Polyisobutylen, Polyvinylacetat, Polyvinylchlorid, Polyacrylsäure, Polyacrylsänrenitril/Polyacrylsäureester, Polymethacrylsäure, Polystyrol bzw. deren Derivate sowie Mischpolymerisate aus den genannten Stoffen miteinander oder mit anderen Komponenten.
Als synthetische anionaktive Waschmittel seien beispielsweise genannt: die Salze der echten Sulfonsäuren von höhermolekularen -aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen Verbindungen, z. B. Sulfopalmitinsäure, Sulfonierungsprodukte von Mineralölfraktionen, Sulfonierungsprodukte von Olefinen, Verseifungsprodukte von Paraffinsulfochloriden, sulfonsaure Salze von alkylierten aromatischen Kohlen-Wasserstoffen u. dgl. Auch die Salze der Kondensationsprodukte aus höhermolekularen Fettsäuren und Aminoalkyl- oder Oxyalkylsulfonsäuren oder Oxy- bzw. Aminocarbonsäuren sowie Eiweißabbauprodukten sind geeignet, ferner die Salze der Schwefelsäureester oder Phosphorsäureester von gesättigten oder ungesättigten Alkoholen oder eine oder mehrere Hydroxylgruppen enthaltenden Estern, Äthern, Amiden, Aminen usw.
Als kationaktive Waschmittel, die für die Herstellung der beschriebenen geformten Waschmittel geeignet sind, nennen wir z. B. Verbindungen des 5wertigen Stickstoffs, des 5wertigen Phosphors oder des 4wertigen Schwefels, die mindestens einen höhermolekularen Rest aufweisen, in Form ihrer Salze oder freien Basen, z. B. Dodecyltrimethylammoniumbromid.
Als nicht ionogene Waschmittel eignen sich beispielsweise kapillaraktive, organische. Verbindungen, die einen oder mehrere Polyglykolätherreste aufweisen,
z. B. das Einwirkungsprodukt von Äthylenoxyd auf höbermolekulare Alkohole, Phenole, Naphthole, Alkylphenole, höhermolekulare Carbonsäuren, Säureamide oder Amine, oder kapillarakfive Derivate von mehrwertigen Alkoholen, z. B. Ester höherer aliphatischer Carbonsäuren mit Sorbit oder Polyglycerin, oder Polyglykole.
Die in Wasser schwer oder nicht löslichen, nicht vulkanisierbaren Polymerisationsprodukte aus Verbindungen mit mehrfachen Kohlenstoffbindungen werden zweckmäßig in Form von Emulsionspolymerisaten oder als Pulver, oder durch Verwalzen oder Kneten der plastifizierten Polymerisationsprodukte mit den Waschmitteln vermischt. Auch in Lösung in organischen Lösungsmitteln, können die Polymerisationsprodukte angewandt werden. Die Polymerisation der erwähnten Produkte kann gegebenenfalls auch erst erfolgen, nachdem die monomeren oder niedrig polymerisierten Verbindungen mit mehrfachen KohlenStoffbindungen dem Waschmittel einverleibt worden sind. Außer den genannten Produkten können auch noch andere Verbindungen, beispielsweise Kondensationsprodukte aus Phenolen oder Aminogruppen enthaltenden Verbindungen mit Aldehyden verwendet werden. Oftmals ist noch ein Zusatz von indifferenten anorganischen Füllstoffen, z. B. Kaolin, empfehlenswert. Auch weitere, bereits bekannte Zusätze, z. B. solche von Quellungskolloiden, wie Alkylcellulose, Leim, Kasein, oder von wasserlöslichen Derivaten organischer Polymerisationsprodukte oder Kondensationsprodukte können Verwendung finden.
Da sich synthetische Waschmittel, insbesondere unter Mitverwendung von mineralischen Füllstoffen u. dgl., im Gegensatz zu gewöhnlichen Seifen nicht ohne weiteres verformen lassen, war aus den obenerwähnten bekannten Vorschlägen kein Analogieschluß auf das Verhalten synthetischer Waschmittel zu ziehen. Es bedeutet einen erheblichen technischen Fortschritt, in den genannten Polymerisationsprodukten Stoffe gefunden zu haben, die es in ausgezeichneter Weise gestatten, synthetische. Waschmittel in geformte Produkte überzuführen.
Die in den Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
Beispiel 1
10 Teile Dodecyltrimethylammoniumbromid, isTeile einer 3O°/0igen Emulsion von Polyacrylsäurebutylester und 75 Teile fernst gemahlene Kreide werden sorgfältig miteinander verknetet. Man preßt die Masse zu Stücken, die als Handreinigungsmittel geeignet sind.
Beispiel 2
30 Teile einer wäßrigen Paste des Umsetzungsproduktes von Ölsäurechlorid mit methylaminoessigsaurem Natrium mit einem Trockengehalt von 8o°/0, 20 Teile einer 25°/0igen Emulsion von Polyvinylchlorid und 50 Teile Kaolin werden in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise verarbeitet.
Beispiel 3
30 Teile des Umsetzungsproduktes von Palmkernfettsäurechlorid mit isäthionsaurem Natrium, 20 Teile einer 40%igen Emulsion von Polyvinylacetat und 50 Teile Kaolin werden miteinander gemischt, worauf no das Gemisch in üblicher Weise auf Stücke verarbeitet wird.
Beispiel 4
20 Teile des Einwirkungsproduktes von 20 Mol Äthylenoxyd auf je 1 Mol Oleylalkohol, 20 Teile eines 5o°/0igen Emulsionspolymerisates aus gleichen Teilen Acrylsäurebutylester, Vinylchlorid und Vinylacetat und 60 Teile Kieselgur werden innig gemischt und in Stückform gebracht. Das Waschmittel eignet sich vorzüglich zum Reinigen von mit Ruß und Öl beschmutzten Händen.
Beispiel 5
30 Teile einer wäßrigen Paste, enthaltend 50 °/0 des Natriumsalzes des sauren Schwefelsäureesters von
Dodecylalkohol, ίο Teile einer Paste aus gleichen Teilen Polyvinylchlorid und Trikresylphosphat und 60 Teile Kaolin werden unter Zusatz von Fliederparfüm miteinander vermischt, piliert, durch eine Strangpresse geführt und in Stückform gebracht. Man erhält eine gute Toilettenseife.
Beispiel 6
30 Teile des Umsetzungsproduktes von Kokosfettsäurechlorid mit methylaminoäthansulfonsaurem Natrium, 40 Teile gepulvertes Polyvinylacetat, 10 Teile Wasser und 20 Teile Kaolin werden zusammen verwalzt und zu Handwaschstücken verarbeitet.
Beispiel 7
25 Teile des Verseifungsproduktes eines aus Paraffin
gewonnenen Sulfochlorids, 15 Teile einer 5o°/0igen Emulsion von Polyisobutylen und 60 Teile totgebrannter Gips werden miteinander vermischt und zu Handwaschstücken verarbeitet.
Beispiel 8
30 Teile des Natriumsalzes von sulfiertem Cetylbenzol, 20 Teile einer 5o°/0igen Emulsion eines Polymerisationsproduktes aus Butadien und 50 Teile Kaolin werden miteinander vermischt und zu Würfeln geformt. Man erhält ein Reinigungsmittel, das sich auch bei längerem Gebrauch sparsam abnutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 805 718.
    Geformte Waschmittel, enthaltend synthetische Waschmittel und ferner in Wasser schwer oder nicht lösliche, nicht vulkanisierbare Polymerisationsprodukte aus Verbindungen mit mehrfachen Koh lenstoff bindungen.
    «509 669 3.56
DEB6988D 1941-08-18 1941-08-19 Geformte Waschmittel Expired DE940312C (de)

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DEB6988D DE940312C (de) 1941-08-18 1941-08-19 Geformte Waschmittel

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DE884561X 1941-08-18
DEB6988D DE940312C (de) 1941-08-18 1941-08-19 Geformte Waschmittel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE940312C true DE940312C (de) 1956-03-15

Family

ID=25954034

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DEB6988D Expired DE940312C (de) 1941-08-18 1941-08-19 Geformte Waschmittel

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2461139A1 (de) * 1973-12-26 1975-07-10 Unilever Nv Toilettenseifenstuecke

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR805718A (fr) * 1935-05-02 1936-11-27 Kalle & Co Ag Lessive

Patent Citations (1)

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