DE940689C - Scherkopf fuer einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderfoermigen Haarsieb - Google Patents
Scherkopf fuer einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderfoermigen HaarsiebInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/14—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the rotary-cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor
- B26B19/16—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the rotary-cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor involving a knife cylinder or a knife cone or separate cutting elements moved like a rotating cylinder or a rotating cone
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Description
Die Erfindung betrifft einen Scherkopf für einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderförmigen
Haarsieb, einen sich in der Achse des Haarsiebes erstreckenden Messerantriebsglied und
zwei von diesen getragenen Messern, deren Schneiden unter Fliehkraftwirkung sich an die Innenfläche
des Haarsiebes anlehnen.
Bei bekannten Scherköpfen dieser Art sind die Klingen auch im Ruhezustand ausgewölbt, weil die
Tragstücke sich nicht in der Antriebswelle verschieben können, sondern mit letzterer starr verbunden
sind. Beim Aufsetzen des Haarsiebes müssen die Schneiden daher einwärts gebogen werden, was
zwar bei der Montage in der Fabrik mit einer Einrichtung noch gut ausführbar ist, aber dem Benutzer
nach dem Reinigen der Klingen nicht zugemutet werden kann, da er sich dabei die Finger verletzen
würde.
Bei anderen Geräten werden die Klingen durch Federwirkung an die Innenfläche des Haarsiebes
gedrückt; dabei zeigt sich derselbe Mangel. Dazu kommt noch der Mangel, daß die Feder in. der
Ebene der Klinge wirkt und diese sich beim Auftreffen auf die Barthaare in die Schlitze zurückzieht,
also nicht mehr am Sieb anliegt. Auch ist der Schneidwinkel bei diesen bekannten Geräten ungünstig.
Diese Nachteile bekannter Geräte werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß das Antriebsglied
zumindest eine in einer Diametralebene sich erstreckende, durchgehende Führungsöffnung hat
und jedes der Messer ein in dieser frei verschiebbares Tragstück für eine bekannte Federstahlklinge,
die zwei parallele zur Diametralebene symmetrisch angeordnete Schneiden hat.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der Zeichnungen erläutert.
Fig. ι ist ein Längsschnitt einer Ausführungsform,
ao Fig. 2 ein dazugehöriger Querschnitt;
ao Fig. 2 ein dazugehöriger Querschnitt;
Fig. 3 bis io sind Längsschnitte verschiedener
Ausführungsmöglichkeiten.
In Fig. ι ist der vordere Teil des Scherkopfes eines mechanischen Rasierapparates dargestellt. In
einem Gehäuse 1 sitzt fest eine Hülse 2, in welche der feststehende Teil 3 eines Lagers für eine Antriebswelle
4 eingeschraubt ist. Ein zylindrisches Haarsieb 5 ist an seinen beiden Enden mit angelöteten
Gewinderingen 6 versehen, von denen der eine auf den Lagerkörper 3 aufgeschraubt ist. In
den anderen Ring 6 ist ein Deckel 7 eingeschraubt. Die Antriebswelle 4 hat vier radiale, glatte und
durchgehende Bohrungen, die alle in ein und derselben Diametralebene liegen. In diesen Bohrungen
sind Führungshülsen 8 verschiebbar, die je mittels einer Schraube 9 am einen oder anderen von zwei
Messern 10 befestigt sind. Jede Führungshülse 8 bildet zusammen mit den zugehörigen Schrauben 9
einen zylindrischen Tragbolzen, also ein Tragstück des Messers. An beiden Messern 10 sind die Tragbolzen
gleich angeordnet, und zwar von der Mitte aus gegen das eine Messerende verschoben
(Fig. 1). Die vier Tragbolzen, zwei pro Messer, sind einzeln in vier der radialen Bohrungen der
Antriebswelle gelagert.
Die beiden Messer weisen symmetrisch zur Diametralebene dieser Bohrungen, in welchen die
Tragstücke beider Messer unabhängig voneinander gelagert sind, zwei voneinander im Abstand
liegende Flächen auf, mit welchen sie zumindest im Betrieb auf der Innenseite des Haarsiebes 5 aufliegen.
Diese Flächen sind in Fig. 2, in der die Messer mit ioc bezeichnet sind, bei 11 angegeben.
Die Messer werden durch die auf sie und ihre Tragstücke einwirkenden Zentrifugalkräfte mit
ihren Flächen 11 an das Haarsieb 5 gedrückt.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 bestehen die Messer ioc aus dünnen Federsfahlklingen,
die sich, wie gezeigt, unter der Einwirkung der Zentrifugalkräfte im Betrieb gegen
das Haarsiebs auswölben.
Die in.den Fig. 3 und 4 gezeigte Ausführungsform der Führung dar Messer 10 an der Welle 4
unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten nur dadurch, daß an Stelle der, zweiteiligen .Trag-.
bolzen 8, 9 einteilige, auch zylindrische und an den
Messern angenietete oder angeschweißte Tragbolzen 14 getreten sind. In Fig. 4 sind die vier
radialen Bohrungen 15 für die vier Tragbolzen gezeigt. Auch hier sind die beiden Messer 10 samt
den Tragstücken 14 einander gleich.
In der Ausführung gemäß den Fig. 5 und 6 weist je eines von zwei Tragstücken jedes Messers einen
rohrförmigen Teil 16 auf, der in einer radialen Bohrung 17 der Antriebswelle 4 verschiebbar gelagert
ist, während das andere Tragstück 18 in der Längsbohfung 19 'des rohrförmigen Tragstückteiles
des gegenüberliegenden Messers verschiebbar gelagert ist.
In den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 7, 8, 9, 10 sind die radialen öffnungen in der Antriebswelle 4 Schlitze 20 bzw. 22, in denen flache
Tragstücke 21 bzw. 23, 24 der Messer 10 gelagert sind.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 3 bis 10 sind die Tragstücke der .beiden Messer jeweils
unabhängig voneinander in einer bzw. mehreren radialen öffnungen der Antriebswelle geführt, damit
die Zentrifugalkräfte die Messer mit ihren die eine Flanke von Schneiden bildenden Flächen 11 an das
Haarsieb andrücken können.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf Scher- · köpfe mit halbzylindrischem Haarsieb und mit nur
einem hin und her schwingendem Messer. Ber
sonders wenn ein zylindrisches Haarsieb vorge-.sehen
ist, können anstatt zwei, auch nur eines oder drei oder mehr Messer vorgesehen sein, z. B. zwei
Paare von diametral gegenüberliegenden Messern.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Scherkopf für einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderförmigen Haarsieb, einem sich in der Achse des Haarsiebes erstreckenden Messerantriebsglied und zwei von diesem getragenen Messern, deren Schneiden unter Fliehkraftwirkung sich an die Innenfläche des Haarsiebes anlegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (4) zumindest eine in einer Diametralebene sich erstreckende, durchgehende Führungsöffnung hat und jedes der Messer (10) ein in dieser frei verschiebbares Tragstück für eine bekannte Federstahlklinge (10), die zwei parallele zur Diametral-^ ebene symmetrisch angeordnete Schneiden hat.
- 2. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Form eines Wellensrummels aufweisende Antriebsglied (4) vier zylindrische, in der gleichen Diametralebene angeordnete Führungsbohrungen hat und jedes Messer zwei Tragstücke (8, 9 bzw. 14) als zylindrische, in jedem der Führungslöcher verschiebbar geführte Stiele.
- 3. Scherkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, . daß die Klingen (10) beider Messer die gleiche Länge haben und in Axialrichtung einander gegenüberliegen, wobei dieTragstücke beider Messer spiegelbildlich angeordnet sind (Fig. ι und 5).
- 4. Scherkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragstück aus einer Führungshülse (8) mit Innengewinde und einer Schraube (9) zur Befestigung der Klinge (10) besteht (Fig. 1).
- 5. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daft das Antriebsglied (4) -zwei zylindrische, in der gleichen Diametralebene angeordnete Führungsbohrungen hat und eins der Tragstücke (16) rohrförmig in einer der Führungsbohrungen verschiebbar und das zweite (18) in der Bohrung (19) des ersten Tragstückes des anderen Messers verschiebbar ist (Fig. 7).
- 6. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragstück aus einer flachen Nase (21 bzw. 23, 24) besteht, die in einem Längsschlitz des Antriebsgliedes ver- ao schiebbar ist (Fig. 9 bis 12).Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 244 666, 065;USA.-Patentschrift Nr. 2 543 145.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH746613X | 1953-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940689C true DE940689C (de) | 1956-03-22 |
Family
ID=4533547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER13422A Expired DE940689C (de) | 1953-01-31 | 1954-01-26 | Scherkopf fuer einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderfoermigen Haarsieb |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2757450A (de) |
| BE (1) | BE525968A (de) |
| CH (1) | CH311897A (de) |
| DE (1) | DE940689C (de) |
| FR (1) | FR1091972A (de) |
| GB (1) | GB746613A (de) |
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- BE BE525968D patent/BE525968A/xx unknown
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- 1953-01-31 CH CH311897D patent/CH311897A/de unknown
- 1953-05-20 US US356175A patent/US2757450A/en not_active Expired - Lifetime
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1954
- 1954-01-25 FR FR1091972D patent/FR1091972A/fr not_active Expired
- 1954-01-26 GB GB2380/54A patent/GB746613A/en not_active Expired
- 1954-01-26 DE DER13422A patent/DE940689C/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB746613A (en) | 1956-03-14 |
| CH311897A (de) | 1955-12-15 |
| US2757450A (en) | 1956-08-07 |
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