DE940783C - Drei- oder Mehrwalzenkalander - Google Patents

Drei- oder Mehrwalzenkalander

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DE940783C
DE940783C DET1670D DET0001670D DE940783C DE 940783 C DE940783 C DE 940783C DE T1670 D DET1670 D DE T1670D DE T0001670 D DET0001670 D DE T0001670D DE 940783 C DE940783 C DE 940783C
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DE
Germany
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roller
roll
rollers
calenders
bearings
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Expired
Application number
DET1670D
Other languages
English (en)
Inventor
Hanns Dipl-Ing Dr-Ing Decker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL TROESTER
Original Assignee
PAUL TROESTER
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Publication date
Application filed by PAUL TROESTER filed Critical PAUL TROESTER
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Application granted granted Critical
Publication of DE940783C publication Critical patent/DE940783C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B7/00Mixing; Kneading
    • B29B7/30Mixing; Kneading continuous, with mechanical mixing or kneading devices
    • B29B7/58Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29B7/68Positioning of rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Drei- oder Mehrwalzenkalander Die Erfindung bezieht sich auf Kalander mit drei oder mehr Walzen für Kautschuk oder warmformbare Kunststoffe. Bei den bekannten Kalandern dieser Art sind die Lager der mit dem Hauptantriebsrad ausgerüsteten Walze im Stãnderwerk fest verankert und die Lager der darüber- bzw. darunterliegenden Walzen zur Änderung der Walzenspalte in der Vertikalen verschiebbar angeordnet. Der Antrieb erfolgt von einem Motor über ein Untersetzungsgetriebe und ein Antriebsräderpaar auf die in der Höhe festgelegte Walze und von dieser, auf der dem Antrieb gegenüberliegenden Seite, durch Kuppelräder auf die anderen, in der Vertikalen verstellbaren Walzen. Infolge des im Walzenspalt auftretenden Druckes biegen sich beim Arbeitsgang die Walzen durch.
  • Es ist bekannt, diese Durchbiegung dadurch auszugleichen bzw. unschädlich zu machen, daß man die Walzen mit ihren Achsen schräg zueinander einstellt. Schrägstellen lassen sich bei derartig durchgehildeten Kalandern aber nur die in der Vertikalen verstellbaren Walzen, da die Antriebswalze wegen des Zahneingriffes mit dem feststehenden Getriebe nicht verstellbar ist. Um bei schräg gestellten Walzen die Drehbewegung übertragen zu können, müssen die Kuppelräder in Kugel- oder Kardangelenken aufgehängt werden, wodurch zwar ein besserer Zahneingriff ermöglicht, aber wegen der Reibungskräfte in den Gelenken kein gleichmäliger Zahndruck über der Radbreite erreicht wird. Die Räder verschleißen dann infolge einseitiger Beanspruchung in kurzer Zeit, und durch vergrößertes Zahnspiel kann die Güte der gezogenen Platte bzw. Folie gefährdet werden. Außerdem ist das Muß der Schrägstellung durch die Zahnhöhen der Kuppelräder sehr eng begrenzt.
  • Es ist ferner bekannt, bei Kalander der Papierindustrie mit mehreren Walzen jede Walze einzeln durch einen besonderen Getriebemotor a:Dzutreiben, um die Walzenumfangsgeschwindigkeiten möglichst genau zueinander einstellen zu können, ohne Zahnräder auswechseln oder umschalten zu müssen.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Kombination der Schrägstellbarkeit der Mittelwalze von Drei-oder Mehrwalzenkalandern mit dem Einzelantrieb aller Walzen des Kalanders. Bei dieser Kombination bleibt jede Walze in ihrer Verbikal- bzw.
  • Horizontalbewegung unabhängig von den anderen Walzen, und es ergibt sich der wichtige Vorteil, daß man eine sehr hohe Walzendurchbiegung zulassen kann, theoretisch bis die Beanspruchung die Dauerwechselfestigkeit bzw. statisch gesehen die Streckgrenze erreicht. Man kann also den Starrheitsgrad der Walze niedriger wählen oder die Walzen bei gleichem Durchmesser länger ausführen und die Produktion bei nur wenig größerem Werkstoftaufwand steigern. Bei gleicher Leistung aber hat der Kalander geringeres Gewicht.
  • Bisher wurde die Walzenbemessung bei Kalandem in der Regel nach der Durchbiegung vorgenommen, wobei die Beanspruchung des Walzenwerkstoffes meist niedriger, der Werkstoffaufwand aber hoch wurde. Da andererseits die Drücke im Walzenspalt bei gleichen physikalischen Arbeitsbedingungen etwa linear mit dem Durchmesser steigen, ergibt sich bei der Bemessung von Kalanderwalzen nach dem Maß der zulässigen Durchbliegung ein progressiv steigender Werkstoffaufwand, der durch die Erfindung vermieden wird, da die Durchbiegung der Walze sehr hoch bzw, so hoch sein kann, daß diqBeanspruchungen imWerkstoff das höchstzulässige Maß gerade erreichen.
  • Das Schrägstellen der vorletzten Walze kann beispielsweise mit hydraulischen Kolben und Zylindern erfolgen, so daß die Walze nur in der horizontalen Ebene verschoben wird, und zwar auch während des Betriebes verstellt werden kann, wobei gleichzeitig der über ihr sowie der unter ihr liegende Walzenspalt eine Berichtigung erfahren.
  • Es wird damit erreicht, daß jede Walze nur in einer Ebene verstellbar zu sein braucht, und zwar die Lager der vorletzten Walze gegenläufig in der horizontalen und die übrigen in der vertikalen Ebene.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Bild 1 die Seitenansicht des Kalanders, Bild 2 einen Querschnitt durch das in der Horizontalen verstellbare Walzenlager und den Ständer sowie die hydraulische Stellvorrichtung, Bild 3 einen Längsschnitt durch den Ständer und ein Walzenlager mit einem angekuppelten Motorgetriebeblock.
  • In den Abbildungen ist I das Ständerwerk des Kalanders, in dem die Walzen 2, 3 und 4 gelagert sind. DieWalzen 2 und 4 sind mit ihren Lagern Io und II durch die Verstellmittel 5 und 6 in der Höhe verschiebbar. Das Lager g der Walze 3 kann durch Kolben und Zylinder 7 und 8 in der Horizontalen verstellt werden, in der Bildebene nach links (strichpunktierte Stellung) und bei dem gegenüberliegenden, nicht sichtbaren Ständer nach rechts. In das Lagerg sind zylindrisch gewölbte Paßstücke 11' eingesetzt. Die Paßstücke 13 sind unten und oben mit je einer Lasche 12 verbunden und bilden so einen Rahmen um das Walzenlagerg, das sich bei seitlicher Verschiebung des Rahmens mit der Walze schräg stellt, und zwar von der Mittellage M in M'. Das in dem Rahmen, der aus den Paßstücken II, I3 und den Laschen I2 besteht, verschiebbare Lager g ist durch Leisten I4, die in den Ständer 1 eingepaßt sind, abgestützt. Das Lager g trägt auf der Außenseite einen Motorgetriebeblodç 15.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kalander mit drei oder mehr Walzen für Eautsclluk oder thermoplastische Kunststoffe mit elektrischem Rinzelantrieb der Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (9) der Mittelwalze (3) waagerecht verstellbar angeordnet sind, während die Lager (IO, II) der oberen und unteren Walzen (2, 4) lotrecht verstellbar sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. I77 24I, 436 III, 457846, 49I 93I, 584230, 602889, 606147, 607 405, 622504, 659 855, 660 o6I; USA.-Patentschrift Nr. 1 785 886.
DET1670D 1940-10-22 1940-10-22 Drei- oder Mehrwalzenkalander Expired DE940783C (de)

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