DE947992C - Aktivierte Drahtwendel-Elektrode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere Leuchtstoffroehren - Google Patents

Aktivierte Drahtwendel-Elektrode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere Leuchtstoffroehren

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DE947992C
DE947992C DEL18341A DEL0018341A DE947992C DE 947992 C DE947992 C DE 947992C DE L18341 A DEL18341 A DE L18341A DE L0018341 A DEL0018341 A DE L0018341A DE 947992 C DE947992 C DE 947992C
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DE
Germany
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tubes
core
electrode
helix
electrical discharge
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Expired
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DEL18341A
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English (en)
Inventor
Selfrid Gunnar Oehlund
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Auralight AB
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Lumalampan AB
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02—Details
    • H01J61/04—Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/06—Main electrodes
    • H01J61/067—Main electrodes for low-pressure discharge lamps
    • H01J61/0672—Main electrodes for low-pressure discharge lamps characterised by the construction of the electrode

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Aktivierte Drahtwendel-Elektrode für elektrische Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstoffröhren Die Erfindung bezieht sich auf eine aus gewendeltem Draht bestehende und einen Elektronen emittierenden Stoff tragende Elektrode für elektrische Entladungsröhren, insbesondere für elektrische Leuchtstoffröhren.
  • Die Lebensdauer einer Entladungsröhre ist im höchsten Grade davon abhängig, daß der Elektronen emittierende Stoff auf dem Träger sitzen bleibt, d. h. die auf dem Träger angebrachte Menge Elektronen emittierenden Stoffes ist nicht so bedeutungsvoll wie die Fähigkeit des Trägers des aktiven Stoffes, diesen Stoff festzuhalten. Ist die Menge der aufgetragenen Substanz größer als die, die der Träger während des Betriebes festhalten kann, treten Übelstände auf, wie z. B. Schwärzung der Röhrenenden und ungleichmäßiger Zündungsverlauf.
  • Um gute Träger für den Elektronen emittierenden Stoff zu erhalten, ist es schon bekannt, einfach- oder doppeltgewendelten Draht zu verwenden, wobei bisweilen der Kern bzw. der Primärkern aus massivem Draht nicht entfernt worden ist. Obgleich bei solchen Bauarten an sich gute Ergebnisse erzielt worden sind, stellen sie jedoch keine befriedigende Lösung bei Elektroden dar, die der sogenannten. Schnellzündung, d. h. einer Zündung nach abgekürztem Vorheizen bzw. häufigen Wiederzündungen, ausgesetzt sind.
  • Die Lebensdauer der elektrischen Entladungsröhren weist eine verhältnismäßig große Streuung auf, was zum großen Teil einerseits :davon abhängt, wie sie gezündet werden, andererseits, wie häufig sie gezündet werden. Wenn eine Entladungsröhre unbrauchbar wird, so hat das in der Regel seinen Grund darin, daß sich der Emissionsstoff von den Elektrodenwendeln abgetrennt hat. Es ist an und für sich leicht, die Menge des aufzutragenden Stoffes mit kleinen Variationen zu dosieren, die Schwierigkeit liegt aber darin, den Aktivierungsstoff, z. B. Karbonate, auf solche Weise zu formieren, daß man nach dem Formieren einen Emissionsbelag von genügender Gleichmäßigkeit und hoher Aktivität erhält. Die Gleichmäßigkeit ist für die Lebensdauer und die Güte der Röhren ausschlaggebend.
  • Je gleichmäßiger der Emissionsstoff formiert ist und je mehr er geschützt ist, desto geringer ist die Rolle, die Zündverlauf und mechanische Beschädigung der Elektrode spielen; gleichzeitig ist ein um so größerer Anteil des aktiven Stoffes zur Emission von Elektronen verfügbar. Wenn man die Wendel z. B. mit etwa 6 mg BaC03 füllt, erhält man etwa 4,5 mg Ba0, wenn das Formieren-' gut ausgeführt ist. Nimmt man eine Anzahl Röhren mit solchen-Elektroden und setzt die Röhren mechanischen Stößen aus, so.findet man beim nachträglichen Kontrollwiegen ein Gewicht der Aktivierungsmasse von 2 bis 3 mg, d. h. ohne daß die Entladung der Röhren gebrannt hat, ist bereits die Lebensdauer der Röhren etwa auf die Hälfte herabgesetzt. Für das gute Anhaften des Aktivierungsstoffes, derart, daß er nur durch den Betrieb der Röhre verbraucht wird, spielen die Ausgestaltung des Trägers des Aktivierungsstoffes und der Formierungsverlauf eine außerordentlich große Rolle.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, Elektroden einer verbesserten Ausführung, hoher Qualität und großer Lebensdauer herzustellen, die sich auch für den Gebrauch unter erschwerten Betriebsbedingungen eignen.
  • Die aktivierte Elektrode nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Kern aus gewendeltem Draht und eine auf diesen Kern aufgewickelte Mehrfachwendel, z. B. Doppelwendel.
  • Mit Vorteil besteht zumindest eine der den Träger bildenden Wendeln aus einer Kehreinfach- oder Kehrmehrfachwendel. Am einfachsten können sowohl der Kern als auch die auf ihn gewickelte Wendel aus Wendeln gleicher Wickelart und mit Vorteil auch gleicher Abmessung bestehen.
  • In der Abbildung ist die Kerndrahtwendel mit A und die darauf gewickelte weitere Wendel mit B bezeichnet. Als Beispiel einer praktischen Ausführung wird folgendes angeführt: Auf einen Kern aus Molybdändraht von o,2 mm Durchmesser wird ein Wolframdraht von o,o4o mm Durchmesser mit einer Steigung von o, 184 mm/Windung gewickelt. Danach wird auf das erhaltene Produkt noch ein Wolframdraht von ö,o4o mm Durchmesser mit der gleichen Steigung, jedoch durch Rückwärtsrotation des Wickelkopfes der Wendelmaschine in entgegengesetzter Richtung aufgewickelt. Hierauf wird-die so erhaltene Kehrwendel in zwei Teile geteilt, von denen der eine den Kern bildet und der andere-um diesen Kern gewickelt ist. Anschließend folgen Ausglühen und Auslösen des Molybdänkernes in üblicher Weise. Die für eine Elektrode geeigneten Längen werden. abgeschnitten montiert, in, den Aktivierungsstoff eingetaucht und formiert. Für einige ausgeführte Leuchtstoffröhrenelektroden wurden folgende Werte verwendet:
    Probe Nr.
    r 1 2 3
    Drahtdurchmesser, mm ..... 0,040 0,040 0,052
    Primärkern-Durchmesser, mm 0,2o 0,20 0,20
    Steigung, nun/Windung ..... 0,i84 0,184 o,184
    Sekundärkern-Primärwendel
    mit Molybdänkern
    Sekundärsteigung
    mm/Windung, .......... 0,8o 0,45 0,40
    Gesamtlänge; mm . . . . .. . . 20,o 20,0 20,0
    Kaltwiderstand, Ohm ...... 1,2 1,4 1,8
    Bogenentladung, Volt.... ...... 14 - -
    Wendelgewicht, mg....... 11,2 17,9 2o,6
    Aktivierungsgewicht, mg.. 6;5 9,3 9,3
    Von diesen ausgeführten Beispielen sind bei den Proben i und 2 beide Wendeln Kehrwendeln und bei Probe 3 sind beide Wendeln Einfachwendeln. Letztere Ausführung ist wegen der geringeren Zahl von Windungen in der Herstellung etwas einfacher.
  • Die Elektrode nach der Erfindung weist ein günstiges Verhältnis zwischen Drahtfläche. und Aktivierungsmenge auf. Man erhält dabei in der Aktivierungsschicht einen niedrigen Querwiderstand, weil in der Elektrode die Abstände zwischen jedem beliebigen. Punkt des aktiven Oxydmaterials und der am nächsten befindlichen Metallfläche der Drahtkonstruktion sehr gering sind. Diese günstigen Verhältnisse lassen sich schon erzielen, wenn Elektroden nach der Erfindung Einfachwendeln sind; selbstverständlich vermehren sich jedoch die Möglichkeiten bei Zwei- oder Vielfachwendeln, deren Gesamtquersehnittsfiäche so. gewählt ist, daß für einen gegebenen Durchgangsstrom die richtige Temperatur erreicht wird.
  • Das Prinzipielle und Wichtige bei der besprochenen Elektrodenbauart ist, daß sie einen wendelgewickelten Kern hat, der zu der auf ihn gewickelten Wendel elektrisch parallel geschaltet ist. Durch Änderung der Steigung; des Drahtdurchmessers und des Wendelkerndurchmessers bieten sich sehr große Möglichkeiten, bei einer gewissen angelegten Spannung eine möglichst hohe Temperatur in der Mitte des Wendelsystems zu erhalten, was beim Formieren des aufgetragenen Emissionsstoffes besonders vorteilhaft ist: Bei der Formierung der Kathoden üblicher Ausführung ist es immer schwierig, die Schwärzung der Röhrenenden zü verhindern, wenn man die Formierungszeit auf eine für Pumpenautomaten geeignete Geschwindigkeit zu verkürzen sucht. In solchen Fällen muß man mit -einer hohen Temperatur der Wendel arbeiten, um den inliegenden Aktivierungsstoff auf die richtige Temperatur zu bringen. Der Aktivierungsstoff, der dann als eine dünne Schicht auf dem Draht liegt, verdampft dabei und verfärbt die Röhre.
  • Bei der beschriebenen Bauart, bei der eine Wendel sozusagen in den Aktivierungsstoff eingebacken ist und bei der der Aktivierungsstoff seinerseits noch von einer zweiten Wendel umschlossen ist, erhält die zweite Wendel bei der angelegten Spannung eine beispielsweise,- um 2o bis 300/, niedrigere Temperatur als die eingebackene. Hierdurch ist die Möglichkeit, eine gute Formierung des Aktivierungsstoffes zu erzielen, ohne daß ein Teil desselben an die Röhrenwand verdampft, weit größer als bei bekannten Elektroden.
  • Man kann die beschriebene Elektrodenbauart etwa so veranschaulichen, daß man sie als einen Stab aus Aktivierungsstoff betrachtet, in welchem eine Anzahl dünner, parallel geschalteter Drähte eingebacken ist, deren Gesamtquerschnittsfläche so abgepaßt ist, daß bei einem Kurzschlußstrom die beste Emission erhalten wird. Dadurch; daß auf diese Weise das Heizelement in der Kathodenmasse gleichmäßig verteilt ist, treten während der Formierung verringerte mechanische Spannungen im Aktivierungsstoff auf und somit weniger Rißbildungen. Im ganzen ergibt sich ein besseres Anhaften des Aktivierungsmaterials.
  • Die Ausführung der zusammengesetzten Wendel nach der Erfindung hat auch eine Verminderung der für das direkte Ionenbombardement freigelegten Flächen. des Emissionsmaterials zur Folge. Nachdem dieses in der äußeren Wendel verbraucht ist, wirkt diese wie ein metallischer Käfig um den inneren emittierenden Körper und schützt ihn.
  • Gegebenenfalls werden beim Ausführen der Aktivierung die Enden des Wendelsystems ungefüllt gelassen, z. B. 5 mm bei Leuchtstoffröhrenelektroden. Dadurch wird eine gute Anodenwirkung der Elektrode erzielt, so daß keine zusätzlichen Anodenstreifen verwendet werden müssen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aktivierte Drahtwendel-Elektrode zur Verwendung in elektrischen Entladungsröhren, insbesondere Leuchtstoffröhren, gekennzeichnet durch einen Kern aus gewendeltem Draht und eine auf diesen Kern aufgewickelte Mehrfachwendel, z. B. Doppelwendel.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der 'die Elektrode bildenden Wendeln eine Kehreinfach- oder Kehrmehrfachwendel ist.
  3. 3. Elektrode nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Kern als auch die auf ihn gewickelte Wendel Wendeln gleicher Wickelart und mit Vorteil auch gleicher Abmessung sind. q.. Elektrode nach einem' der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der gewandelte Kern als auch die auf ihn gewickelte Drahtwendel ganz mit dem Elektronen emittierenden Stoff gefüllt sind, vorzugsweise mit Ausnahme der die Enden des Wendelsystems bildenden Teile.
DEL18341A 1953-04-24 1954-03-21 Aktivierte Drahtwendel-Elektrode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere Leuchtstoffroehren Expired DE947992C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4415748A1 (de) * 1994-05-04 1995-11-09 Matsushita Electric Works Ltd Elektrode für Leuchtstoffröhre und Verfahren zum Herstellen derselben

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4415748A1 (de) * 1994-05-04 1995-11-09 Matsushita Electric Works Ltd Elektrode für Leuchtstoffröhre und Verfahren zum Herstellen derselben
DE4415748C2 (de) * 1994-05-04 1998-08-13 Matsushita Electric Works Ltd Elektrode für eine Leuchtstofflampe

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