DE949749C - Stromuebertragungseinrichtung - Google Patents

Stromuebertragungseinrichtung

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DE949749C
DE949749C DE1952P0008440 DEP0008440A DE949749C DE 949749 C DE949749 C DE 949749C DE 1952P0008440 DE1952P0008440 DE 1952P0008440 DE P0008440 A DEP0008440 A DE P0008440A DE 949749 C DE949749 C DE 949749C
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Germany
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contact
brush
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contact plate
transmission device
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DE1952P0008440
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Eugen Piller
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Ein in der Technik häufig vorkommender Fall ist die Übertragung elektrischer Ströme von rotierenden auf stehende Anlagenteile. Soweit derartige Stromübertragungen gleich fabrikationsmäßig-konstruktiv mit vorgesehen sind, bieten sie keinerlei Schwierigkeiten, da hierfür nach dem Stand der Technik genügend Übertragungselemente, z. B. Schleifringe, Schleifkontakte oder gefederte Schleppkontakte usw., zur Verfügung stehen. Anders ist es, wenn nachträglich Stromübertragungen angebracht werden sollen. Die hierfür nach dem Stand der Technik bekannten Elemente bedingen, sofern es sich um Schleifringe handelt, einen sehr präzisen und demzufolge langwierigen Einbau, oder es ist bei den leichter anzubringenden Schleifkontakten die Störanfälligkeit, .gegebenenfalls auch die Geräuschbildung, groß, weil die aufeinander gleitenden Elemente immer mit einem konstanten Druck (der sich bei Abnützung der Elemente analog der Abnützung verringert) aufeinander einwirken. Dadurch ergibt sich" bei höheren Drehzahlen, also großen Reibungsgeschwindigkeiten, ein höherer Übergangswiderstand, der den zu übertragenden Strom immer schwächer werden läßt. Die im nachfolgenden beschriebene Stromübertragungseinrichtung gemäß der Erfindung baut sich auf der Zentrifugalkraft auf. Sie verbindet den Vorteil der sicheren Stromübertragung mit dem Vorteil einer schnellen Montage des Schleifkontaktes.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einer Kontaktbürste i, die mit Hilfe einer Feder .2 labil an einem Bürstenträger 3 und einem Isolierklotz q. angebracht ist sowie aus einem Kontaktblech 5, das auf einem Isolierklotz 6 sitzt. Kontaktblech und Isolierklotz sind an einem Gestänge 7 drehbar gelagert..
  • Die Konstruktionsteile i, 2, 3 und q. werden auf dem rotierenden Teil montiert, die Konstruktionsteile 5, 6 und 7 auf dem feststehenden. Die Wirkungsweise ist folgende: Bei niedrigen Drehzahlen streicht die Kontaktbürste i mit einem geringen Anpreßdruck leicht über das Kontaktblech 5, wobei die Feder :2 nach allen Seiten Bewegungsfreiheit hat. Je höher die Drehzahl wird, um so größer wird durch die Zentrifugalkraft, die sich wegen der labilen Feder 2 voll auf die Kontaktbürste i auswirken kann, auch der Anpreßdruck. Auf diese Weise wird der Übergangswiderstand zwischen Kontaktbürste i und Kontaktblech 5 bei jeder Drehzahl konstant gehalten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stromübertragungseinrichtung zur Übertragung kleiner elektrischer Ströme von einem rotierenden auf einen feststehenden Anlagenteil, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontaktbürste (i), die auf dem rotierenden Teil mit Hilfe einer nach allen Richtungen beweglichen Feder (2) befestigt ist, sich durch die Zentrifugalkraft entsprechend der jeweiligen Drehzahl mehr oder weniger fest an ein Kontaktblech (5), das auf dem feststehenden Teil montiert ist, andrückt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbürste (i) aus einem durch Wellung des Einzeldtähte federnd gemachten Drahtbüschel besteht, da$ die bewegliche Feder (2) auf einem Bürstenträger (3) sitzt und dieser auf einem Isolierklotz (q.) angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktblech (5) in sich geschlossen oder teilweise unterbrochen ist. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbürste (i), die Feder (2), der Bürstenträger (3) und der Isolierklotz (q.) zur Vergrößerung der übertragungsleistung mehrfach angeordnet sind.
  5. 5. Einrichtung nach -Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktblech (5) an einem Gestänge (7), in dem sich ein kreisartiges Schlitzloch sowie ein zentrisch zu diesem angeordnetes Loch befindet, drehbar gelagert ist.
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