DE959199C - Pruefanordnung zum Pruefen von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Pruefanordnung zum Pruefen von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in Fernmeldeanlagen

Info

Publication number
DE959199C
DE959199C DES44473A DES0044473A DE959199C DE 959199 C DE959199 C DE 959199C DE S44473 A DES44473 A DE S44473A DE S0044473 A DES0044473 A DE S0044473A DE 959199 C DE959199 C DE 959199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
test
components
relay
permanently installed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES44473A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Theodor Mierzinsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES44473A priority Critical patent/DE959199C/de
Priority to CH348728D priority patent/CH348728A/de
Priority to BE548944A priority patent/BE548944A/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE959199C publication Critical patent/DE959199C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04Q—SELECTING
    • H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18—Electrical details
    • H04Q1/20—Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Prüfanordnung zum Prüfen von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in solchen Fernmeldeanlagen, in denen auch steckbare Bauelemente vorgesehen sind und bei denen an den Sockeln dieser steckbaren Bauelemente nicht alle Anschlüsse beschaltet sind.
Fernmeldeanlagen sind zur Übertragung von Nachrichten mit den verschiedensten Arten von elektrischen Bauelementen, zum Beispiel Relais, Spulen, Kondensatoren, Widerständen, Scfcrittschaltwerken, Gleichrichtern usw., ausgerüstet.
Es ist bekannt, einen Teil dieser Bauelemente, die einer besonderen Wartung bedürfen, steckbar auszuführen. In diesem Falle wird das Bauelement auf einer steckerartig ausgebildeten Grundplatte montiert und lediglich der mit den entsprechenden Anschlüssen ausgerüstete Sockel durch Lötverbindungen mit der Anlage verbunden. Aus fabrikationstechnischen Gründen sind sowohl die Sockel als auch die Grundplatten dieser Bauelemente einheitlieh ausgeführt, d. h., sie sind alle mit einer gleichen Anzahl gleichmäßig angeordneter Kontaktstifte bzw. Sockelanschlüsse ausgerüstet. Da aber im Interesse der einheitlichen Ausführung den maximalen Bedürfnissen an Kontaktstiften, Rechnung getragen werden muß, besitzen viele steckbare Bauelemente eine gewisse Anzahl unbeschalteter Kontaktstifte und deren Sockel unbeschaltete An-
Schlüsse. Die Überprüfung solcher steckbarer Bauelemente kann durch Herausnehmen aus dein Sockel und Einsetzen in eine entsprechende Meßeinrichtung durchgeführt werden.
S Für die Mehrzahl der in Fernmeldeanlagen verwendeten Bauelemente kommt eine derartige steckbare Ausführung nicht in Frage; sie werden vielmehr fest eingebaut und bei Herstellung der Anlage durch Lötverbindungen fest verdrahtet. Die
ίο - Überprüfung und Wartung dieser fest eingebauten Bauelemente wird so durchgeführt, daß die zur Prüfung benötigten Meßanschlüsse über lose Steckverbindungen (Krokodilklemmen und Bananenstecker) an die Meßgeräte herangeführt werden.
Diese Anschlußart ist aber einerseits zeitraubend und unübersichtlich und belastet andrerseits auch das Meßergebnis mit einer gewissen Meßunsicherheit, hervorgerufen durch schlechte Kontakte.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
ao eine Prüfanordnung zu schaffen, mit der die zur Überprüfung von fest eingebauten Bauelementen erforderlichen Meßanschlüsse in einer meßtechnisch sicheren und elektrisch gut leitenden Verbindung an die Meßgeräte angeschaltet werden können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Schaltpunkte, die ein Prüfen der fest eingebauten elektrischen Bauelemente ermöglichen, mit sonst unbeschaltet bleibenden Sockelanschlüssen steckbarer Bauelemente fest verbunden sindl, sod(aß durch einenden-steckbaren Bauelementen entsprechenden Prüfstecker eine Prüfeinrichtung an die fest eingebauten Bauelemente' anschattbar ist.
Auf diese Weise kann jedes in der Anlage fest
eingebaute elektrische Bauelement, ohne daß bei der Herstellung der Anlage zusätzliche Meßbuchsen vorgesehen werden müssen, über eine Steckverbindung mit einer Meßeinrichtung in einer meßsicheren und elektrisch gut leitenden Weise verbunden werden. Es ist lediglich zur Durchführung der Prüfung ein steckbares Bauelement herauszuziehen und an seiner Stelle ein mit der Meßeinrichtung verbundener Prüfstecker einzusetzen.
Es ist zwar in mit Röhren bestückten Schaltungen bekannt, Betriebsprüfungen der Röhren dadurch zu ermöglichen, daß zwischen Röhre und Sockel ein mit Steckbuchsen versehener Prüfstecker eingesetzt wird; aber dieser Prüf stecker gestattet es nur, die über die beschalteten Röhrenkontakte verlaufenden Stromkreise aufzutrennen und in diese irgendwelche Meßinstrumente einzuschalten, die lediglich eine Überprüfung der an sich leicht herausnehmbaren Röhre im Betrieb zulassen. Zusätzliche Prüfstromkreise über unbeschaltete Röhrenkontakte stehen hierbei nicht zur Verfügung.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die verschiedenen Messungen, die zur Überprüfung eines einzigen Bauelementes, zum Beispiel zur Messung der Ansprech- und Abfallzeit eines Relais, erforderlich sind, so durchgeführt werden, daß in der Meßeinrichtung einzelne an die Steckkontakte des Prüfsteckers führende Verbindungen an Schaltkontakte eines Drehschalters angeschaltet sind, über den jeweils entsprechend seiner Schaltstellung verschiedene Meßinstrumente an das zu prüfende Bauelement angeschaltet werden.
Ein weiterer Vorteil kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die Steckkontakte, der Prüfstecker beim Einstecken auch eine Verbindung zwischen beschalteten, an die Stromquelle der Anlage angeschlossenen Sockelanschlüssen der steckbaren Bauelemente und der Meßeinrichtung herstellen. Auf diese Weise kann es erreicht werden, daß in der Meßeinrichtung für das Prüfen die Stromquellen der Fernmeldeanlage mitbenutzt werden.
Einzelheiten der Erfindung gehen aus den folgenden Ausführungsbeispielen hervor:
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine bekannte Ausführung eines steckbaren Telegrafenrelais mit einem entsprechenden Sockel,
Fig. 2 ein Sockelschaltbild dieses Relais,
Fig. 3 eine Übertragungsschaltung ■ mit Meßanschlüssen gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Meßeinrichtung, die zum Prüfen von fest eingebauten Bauelementen an. diese gemäß der Erfindung angeschlossen wird,
Fig. S eine bekannte Vorwählerschaltung mit Meßanschlüssen gemäß der Erfindung.
Die Fig.'ι zeigt eine perspektivische Darstellung eines steckbar ausgeführten Telegrafenrelais, das aus der Relaisschutzkapp.e 22, unter der die Spulen und Ankerkontakte angeordnet sind, und der Grundplatte 23 besteht, die aus fabrikationstechnischen Gründen für alle Arten dieser Relaistype einheitlich mit sechzehn messerartig ausgebildeten Steckkontakten 1 bis 12, Z, A, T und 13 und zwei Führungsstiften 25 bestückt ist. Einige der Steckkontakte ι bis 12, Z, A, T und 13 sind mit den unter der Schutzkappe 22 angeordneten Spulen und Ankerkontakten fest verbunden, so daß der Anschluß des Relais an eine Schaltung durch Ein-.setzen in einen, entsprechenden Einstecksockel 26 erfolgen kann. Die Führungsstifte 25 dienen zur Definition der Einstecklage. Der Einstecksockel 26 besitzt für die mechanische Befestigung drei Bohrungen 27 und entsprechend den sechzehn Steckkontakten des Relais sechzehn Sockelanschlüsse 1' bis 12', Z', Ä, T' und 13', vorzugsweise Lötfahnen, für die Verbindung mit der Schaltung.
In der Fig.. 2 ist ein sogenanntes Sockelschaltbild dieses Relais, d. h. ein Schaltbild von der Anordnung der Steckkontakte in der Grundplatte 23 dieses Relais, dargestellt. Die in Fig. 1 mit 1 bis 12, Z, A, T und 13 bezeichneten Steckkontakte sind, wie das Schaltbild zeigt, in vier Zeilen zu jeweils vier Stück angeordnet. Die mit den Zahlen 1 bis 12 und 13 bezeichneten Steckkontakte sind für den Anschluß von Relaiswicklungen vorgesehen. An die iao mit Z, A, T bezeichneten Steckkontakte ist der Anker A, der Arbeitskontakt T und der Rühekontakt Z des Relais angeschlossen. In diesem vorliegenden Beispiel handelt es sich um das Sockelschaltbild eines häufig in Fernmeldeanlagen verwendeten Relais, das mit zwei Wicklungen WT und
WIl ausgerüstet ist. Die Wicklung Wl ist an die Steckkontakte ι und 4, die Wicklung WU an die Steckkontakte 5 und 8 angeschlossen. Wie aus diesem Sockelschaltbild zu ersehen ist, besitzen also bestimmte, innerhalb einer Anlage verwendete, steckbar ausgeführte Relaistypen eine gewisse Anzahl nicht angeschlossener Steckkontakte. Entsprechend diesen Rel'aistypen sind dann an dem Einstecksockel 26 des Relais ebenfalls einige der Sockelanschlüsse 1' bis 12', Z', Ä, T' und 13' auch nicht beschaltet.
In Fig. 3 ist eine bekannte Übertragungsschaltung, deren Eingang mit Eg und deren Ausgang mit Ag bezeichnet ist, dargestellt. Die Übertragung
ij5 ist mit einem steckbaren Bauelement, nämlich dem Telegrafenrelais B, und mehreren in der Schaltung durch Lötverbindungen fest eingebauten Steuerrelais V, W, X und Y ausgerüstet. Auf der rechten Seite der Fig. 3 ist das Telegrafenrelais strichpunktiert eingerahmt dargestellt. Beim Einstecken des Relais B werden seine mit 1 bis 12, Z, A, T und 13 bezeichneten Steckkontakte mit den gleichlautend bezeichneten Anschlüssen seines Einstecksockels auf der linken Seite der Fig. 3 verbunden.
Für die Wirkungsweise der Übertragungsschaltung ist das Telegrafenrelais B mit zwei Wicklungen, die an die Steckkontakte 1, 4, 5 und 8 angeschlossen und durch Verbinden der Steckkontakte 4 und S in Reihe geschaltet sind, und mit einem Anker b mit jeweils einem Ruhe- und einem Arbeitskontakt Z und T ausgerüstet. Der Ruhekontakt Z, der Arbeitskontakt T und der Anker b sind an die Steckkontakte Z, A, T angeschlossen. Das Telegrafenrelais weist also sieben beschaltete und neun unbeschaltete Steckkontakte auf. Entsprechend der Beschattung des Telegrafenrelais sind natürlich auch nur sieben Sockelanschlüsse für die Anschaltung des Relais ausgenützt.
Gemäß der Erfindung werden nun diese unbeschalteten Sockelanschlüsse für eine Prüfung von fest eingebauten Bauelementen mit geeigneten Schaltpunkten dieser Bauelemente fest verbunden. Ein fest eingebautes Bauelement in der in Fig. 2 dargestellten Übertragungsschaltung ist beispielsweise das Relais Y. Geeignete Schaltpunkte, beispielsweise für eine Ansprechzeitmesisung dieses Relais, sind die Punkte 20, 21 und 22. Die gemäß der Erfindung fest eingebauten Meßverbindungen dieser Schaltpunkte mit den unbeschalteten Sockelanschlüssen 2, 13,6 des Telegrafenrelais B sind in der Fig. 3 gestrichelt eingezeichnet. In der Fig. 4 ist eine Meßeinrichtung dargestellt. Sie besteht aus einem Zeitmeßgerät Z, einem Strommeßgerät /, einem Meßeinleitungsrelais M, das mit den beiden Kontakten mi und ni2 ausgerüstet und in dessen Erregungsstromkreis eine den Prüfvorgang einleitende Prüftaste Pt angeordnet ist, und dem mit den Armen 1 und 2 versehenen Drehschalter Ds.
Die Meßeinrichtung ist gemäß der Erfindung mit einem entsprechend dem Sockel des Telegrafenrelais ausgeführten Prüfstecker, dessen Steckkontakte 1" bis 12", Z", A", T "und 13" auf der linken Seite der Fig. 4 dargestellt sind, versehen, von dem ein Steckkontakt an den Arm Ds 1 und ein weiterer Steckkonitakt an einen Schaltkontakt des Drehschalters Ds angeschaltet sind. Es könnten die einzelnen Steckkontakte des Prüf Steckers aber auch nur an die Schaltkontakte oder nur an die Arme des Drehschalters angeschlossen sein.
Auf diese Weise kann der Drehschalter zur Anschaltung von verschiedenen Meßobjekten an ein Meßinstrument bzw. für ein Meßobjekt an verschiedene Meßinstrumente benutzt werden.
Es können aber auch für verschiedene Messungen unterschiedlich beschaltete Prüfstecker verwendet werden.
Die Wirkungsweise der in Fig. 3 und 4 dargestellten Schaltung wird an Hand einer Ansprechzeitmessung des in Fig. 3 dargestellten Steuerrelais Y beschrieben. Die Scbaltvo'rgänge verlaufen im einzelnen wie folgt:
Das in Fig. 3 dargestellte, steckbar ausgeführte Teliegrafenrelais B wird herausgezogen und an seiner Stelle der Prüfstecker eingeführt, der zu der in Fig. 4 dargestellten Meßeinrichtung gehört.
Zu einer Relaisansprechzeitmessung des Relais Y ist der in Fig. 3 dargestellte Drehschalter Ds auf die Stellung 1 einzustellen. Damit ist der Anschluß des Meßobjektes an die Meßeinrichtung vollendet.
Zu Beginn der Messung wird die Prüftaste Pt gedrückt, und das Meßrelais M spricht an (■+ TB, Steckkontakt T", Relais M, Prüftaste Pt, Steckkontakt Z", — TB). Der Schalter«1 schließt den Erregungsstromkreis des zu prüfenden Steuerrelais Y (— TB, Y, Meßpunkt 20, Steckkontakt 2", Schaltarm' Ds 1 in Stellung 1, Kontakt mi, Sahaltarm Ds2 in Stellung i, Steckkontakt 13", Schaltpunkt 21, Erde).
Gleichzeitig mit Beginn der Erregung des Relais Y schließt der Kontakt m2 einen MeiSstromkreis für das Zeitmeßgerät Z* (Schaltpunkt 21, Steckkontakt 13, Meßgerät Z, «2, Steckkontakt 6", Schaltpunkt 22, Kontakt 3/1, Schaltpunkt 21). Das Meßgerät Z registriert den Beginn der Messung und zählt fortlaufend in Zeiteinheiten weiter. Sobald das Relais Y angesprochen hat, öffnet sein Kontakt y 1 den oben beschriebenen Meßkreis und beendet dadurch die Messung. Die Ansprechzeit des Relais Y kann in bekannter Weise am Meßinstrument abgelesen werden. Die Messung ist beendet. Nun wird der Prüfstecker herausgezogen und das Telegrafenrelais wieder eingesetzt.
In Fig. 5 ist eine bekannte Vorwählerschaltung dargestellt. Die Wirkungsweise der Schaltung ist im einzelnen folgende: Wünscht der Teilnehmer Tn eine Verbindung, so schließt er mittels der Anruftaste AT die Wicklung I des Schauzeichenrelais Ss kurz und erhöht dadurch den durch die Teilnehmerschleife fließenden Strom auf die Ansprechstromstärke des Relais R (— TB, Kontakt rs, b in Zeichenlage Z, Kontakt/2, Ss II, AT, EM, SK, Kontakt /1, Wicklung I des Relais R, .+ TB).
In diesem Stromkreis spricht das Relais R an und öffnet mit dem Kontakt?'2 den Kurzschluß der Wicklung-II des Relais A. Dadurch wird das Re-
lais A trennsei tig erregt und öffnet mittels seines Ankers α den Kurzschluß der Wicklung II des Relais R. Da beim Ansprechen des Relais R der Kontakt π die Wicklung I dieses Relais kurzschließt, hält sich das Relais R weiterhin über seine Wicklung II erregt (—TB, WicklungII des Relais R1 ■ Anker α in Trennlage T1 + TB). Bei Ansprechen des Relais R schließt der Kontakt r3 einen Stromkreis für den Drehmagneten D des Vorwählers ίο (Erde, Wählerarm ei4 in' Stellung o, Kontakt rß, Drehmagnet D, Relaisumdreher Ru, —WB). Der Vorwähler beginnt zu laufen und sucht in bekannter Weise einen freien Gruppenwähler GW.
Wie aus dieser Beschreibung der Schaltung hervorgeht, ist eine Ansprechzeitmessung eines Relais ohne eingestecktes Telegrafenrelais in einfacher Weise nicht durchzuführen. Diese Schwierigkeit kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung aber dadurch beseitigt werden, daß der ao Prüfstecker der Meßeinrichtung als Zwischenstecker für das Telegrafenrelais ausgebildet ist. Auf diese Weise ist es zum Beispiel möglich, ein fest eingebautes Meßobjekt in der vorstehend beschriebenen Art an die unbeschalteten Sockelanschlüsse eines steckbar ausgeführten Telegrafenrelais anzuschalten und diese unbeschalteten Sockelanschlüsse mit einer Meßeinrichtung zu verbinden, gleichzeitig aber das Telegrafenrelais in der Schaltung zu belassen. Eine solche Messung wird an Hand der Fig. 5 im folgenden beschrieben:
Ähnlich wie in, Fig. 3- sind in, der Fig. 5 für eine Ansprechzeitmessung des Relais R geeignete Meßpunkte 30, 31, 32 und 33 an die unbeschalteten Sockelanschlüsse 2, J, 6 und 13 eines Telegrafenrelaissockels angeschlossen. Vor Beginn der Messung wird zunächst das Telegrafenrelais B herausgezogen, dann an seiner Stelle der als Zwischenstecker ausgebildete Prüfstecker der Meßeinrichtung (gemäß Fig. 4) eingesetzt und in diesen Zwischenstecker schließlich das Telegrafenrelais B wiederum eingesteckt. Für eine Ansprechzeitmessung des Relais R ist· der Drehschaltei Ds (Fig. 4) auf die Stellung 5 einzustellen. Damit ist die Meßeinrichtung mit dem Meßobjekt verbunden, und die Messung kann beginnen. Drückt der Messende die Prüf taste Pt1 so spricht, wie bereits beschrieben, das Meßrelais M an und schließt mit seinem Kontakt m 1 den Erregungsstromkreis für das Relais R über Wicklung I, und zwar + TB, Wicklung I des Relais R, Schaltpunkt 30, Steckkontakt 2/2", Schaltarm Ds 1 in Stellung 5, Widerstand RN, Kontakt mi, Schaltarm Ds2 in Stellung 5, Strommeßgerät/, Steckkontakt3"/3, Schaltpunkt 31, Anker b in Zeichenlage Z, Kontakt r2, —TB.
Durch den regelbaren Nachbildwiderstand RN und das Strommeßgerät / in diesem Stromkreis ist es möglich, vor der eigentlichen Ansprechzeitmessung den Ansprechstrom des Relais R in seiner Stärke dem Strom anzugleichen, den sonst ein Teilnehmer durch Drücken der Anruf taste AT bewirkt. Gleichzeitig mit dem Schließen des vorbereiteten Erregungsstiromkreises durch den Kontakt m 1 schließt der Kontakt m 2 den Meßstromkreis für das Zeitmeßgerät Z (Schaltpunkt 33, Steckkontakt 13/13", Zeitmeßgerät Z, Kontakt «2, Steckkontakt 6'76, Schaltpunkt 32, Kontakt r3, Wählerarm d/\. in Stellung o, Schaltpunkt 33). Das Zeitmeßgerät läuft an und registriert, wie bereits beschrieben, den Beginn der Messung. Sobald dann das Relais R anspricht, öffnet Kontakt r3 diesen Meßstromkreis und unterbricht damit die Zeitmessung. Die gemessene Zeit zwischen Beginn der Messung und Auftrennen des Meßstromkreises kann in bekannter Weise am Zeitmeßgerät abgelesen werden. Damit ist die Messung der Ansprechzeit des Relais R in einer Vorwählerschaltung ebenfalls beendet.
Die Erfindung ist nicht allein auf die in den Äusführungsbeispielen angeführten Fernschreibvermittlungsanlagen anwendbar, sondern kann in jeder Fernmeldeanlage, die mit steckbaren Bauelementen oder Baugruppen und fest eingebauten Bauelementen ausgerüstet ist, angewendet werden, sofern an den Sockeln der steckbaren Bauelemente nicht alle Anschlüsse beschaltet sind.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Prüfanordnung zum Prüfen, von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in solchen Fernmeldeanlagen, in denen auch steckbare Bauelemente vorgesehen sind und bei denen an den Sockeln dieser steckbaren Bauelemente nicht alle Anschlüsse beschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltpunkte (20, 21 und 22 in Fig. 3; 30, 31, 32 und 33 in Fig. 5), die ein Prüfen- der fest eingebauten· elektrischen Bauelemente (Y, R) ermöglichen, mit sonst unbeschaltet bleibenden Sockelanschlüssen (2, 3, 6, 13) steckbarer Bauelemente (B) fest verbunden sind, so daß durch einen den steckbaren Bauelementen (B) entsprechenden Prüfstecker eine Prüfeinrichtung (Fig. 4) an die fest eingebauten Bauelemente anschaltbar ist.
  2. 2. Prüfanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Meßeinrichtung einzelne an die Steckkontakte des Pr.üfsteckers führende Verbindungen an Schaltkontakte eines Drehschalters (Ds) angeschaltet sind, über den jeweils entsprechend seiner Schaltstellung verschiedene Meßinstrumente an das zu prüfende fest eingebaute Bauelement angeschaltet werden.
  3. 3. Prüfanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Meßeinrichtung die einzelnen, an die Steckkontakte des Prüf Steckers führenden' Verbindungen jeweils an einen Schaltkontakt eines Drehschalters (Ds) angeschaltet sind, über den jeweils entsprechend seiner Schaltstellung verschiedene Meßobjekte an die Meßeinrichtung angeschaltet werden.
  4. 4. Prüfanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Prüfung verschiedener fest eingebauter elektrischer Bauelemente die Steckkontakte der Prüfstecker unterschiedlich beschaltet sind.
  5. 5. Prüfanordnung nach einem der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
    Steckkontakte der Prüfstecker beim Einstecken auch eine Verbindung zwischen beschalteten an die Stromquellen der Anlage angeschlossenen Sockelanschlüssen der steckbaren Bauelemente und der Meßeinrichtung herstellen.
  6. 6. Prüfanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstecker als Zwischenstecker ausgebildet sind, die zwischen die steckbaren Bauelemente und deren Sockel steckbar sind.
    ίο
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609 617/207 8.56 (609 809 2. 57)
DES44473A 1955-06-24 1955-06-24 Pruefanordnung zum Pruefen von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in Fernmeldeanlagen Expired DE959199C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES44473A DE959199C (de) 1955-06-24 1955-06-24 Pruefanordnung zum Pruefen von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in Fernmeldeanlagen
CH348728D CH348728A (de) 1955-06-24 1956-03-16 Prüfanordnung für Fernmeldeanlagen
BE548944A BE548944A (fr) 1955-06-24 1956-06-23 Système d'essai pour installations de télécommunication

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES44473A DE959199C (de) 1955-06-24 1955-06-24 Pruefanordnung zum Pruefen von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in Fernmeldeanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE959199C true DE959199C (de) 1957-02-28

Family

ID=7485140

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES44473A Expired DE959199C (de) 1955-06-24 1955-06-24 Pruefanordnung zum Pruefen von fest eingebauten elektrischen Bauelementen in Fernmeldeanlagen

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE548944A (de)
CH (1) CH348728A (de)
DE (1) DE959199C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH348728A (de) 1960-09-15
BE548944A (fr) 1959-11-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3924763C2 (de) Prüfeinrichtung für mehradrige elektrische Kabel
DES0044473MA (de)
DE1900298A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen von elektronische Bauteile aufweisenden gedruckten Schaltungen
DE303176C (de)
CH348728A (de) Prüfanordnung für Fernmeldeanlagen
DE3706380C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung der Adern eines Busses von nach dem ISDN-System arbeitenden fernmeldetechnischen Hausinstallationen
DE826612C (de) Leistungs-Roehrenpruefgeraet
DE919479C (de) Elektrische Pruefvielfachschaltung fuer Fernmeldeanlagen
DE393342C (de) Einrichtung zum Pruefen der Unversehrtheit eines Messgeraetes waehrend des Betriebes
DE605589C (de) Klemmenanordnung zur Pruefung von elektrischen Messgeraeten, wie Zaehlern und Wattmetern, ohne Unterbrechung der Stromabgabe
DE1296261B (de) Einrichtung zur Funktionspruefung von Relais oder anderen steuerbaren elektromechanischen Schaltvorrichtungen
DE709317C (de) Roehrenpruefgeraet unter Verwendung von Schaltkarten
AT133825B (de) Gerät zum Prüfen mehradriger Telephonkabel auf Isolationswiderstand und Unterbrechung.
DE938138C (de) Spannungspruefer
DE726215C (de) Vorrichtung zur halbselbsttaetigen Pruefung von Gruppen- und Leitungswaehlern mit Schrittschaltbetrieb in Selbstanschluss-Fernsprechanlagen
DE1762082C (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde , insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, zum gleichstrommaßtgen Prüfen von gleich artigen Adern einer fur die Prüfung aufge bauten Leitungsschleife
DE951157C (de) Schablonengesteuerte Pruefanordnung zur selbsttaetigen Pruefung elektrotechnischer Geraete und Einrichtungen
DE881072C (de) Schaltungsanordnung zur Pruefung auf gleichzeitiges Vorhandensein mehrerer Spannungen, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
DE4032926A1 (de) Vorrichtung zum pruefen eines kraftfahrzeugtestsystems
DE516412C (de) Logarithmischer Rechenapparat
DE2222012C3 (de) Vorrichtung zum Messen von Erd- und Außenerdkopplungen an einem vieladrigen Fernmeldekabel
DE887676C (de) Kabeladern-Auspruefungsgeraet
AT379246B (de) Schaltplatte zum aufbau und zur demonstration von elektrischen oder elektronischen schaltungen mit einer arbeitsplatte
DE913072C (de) Klemmenleiste
DE712803C (de) Schaltungsanordnung zur Fernueberwachung einer Fernsprechstation auf Betriebsfaehigkeit