DE960311C - Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer Kranfahrzeuge - Google Patents

Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer Kranfahrzeuge

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DE960311C
DE960311C DEI8208A DEI0008208A DE960311C DE 960311 C DE960311 C DE 960311C DE I8208 A DEI8208 A DE I8208A DE I0008208 A DEI0008208 A DE I0008208A DE 960311 C DE960311 C DE 960311C
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DE
Germany
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spindles
axis
clutches
crane
axle
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Expired
Application number
DEI8208A
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English (en)
Inventor
Hermann Peffgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBAG INTERNATIONALE BAUMASCHINENFABRIK AG
Original Assignee
IBAG INTERNATIONALE BAUMASCHINENFABRIK AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/72Counterweights or supports for balancing lifting couples
    • B66C23/78Supports, e.g. outriggers, for mobile cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/03Cranes with arms or jibs; Multiple cranes
    • B66C2700/0321Travelling cranes
    • B66C2700/0357Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks
    • B66C2700/0378Construction details related to the travelling, to the supporting of the crane or to the blocking of the axles; Outriggers; Coupling of the travelling mechamism to the crane mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 21. MÄRZ 1957
I 8208XI/35b
Die Erfindung bezieht sich auf eine mechanisch arbeitende Achsstabilisierung für Kranfahrzeuge, insbesondere für Drehkrane, die in Abhängigkeit vom Schwenkwinkel des Auslegers wirksam wird. Der Zweck solcher Achsstabilisierungen ist, beim Verschwenken des Auslegers mit angehängter Last ein Kippen des Fahrzeugs zu verhindern, was bei Fahrzeugen mit Pendelachse besonders leicht eintreten kann.
Es sind Feststellvorrichtungen für die Pendelachsen von Kranfahrzeugen bekannt, deren Betätigung z. B. zentral über eine hydraulische Einrichtung erfolgen kann. Hierbei sind die beiden Schenkel der Pendelachse mit Kolben versehen, die in entsprechenden Zylindern laufen, deren Räume durch Leitungen untereinander verbunden sind. Bei frei schwingender Achse erfolgt durch die· genannte Leitung ein Ausgleich zwischen den Zylinderräumen über den Kolben, während durch eine willkürliche oder selbsttätig wirkende. Steuerung beim Ausschwenken des Kranarmes diese Verbindung unterbrochen werden kann, so daß die Pendelachse als Starrachse wirkt. Bei diesen bekannten, auf dem hydraulischen Prinzip beruhenden Feststellvorrichtungen für Pendelachsen besteht der Nachteil, daß durch eventuell in der Hydraulikflüssigkeit eingeschlossene Luftblasen oder durch eine zu große Elastizität der Leitungen keine genügende Standfestigkeit der Pendelachse bei ausgeschwenktem Ausleger er-
reicht wird. Man hat daher schon versucht, die hydraulischen Einrichtungen durch mechanische Mittel, die in erster Linie auf dem Reibungsprinzip beruhen, zu ersetzen, wobei jedoch hier die Gefahr besteht, daß die Reibung durch Witterungseinflüsse, Ölspuren u. dgl. nicht immer gleich groß ist und daß daher eine sicher wirkende Feststellung der Pendelachse nicht gewährleistet ist. Schließlich sind Kranfahrzeuge bekannt, bei denen mittels ίο durch das Drehwerk angetriebener Spindeln der Fahrzeugrahmen gegen den Boden abgestützt wird. Hierbei handelt es sich aber um Feststellvorrichtungen, die durch ihre Bodenabstützung das Kranfahrzeug bei abgesenkten Spindeln für den Horizontaltransport unbeweglich machen, was in vielen Betriebsfällen unerwünscht oder gar unmöglich ist.
Die vorliegende Erfindung schafft dadurch Abhilfe, daß. bei ausgeschwenktem Ausleger die Pendelachse in Abhängigkeit vom Schwenkwinkel durch sicher wirkende mechanische Mittel fest- ■ gelegt wird, die unabhängig von äußeren Einflüssen eine sichere Halterung der Achse in jeder Lage gewährleisten. Im einzelnen ist diese Stabilisierung so ausgebildet, daß an dem Fahrzeugrahmen über den Achsschenkeln der Pendelachse Muttern und in diesen Spindeln angeordnet sind, deren dem Oberwagen zugekehrte freie Enden mit Kupplungen, vorzugsweise mit Rutschkupplungen, versehen sind, die von Mitnehmersegmenten am Drehkranz so bewegt werden, daß beim Ausschwingen des Kranauslegers nach rechts oder links die mit Rechts- bzw. Linksgewinde versehenen Spindeln auf die Pendelachse abgesenkt oder von ihr abgehoben werden. Dabei sind die den Primärteil der Kupplungen umschließenden Gehäuse auf ihrer Außenseite mit einem Reibbelag oder einem Zahnkranz versehen, der mit den entsprechend ausgebildeten Mitnehmersegmenten des Drehkranzes in kraftschlüssiger Verbindung steht. Zweckmäßigerweise sind die Mitnehmersegmente auf dem Umfang des Drehkranzes in verschiedener Höhe angeordnet und in ihrer Länge so bemessen, daß diese größer ist, als dem für den normalen Spindelhub erforderlichen Weg entspricht. Um ein ungewolltes Verschieben der Spindeln, z. B. unter der Last, zu verhindern, ist die Steigung der meist mit Flachgewinde versehenen Spindeln so gewählt, daß in jeder Stellung Selbsthemmung zwischen den Spindeln und den Muttern vorhanden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Draufsicht auf das Kranfahrzeug, Abb. 2 eine Rückansicht im Schnitt nach der Linie A-B,
Abb. 3 dieselbe Ansicht mit abgesenkter Spindel und
Abb. 4 eine Ansicht mit abgesenkter Spindel bei leicht geneigter Pendelachse.
In dem Untergestell α des Kranes sind beispielsweise die getriebenen Räder k, I gelagert, während auf der Gegenseite die um den Punkt p schwingende Pendelachse 0 mit den Lenkrädern m, η angeordnet ist. Ebenfalls im Untergestell α ist die Hauptachse q gelagert, um die sich der Drehkranz h des Oberwagens mit dem daran befestigten Kranausleger i dreht. Über den Schenkeln der Pendelachse 0 liegen die beiden Spindeln d und e, die mit links- bzw. rechtsgängigem Flachgewinde ausgerüstet und in den am Gestell α befestigten Muttern b und c beweglich sind. Auf den oberen, dem Drehkranz h zugekehrten Enden der Spindeln d und e sind Kupplungen f und g, vorzugsweise Rutschkupplungen, aufgesetzt, deren den Primärteil umfassendes Gehäuse mit einem Reibr belag oder einem Zahnkranz versehen sein kann, ' während der Sekundärteil unmittelbar mit den Spindeln d bzw. e verbunden ist. Der Drehkranz h ist auf einem Teil seines Umfangs mit Reibbelägen oder Zahnsegmenten h', h" versehen, die mit den Primärteilen der Kupplungen f und g in Verbindung stehen. Zweckmäßigerweise sind diese Beläge oder Zahnsegmente h', h" auf dem Umfang des Drehkranzes h in verschiedener Höhe angeordnet, so daß sie sich an keiner Stelle überschneiden.
Die Wirkungsweise der ernndungsgemäßen Einrichtung ist folgende: Beim Ausschwenken des Kranauslegers i nach rechts kommt das Segment h' mit der Kupplung g in Eingriff und bewegt damit die Spindel e nach abwärts, bis sie auf dem rechten Schenkel der Pendelachse 0 aufsitzt. War die Lage der Pendelachse 0 bei diesem Vorgang waagerecht, so kommt mit dem Aufsitzen der Spindel e auf der Achse ο die Kupplung g aus dem Bereich des Mitnehmersegments h' hinaus. Beim Weiter schwenken des Kranauslegers i über das Maß y hinaus bleibt die Spindel e in dieser Lage, so daß die Achse 0 nach der Schwenkrichtung hin als Starrachse wirkt und ein Kippen des Kranoberteils ausgeschlossen ist. Beim Rückschwenken des Kranarmes i in die Hauptachse (neutrale Achse) des Fahrzeugs wird auf dem Weg y des Kranarmes i durch das Mitnehmersegment h' die Spindel e über die Kupplung g wieder zurückgedreht, d. h. die Pendelachse 0 wird wieder frei. Beim Ausschwenken des'Kranarmes i nach links beeinflußt analog dem Vorbeschriebenen das Mitnehmersegment h" die Kupplung f und damit die Spindel d, wodurch der linke Schenkel der Pendelachse ο festgelegt wird (vgl. nc Abb. 3). Falls durch Geländeunebenheiten die Pendelachse 0 während des Ausschwenkens des Dreharmes i nach rechts oder links etwas geneigt ist, kann, wie in Abb. 4 dargestellt, der Fall eintreten, daß beispielsweise die Spindel e schon vor Vollendung ihres Hubes auf dem entsprechenden Schenkel der Achse 0 aufsetzt. Um nun ein Verklemmen oder Verbiegen der Achse 0 zu vermeiden, ist die als Rutschkupplung ausgebildete Kupplung g bzw. / imstande, den restlichen Weg des Mitnehmer- i»o segments h' aufzunehmen bzw. auszugleichen, und zwar durch Rutschen der einzelnen Kupplungselemente. Selbstverständlich werden die Mitnehmerelemente h' bzw. h" so bemessen sein-, daß auch bei entgegengesetzt geneigter Achse 0 (vgl. strich- la5 punktierte Stellung in Abb. 4) noch eine Mitnahme
der Spindel e möglich ist. Die Kupplungen f und g körin.en, sofern sie als Momentenkupplungen ausgebildet sind, von vornherein auf ein entsprechendes größtes Drehmoment eingestellt werden.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung für Kranfahrzeuge, insbesondere für Drehkrane, die in Abhängigkeit vom Schwenkwinkel des Auslegers wirksam wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fahrzeugrahmen (α) über den Achsschenkeln der Pendelachse (o) Muttern Qj, c) und in diesen Spindeln (d, e) angeordnet sind, deren dem Oberwagen zugekehrte freie Enden mit Kupplungen (f, g), vorzugsweise mit Rutschkupplungen, versehen sind, die von Mitnehmersegmenten {hf, h") am Drehkranz Qi) so bewegt werden, daß beim Ausschwingen des Kranauslegers (ΐ) nach rechts oder links die mit Rechts- bzw. Linksgewinde versehenen Spindeln (d, e) auf die Pendelachse (o) abgesenkt oder von ihr abgehoben werden.
2. Achsstabilisierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Primärteil der Kupplungen (/, g) umschließenden Gehäuse auf ihrer Außenseite mit einem Reibbelag oder einem Zahnkranz versehen sind, der mit den entsprechend ausgebildeten Mitnehmersegmenten Qi', h") des Drehkranzes Qi) in kraftschlüssiger Verbindung steht.
3. Achsstabilisierung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,· daß die Mitnehmersegmente Qi', h") auf den Umfang des Drehkranzes Qi) in verschiedener Höhe angeordnet sind.
4. Achsstabilisierung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Mitnehmersegmente Qi', h") größer ist, als dem für den normalen Hub der Spindeln (d, e) erforderlichen Weg entspricht.
5. Achsstabilisierung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der vorzugsweise mit Flachgewinde versehenen Spindeln \d, e) so gewählt ist, daß in jeder Stellung Selbsthemmung zwischen den. Spindeln {d, e) und den Muttern Qj, c) vorhanden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 868963, 897912; französische Patentschrift Nr. 778 305.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
© 609 617/238 8.56 (609 843 3.57)
DEI8208A 1954-01-26 1954-01-26 Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer Kranfahrzeuge Expired DE960311C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR778305A (fr) * 1933-11-29 1935-03-14 Perfectionnements aux grues, pelleteuses ou autres montées sur châssis roulants
DE868963C (de) * 1951-02-15 1953-03-02 Miag Fahrzeugbau G M B H Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen
DE897912C (de) * 1951-02-15 1953-11-26 Miag Fahrzeugbau G M B H Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR778305A (fr) * 1933-11-29 1935-03-14 Perfectionnements aux grues, pelleteuses ou autres montées sur châssis roulants
DE868963C (de) * 1951-02-15 1953-03-02 Miag Fahrzeugbau G M B H Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen
DE897912C (de) * 1951-02-15 1953-11-26 Miag Fahrzeugbau G M B H Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen

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