DE960311C - Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer Kranfahrzeuge - Google Patents
Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer KranfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/72—Counterweights or supports for balancing lifting couples
- B66C23/78—Supports, e.g. outriggers, for mobile cranes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/03—Cranes with arms or jibs; Multiple cranes
- B66C2700/0321—Travelling cranes
- B66C2700/0357—Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks
- B66C2700/0378—Construction details related to the travelling, to the supporting of the crane or to the blocking of the axles; Outriggers; Coupling of the travelling mechamism to the crane mechanism
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM 21. MÄRZ 1957
I 8208XI/35b
Die Erfindung bezieht sich auf eine mechanisch arbeitende Achsstabilisierung für Kranfahrzeuge,
insbesondere für Drehkrane, die in Abhängigkeit vom Schwenkwinkel des Auslegers wirksam wird.
Der Zweck solcher Achsstabilisierungen ist, beim Verschwenken des Auslegers mit angehängter Last
ein Kippen des Fahrzeugs zu verhindern, was bei Fahrzeugen mit Pendelachse besonders leicht eintreten
kann.
Es sind Feststellvorrichtungen für die Pendelachsen von Kranfahrzeugen bekannt, deren Betätigung
z. B. zentral über eine hydraulische Einrichtung erfolgen kann. Hierbei sind die beiden
Schenkel der Pendelachse mit Kolben versehen, die in entsprechenden Zylindern laufen, deren Räume
durch Leitungen untereinander verbunden sind. Bei frei schwingender Achse erfolgt durch die· genannte
Leitung ein Ausgleich zwischen den Zylinderräumen über den Kolben, während durch
eine willkürliche oder selbsttätig wirkende. Steuerung beim Ausschwenken des Kranarmes
diese Verbindung unterbrochen werden kann, so daß die Pendelachse als Starrachse wirkt. Bei
diesen bekannten, auf dem hydraulischen Prinzip beruhenden Feststellvorrichtungen für Pendelachsen
besteht der Nachteil, daß durch eventuell in der Hydraulikflüssigkeit eingeschlossene Luftblasen
oder durch eine zu große Elastizität der Leitungen keine genügende Standfestigkeit der
Pendelachse bei ausgeschwenktem Ausleger er-
reicht wird. Man hat daher schon versucht, die hydraulischen Einrichtungen durch mechanische
Mittel, die in erster Linie auf dem Reibungsprinzip beruhen, zu ersetzen, wobei jedoch hier die Gefahr
besteht, daß die Reibung durch Witterungseinflüsse, Ölspuren u. dgl. nicht immer gleich groß
ist und daß daher eine sicher wirkende Feststellung der Pendelachse nicht gewährleistet ist. Schließlich
sind Kranfahrzeuge bekannt, bei denen mittels ίο durch das Drehwerk angetriebener Spindeln der
Fahrzeugrahmen gegen den Boden abgestützt wird. Hierbei handelt es sich aber um Feststellvorrichtungen,
die durch ihre Bodenabstützung das Kranfahrzeug bei abgesenkten Spindeln für den
Horizontaltransport unbeweglich machen, was in vielen Betriebsfällen unerwünscht oder gar unmöglich
ist.
Die vorliegende Erfindung schafft dadurch Abhilfe, daß. bei ausgeschwenktem Ausleger die
Pendelachse in Abhängigkeit vom Schwenkwinkel durch sicher wirkende mechanische Mittel fest- ■
gelegt wird, die unabhängig von äußeren Einflüssen eine sichere Halterung der Achse in jeder Lage gewährleisten.
Im einzelnen ist diese Stabilisierung so ausgebildet, daß an dem Fahrzeugrahmen über
den Achsschenkeln der Pendelachse Muttern und in diesen Spindeln angeordnet sind, deren dem
Oberwagen zugekehrte freie Enden mit Kupplungen, vorzugsweise mit Rutschkupplungen, versehen
sind, die von Mitnehmersegmenten am Drehkranz so bewegt werden, daß beim Ausschwingen
des Kranauslegers nach rechts oder links die mit Rechts- bzw. Linksgewinde versehenen Spindeln
auf die Pendelachse abgesenkt oder von ihr abgehoben werden. Dabei sind die den Primärteil der
Kupplungen umschließenden Gehäuse auf ihrer Außenseite mit einem Reibbelag oder einem Zahnkranz
versehen, der mit den entsprechend ausgebildeten Mitnehmersegmenten des Drehkranzes
in kraftschlüssiger Verbindung steht. Zweckmäßigerweise sind die Mitnehmersegmente auf dem
Umfang des Drehkranzes in verschiedener Höhe angeordnet und in ihrer Länge so bemessen, daß
diese größer ist, als dem für den normalen Spindelhub erforderlichen Weg entspricht. Um ein ungewolltes
Verschieben der Spindeln, z. B. unter der Last, zu verhindern, ist die Steigung der meist mit
Flachgewinde versehenen Spindeln so gewählt, daß in jeder Stellung Selbsthemmung zwischen den
Spindeln und den Muttern vorhanden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar
zeigt
Abb. ι eine Draufsicht auf das Kranfahrzeug, Abb. 2 eine Rückansicht im Schnitt nach der
Linie A-B,
Abb. 3 dieselbe Ansicht mit abgesenkter Spindel und
Abb. 4 eine Ansicht mit abgesenkter Spindel bei leicht geneigter Pendelachse.
In dem Untergestell α des Kranes sind beispielsweise
die getriebenen Räder k, I gelagert, während auf der Gegenseite die um den Punkt p schwingende
Pendelachse 0 mit den Lenkrädern m, η angeordnet
ist. Ebenfalls im Untergestell α ist die Hauptachse q gelagert, um die sich der Drehkranz h des
Oberwagens mit dem daran befestigten Kranausleger i dreht. Über den Schenkeln der Pendelachse
0 liegen die beiden Spindeln d und e, die mit
links- bzw. rechtsgängigem Flachgewinde ausgerüstet und in den am Gestell α befestigten
Muttern b und c beweglich sind. Auf den oberen, dem Drehkranz h zugekehrten Enden der Spindeln
d und e sind Kupplungen f und g, vorzugsweise Rutschkupplungen, aufgesetzt, deren den
Primärteil umfassendes Gehäuse mit einem Reibr belag oder einem Zahnkranz versehen sein kann, '
während der Sekundärteil unmittelbar mit den Spindeln d bzw. e verbunden ist. Der Drehkranz h
ist auf einem Teil seines Umfangs mit Reibbelägen oder Zahnsegmenten h', h" versehen, die mit den
Primärteilen der Kupplungen f und g in Verbindung
stehen. Zweckmäßigerweise sind diese Beläge oder Zahnsegmente h', h" auf dem Umfang des
Drehkranzes h in verschiedener Höhe angeordnet, so daß sie sich an keiner Stelle überschneiden.
Die Wirkungsweise der ernndungsgemäßen Einrichtung ist folgende: Beim Ausschwenken des
Kranauslegers i nach rechts kommt das Segment h' mit der Kupplung g in Eingriff und bewegt damit
die Spindel e nach abwärts, bis sie auf dem rechten Schenkel der Pendelachse 0 aufsitzt. War die Lage
der Pendelachse 0 bei diesem Vorgang waagerecht, so kommt mit dem Aufsitzen der Spindel e auf der
Achse ο die Kupplung g aus dem Bereich des Mitnehmersegments h' hinaus. Beim Weiter schwenken
des Kranauslegers i über das Maß y hinaus bleibt die Spindel e in dieser Lage, so daß die Achse 0
nach der Schwenkrichtung hin als Starrachse wirkt und ein Kippen des Kranoberteils ausgeschlossen
ist. Beim Rückschwenken des Kranarmes i in die Hauptachse (neutrale Achse) des Fahrzeugs wird
auf dem Weg y des Kranarmes i durch das Mitnehmersegment h' die Spindel e über die Kupplung
g wieder zurückgedreht, d. h. die Pendelachse 0 wird wieder frei. Beim Ausschwenken des'Kranarmes
i nach links beeinflußt analog dem Vorbeschriebenen das Mitnehmersegment h" die Kupplung
f und damit die Spindel d, wodurch der linke Schenkel der Pendelachse ο festgelegt wird (vgl. nc
Abb. 3). Falls durch Geländeunebenheiten die Pendelachse 0 während des Ausschwenkens des
Dreharmes i nach rechts oder links etwas geneigt ist, kann, wie in Abb. 4 dargestellt, der Fall eintreten,
daß beispielsweise die Spindel e schon vor Vollendung ihres Hubes auf dem entsprechenden
Schenkel der Achse 0 aufsetzt. Um nun ein Verklemmen oder Verbiegen der Achse 0 zu vermeiden,
ist die als Rutschkupplung ausgebildete Kupplung g bzw. / imstande, den restlichen Weg des Mitnehmer- i»o
segments h' aufzunehmen bzw. auszugleichen, und zwar durch Rutschen der einzelnen Kupplungselemente. Selbstverständlich werden die Mitnehmerelemente
h' bzw. h" so bemessen sein-, daß auch
bei entgegengesetzt geneigter Achse 0 (vgl. strich- la5
punktierte Stellung in Abb. 4) noch eine Mitnahme
der Spindel e möglich ist. Die Kupplungen f und g
körin.en, sofern sie als Momentenkupplungen ausgebildet
sind, von vornherein auf ein entsprechendes größtes Drehmoment eingestellt werden.
Claims (5)
1. Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung für Kranfahrzeuge, insbesondere für Drehkrane,
die in Abhängigkeit vom Schwenkwinkel des Auslegers wirksam wird, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Fahrzeugrahmen (α) über den Achsschenkeln der Pendelachse (o) Muttern
Qj, c) und in diesen Spindeln (d, e) angeordnet sind, deren dem Oberwagen zugekehrte freie
Enden mit Kupplungen (f, g), vorzugsweise mit Rutschkupplungen, versehen sind, die von Mitnehmersegmenten
{hf, h") am Drehkranz Qi) so bewegt werden, daß beim Ausschwingen des
Kranauslegers (ΐ) nach rechts oder links die mit Rechts- bzw. Linksgewinde versehenen Spindeln
(d, e) auf die Pendelachse (o) abgesenkt oder von ihr abgehoben werden.
2. Achsstabilisierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Primärteil
der Kupplungen (/, g) umschließenden Gehäuse
auf ihrer Außenseite mit einem Reibbelag oder einem Zahnkranz versehen sind, der mit den
entsprechend ausgebildeten Mitnehmersegmenten Qi', h") des Drehkranzes Qi) in kraftschlüssiger
Verbindung steht.
3. Achsstabilisierung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,· daß die Mitnehmersegmente
Qi', h") auf den Umfang des Drehkranzes Qi) in verschiedener Höhe angeordnet
sind.
4. Achsstabilisierung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
der Mitnehmersegmente Qi', h") größer ist, als
dem für den normalen Hub der Spindeln (d, e) erforderlichen Weg entspricht.
5. Achsstabilisierung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung
der vorzugsweise mit Flachgewinde versehenen Spindeln \d, e) so gewählt ist, daß in jeder
Stellung Selbsthemmung zwischen den. Spindeln {d, e) und den Muttern Qj, c) vorhanden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 868963, 897912;
französische Patentschrift Nr. 778 305.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
© 609 617/238 8.56 (609 843 3.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI8208A DE960311C (de) | 1954-01-26 | 1954-01-26 | Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer Kranfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI8208A DE960311C (de) | 1954-01-26 | 1954-01-26 | Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer Kranfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960311C true DE960311C (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=7185087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI8208A Expired DE960311C (de) | 1954-01-26 | 1954-01-26 | Mechanisch arbeitende Achsstabilisierung fuer Kranfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960311C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR778305A (fr) * | 1933-11-29 | 1935-03-14 | Perfectionnements aux grues, pelleteuses ou autres montées sur châssis roulants | |
| DE868963C (de) * | 1951-02-15 | 1953-03-02 | Miag Fahrzeugbau G M B H | Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen |
| DE897912C (de) * | 1951-02-15 | 1953-11-26 | Miag Fahrzeugbau G M B H | Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen |
-
1954
- 1954-01-26 DE DEI8208A patent/DE960311C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR778305A (fr) * | 1933-11-29 | 1935-03-14 | Perfectionnements aux grues, pelleteuses ou autres montées sur châssis roulants | |
| DE868963C (de) * | 1951-02-15 | 1953-03-02 | Miag Fahrzeugbau G M B H | Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen |
| DE897912C (de) * | 1951-02-15 | 1953-11-26 | Miag Fahrzeugbau G M B H | Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen |
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