DE961003C - Umlaufender Spinner mit in Abhaengigkeit von der Bandspannung sich einstellender Bremsung des die Spule aufnehmenden Bandtellers - Google Patents

Umlaufender Spinner mit in Abhaengigkeit von der Bandspannung sich einstellender Bremsung des die Spule aufnehmenden Bandtellers

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DE961003C
DE961003C DEK12819A DEK0012819A DE961003C DE 961003 C DE961003 C DE 961003C DE K12819 A DEK12819 A DE K12819A DE K0012819 A DEK0012819 A DE K0012819A DE 961003 C DE961003 C DE 961003C
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Germany
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Expired
Application number
DEK12819A
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English (en)
Inventor
Herbert Neu
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J A KRAFT MASCHINENFABRIK
Original Assignee
J A KRAFT MASCHINENFABRIK
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/08Insulating conductors or cables by winding
    • H01B13/0858Details of winding apparatus; Auxiliary devices
    • H01B13/0866Brakes or tension regulating means
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • D07B7/14Machine details; Auxiliary devices for coating or wrapping ropes, cables, or component strands thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. MÄRZ 1957
K 1281p VIIId 121 c
Herbert Neu, Olpe (Westf.)
ist als Erfinder genannt worden
Bei den bekannten Spinnern dieser Art wird das der Spule ablaufende Band über einen Bremshebel zum Bremsen des Umspinntellers nebst Bandscheibe geführt und von einem Spannhebel beeinflußt, die beide innerhalb des Umfanges der bremsbaren Spulenträgerscheibe und unmittelbar neben derselben an einem Tragstück schwenkbar gelagert, mit an ihren Enden angebrachten Leitrollen bis dicht an den Umfang der Scheiben des Bandspulenträgers heranschwingen. Hierbei ist je nach der Umlaufrichtung der Bandscheibe eine Hebelumstellung auf dem Tragstück erforderlich.
Insbesondere wirkt sich aber auch die beim Arbeitsvorgang auftretende veränderliche Zentrifugalkraft durch die am Spinner angebrachten beweglichen Führungs- und Bremsglieder nachteilig aus, weil dadurch das ablaufende Band zusätzlich belastet und außerdem die Umlaufgeschwindigkeit des Spinners beeinträchtigt wird. Dies alles bringt leicht Überbeanspruchungen des Bandes mit sich, so daß es vielfach reißt, was in mühsamer Arbeit bei stillgesetztem Spinner einen Wiederanschluß erforderlich macht. Außerdem ruft die auf Halter und Federstange sich auswirkende Zentrifugalkraft Zerrungen und Ungleichmäßigkeiten beim Arbeits-Vorgang hervor. Insbesondere beim Bewickeln von Kabeln für Hochspannungsleitungen wirken sich Spannungsänderungen und ein öfteres Wieder-
anschließen des gerissenen Bandes recht nachteilig auf das Fertigprodukt aus. Bei diesen Kabeln wird in der Regel eine Vielzahl von Wickelbandlagen gleichzeitig aufgebracht. Ein Beobachten dieser vielen Isolierauflagen ist aber umständlich und mühsam.
Demgegenüber bezweckt die vorliegende Erfindung die Erzielung einer steten gleichmäßigen Bandspannung, ohne daß das Band durch die während des Arbeitsvorganges auftretenden Zentrifugalkräfte nachteilig beeinflußt und die Umlaufgeschwindigkeit beim Spinnvorgang beeinträchtigt wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, daß die Führungsrollen, von denen die Umlenkrolle parallel zum Leiter beweglich ist und/oder die Bremsglieder so angeordnet sind, daß die während des Arbeitsvorganges auftretenden Zentrifugalkräfte von dem Spinnrahmen aufgenommen werden und die Bandspannung hierdurch nicht beeinflußt wird.
Bei solcher Anordnung wirkt sich die Zentrifugalkraft des Spinners quer zur Umlaufachse aus, so daß das Band stoß- und zerrungsfrei von der Spule ablaufen kann. Es wird hierdurch die Vorbedingung zur Erzielung einer steten gleichmäßigen Spannung erfüllt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in
Fig. ι in der Längsansicht und in
Fig. 2 in der Draufsicht dargestellt; Fig. 3 ist die Seitenansicht der Fig. 1, von der linken Seite aus gesehen, während
Fig. 4, 5, 6 und 7 in Einzeldarstellung die Glieder des Brems- und Regelmechanismus des Spinners zeigen,
Auf dem Spulenzapfen 20 des das gleichmäßig durchziehende Kabel 1 umkreisenden Spinnerrahmens 2 ist die Spule 3 drehbar gelagert. Das von ihr ablaufende Band wird über die am Spinnerrahmen und nahe der Peripherie des Bandtellers 5 angeordnete Umlenkrolle 4 geführt. Der Bandteller ist mit einer Bremsnabe S0 ausgerüstet, auf welche ein mit der Bandführung gekuppeltes Bremsbackenpaar 6, 7 in spezifisch gleicher und satter Berührung der Bremsflächen einwirkt.
Zu diesem Zweck gleitet an den parallel zur Kabelrichtung am Spinnerrahmen 2 befestigten Bolzen 9, 10 ein unter der Wirkung einer Druckfeder 11 stehender Schlitten 12. Auf ihm sitzt eine das ablaufende Band 3 um etwa i8o° in die Durchlaufrichtung des Kabels 1 umlenkende Führungsrolle 13. Das Band läuft von der Führungsrolle 13 über die am Spinnerrahmen sitzende Führungsrolle 14 und über den um 900 zum Spulenzapfen und zu den Rollenachsen verschwenkt am Spinnerrahmen befestigten Leitstift 15 auf das Kabel auf.
Am freien Ende des mit Gewinde versehenen Bolzens 10 sitzt die Schraubmutter ioo, an welcher die Spannwirkung der gegen den Schlitten 12 drükkendfen Feder 11 regelbar ist. Auf der dem Schlitten zugekehrten Seite des Spinnerrahmens 2 ist ein Kontaktstück 16 angebracht, welches den einen Pol für einen elektrischen Stromkreis bildet und dessen anderer Pol am Schlitten angebracht ist. Bei geschlossenem Stromkreis wird ein akustisches oder optisches Signal ausgelöst. An der der Spule 3 zugekehrten Seite des Schlittens ist ein Zapfen I2a angeordnet. Derselbe greift in das Langloch ιγα 'eines mit einem Querzapfen 17 b als Achse versehenen zeigerartigen Schwinghebels 17. Letzterer wird in eine zum Querzapfen 17& passende, parallel zum Spulenzapfen 2a verlaufende Bohrung eingesetzt, so daß der Zeiger 17 in einer senkrechten Ebene und parallel zum Kabel 1 ausschwingt. An der den Fuß des Hebels 17 bildenden Scheibe sitzen symmetrisch und diametral zum Zapfen ijb zwei gegen die Spule 3 gerichtete Querzapfen 18 (Fig. 1 und 7). Letztere bilden die Gelenkpunkte für zwei abwärts gerichtete und unabhängig voneinander zu den Bremsbacken 6, 7 führende Verbindungshebel 19, 20, von denen ersterer in einer Aussparung 6a an den Bremsbacken 6 und letzterer in einer Aussparung Ja (Fig. 4 und 5) lose an den Bremsbacken 7 angeschlossen ist. Die Hebel 19, 20 werden durch eine in hakenartige Vertiefungen xga, 20fl ihrer Seitenansätze eingehangene Zugfeder 21 unter Spannung zusammengehalten.
Auf der den Hebeln 19, 20 gegenüberliegenden Seite vom Spulenzapfen 2a werden die beiden sich diametral gegenüberstehenden Bremsbacken durch eine am Querbolzen 22 des Bremsbackens 7 angelenkte Flügelschraube 23 mit Stellmutter 23a entgegen der nach außen gerichteten Spannwirkung einer zwischen den Bremsbacken auf dem Schraubbolzen 23 angeordneten Druckfeder 24 regelbar zusammengehalten. Die Hebel 19, 20 gleiten unmittelbar nebeneinander in glatter Berührungsfläche, die in der verlängert gedachten senkrechten Mittelebene der Bremsnabe 5a liegt. Da auch die Achse der Flügelschraube in derselben Ebene liegt, kann bei eintretendem Bremsvorgang bei der gewählten Anordnung keine Kantenpressung, sondern jeweils nur eine satte Flächenpressung zwischen der ßremsnabe und den Bremsbacken auftreten. Die Hebel 19, 20 sind gemeinsam durch Ouerstifte 6b, 7& (Fig. i, 4 und 5) mit den Bremsbacken 6, 7 verbunden. Damit die beiden Hebel bei der Gleitbewegung des Schlittens 12 und der hierdurch hervorgerufenen zwangläufigen Schwingbewegung des Steuerhebels 17 hemmungsfrei aneinander gleiten können, ist der Hebel 19 mit einem waagerechten Langloch i9& für den Stift 6b, der Hebel 20 indessen mit einem senkrechten Langloch 2O& versehen. In umgekehrter Weise ist der Hebel 19 mit einem senkrechten Langloch 19,. für den Stift yb, der Hebel aber mit einem waagerechten Langloch 20c versehen (Fig. 4 und 5). Bewegt sich der Schlitten 12 in der Durchlauf richtung des Kabels i, im gewählten Ausführungsbeispiel und gemäß den Fig. 1 und 3 also nach rechts, so werden die Bremsbacken gelüftet, während sie bei umgekehrter Gleitbewegung des Schlittens eine mit dem Ausmaß dieser Bewegung sich steigernde Bremswirkung auf den Bandteller 5, Sa ausüben und bei schließlich erreichtem Gleitschluß den Spinner zwangläufig stillset-

Claims (4)

  1. zen. Dieser Fall tritt dann ein, wenn das Band 3 der Wickelspule reißt und die Druckfeder 11 keinem Ausgleich infolge der bei Beginn des Arbeitsvorganges an der Bremsvorrichtung des Bandtellers eingestellten Bandspannung mehr unterworfen ist und der am Schlitten angebrachte Kontakt durch Berührung des Kontaktes 16 des Spinnerrahmens 2 den Stromkreis schließt. Dieselbe Wirkung wird natürlich auch bei erreichtem völligem Ablauf einer Wickelspule 3 ausgelöst.
    Da einerseits beim Arbeitsvorgang ein ständiger Ausgleich· der voraufgehend an den Muttern ioa und 23a aufeinander abgestimmten Band- und Bremsspannung stattfindet, andererseits aber die den bekannten Spinnern gegenüber auftretenden Zentrifugal- und Flatterkräfte ungeachtet des veränderlichen Durchmessers der Spulen 3 unter sonst gleichen Betriebsverhältnissen nicht nur gleichbleibend, sondern darüber hinaus auch noch weitgehendst reduziert sind, findet das Bewickeln der den Spinner durchlaufenden Kabel 1 ohne unterschiedliche Bandspannung statt, wodurch ein ruhiger und zerrungsfreier Arbeitsvorgang gewährleistet ist, was gleichzeitig auch eine Verbesserung der Qualität des Fertigproduktes bedeutet.
    Das Auswechseln der Spulen erfolgt in an sich bekannter Weise durch Lösen und Abnehmen- der auf der Büchse 30 des Spulenzapfens 2a sitzenden Mutter 31, wodurch der Bandtellers samt der Druckscheibe 32 abnehmbar ist, so daß nunmehr eine neue Spule aufgesetzt werden kann. Das von der Spule zu der Rolle 4' ablaufende Band 3 kann sowohl von der oberen als auch von der unteren Ablauftangente aus der Rolle 4 zugeführt werden, so daß die Drehrichtung der Spule an sich ganz beliebig ist. In Fig. ι sind beide Ablauftangenten angedeutet. Bei der dargestellten oberen Tangente läuft dabei das Band gerade von einer vollen Spule ab, während bei der unteren Tangente das Band ,von einer schon etwa zur Hälfte verbrauchten Spule abläuft.
    PATH N TA N S P R C CHE:
    ι . Umlaufender Spinner mit in Abhängigkeit von der Bandspannung sich einstellender Bremsung des 'die Spule aufnehmenden Bandtellers, von welchem das Band über zusammenwirkende Führungsrollen abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (4, 13, 14), von denen die Umlenkrolle (13) parallel zum Leiter (1) beweglich ist, und/oder die Bremsglieder (17, 19, 20) so angeordnet sind, daß die während des Arbeitsvorganges auftretenden Zentrifugalkräfte von dem Spinnrahmen (2) aufgenommen werden und die Bandspannung hierdurch nicht beeeinflußt wird.
  2. 2. Spinner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle (13) auf einem unter einstellbarer Federspannung (11) am Spinnrahmen (2) angebrachten Schlitten (12) sitzt, der einen mit der Bremsvorrichtung des wahlweise in der einen oder anderem Drehrichtung umlaufenden Bandtellers (5) gekuppelten Schwinghebel (17) betätigt.
  3. 3. Spinner nach Anspruch 1 oder 2, mit einem am Spinnrahmen angeordneten, zur Bremsfläche der Nabe des Bandtellers diametral einstellbaren Bremsbackenpaar, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Bremsbacken (6, 7) auf ihrer einen Seite gegen den nach außen gerichteten Druck einer Feder (24) durch eine am Spinnrahmen (2) angelenkte Flügelschraube (23) verbunden sind, während sie auf der gegenüberliegenden Seite durch zwei unter der Wirkung einer Zugfeder (21) stehende VerbindungS'glieder (19, 20) in loser Unabhängigkeit voneinander zusammengehalten werden, und daß die Verbindungsglieder (19,20) gleichzeitig mit der Scheibe eines zeiger artigen Schwinghebels (17) durch zwei Zapfen (18) gelenkig verbunden sind, die symmetrisch und diametral zu einer am Spinnrahmen (2) befestigten Achse (17 b) liegen, um die sich der Schwinghebel (17) dreht, der durch die unter dem Einfluß von Spannungsänderungen im. Band (3) hervorgerufenen Bewegungen des Schlittens (12) zwangläufige Schwingbewegungen ausführt.
  4. 4. Spinner nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei welchem die gemeinsame Gleitfläche der beiden Verbindungsglieder (19, 20) in der Mittelebene der Bremsbackeni (6, 7) liegt, um beim Betrieb Kantenpressungen zwischen den Flächen der Bremsbacken (6, 7) und der Bremsnabe (S„) zu vermeiden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 667 603.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609 617/376 8. (609 845 3. 57)
DEK12819A 1952-01-13 1952-01-13 Umlaufender Spinner mit in Abhaengigkeit von der Bandspannung sich einstellender Bremsung des die Spule aufnehmenden Bandtellers Expired DE961003C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277503B (de) * 1961-04-29 1968-09-12 Krupp Gmbh Bandumwickelvorrichtung mit selbsttaetiger Zugspannungsregelung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE667603C (de) * 1935-11-28 1938-11-15 Guido Horn Bandwickler mit einer Spann- und Bremsvorrichtung

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