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Schwimmdach für Tanks zur Lagerung von Flüssigkeiten
Die Erfindung
bezieht sich auf ein Schwimmdach für Tanks, das in der Mitte entwässert und an seinem
Umfang abgedichtet ist und eine die Flüssigkeit berührende Deckmembran aufweist,
die auf Grund eines mittleren Gewichtes schwach einwärts und abwärts geneigt ist.
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Es sind Schwimmdächer bekannt, deren Umfang durch einen pontonähnlichen
Körper gebildet wird.
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Die Deckmemb, ran ist in der Mitte mit einem bojenartigen Körper belastet,
der infolge seines Gewichtes den mittleren Teil der Unterseite der Membran mit der
Tankflüssigkeit in Berührung bringt. Der umfängliche Teil der Membran ist steil
geneigt, so daß das Regenwasser durch einen Auslaß in der Nähe des Bojenkörpers
abfließen kann.
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Weiterhin sind Schwimmdächer bekannt, die ein ringförmiges Ballastgewicht
in der Mitte aufnehmen, das den Wasserabfluß umschließt. Die Membran steht auf ihrer
gesamten Innenfläche mit der Tanldlüssigkeit in Berührung. Die Decke eines solchen
Daches ist bestrebt, eine Krümmung anzunehmen, die auf Grund des mittleren Gewichtes
einwärts geneigt ist, aber auf Grund des aufwärts gerichteten Flüssigkeitsdruckes
konvex ist. Die radialen Krämmungskurven sind in dem äußeren Teil verhältnismäßig
flach, weil hier die schweren
Teile der Decke liegen, und zwar ein
pontonartiger Körper mit einer Abdichtung gegenüber der Tankwandung. Hieraus ergibt
sich das Problem der Regenwasserabführung in den äußeren Teilen.
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Durch die Erfindung werden einfache, wirksame und billige Mittel
zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen, durch die es ferner möglich ist, die Krümmungskurve
im allgemeinen flacher zu machen und dadurch das gesamte Dach billiger zu gestalten.
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Erfindungsgemäß wird ein Schwimmdach vorgeschlagen, das sich durch
Rippen oder Glieder, welche von dem mittleren Gewicht erzeugte, nach einwärts gerichtete
Spannungen der Deckmembran aufnehmen, auszeichnet. Ein wesentliches Kennzeichen
der Erfindung besteht darin, daß die Rippen an der Unterseite des Decks befestigt
sind und sich von der Nähe des Umfanges der Deckmembran ganz oder teilweise über
den radialen Abstand zwischen dem Umfang und dem Mittelgewicht erstrecken.
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Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäßen Schwimmdaches besteht
darin, daß die Rippen über die ganze Fläche des Schwimmdaches verteilt und untereinander
- mit Ausnahme durch die Deckmembran - nicht verbunden sind.
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Eine bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt.
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Fig. I ist ein Schnitt durch die Einwichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 ist eine teilweise Ansicht der Einrichtung; Fig. 3 ist ein vergrößerter Schnitt
nach der Linie 3-3 der Fig. 2; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Lime 4-4 der Fig.
3; Fig. 5 und 6 sind im allgemeinen ähnliche Ansichten wie Fig. 3 und zeigen geringfügig
abgewandelte Ausführungsformen der Erfindung; Fig. 7 und 8 sind im allgemeinen ähnliche
Ansichten wie die Fig. 2 und 3 und zeigen weitere Abwandlungen.
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In den Fig. I bis 4 erkennt man ein SchwimmdachF, welches auf einer
Flüssigkeit P ruht, die in dem Tank T gelagert wird. Das Dach hebt und senkt sich
mit dem Flüssigkeitsspiegel, je nachdem, ob Flüssigkeit in den Tank eingeführt oder
daraus entnommen wird. Das Dach ist geringfügig kleiner als der Tank, so daß ein
schmaler ringförmiger Spalt =4 um das Dach entsteht. Eine Verschluß einrichtung
S überbrückt und verschließt diesen Ringspalt. Diese Einrichtung ist genügend elastisch,
so daß sie sich selbsttätig an unvermeidbare, örtlich begrenzte Unregelmäßigkeiten
des Ringspaltes anpaßt, während sie genügend steif ist, um der Reibung längs der
Tankwandung zu widerstehen, die bei dem Heben und Senken des Schwimmdaches auftritt.
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Das Schwimmdach F besteht im wesentlichen aus einer biegsamen Deckmembran
M, üblicherweise aus 5 mm starkem Stahlblech, die auf dem Gut P liegt und eine Felge
R aufweist, die an der Deckmembran befestigt ist und aus dieser hervorsteht, so
daß eine schwimmfähige Schale oder Pfanne gebildet wird. Diese Schale oder Pfanne
hat mittlere Abflußmittei D und weist ferner ein mittleres Ballastgewicht W auf,
um den Abfluß nach der Mitte sicherzustellen. Durch das Gewicht W verlaufen Kanäle
C, damit der Abfluß an dem innersten Teil des Daches erfolgt. Die Deckmembran M
erscheint in der Fig. I als gerade Linie, in Wirklichkeit besteht jedoch eine bekannte
Wölbung.
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Die Einzelheiten der neuartigen Deckkonstruktion und die Krümmung
sind in der Fig. 3 dargestellt. Ersichtlich haben hier die verschiedenen Teile der
Deckmembran M eine unterschiedliche Krümmung M-I, M-2. Mindestens einige dieser
Teile, wie bei M-2 dargestellt, werden als niedrigliegende Abflußkanäle verwendet,
um eine wirksame Trockenlegung der außenliegenden, verhältnismäßig flachen Teile
der Deckmembranl M in der Nähe der Felge R zu erreichen.
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Die steife FelgeR bildet, wie bei Fig. 3 dargestellt, einen ringförmigen
hohlen Kasten, der um den Umfang der Deckmembran M verläuft. Dieser Felgenkasten
besitzt einen Boden 10, der durch den äußeren Teil der Deckmembran gebildet wird.
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Der Felgenkasten weist ferner eine äußere Seitenwandung II auf, die
auch äußere Felgenplatte des Schwimmdachs genannt werden kann und die vorzugsweise
einen Oberteil oder eine Verlängerung 12 aufweist, welche die Verschlußmittel &
unter stützt. Der Felgenkasten R umfaßt ferner eine innere - Seitenwandung 13, die
als innere Felge platte des Schwimmdachs zu bezeichnen ist.
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Schließlich besitzt der Felgenkasten einen Deckel I4, der sich zwischen
der äußeren und der inneren Felgenplatte II und I3 erstreckt und vorzugsweise einwärts
geneigt ist, so daß das Regenwasser davon auf die Deckmembran M ablaufen kann. Der
Deckel 14 kann durch Binder 15 gestützt werden, die ihrerseits an den Felgenplatten
11 und I3 durch Winkelbleche I6 und 17 gehalten werden.
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Das Ballastgewicht W ist über den Mittelteil der Deckmembran M verteilt
und auf diesen beschränkt. Das Gewicht kann aus losem Gut, z. B.
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Sand, bestehen, welcher durch eine Wandung iß konzentrisch zu dem
Deck gehalten wird. Kanäle können durch diesen Sand verlaufen und die Verbindung
zwischen den äußeren Deckteilen und dem Abflußschacht D herstellen.
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Obwohl die umfänglichen Teile 10 bis I7 im allgemeinen nicht als
Ballastgewicht wirken sollen, wirken sie natürlich als ein solches Gewicht, da sie
genügend Stabilität aufweisen müssen, daß der Felgenkasten R ein steifes Gebilde
ist, weiches die Verstärkung des Schwimmdachs an dem Umfang gewährleistet. Dieser
innewohnende Belastungseffekt wird weiterhin durch Stützbeine L für das Schwimmdach,
die in üblicher Weise in dem Felgengebiet vorgesehen werden müssen und durch die
Verschlußeinrichtungi S verstärkt, welche in bekannter Weise dieses Gebiet umfaßt
und davon unterstützt ist. Aus diesen Gründen ist das Trockengewicht des Felgenlçastens
R in kg/m2 beträchtlich größer als das Trockengewicht der Der
membran
M. Typische Trockengewichte sind z. B. etwa 0,56 kg/m2 für die Deckmembran und etwa
das Dreifache für die Felge.
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Infolgedessen ist der Boden IO der Felge R bestrebt, in einer geringeren
Höhe zu schwimmen als die unbelastete Declçmembran M. Die mittlere Belastung des
Decks durch das Gewicht W gleicht diese Neigung nicht ohne weiteres aus; es sei
denn, daß das Gewicht übertrieben groß gewählt wird und die sich daraus ergebenden
Beanspruchungen des Decks und der Verlust an Tankfassungsvermögen hoch ansteigen.
Mit anderen Worten sind die umfänglichen Gewichtselemente in der Felge R bestrebt,
einen äußeren Teil der Krümmung der Deckmembran M mit einer sehr flachen einwärts
gerichteten Neigung. oder sie mit einer auswärtigen Neigung zu erzeugen, wie dies
übertrieben bei M-I angedeutet ist. Deckgebiete mit solchen flachen oder umgekehrten
Neigungen widerstehen der oder verhüten die vollständige Abfuhr des Regenwassers
in der Mitte und bilden den Anlaß, daß auf dem Deck nach jedem Regenfall am Umfang
verteilte Regenwasserpfützen zurückbleiben. Diese Pfützen bilden sich bevorzugt
in der Nähe der Verbindung zwischen dem Deck M und der inneren Felgeplatte I3. Diese
Verbindung ist aber wichtig und darf nicht korrodieren.
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Abflußkanäle und haibbiegsame Rippen Zur Trockenlegung der verhältnismäßig
flachen Deckgebiete in der Nähe der inneren Felgenplatte werden besondere Vorkehrungen
getroffen. Zu diesem Zweck erkennt man in Fig. 3 eine Anzahl von langgestreckten;
schwach gewölbten Rippen oder profilierten Teilen 20, die an der Unterseite der
Deckmembran befestigt sind. Jede Rippe kann beispielsweise durch ein genormtes Stahlprofil,
gegebenenfalls ein U-Profil, mit einem Steg 22 und Flanschen 23 versehen sein. Der
Steg ist senkrecht angeordnet, und der obere Flansch ist durch Punktschweißen mit
der Deckmembran verbunden.
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Jede Rippe 20 erstreckt sich, wie dargestellt, von der unmittelbaren
Nachbarschaft der inneren Felgenplatte über den verhältnismäßig flachen Teil des
Deckgebietes nach innen bis zu einem Gebiet in der Nachbarschaft der Kante I8 des
mittleren Gewichtes W. Es ist festgestellt worden, daß die gleichmäßige Trockenlegung
des gesamten Decks durch Benutzung solcher Rippen wesentlich erleichtert wird, daß
die Krümmung gleichzeitig im allgemeinen flacher als bisher gehalten werden kann
und daß als Ergebnis die Erstellungskosten ebenso wie die Unterhaltungskosten der
Einrichtung sich bemerkenswert senken lassen Um diese Ergebnisse zu erzielen, müssen
die Rippenl20 halbbiegsam sein, d. h. die mit Rippen versehenen Teile des Decks
müssen steifer sein als die dazwischenliegenden Deckteile, aber biegsamer als die
umfängliche FelgeR. Da eine Rippe mit einem Teil der am Umfang versteiften, in der
Mitte belasteten und die Flüssigkeit berührenden Dechnembran Al befestigt ist, trachtet
sie danach, diesen Teil in einer Konturlinie 111-2 zu halten, die dem Originalprofil
der Rippe 20 ähnlich ist, während die Membran ihrerseits bestrebt ist, die Rippe
in einer bestimmten Form zu halten. Die lbbiegsamen Rippen 20 nach der Erfindung
sind stark genug, um die niedrigliegenden Abfluß kanäle in der Deckmembran gegen
die Flüssigkeitstragkraft zu halten. Die allgemein einwärts gerichtete Neigung wird
durch das mittlere Gewicht aufrechterhalten, welches den größten Teil des Gesamttragvermögens
der von dem Deck verdrängten Flüssigkeit aufbrauch Die Rippen 20 verbrauchen einen
kleinen Teil dieses Gesamttragvermögens durch diesen Widerstand gegen Biegebean
spruchungen, den sie besitzen.
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Es wird dem Fachmann aus den vorstehenden Ausführungen klar werden,
welches Stahlprofil für die Rippen benutzt werden muß und wie die Flansche und die
Stege der Profile dimensioniert werden müssen. Es soll jedoch darauf hingewiesen
werden, daß zehn Rippen und Abflußkanäle für ein Dach von 30 m Durchmesser für ausreichend
befunden wurden und daß sich als Rippen Standardprofile mit einem Gewicht von ungefähr
I, 5 kg pro laufenden Meter gut eignen. Der Fachmann wird auch ferner erkennen,
daß solche Rippen halbbiegsam sind, daß sie die radialen Deckgebiete, mit denen
sie direkt verbunden sind, versteifen, daß aber diese örtlich begrenzte Versteifung'im
Vergleich zu der Spannung des gesamten Decks. welche durch die mittlere Belastung
des Schwimmdachs wie vorbeschrieben erreicht wird, nur geringfügig ist.
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Die vorerwähnte geneigte, gewölbte und aufwärts konvexe Konturlime
M-i wird in der Membran M durch den aufwärts gerichteten Druck des Ballastes -und
der Eigengewichte W R - erzeugt, die im allgemeinen in der Mitte und an dem Umfang
des Decks aufgebracht werden. Da die niedrigliegenden Konturlinien M-2 gegen den
aufwärts gerichteten Druck des Produktes P aufrechterhalten werden, sind die Rippen
20 Biegebeanspruchungen ausgesetzt. Vor dem Befestigen einer Rippe an dem Deck kann
diese gerade sein. Wenn sie befestigt ist und sich in eingebautem Zustand befindet,
wird sie, wie dargestellt, mit der konvexen Seite nach oben durchgebogen werden.
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In-einem gewissen Umfang können diese Rippen 20 auch als Gewicht
wirken, die an den entsprechenden radialen Deckteilen befestigt sind und diese niederdrücken.
Es ist jedoch oft wünschenswert, diese Belastungseffekte geringfügig oder vernachlässigbar
zu halten. Es ist sogar möglich, durch Benutzung von Holzrippen diesen Umstand in
einen Trageffekt umzuwandeln.
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Da die halbbiegsamen Rippen 20 örtlich be grenzt einen Teil des Tragvermögens
des Gutes aufbrauchen, vergrößern sie die Bildung von Abflußkanälen oder Tälern
24, die sich mit Erhöhungen oder hochliegenden Flächen 25 in der Deckmembran 116
abwechseln. Die Abflußkanäle 25 sind insbesondere in der Nähe der Felge R nützlich,
wo die Deckmembran verhältnismäßig flach ist. Natürlich sind die Erhebungen und
Täler 24, 25 eben-
falls verhältnismäßig flach. Solange das Deck
trocken ist, erscheinen diese Erhöhungen und Täler dem Auge des Beobachters sichtbar,
weil, wie am besten in Fig. 3 zu erkennen, die Oberfläche der Deckmembran, die eine
bemerkenswerte große nahezu flache und im wesentlichen nicht unterbrochene und nur
geringfügig gewölbte Oberfläche hat, sichtbar ist. Wenn jedoch Regen auf das Dach
fällt und abzufließen beginnt, werden diese Täler deutlich sichtbar.
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Die ProfillinieM-2 der Sohle eines jeden Tales 24 hat eine bestimmte
einwärts gerichtete Neigung über seine gesamte Länge auf Grund der allgemeinen Neigung
der Konturkurve der Deckmembran, von der diese Linie einen Teil bildet.
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Die Profillinie M-I des Gipfels einer jeden Erhebung 25 hat eine
gleiche bestimmte, aber nur durchschnittliche, einwärts gerichtete Neigung und eine
sehr flache, nach außen gerichtete Neigung in der Nachbarschaft der Felge R radial
zu dem Dach, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Es besteht jedoch auch, wie in
Fig. 4 zu erkennen, eine seitliche Neigung. Die allgemeine durchschnittliche Erhebung
der Linie M-I ist höher als die der Linie M-2.
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Der senkrechte Abstand zwischen diesen zwei Linien hängt weitgehend
von Faktoren ab, die in der Fabrikation und in der Aufstellung schwierig zu überwachen
sind. Gerade dieser Umstand führt zu dem Problem der Bildung von Vertiefungen in
biegsamen Decks. Die Lösung hierfür wird jedoch durch die Erfindung vorgeschlagen.
Die genaue Höhe der Erhebungen 25 über den Tälern 24 ist unwesentlich, solange bestimmte
geneigte Abfluß täler 24 gebildet werden. Dazwischenliegende Erhebungen oder hochstehende
Flächen 25 in einem weiten Gebiet von Höhen und Formen känn zwischen solchen Abfiußkanälen
liegen, beispielsweise kann der maximale senkrechte Abstand der LinieM-I über der
Linie M-2 innerhalb eineC B reiches von I2 bis 25 mm gehalten werden.
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Obwohl ein solches Maß im Vergleich zu dem Durchmesser eines hes
von 30 bis 60 m gering erscheint, hat es doch bestimmte nützliche Wirkungen. Das
neue Deck kann schneller und billiger und mit meihrToleranzen gebaut werden, als
bisher zulässig war. Das Regenwasser wird trotzdem auf Grund der Abflußkanäle 24
wirksam abgeführt.
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Lüftung Die Luft muß in bekannter Weise aus dem Raum unterhalb des
Schwimmdaches entfernt werden, wenn der Tank gefüllt wird. - Diese- Entfernung der
Luft ist deshalb erwünscht, weil die Fläche zwischen Luft und Flüssigkeit unterhalb
der Deckmembran die Verdunstung der Flüssigkeit begünstigt, wenn das Deck durch
das Sonnenlicht erwärmt wird.
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Die Abförderung der Luft nach außen wird durch die einwärts gerichtete
Neigung der Deckmembran M verursacht.
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Der Pontonboden Io,. der zweckmäßig nach außen geneigt ist, um das
zusätzliche Gewicht der Teile II, 12 und S auszugleichen, beeinträchtigt das endgültige
Abströmen einer Luftmenge nach außen. Diese Luft kann jedoch beispielsweise durch
Entlüftungskanäle 30 von bekanntem Typ abge führt werden. Um solche Entlüftungskanäle
zu bilden, können schmale radiale Teile des Pontonbodens 10 und benachbarte Teile
der äußeren Felgenplatte II, wie am besten in Fig. 4 zu erkennen, weggeschnitten
werden. Jeder Entlüftungskanal kann eine obere Wandung 3I und ein Paar von n Seitenwandungen
32 umfassen, so daß die Felge geschlossen bleibt und das Ausströmen der Luft am
Umfang ermöglicht wird.
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In manchen Fällen, wenn stark flüchtige Flüssigkeiten unter hohen
Temperaturen gelagert werden, findet selbst in der Abwesenheit eines Luftzwischenpolsters
eine Verdunstung statt. In solchen Fällen kann der Dampf durch die Entlüftungskanäle
30 entweichen. Es strömt durch den verschlossenen Ringspalt A, von dem er ins Freie
geleitet oder zu irgendeinem anderen erwünschten Punkt geführt werden kann.
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Manchmal werden solche Dämpfe unter dem Schwimmdach festgehalten,
und die Deckmembran ruht dann entweder auf der Flüssigkeit oder dem Dampf. Dies
ist nicht ratsam, sondern es wird vorgeschlagen, die Entlüftung durch Kanäle 30
am Umfang vorzunehmen und, falls erforderlich, besondere Dampfsammelbehälter (in
der Zeichnung nicht dargestellt) vorzusehen. Dies ist günstiger, weil die Dämpfe
oft stark korrodierende Gase enthalten. Die Unterseite der Deckmembran kann zwar
theoretisch korrosionsfest gemacht und gehalten werden. Dies ist jedoch sehr teuer,
und zwar im Hinblick auf die große Fläche der Membran und das kleine Dampfvolumen,
welches darunter angesammelt werden kann.
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Wirkungsweise Normalerweis : schwimmt das Schwimmdach F auf dem Gut
P in dem Tank. Der Körper der Membran M innerhalb der Felge R, aber außerhalb des
mittleren Gewichtes W wird durch das mittlere Gewicht W und den aufwärts gerichteten
Druck auf Grund derVerlagerung von Teilen des GutesP nach außen gewölbt, aber nach
einwärts geneigt gehalten. Die Deckmembran M weist jedoch innerhalb der steifen
Felge R eine Aufeinanderfolge von auf Abstand stehenden, radial angeordnetenAtbflußkanälen
24 auf, die durch flache Erhebungen 25 voneinander getrennt werden. Hierdurch wird
die vollständige Abführung von Regenwasser und das Hinwegspülen von Blättern; Ruß
oder anderem Schmutz erleichtert. Die Täler werden durch die Rippen 20 aufrechterhalten,
wobei ein Teil der Tragfähigkeit verbraucht wird.
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Für die Zwecke der Instandhaltung wird das Schwimmdach manchmal auf
Beinen L gestützt, anstatt dasselbe zu unterstützen. Unter diesen Bedingungen neigt
das Deck üblicherweise dazu, sich ganz oder teilweise nach unten anstatt nach oben
durchzuwölben. Die allgemeine nach innen gerichtete Neigung bleibt bestehen. Die
Rippen 20
sind, wie vorerwähnt, nicht stark genug, um die gesamte
Tragkraft zu verbrauchen, und sind selbst nicht einmal stark genug, das Trockengewicht
der Membran M zu stützen.
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Der Teil des Decks, der beim Schwimmen praktisch eben ist, verbleibt
auch praktisch eben bei der Unterstützung im trockenen Zustand, sinkt jedoch um
ein geringes Maß und schwenkt dabei um das Gebiet, wo die innere Felgenplatte befestigt
ist. Die »erhabenen« Gebiete 25 senken sich dabei etwas stärker als die halbbiegsamen
versteiften »Täler« 24, S0 daß die Beziehung von »Tälern« zu Erhebungen sich umzukehren
trachtet. Dieses Merkmal unterstützt im übrigen die vollständige Abführung der Luft
bei dem nachfolgenden Füllen des Tanks T mit dem Gut P.
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Die Rippen 20 unterliegen keiner erheblichen umgekehrten Biegebeanspruchung
bei der Abstützung des Daches auf den Beinen L. Die verhältnismäß ig leichte und
billige Konstruktion dieser Teile bewährt sich unter allen Bedingungen im Betrieb
und außer Betrieb während der normalen Lebensdauer und der Verwendung des Schwimmdaches.
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Während und nach schweren Regen- oder Schnee fällen od. dgl. wird
ein Schwimmdach mit beträchtlichen Mengen von zusätzlichen Decklastenbedeckt, die
nur allmählich durch den mittleren Schacht D abgeführt werden.
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Unter solchen Lasten wird das Schwimmdach auf einer niedrigeren durchschnittlichen
Höhe schwimmen als normalerweise, und die Wölbung der Deckmembran wird sich geringfügig
zu verändern trachten. Die genaue Form der Erhebungen und Täler 24, 25 wird sich
ebenfalls in geringfügigem Umfang ändern, aber der Abfluß erfolgt im wesentlichen
in der vorstehend beschriebenen Weise.
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Die größte Gefahr bei zusätzlichen Deckbelastungen ist mit einer
Wellenbewegung und der Verlagerung einer Wassermenge unter dem Einfluß von starken
Winden verbunden. Früher sind Schwimmdächer durch solche Wirkungen oft umgedreht
worden, woraus sich schwere Schäden bei dem Absinken des Daches ergaben. Diese Gefahr
wird durch eine Pontonfelge nach Fig. 3 vermindert. Die Decklastunterstützungskraft
ist bei einem solchen Dach und bei denen mit einer offenen Felge die gleiche, und
unter statischen Bedingungen wirkt jedes Dach als eine Pfanne, die so lange schwimmt,
wie die äußere Felgenplatte und die Dichtung nicht völlig von dem flüssigen Gut
überschwemmt ist.
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Wenn jedoch die dynamischen Kräfte auf Grund von Windeinwirkung od.
dgl. auftreten, hat die Pontonform den Vorteil, eine gegebene Menge Regenwasser
in einem kleineren und zentral gelegeneren Gebiet bei verhältnismäßig unbedentendem
Anheben des Schwerpunktes zu halten, wodurch sich die Möglichkeit der seitlichen
Verlagerung des wirksamen Schwerpunktes verringert.
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Dieser belastungskonzentrierende Effekt wird weiter durch die regelmäßige
Anordnung von flachen, einwärts sich neigenden Erhebungen 25 und Abflußtälern 24,
die durch die Rippen 20 gebildet werden, unterstützt. Die Bildung eines mittleren
Teiles mit einer vorherbestimmten symmetrischen Gewichtsverteilung wird erleichtert.
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Abwandlungen Ein wesentliches Merkmal der halbbiegsamen Rippen 20
besteht darin, daß sie an der Unterseite des Decks befestigt sind, wodurch sie weniger
der Korrosion durch Regenwasser ausgesetzt sind und eine Zerstörung des Decks bewirken
könnten. Es sind jedoch im Hinblick in dieser und anderer Hinsicht macherlei Abwandlungen
möglich. Einige weniger offensichtliche Abwandlungen sollen nachstehend beschrieben
werden.
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Die Ausführungsform nach Fig. 5 wird in ver-. schiedener Hinsicht
abgewandelt. In diesem Fall besitzt jedes Abfiußteil 54 in dem Deck eine im wesentlichen
gleichbleibende Neigung von der benachbarten Felge R zu dem benachbarten Ballastgewicht
W, d. h., es wird ein ursprünglich gerader Kanal 50 verwendet; der in bezug auf
die dadurch absorbierten Biegekräfte steif genug ist, um auch dann praktisch gerade
zu bleiben, wenn das Dach schwimmt. Es ist zu erkennen, daß diese Ausführungsform
besonders als Deckmembran geeignet ist, deren allgemeine einwärts gerichtete Neigung
relativ flach ist. In Fig. 3 ist selbst ein wesentlicher äußerer Teil der Rippe
20 praktisch während des Betriebes und außer Betrieb gerade. Wie in Fig. 5 dargestellt,
kann die genannte Rippe 50 gerade sein.
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Der Felgenquerschnitt R ist ebenfalls in anderer Form dargestellt,
und zwar im Oberteil offen und durch Winkelbleche 55 versteift, die an dem Felgenboden
56 befestigt sind. Dieser Boden neigt sich zweckmäßig einwärts, und die Felgenplatte
53 wird, wie bei -57 angedeutet, perforiert, um den Abfluß zu erleichtern.
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Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 6 verlaufen verhältnismäßig
kurze, haibbiegsame oder steife Rippen 60 von der benachbarten inneren Kante der
Felge R nach innen, aber lediglich über einen Teil des Abstandes zu dem mittleren
Ballastgewicht. Die Abfluß täler 64 werden meistens in den äußeren, flacheren Teilen
der Deckmembran M benötigt und können m-anchmal durch kurze Rippen 60 gebildet werden,
die sich lediglich über einen Teil des Abstandes zu dem Mittelpunkt erstrecken.
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Es ist lediglich notwendig, sicherzustellen, daß die inneren Enden
dieser Kanäle zusammen mit den damit verbundenen Deckgebieten durch die Tragkraft
der Flüssigkeit angehoben werden. Das Eigengewicht der Rippe 60 kann zu diesem Zweck
ausgenutzt werden, und ihre inneren Enden können, wie bei 67 angedeutet, zusätzlich
belastet werden.
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In den Fig. 7 und 8 werden einander aSwechselnde Abfluß täler 83
und Erhebungen8s in der Deckmembran durch eine Mehrzahl von radialen Reihen von
quer laufenden Paßstücke 80 gebildet.
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Jeder Teil 80 ist eine verlängerte Platte mit einer abwärts gerichteten
Kantè8I, die bis zur Spitze konkav ist. Jede Reihe solcher Glieder erstreckt sich
von der benachbarten inneren Kante der
Felge R längs der Unterseite
der Deckmembran M einwärts, wobei die Kanten 8I der Teile 80 an der Membran befestigt
sind. Als Ergebnis wird das Plattenmaterial der Deckmembran selbst längs jeder Reihe
von Paß stücken halbbiegsam, wodurch es örtlich begrenzt einem Teil der von der
Flüssigkeit aufgebrachten Hebekräfte widersteht. In dieser Weise können Abfluß täler
von genau begrenzter Form und Tiefe gebildet werden. Im allgemeinen werden jedoch
die radialen Konturrippen, wie in den anderen Figuren dargestellt, vorgezogen, weil
sie meistens billiger herzustellen und zu befestigen sind.
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Aus dem Vorstehenden wird dem Fachmann klar geworden sein, daß sich
noch weitere Abwandlungen des Erfindungsgegenstandes treffen lassen, ohne den Erfindungsumfang
zu verlassen.