DE963222C - Bremseinrichtung fuer ein Kraftradgespann - Google Patents

Bremseinrichtung fuer ein Kraftradgespann

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DE963222C
DE963222C DEST8411A DEST008411A DE963222C DE 963222 C DE963222 C DE 963222C DE ST8411 A DEST8411 A DE ST8411A DE ST008411 A DEST008411 A DE ST008411A DE 963222 C DE963222 C DE 963222C
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DE
Germany
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brake
braking device
motorcycle
linkage
master cylinder
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Expired
Application number
DEST8411A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Koechner
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STEIB JOSEF LANDMASCH SPEZFAB
Original Assignee
STEIB JOSEF LANDMASCH SPEZFAB
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/02Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever
    • B62L3/023Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever acting on fluid pressure systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Description

  • Bremseinrichtung für ein Kraftradgespann In dem Patent 902 827 ist eine Vorrichtung beschrieben, die es gestattet, das Rad des Seitenwagens eines Kraftradgespannes hydraulisch zu bremsen, während das Hinterrad durch eine mechanische Bremse beeinflußt wird. Der Hauptzylinder der hydraulischen Seitenradbremse ist dabei in das Bremsgestänge der Hinterradbremse des Kraftrades eingeschaltet, um einen Ausgleich zwischen beiden Bremsen zu schaffen.
  • Die Erfindung sieht eine Bremseinrichtung vor, die nicht nur bei einer mit einem Gestänge ausgerüsteten Hinterradbremse angewendet werden kann, sondern die sich auch bei einer Seilzugbremse für das Hinterrad des. Kraftrades verwenden läßt.
  • Es ist schon mehrfach vorgeschlagen worden, für Kraftradgespanne mechanisches und hydraulische Bremsen in der Kombination zu verwenden, und zwar auch solche, bei denen Teile über den, Hauptzylinder gekuppelt sind. Desgleichen sind Bremseinrichtungen bekannt; bei denen der Fußhebel einmal über einen Kabelzug ein um die Getriebewelle liegendes. Bremsband anzieht und zum anderen eine Stange mit dem Fußhebel verbunden ist; die auf eine hydraulisch arbeitende Bremseinrichtung für die Räder einwirkt. Mit der Erfindung ist eine Bremseinrichtung geschaffen worden, bei der ein wesentlicher Faktor in der Anordnung des Hauptzylinders zu sehen ist. Diese besteht darin, daß sowohl das Gehäuse des Hauptzylinders als auch der Kolben gegenüber einem feststehenden Teil des Kraftradrahmens verschiebbar sein müssen, d. h. bei Betätigen des Fußhebels legt der Kolben denselben Weg zurück wie das Gestänge. Das Gehäuse des Hauptzylinders legt aber einen kürzeren Weg zurück. Der Unterschied der Bewegungsgröße, zwischen dem Kolben und dem Gehäuse ist dann der eigentliche Kolbenhub, dem das Druckmedium innerhalb des zu der hydraulischen Bremse des Seitenwagenrades führenden Bremssystems ausgesetzt ist. Durch diese Anordnung ist noch ein besonderer Fortschritt in der einfachen Einstellung der Bremsen gegeben, und zwar ist die Einstellmöglichkeit durch die Lage des Hauptzylinders parallel neben dem Gestänge gegeben und wird durch die Anordnung einer Schraubendruckfeder in Verbindung mit einer Stellschraube erreicht. Wird nämlich die Stellschraube angezogen, so spricht die hydraulische Seitenwagenbremse härter an, da dann die Kraft, die erforderlich ist, um den Zylinder zu verschieben, größer sein muß, was zu einem schnelleren Druckanstieg bei Betätigen der Bremse innerhalb des hydraulischen Bremssystems führt.
  • Weiterhin ist eine spätere Montage des hydraulischen Bremssystems, beispielsweise an Kraftradgespannen, die nicht von vornherein ein solches Bremssystem besitzen, bedeutend leichter möglich, da das Gestänge jetzt nicht mehr unterbrochen zu werden braucht. An Stelle eines Gestänges kann, auch ein Seilzug als kraftübertragendes Element verwendet werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. I die schematische Darstellung des Hinterteiles eines Kraftrades mit einem Seitenwagenrad und einer Bremseinrichtung, Fig. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel der Bremseinrichtung und Fig.3 einen teilweisen Schnitt durch einen Hauptzylinder für die hydraulische Seitenwagenradbremse.
  • An dem Bremshebel I mit der Trittplatte :3 ist das Gestänge j für die mechanische Bremse 4 des Hinterrades 5 angelenkt. Der Hauptzylinder 6 der über die Leitung 7 auf die hydraulische Bremse 8 des Seitenwagenrades 9 einwirkt, ist mittels des: Teiles Io an dem Rahmen II des Kraftrades befestigt. Die Kolbenstange I2 des Hauptzylinders 6 ist an ihrem vorderen Ende mit einer Schelle 13 verbunden, die an dem Gestänge 3 festgeklemmt ist. An Stelle des Gestänges 3 ist ohne weiteres auch die Anordnung eines Seilzuges möglich. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist die Kolbenstange I2 neben dem Gestänge 3 mit dem Gabelstück I9 an den Bremshebel I angelenkt. Die Wirkungsweise der Bremseinrichtung ist in beiden Fällen dieselbe.
  • An dem der Kolbenstange 12 abgewandten Ende I4 des Hauptzylinders 6 ist ein mit einem Gewinde 15 versehener Bolzen 16 angebracht. Der Bolzen 16 ragt durch das mit dem Fahrzeugrahmen II starr verbundene Teil Io hindurch. Auf dem Bolzen ist die Schraubenfeder 17 aufgesteckt, die sich einerseits auf das Teil Io und andererseits. auf die Verstellmutter I8 abstützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Bremseinrichtung für ein Kraftradgespann, dessen Kraftrad mit einer mechanischen Bremse ausgestattet ist, in dessen Bremsgestänge ein mit einem Zugkolben versehener Hauptzylinder einer hydraulischen. Seitenwagenbremse eingeschaltet ist, nach Patent 902 827, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptzylinder parallel neben dem Gestänge liegend mit seiner Kolbenstange über ein Verbindungsglied in die Bewegungen des Gestänges eingeschaltet ist und daß das Gehäuse des Hauptzylinders, der Seitenwagenbremse in einem mit dem Kraftradrahmen fest verbundenen Teil verschiebbar geführt ist. z. Bremseinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange mittels einer Schelle (I3) an dem Gestänge (3) bzw. dem Seilzug der mechanischen Bremse (4) befestigt ist. 3. Bremseinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) mittels einer Feder (I7) elastisch verschiebbar in dem feststehenden Teil des Rahmens (Io, II) des Kraftrades geführt ist. 4. Bremseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Feder (i7) einstellbar ist. 5. Bremseinrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) des. Hauptzylinders der Seitenwagenradbremse an. seinem der Kolbenstange (I2) abgewandten Ende (I4) einen Bolzen (I6) besitzt, der durch eine Öffnung eines mit dem Kraftradrahmen (II) starr verbundenen Teiles (Io) hindurchrast und daß auf diesem Bolzen (I6) eine Schraubenfeder (I7) vorgesehen ist, die einerseits gegen das mit dem Kraftradrahmen (i i) verb:undeneTeil (io) und andererseits gegen eine am freien Ende des Bolzens (i6) aufgeschraubte Stellmutter (i8) drückt. In; Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung St5ii7II/63i (Patent Nr. 902 8:27); deutsche Patentschrift Nr. 710 299; USA.-Patentschrift Nr. 2 o56 9q.2.
DEST8411A 1954-07-09 1954-07-09 Bremseinrichtung fuer ein Kraftradgespann Expired DE963222C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2056942A (en) * 1935-06-29 1936-10-13 Pilgrim Laundry Inc Safety device for brakes for vehicles
DE710299C (de) * 1939-01-18 1941-09-10 Richard Gottschalk Zweibremsenanordnung, insbesondere fuer Kraftraeder
DE902827C (de) * 1952-07-23 1954-01-28 Steib Josef Landmasch Spezfab Bremseinrichtung fuer ein Kraftrasdgespann

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2056942A (en) * 1935-06-29 1936-10-13 Pilgrim Laundry Inc Safety device for brakes for vehicles
DE710299C (de) * 1939-01-18 1941-09-10 Richard Gottschalk Zweibremsenanordnung, insbesondere fuer Kraftraeder
DE902827C (de) * 1952-07-23 1954-01-28 Steib Josef Landmasch Spezfab Bremseinrichtung fuer ein Kraftrasdgespann

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