DE963341C - Empfangsuebersetzer fuer Fernschreibmaschinen, insbesondere Typendrucker mit Typenrad - Google Patents

Empfangsuebersetzer fuer Fernschreibmaschinen, insbesondere Typendrucker mit Typenrad

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DE963341C
DE963341C DEV8866A DEV0008866A DE963341C DE 963341 C DE963341 C DE 963341C DE V8866 A DEV8866 A DE V8866A DE V0008866 A DEV0008866 A DE V0008866A DE 963341 C DE963341 C DE 963341C
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DE
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DEV8866A
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Heinz Zimke
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WERK FERNMELDEWESEN VEB
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WERK FERNMELDEWESEN VEB
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/24Apparatus or circuits at the receiving end using mechanical translation and type-head printing, e.g. type-wheel, type-cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 9. MAI 1957
V 8866 VIIIa/ 21 a1
Der Empfangsübersetzer für Fernschreibmaschinen hat bekanntlich die Aufgabe, mechanische Glieder nach Maßgabe der jeweils ankommenden Stromschrittkombination so zu bewegen, daß die der Kombination entsprechende Type ausgewählt und in eine Stellung übergeführt wird, in der sie der Druckmechanismus zum Abdruck bringen kann. Kennzeichnend für den Empfangsübersetzer ist das Merkmal, daß er eine der Anzahl der Stromschritte einer Schrittgruppe entsprechende Anzahl verstellbarer Wählglieder hat, die von einem Sucher abgetastet werden. Jeder Schrittgruppe entspricht eine einzige Stellungskombination sämtlicher Wahlglieder. In dieser Stellung spricht der Sucher an und löst seinerseits einen Steuervorgang aus, nach dessen Ablauf die richtige Type zum Abdruck kommt.
Bei den bekannten Empfangsübersetzern dieser Art für mit einem Typenrad ausgerüsteten Typendruckern haften den Wählgliedern und dem Sucher eine Reihe von Nachteilen hinsichtlich Ausbildung und Wirkungsweise an. Die bekannten gleichachsig angeordneten kreisringförmigen Wählglieder mit im Innern der Kreisringe angeordnetem Sucher
709 513/185
haben den Nachteil, daß der Raumbedarf des Übersetzers groß ist, da die Innenlage des Suchersy,stems einen großen Durchmesser der Kreisringeverlangt. Außerdem findet während des Betriebes des Fernschreibers ein ständiger Reibungskontakt zwischen der Abtastkante des Suchers und dem Innenumfang sämtlicher Kreisringe statt, so daß der Übersetzermechanismus einem hohen Verschleiß ausgesetzt ist. Ferner müssen die Kreisringe aus Festigkeitsgründen verhältnismäßig stark sein. Hierdurch ist die zu bewegende Masse so groß, daß der die Kreisringe antreibende Empfänger einen erheblichen Kraftaufwand aufbringen muß.
Es sind Empfangsübersetzer mit Wählscheiben an Stelle von Wählringen bekannt. Auf diesen Wählscheiben sind in einem Kreisbogen um den Scheibenmittelpunkt Bohrungen in ungleichmäßigen Abständen verteilt. Diese Scheiben sind nach Maßgäbe der empfangenen Schrittkombination derart einstellbar, daß sich für jede empfangene Schrittkombination die Bohrung einer Scheibe mit den. Bohrungen aller übrigen Scheiben deckt. Die Deckungslage wird von einem Sucherglied abgetastet. Ein Empfangsübersetzer dieser Art zeichnet sich dadurch aus, daß die zu bewegende Masse klein ist, jedoch ist der Abtastmechanismus bei einer bekannten Ausführungsform dieser Art von Übersetzern durch Anordnung von Klinken, Kupplungsscheiben, Stiften und reihenweise angeordneten Kugeln verwickelt und störanfällig, Insbesondere ist die Verwendung einer Kugelreihe als Mittel zur Kraftübertragung auf einen vom Sucherglied abzutastenden Stift funktionstechnisch ungünstig, da es leicht vorkommen kann, daß eine Stiftauswahl entweder überhaupt nicht oder sogar falsch zustande kommen kann.
Die Erfindung betrifft einen Empfangsübersetzer für Fernschreibmaschinen, insbesondere Typendrucker mit Typenrad, bei denen Wählscheiben mit in einem Kreisbogen um den Scheibenmittelpunkt in ungleichmäßigen Winkelabständen verteilten Bohrungen nach Maßgabe der empfangenen Schrittkombination derart einstellbar sind, daß sich für jede empfangene Schrittkombination die Bohrung einer Scheibe mit den Bohrungen aller übrigen Scheiben deckt und diese Deckungslage von einem Sucherglied abtastbar ist. Bei einem Empfangsübersetzer dieser Art sind die obenerwähnten Nachteile und Unvdllkommenheiten des zur Auswertung der eingestellten kreisförmigen . Wählscheiben bestimmten Abtastmechanismus unter Wahrung des Vorteils einer Verringerung der zu bewegenden. Masse erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß nach Herstellung einer Deckungslage· der Bohrungen die Druckerwelle über eine Steuerung eine Steuerscheibe in eine Stellung überführt, in der diese die Verriegelung einer der Anzahl der Bohrungen einer Wählscheibe entsprechenden An,-zahl längs verschiebbarer Stifte derart aufhebt, daß ein einziger Stift die in Deckungslage be-■findlichen Bohrungen durchdringt und in den Weg des Suchergliedes gelangt oder in diesem Weg verharrt. Da die Stifte die Bohrungen der Wählscheiben nach Herstellung der Deckungslage durch- 6g dringen und an der Herstellung dieser Deckungslage weder beteiligt sind noch diese Deckungslage irgendwie beeinflussen können, kann es niemals eintreten, daß eine Stiftauswahl gar nicht oder falsch zustande kommt. Durch die Lage des Suchersystems außerhalb der von den Scheiben gebildeten Wählglieder ist die Größe des Durchmessers der Scheiben unabhängig von dem Suchersystem. Infolgedessen zeichnet sich der Übersetzer nach der Erfindung durch geringen Raumbedarf aus. Dies ist bei Fernschreibmaschinen mit ihren zahlreichen mechanischen Schaltelementen von erheblicher Bedeutung. Als weiterer Vorteil ergibt sich eine unter dem Gesichtspunkt der Verschleißfestigkeit günstige Gestaltung der in Reibungsberührung miteinander stehenden Teile der Wähl-, Such- und Abtastvorrichtungen. Die erfindungsgemäßen Scheiben können, da sie einen nur kleinen Durchmesser zu haben und bei günstiger Lagerung keine großen Kräfte aufzunehmen brauchen, sehr dünn gehalten sein. Hierdurch ist die ständig in Bewegung zu setzende und wieder abzufangene Masse klein. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Betriebssicherheit aus und führt auch zu Materialersparnissen.
Ein Ausführungsbeispiel des Empfangsübersetzers nach der Erfindung ist in der Zeichnung in etwa doppelter Größe dargestellt.
Abb. ι zeigt den Übersetzer in schaubildlicher Ansicht mit teilweise abgebrochen gezeichneten Einzelteilen in der Ausgangs- oder Nullstellung; Abb. 2 zeigt den Übersetzer in einer Teildarstellung der Abb. 1 während des Suchvorganges;
Abb. 3 zeigt eine einzelne Wählscheibe in. Ansicht ; too
Abb. 4 zeigt sämtliche aufeinandergelegten fünf Wählscheiben ebenfalls in Ansicht.
Das Gehäuse 1 des Übersetzers ist, gegen Drehung gesichert, auf einer mit der Druckerwelle 2 starr verbundenen Wellenbuchse 3 gelagert. Auf einem Ringflansch 4 des Gehäuses 1. sind fünf Wählscheiben 5 unabhängig voneinander drehbar gelagert, deren Ausbildung aus Abb. 3 hervorgeht. Hiernach hat jede Wählscheibe 5 eine zur Lagerung der Scheibe auf dem Flansch 4 dienende zenirische Bohrung 6. Außerdem sind weitere Bohrungen 7 in einem Kreisbogen um den Scheibenmittelpunkt in ungleichmäßigen Winkelabständen verteilt. Die Anzahl der Bohrungen 7 richtet sich nach dem für den Fernschreiber verwendeten Telegraphenalphabet. Beim Fünfschrittealphabet nach CCIT mit seinen zweiunddreißig Schrittgruppen bei vierundsechzig Zeichen und Sonderfunktionen sind sechzehn Bohrungen 7 erforderlich, wenn" diese Zeichen in vier übereinanderliegenden Reihen auf dem Typenrand verteilt sind. Die Winkelabstände dieser sechzehn Bohrungen sind bei allen fünf Scheiben unterschiedlich und so bemessen, daß bei jedem Übersetzungsvorgang immer nur für die eine einzige Schrittgruppe fünf Bohrungen 7, von denen jede einer anderen Wähl-
scheibe angehört, miteinander zur Deckung kommen, wie dies aus Abb. 4 hervorgeht. Jede Wählscheibe hat an ihrem Umfang einen Arm 8, an dem ein Steuerglied 9 des nicht dargestellten Empfängers angreift.
Der Abtastmechanismus für die sechzehn Bohrungen. 7 jeder Wählscheibe besteht aus so viel Stiften 10, wie Bohrungen 7 in einer Wählscheibe vorhanden sind. Zur Vereinfachung der Darstellung ist in Abb. 1 und 2 nur ein einziger Stift 10 veranschaulicht. Diese Stifte sind parallel zur Druckerwelle 2 einerseits in Bohrungen 1 r des Gehäuses i, anderseits in Bohrungen 11' einer Steuerscheibe 12 drehbar gelagert, die mit ihrem Ringflansch 13 in den Ringflansch 4 des Gehäuses 1 geschoben ist. Die beiden Ringflansche sind durch eine Nut- und Federverbindung 14 derart miteinander gekuppelt, daß sich der Flansch 13 unter Mitnahme der Steuerscheibe 12 zwar axial verschieben, jedoch nicht drehen kann. An der Stirnfläche des Flansches 13 sitzt ein Flachnocken. 15, der mit einem gleichartigen, an der Stirnfläche der Buchse 3 vorgesehenen Nocken 16 zusammenwirkt. Die Bohrungen 11 gehen in halbrunde Ausfräsungen 17 über, die auf einer Ringschulter 18 des Gehäuses ι angeordnet sind. An der Steuerscheibe 12 ist ferner eine Buchse 19 befestigt, die zur Führung einer Druckfeder 20 dient. Für diese Feder bildet die Scheibe 12 ein nachgiebiges Widerlager, während das feste andere Widerlager der Feder nicht veranschaulicht ist.
Jeder Stift 10 hat einen Bund 21, gegen den sich eine Druckfeder 22 mit einem nicht dargestellten festen Widerlager legt. Dem Bestreben der Feder 22, den Stift 10 in der Pfeilrichtung 23 zu verschieben, ist durch die Steuerscheibe 12 ein Hindernis entgegengesetzt, da in der Betriebsstellung nach Abb. 1, in der die Flachnocken 15, 16 aufeinander aufgelaufen sind, der Bund 21 einen An- J schlag an der Steuerscheibe 12 findet. Der Stift 10 ist ferner durch eine ringförmige Ausfräsung gekennzeichnet, in deren Bereich der Durchmesser des Stiftes um etwa zwei Drittel vermindert ist. Mit diesem schwächeren Teil 24 liegt der Stift 10 in der Betriebsstellung nach Abb. 1 innerhalb der Bohrungen 7 der Wählscheiben 5.
Zum Abtastmechanismus gehört ferner eine auf der Buchse 3 verkeilte Lagerscheibe 25 für einen parallel zur Druckerwelle 2 verlaufenden Bolzen 26. An dem einen Ende dieses Bolzens sitzt eine Sucherklinke 27 und an dem anderen Ende eine Schaltklinke 28, die in die Zähne eines Schaltrades 29 eingreifen kann, das lose auf der Buchse 3 sitzt.
Ergänzt wird der beschriebene Mechanismus durch einen Anschlag 30, der die Ausgangs- oder Nullstellung der Wählscheibe 5 bestimmt sowie durch eine Klinke 31, die in Sperrzähne 32 eines Ansatzes 33 der Wählscheiben 5 greifen kann·. Die Wirkungsweise des beschriebenen Übersetzers ist folgende. In der in Abb. 1 dargestellten Ausgangs- oder Nullstellung des Übersetzers, die durch die Anlage des Ansatzes 33 der Wählscheiben 5 am Anschlag 30 gekennzeichnet ist, nehmen die Nocken 15, 16 die veranschaulichte Stellung ein, die bedingt, daß der Flansch 13 nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 20 verschoben ist. Infolgedessen nimmt auch die Steuerscheibe 12 eine Stellung ein, in der sie über den Bund 21 jedes Stiftes 10 sämtliche Stifte so weit nach rechts geschoben hat, daß der schwächere Teil 24 jedes Stiftes innerhalb der Bohrungen 7 der Wählscheibe 5 liegt. Die linken Enden aller Stifte 10 ruhen also innerhalb des Gehäuses 1 und liegen nicht auf den halbrunden Ausfräsungen 17 der Ringschulter des Gehäuses 1.
Sobald eine Schrittgruppe empfangen wird, verstellt das Steuerglied 9 die Wählscheiben 5 über deren Arme 8 nach Maßgabe der die betreffende Schrittgruppe kennzeichnenden Kombination der fünf Stromschritte. Der Verstell winkel jeder Wählscheibe 5 ist sehr klein und liegt innerhalb der Bewegungsfreiheit, die jeder Scheibe durch den schwächeren Teil 24 der Stifte 10 gegeben ist. Sobald durch die Einwirkung des Steuergliedes 9 die fünf Wählscheiben so zur Deckung gekommen sind, daß deren Bohrungen an einer einzigen Stelle genau übereinanderliegen (Abb. 4), wird die Buchse 3 zur Ausführung einer einmaligen. Umdrehung in der gekennzeichneten Pfeilrichtung vom Empfänger aus über Kupplungen freigegeben. Die Antriebskraft für diese einmalige Umdrehung liefert der Motor des Fernschreibers. Durch die Drehung der Buchse 3 verläßt deren Nocken 16 den stehenbleibenden Nocken 15 der Buchse 13, so daß diese unter der Wirkung der Feder 20 eine Gleitbewegung nach links ausführen muß und hierbei die Steuerscheibe 12 mitnimmt. Auf diese Weise verliert jeder Bund 21 der Stifte 10 seinen Anschlag, so daß die Feder 22 desjenigen Stiftes 10, der den zur Deckung gekommenen Bohrungen 7 der Wählscheiben 5 gegenüberliegt, diesem Stift eine Bewegung nach links aufzwingt. Alle übrigen Stifte verharren in ihrer bisherigen Stellung, da sie die Wählscheiben 5 mangels Deckung der betreffenden Bohrungen 7 nicht durchdringen können. Derjenige Stift 10, dem die Möglichkeit gegeben wurde, eine Längsverschiebung durch die Bohrungen 7 der Wählscheibe hindurch auszuführen, gelangt mit seinem freien Ende in die Ausfräsungen 17 der Ringschulter 18 des Gehäuses 1.
An der Drehung der Buchse 3 in der gekennzeichneten Pfeilrichtung nimmt die Scheibe 25 teil. Infolgedessen kreist der Bolzen 26 auf der Ringschulter 18 und führt in dem Augenblick eine Schwenkbewegung um seine eigene Achse aus, in dem die Sucherklinke 27 über das Ende des aus dem Gehäuse 1 hinausgeschobenen· Stiftes 10 gleitet. Bei dieser Schwenkbewegung gelangt die Schaltklinke 28 in Eingriff mit dem Schaltrad 29, das daher eine Drehbewegung aueführt, die auf den Druckermechanismus übertragen wird und zur Auswahl der betreffenden· Typen führt.
In dem Augenblick, in dem das Empfängerglied 9 die fünf Wählscheiben 5 entsprechend der Schrittgruppe eingestellt hat, werdea sämtliche
Wählscheiben mittels der Klinke 31 und der Zahne 32 des Ansatzes 33 in dieser Stellung gesichert.
Nach Beendigung des Druckvorganges läuft unter gleichzeitiger Aufhebung der erwähnten Sperrung der Wählscheibe 5 der Nocken 16 am Ende der einmaligen Umdrehung der Buchse 3 wieder auf den Nocken 15 der Buchse 13 auf. Die Buchse 13 wird daher wieder nach rechts verschoben, so daß die Steuerscheibe 12 denjenigen Stift 10, der zuvor die Bohrungen 7 der Wählscheiben durchdringen konnte einschließlich aller anderen Stifte 10, wieder in seine Ausgangslage zurückführt. Der Übersetzermechanismus steht daher für die Umsetzung einer vom Empfänger über das Steuerglied 9 ankommenden weiteren Schrittgruppe wieder zur Verfügung.
Die Wählscheiben 5 haben noch je einen weiteren Arm 34 zu dem Zweck, Sonderfunktionen des Fernschreibmechanismus oder zusätzlicher Einrichtungen, z. B. eines Empfangslochers, mittels besonderer Fühler abzutasten und auszulösen. Dem Anbringen weiterer abtastbarer Arme steht nichts im Wege.
Beachtlich ist der Umstand, daß jeder Abtaststift 10 ohne Beeinflussung oder Beeinträchtigung einer Wirkung eine Drehbewegung um seine Achse ausführen kann. Diese Möglichkeit wirkt sich vorteilhaft aus, sobald die Sucherklinke 27 über das Ende des ausgesonderten Stiftes 10 gleitet. Die Klinke dreht hierbei den Stift, so daß die gleitende Reibung zwischen den Auflageflächen beider Elemente verhindert und somit, deren Verschleiß herabgesetzt ist. Der Durchmesser und auch die Stärke der Wählscheiben können klein bzw. gering gehalten sein, da die Scheiben nur den geringen Steuerkräften des EmpfängergHedes 9 ausgesetzt sind. Der Raum- und Gewichtsbedarf des Übersetzers nach der Erfindung ist daher gering.
Während bei der beschriebenen Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 die vom Empfänger ausgelöste Kombinationsstellung der Wählscheiben 5 durch gemeinsame Überdeckung je einer Bohrung 7 sämtlicher Scheiben, gekennzeichnet ist, kann diese Auswahl auch umgekehrt getroffen werden. Die dargestellte Ausführungsform ist dann in folgenden Beziehungen abzuändern.
Der Bund 21 und die Federn 22 befinden sich links (anstatt rechts) der Steuerscheibe 12. Das feste Widerlager für die Federn 22 ist durch die Stirnwand des Gehäuses 1 selbst gebildet. Die linken Enden aller Stifte 10 ragen in. der Nullstellung des Übersetzers im Gegensatz zu der Ausführ ungf form nach Abb. 1 und 2 links aus dem Gehäuse 1 heraus und liegen in den Ausfräsungen 17. Die fünf Wählscheiben 5 liegen rechts (anstatt linke) der Steuerscheibe 12. Die Bohrungen 7 sämtlicher Wählscheiben werden also von keinem einzigen Stift 10 durchdrungen. Die Flachnocken 15, 16 der Buchsen 13 bzw. 3 sind so angeordnet, daß bei der Freigabe der Buchse 3 zur Ausführung einer einmaligen Umdrehung die Buchse 13 und somit auf die Steuers'Cheibe 12 nach rechts (anstatt nach links) verschoben werden.
Das Empfängerglied 9 stellt bei dieser abgeänderten Ausführungsform nach Maßgabe der ankommenden Schrittgruppe die fünf Wählscheiben dann so ein, daß für einen einzigen Stift der Durchgang durch die Bohrungen^ versperrt ist. Nachdem diese Einstellung erfolgt ist, verschiebt die Buchse 3 über die Buchse 13 die Steuerscheibe 12 nach rechts. Unter der Wirkung der Federn 23 folgen, sämtliche Stifte dieser Bewegung mit Ausnahme des nach Maßgabe der ankommenden Schrittgruppe ausgewählten einzigen Stiftes und durchdringen die Bohrungen 7 der Wählscheiben 5. Damit gelangen mit Ausnahme des ausgewählten Stiftes alle Stifte 10 außerhalb der Bahn der Sucherklinke 27. Der ausgewählte Stift, der die Bohrungen 7 nicht durchdringen kann·, weil das Empfänger glied 9 die Deckung der diesem Stift zugeordneten Bohrungen 7 der fünf Wählscheiben beseitigt hat, steuert über die Sucherklinke in der zuvor beschriebenen Weise den Druckermechanismus.
Diese abgeänderte Ausführungsform hat gegenüber der Ausführungsfarm nach Abb. 1 und 2 den Vorteil, daß die Stifte 10 über ihre ganze Länge gleich stark sind. Die Stifte sind also an der Stelle 24 nicht geschwächt. Die Bedeutung dieses Vorteils geht aus dem Umstand hervor, daß ein Stift nur etwa 2V2 mm und der schwache Teil 24 nur etwa 0,8 mm stark ist:
Bei beiden Ausführungsformen können zusätzlich zu den dargestellten bzw. beschriebenen fünf Wählscheiben 5 noch weitere Wählscheiben vorgesehen sein, die ohne Beeinflussung der Stifte 10 nach Maßgabe der empfangenen Schrittkombination Sonderfunktionen auslösen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Empfangsübersetzer für Fernschreibmaschinen, insbesondere Typendrucker mit Typenrad, bei denen Wählscheiben mit in einem Kreisbogen um den Scheibenmittelpunkt in ungleichmäßigen Winkeilabständen verteilten Bohrungen nach Maßgabe der empfangenen Schrittkombination derart einstellbar sind, daß sich für jede empfangene Schrittkombination die Bohrung einer Scheibe mit den Bohrungen aller übrigen Scheiben deckt und. diese Dekkungslage von einem Sucherglied abtastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß nach Herstellung einer Deckungslage der Bohrungen (7) die Druckerwelk (2) über eine Steuerung (15,16) eine Steuerscheibe (12) in eine Stellung überführt, in der diese die Verriegelung einer der Anzahl der Bohrungen einer Wählscheibe (5) entsprechenden Anzahl längs verschiebbarer Stifte (10) derart aufhebt, daß ein einziger Stift die in Deckungslage befindlichen Bohrun- iao gen durchdringt und in den Weg des Suchergliedes (27) gelangt oder in diesem Weg verharrt.
  2. 2. Empfangsübersetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (10) mit ihrem einen Ende im Übersetzergehäuse (ϊ)
    und mit ihrem anderen Ende in der Steuerscheibe (12) frei drehbar und axial verschiebbar gelagert sind.
  3. 3. Empfangsübersetzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (10) mit seinem vom Sucherglied (27) abgetasteten Ende während des Abtastvorganges in einer Ausfräsung (17) einer Ringschulter (18) des Gehäuses (1) abgestützt liegt.
  4. 4. Empfangsübersetzer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5) zwischen den beiden Lagerstellen der Stifte (10) angeordnet sind und sämtliche Stifte mit einem schwächeren Teil (12) die ihnen zugeordneten Bohrungen (7) der Scheiben durchdringen.
  5. 5. Empfangsübersetzer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5) außerhalb der beiden Lagerstellen der Stifte
    (10) angeordnet sind und sämtliche Stifte auf ihrer ganzen Länge einen unveränderten Querschnitt haben.
  6. 6. Empfangsübersetzer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Wählscheiben (5) vorgesehen sind, die ohne Beeinflussung der Stifte (10) nach Maßgabe der empfangenen Schrittkombination Sonderfunktionen auslösen.
  7. 7. Empfangsübersetzer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5) in der Ausgangs- oder Nullstellung des Übersetzers mittels eines Anschlages (30) blockiert und in der vom Empfängerglied (9) ausgewählten Stellung mittels einer Klinke (31) gerastet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    österreichische Patentschrift Nr. 131 853;
    französische Patentschrift Nr. 556 948.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    θ «WMSM3 1(h56 7W513/185 5.ST
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR556949A (fr) * 1922-01-24 1923-07-31 Ets Edouard Belin Machine à écrire par timbrage des caractères
AT131853B (de) * 1931-08-31 1933-02-25 Creed & Co Ltd Auswählmechanismus für Drucktelegraphen.

Patent Citations (2)

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