DE96340C - - Google Patents

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DE96340C
DE96340C DENDAT96340D DE96340DA DE96340C DE 96340 C DE96340 C DE 96340C DE NDAT96340 D DENDAT96340 D DE NDAT96340D DE 96340D A DE96340D A DE 96340DA DE 96340 C DE96340 C DE 96340C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74L* Signalwesen, t"
getrennten Gebern aus.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. April 1896 ab.
Es liegt häufig das Bedürfnifs vor, bei elektrischen Signalanlagen von mehreren Gebern aus eine Anzahl von Empfängern zu betreiben.
Diese Geber müfsten dann so eingerichtet sein, dafs beliebig von jedem Geber aus im Anschlufs an den zuletzt gegebenen Befehl eine Befehlsabgabe erfolgen kann.
Dort, wo es nicht angängig erscheint, die Geber wie bisher mechanisch zu kuppeln, oder aber den Geberzeiger nach dem jeweiligen Stande des Repetir- (Control-, Rückmelde-) Zeigers einzustellen, wird mit Vortheil nachstehend beschriebene Anordnung Verwendung finden. Bei derselben sind besondere elektrisch gekuppelte und von einander abhängige Zeigerapparate Z1 . . . . für die Geber I, II .... der Befehlsstelle vorgesehen, welche weiterhin mit den Empfangszeigern 2Γ2 der Empfängerstelle III u. s. w. hinter einander geschaltet sind. Die Stellung des Repetirzeigers Z1 und die Stellung der Repetirzeiger Z2 der Geber I, II ... sind von einander elektrisch abhängig. Die Zeigerstellung wird eingeleitet. durch die Geber S. Der Hergang bei einer Befehlsabgabe nebst Rückmeldung findet beispielsweise unter Benutzung des Patentes Nr. 16120 in folgender Weise statt.
Wird das Handrad irgend eines Gebers gedreht, so geht vom + Pol der Batterie Strom durch den vermittelst . einer Uebertragung r3 r4 angetriebenen Stromschlufshebel c und von diesem der Reihe nach durch die Stromschlufsstücke c3 c1 c2 c3 oder c3 c2 cl c2.
Wesentlich ist, dafs die Stromabgabe hierbei für einen einzelnen Befehl immer von einem bestimmten Stromschlufsstück, z. B. c3, aus anfängt und wieder ebenda aufhört, und dafs in der Ruhelage eine Ausschaltung stattfindet. Der Strom geht von c3 c1 c2 c3 weiter, und zwar der Reihe nach durch die Elektromagnete Wi3JM1WZ2W3 oder m3 in2 m1 m3 sämmtlicher hinter einander geschalteter Systeme.
Hierdurch wird ein Anker in Umdrehung versetzt, welcher wiederum vermittelst einer Uebertragung r1 r2 einen Zeiger nach der einen oder anderen Richtung bewegt.
Unter Drehen des Handrades werden so lange Stromschlufsperioden (cs c1 c2 csj gegeben, bis der gewünschte Befehl am Geber erscheint. Bei allen an der Befehlsstelle (Centrale) ' befindlichen Apparaten stehen nunmehr die Zeiger Z1 gleich und ebenso wie die Zeiger Z2 der Empfänger.
Von jedem anderen Geber aus kann nunmehr in jedem Sinne weiter Befehl ertheilt werden, und zwar ohne dafs irgend welche andere Handhabungen als die Verstellung des Handrades selbst vorgenommen werden. So schliefst z. B. der Befehl c3 c1 c2 c8 (event, öfter) an einen solchen c3 c1 c2 c3 an. Die Zeigerbewegung wird entgegengesetzt sein.
In der Ruhelage c3 findet die Ausschaltung dadurch statt, dafs sich der Stromschlufshebel durch Gewichts- oder Federzug auf eine in der Mitte von c3 gelegene Isolation i legt. Die Wiederholung (Controle, Rückmeldung)
findet dann vom Empfänger (Maschinist etc.) so statt, dafs er den Zeiger Z1 (III) durch Drehen seines Handrades S (Stromlauf wie oben) mit dem Zeiger Z^ am Apparat III in Uebereinstimmung bringt. Sämmtliche hinter einander geschaltete Systeme und somit die oberen Zeiger Z1Z2 von III, I, II an der Empfängerstelle und beim Befehlsgeber stellen sich gleich und ebenso wie die unteren Zeiger; in sämmtlichen Apparaten stehen dann nach der Wiederholung die Zeiger gleich.
Die Zeiger werden praktisch, wie bei Maschinentelegraphen üblich, in einem Gehäuse über einander angeordnet.
Ebenso kann auch für die Anordnung mit zwei elektrischen Zeigersystemen für jeden einzelnen Apparat, von denen das eine zum Einstellen, das andere zur Wiederholung dient, jede beliebige bekannte elektrische Zeichenübermittelung gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUCH:
    Einrichtung zur beliebigen Befehls - Uebermittelung von mehreren räumlich von einander getrennten Gebern aus, bei welcher eine gleichzeitige Einstellung mehrerer Geberzeiger dadurch ermöglicht ist, dafs die für die Einstellung erforderlichen Zeiger (Geberzeiger) elektrisch gekuppelt sind, und dafs die sie bewegenden Contactwerke (Geber) von derselben Phase aus arbeiten und sich wieder unter Ausschaltung auf dieselbe Phase einstellen , und dafs fernerhin ein zweites· genau gleichartiges Zeigersystem für die - Quittung vorgesehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT96340D Active DE96340C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4769140A (en) * 1985-08-14 1988-09-06 GFT-Ingenieurbuero fur Industrieanlagenplanung Apparatus for the separation of mixtures by means of pervaporation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4769140A (en) * 1985-08-14 1988-09-06 GFT-Ingenieurbuero fur Industrieanlagenplanung Apparatus for the separation of mixtures by means of pervaporation

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