DE963611C - Anordnung zur Stromabnahme fuer Haengebahnen od. dgl. - Google Patents
Anordnung zur Stromabnahme fuer Haengebahnen od. dgl.Info
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- DE963611C DE963611C DEW10929A DEW0010929A DE963611C DE 963611 C DE963611 C DE 963611C DE W10929 A DEW10929 A DE W10929A DE W0010929 A DEW0010929 A DE W0010929A DE 963611 C DE963611 C DE 963611C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R41/00—Non-rotary current collectors for maintaining contact between moving and stationary parts of an electric circuit
Landscapes
- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 9. MAI 1957
W 10929 VIIIbIsol
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Stromabnahme für Hängebahnen od. dgl., bestehend
aus einer U-förmigen, mit ihren Schenkeln nach unten weisenden Trag- und Laufschiene, in
deren Innerem durch Isolierkörper gehaltene Schleifleitungen angeordnet sind, und aus einem
unterhalb der Schiene angeordneten' Stromabnehmerwagen, dessen Schleifkontakte mit den
Schleifleitungen Kontakt machen.
ίο Bei den bekannten Anordnungen dieser Art besteht
die Schiene aus einem Stück, die Schenkelenden sind nach einwärts gebogen und bilden Laufflächen
für den innerhalb der Schiene angeordneten Stromabnehmerwagen und die Laufkatze. Diese
Ausbildung bedingt, daß die Laufkatze eine Sonderbauart aufweisen muß, die ' sich hinsichtlich
Form und Größe der Trag- und Laufschiene anpaßt und von außen her zur Wartung nicht zugänglich
ist. Außerdem 'kann der Antrieb zur Fortbewegung der Laufkatze nicht mit innerhalb der
Schiene untergebracht werden und kann sich nicht unmittelbar auf die Laufrollen auswirken. Zur
Lösung dieser Aufgabe ist eine besondere Vorrichtung außerhalb der Schiene erforderlich.
Die Schleifleitungen der bekannten Anordnungen bestehen teils aus Profilschienen, die am Steg der
U-förmigen Schiene in Abständen durch Isolierkörper gehalten werden, teils aus aus Blech hergestellten
Profilen, die in die Isolierkörper eingeschoben und in Abständen in einer röhrenartigen
Schiene gehalten werden. Die Schleifleitungen nebst Isolierkörpern müssen von einem Ende aus
in die Schiene eingeführt werden und sind von unten her nicht zugänglich. Die Verbindung der
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einzelnen Leiter der Schleifleitungen erfolgt 'durch
Laschen oder Steckvorrichtungen, so daß durch die stoßweise Zusammensetzung der Leiter an jeder
Stoßstelle leicht eine Funkenbildung auftritt und eine stärkere Abnutzung der Schleifkontakte hervorgerufen
wird, was zu Störungen mannigfacher Art Anlaß gibt. Die Schienen müssen an jeder
Stoßstelle, die auch gleichzeitig die Stoßstellen der Leiter der Schleifleitungen sind, an Tragvorrichtungen
befestigt werden, da sonst bei Belastung der Schiene diese an der Stoßstelle durchknicken
würde.
Andere bekannte Anordnungen besitzen lediglich Kleinschleifleitungen und sind als Trag- und
Laufschienen für Hängebahnen nicht geeignet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden und eine Anordnung zu
schaffen, die für die verschiedensten Verwendungsgebiete geeignet ist.
Dieses soll nach der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die Trag- und Laufschiene aus einem
U-förmigen Oberteil mit rechtwinklig nach außen abgebogenen Rändern und aus zwei Z-förmigen,
an den Rändern befestigten Profilschienen zusammengebaut ist, daß die Isolierkörper innerhalb..
des Oberteiles dicht nebeneinanderliegen und in diesen Isolierkörpern stoßfrei durchlaufende, nach
oben abgestützte Schleifleitungen angeordnet sind, daß der Stromabnehmerwagen rahmenförmilg ausgebildet
ist, seine Seitenteile Laufräder tragen, die auf den abgebogenen Rändern des Schienenoberteiles
laufen und an den Schenkeln des Schienenoberteiles geführt sind, und daß die Stromabnehmereinrichtung
im Stromabnehmerwagen untergebracht ist und von unten her in denjenigen
Raum hineingreift, der von den beiden Z-förmigen Profilschienen umgeben ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung bestehen die Schleifleitungen aus flachen Bändern.
Die die Schleifleitungen haltenden Isolierkörper stützen sich weiterhin mitt ihren unteren Flächen
auf den an den Rändern des Oberteiles befestigten, nach innen über die Schenkel des Oberteiles vorragenden
Schenkeln der Z-förtnigen Profilschienen
ab. Die Isolierkörper umfassen die Schleifleitungen unter Freilassung der Fläche für die Schleifkontakte.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
endlich überlappen sich beim Zusammenbau von zwei Trag- und Laufschienen sowohl die Oberteile
als auch die Z-förmigen Profilschienen beider Trag- und Laufschienen.
Gegenüber den bekannten· Anordnungen dieser
Art weist die Anordnung nach der Erfindung den Vorteil auf, daß die Räder des Stromabnehmerwagens
außen an der Laufschiene laufen. Somit kann die Laufkatze jede zweckdienliche Form annehmen,
so daß die bisher in der Praxis üblichen Laufkatzen verwendet werden können. Damit paßt
sich die Anordnung nach der Erfindung den bisher von der Industrie hergestellten, von außen her
zugänglichen Laufkatzen an, und nicht umgekehrt, ■ wie es die bekannten Anordnungen zeigen, bei
denen die Laufkatze der Schiene angepaßt sein muß.
Weiterhin wird nach der Erfindung der Vorteil erzielt, daß stoßfrei durchlaufende Strom führende
Leiter verwendet werden:, so diaß der Stromabnehmer,
der jeweils Doppelkontakte aufweist, stets eine glatte Gleitfläche bestreicht. Hierdurch
wird erreicht, daß selbst bei Schwingungen der Laufkatze, z. B. beim Heben oder Senken einer
Last, wenn die Laufkatze mit einem Elektrozug zusammengebaut ist, eine Funkenbildung vermieden
ist, da wenigstens ein Kontakt immer an der Leitung anliegt. Auch die Ausbildung der
Trag- und Laufschiene, die nach der Erfindung aus mehreren Profilschienen zusammengesetzt ist,
bietet wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten Ausführungen. Die fertig verlegte Schiene
ist von unten her zugänglich und ferner durch Überlappung des U-förmigen Oberteiles und. der
Z-förmigen Profilschienen so ausgebildet, daß eine durchlaufende Übertragung entsteht. So ist die
Schiene den räumlichen Verhältnissen, in denen sie verlegt wird, besser anpassungsfähig, und die
Aufhängung ist von Stoßstellen unabhängig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt; es
zeigt
Fig. ι einen Querschnitt durch die Trag- und Laufschiene mit Läufer und Schleifkontakt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Trag- und Laufschiene mit eingeschobenem Isolierkörper und
Schleifleitungen,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf den Läufer mit Schleifkontakthalter,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3·
Die im ganzen mit 1 bezeichnete kastenförmig
ausgebildete Schiene weist einen U-förmig gebogenen Oberteil 2 auf, dessen oberer Steg 3 mit
Halteschrauben 4 versehen ist, während die beiden seitlichen Schenkel 5 einen rechtwinklig nach
außen abgebogenen Rand 6 haben, an dem die die untere Wand bildenden Z-förmigen Teile 7 beispielsweise
mit Schrauben und Muttern 8, 9 befestigt sind. Die oberen Schenkel 10 der Z-förmigen
Teile 7 schneiden mit den Außenkanten der Ränder 6 ab. Durch ihre etwas breitere Ausbildung als
die Ränder 6 bilden sie Auflageflächen 11 für den Isolierkörper 12, der in Abschnitten entweder vom
Ende der Schiene 1 her eingeschoben oder vor dem Anbringen der Teile 7 eingelegt werden 'kann. Die
unteren Schenkel 13 der Z-förmigen Teile 7 sind schräg nach einwärts unld abwärts gerichtet und
so bemessen, daß zwischen ihnen ein Abstand verbleibt.
Der Isolierkörper 12 ist U-förmig ausgebildet. Seine Höhe entspricht etwa der. Höhe des Sehen- iao
kels 5. Die beiden Schenkel 14 dies Isolierkörpers
12 schneiden in ihrer Breite mit den inneren Kanten der Schenkel 10 der Z-förmigen. Teile 7 ab,
auf denen sie aufliegen. Im Steg 15 des Isolierkörpers
12 sind drei T-Nuten 16 vorgesehen, die
parallel zur Längsrichtung der Schiene 1 ver-
laufen. In den oberen breiteren Teil 17 der T-Nuten 16 ist eine Schleifleitung 18, vorzugsweise
ein Kupferband, eingeschoben..
Der Läufer 20 besteht aus einem die Schiene 1
umgreifenden Rahmen 21, an dessen Seitenteilen 22 beiderseits je zwei Lauf räder 23 angebracht
sind, die auf den Rändern 6 der Schiene 1 laufen. Um ein Verkanten des Läufers 20 zu vermeiden,
sind die der Schiene 1 zugewandten Stirnflächen 24 der Laufräder 23 ballig ausgebildet. Auf dem die
beiden Seitenteile 22 verbindenden Rahmenteil 25 des Läufers 20 ist ein. Schleifkontakthalter 26 mit
Schrauben 27 und Muttern 28 befestigt. Dieser Schleifkontakthalter 26 greift durch den Schlitz,
der durch die im Abstand voneinander angeordneten Schenkelenden. 13 gebildet wird. Innerhalb
der Schiene 1 trägt der Schleifkontakthalter 26 den aus Isolierstoff hergestellten Schleifkontaktkörper
29, der mit dem Schleifkontakthalter 26 durch Schrauben 30 fest verbunden ist. Für jede Schleifleitung
18 sind im Schleifkontaktkörper 29 zwei Kontaktstifte 31, vorzugsweise aus Kohle, vorgesehen.
Diese Kontaktstifte 31 sind in den fest im Schleifkontaktkörper 29 angeordneten Metallbüchsen
32, die durch eine Leiter brücke 33 miteinander verbunden sind, gleitend so angeordnet,
daß sie durch eine unter den Kontaktstiften 31 angeordnete Schraubendruckfeder 34 ständig fest
gegen die Schleifleitung gedrückt werden, wobei die Kontaktstifte mit den Buchsen 32 durch eine
Kupferlitze 35 leitend verbunden sind.
Die Strotnableitung vom Schleif kontaktkörper
29 führt zweckmäßig in einen unter dem Läufer 20 angeordneten Anschlußkasten 36, von dem ein
Kabel zum Stromverbraucher führt.
Die Einrichtung nach der Erfindung kann innerhalb
eines Raumes oder im Freien in jeder beliebigen Lage und Höhe, mit einer beliebigen Anzahl
von Stromabnehmern versehen, angebracht werden. Durch den tiefen Einbau der Schleifleitungen
18 in den Isolierkörper 12 der Schiene ist ein höchstmöglicher Unfallschutz gewährleistet.
Gleichzeitig besitzt die Trag- und Laufschiene auf Grund ihrer kastenförmigen Ausbildung ein großes
Tragvermögen, so daß z. B, Laufkatzen od. dgl. unmittelbar auf ihr laufen können. Außerdem
bietet ihre Kastenform einen vorzüglichen Schutz gegen Witterungseinflüsse wie Regen oder Schnee.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anordnung zur Stromabnahme für Hängebahnen od. dgl., bestehend aus einer U-förmigen, mit ihren Schenkeln nach unten weisenden Trag- und Laufschiene, in deren Innerem durch Isolierkörper gehaltene Schleif leitungen angeordnet sind, und aus einem unterhalb der Schiene angeordneten Stromabnehmerwagen, dessen Schleifkontakte mit den Schleifleitungen Kontakt machen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Laufschiene aus einem U-förmigen Oberteil (3, 5) mit rechtwinklig nach außen abgebogenen Rändern (6) und"* aus zwei Z-förmigen, an den Rändern befestigten Profilschienen (7 und 7) zusammengebaut ist, daß die Isolierkörper (-12) " innerhalb des Oberteiles (3, 5) dicht nebeneinander liegen und in diesen Isolierkörpern stoßfrei durchlaufende, nach oben abgestützte Schleifleitungen (18) angeordnet sind, daß der Stromabnehmerwagen (21, 22) rahmenförmig ausgebildet jst, seine Seitenteile (22) Lauf räder (23) tragen, die auf den abgebogenen Rändern (6) des Schienenoberteiles (3, 5) laufen und an den Schenkeln (5) des Schienenoberteiles geführt sind, und daß die Stromabnehmereinrichtung (26, 31 bis 35) im Stromabnehmerwagen untergebracht ist und von unten her in denjenigen Raum hineingreift, der von den beiden Z-förmigen Profilschienen (7 und 7) umgeben ist.·
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- Go kennzeichnet, daß die Schleifleitungen (18) aus flachen Bändern bestehen.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper (12) sich mit ihren unteren Flächen auf den S5 an den Rändern (6) des Oberteiles (3, 5) befestigten, nach innen über die Schenkel (5) des Oberteiles vorragenden Schenkeln (10) der Z-förmigen Profilschienen (7, 7) abstützen.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper (12) die Schleifleitungen (18) unter Freilassung der Fläche für die Schleifkontakte umfassen.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich beim Zusammenbau von zwei Trag- und Laufschienen die Oberteile (3, 5) und auch die Z-förmigen Profilschienen· (7, 7) beider Trag- und Laufschienen überlappen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 820314;
USA.-Patentschrift Nr. 2 626 301.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 708/23 11.56 709 513/79 5.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10929A DE963611C (de) | 1953-04-01 | 1953-04-01 | Anordnung zur Stromabnahme fuer Haengebahnen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10929A DE963611C (de) | 1953-04-01 | 1953-04-01 | Anordnung zur Stromabnahme fuer Haengebahnen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963611C true DE963611C (de) | 1957-05-09 |
Family
ID=7594467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW10929A Expired DE963611C (de) | 1953-04-01 | 1953-04-01 | Anordnung zur Stromabnahme fuer Haengebahnen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963611C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE820314C (de) * | 1939-03-27 | 1951-11-08 | Maurice Tourtellier | Elektrische Antriebsvorrichtung fuer Haengebahnen Tourtellierscher Bauart |
| US2626301A (en) * | 1949-01-29 | 1953-01-20 | Gen Electric | Bus duct system of power distribution |
-
1953
- 1953-04-01 DE DEW10929A patent/DE963611C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE820314C (de) * | 1939-03-27 | 1951-11-08 | Maurice Tourtellier | Elektrische Antriebsvorrichtung fuer Haengebahnen Tourtellierscher Bauart |
| US2626301A (en) * | 1949-01-29 | 1953-01-20 | Gen Electric | Bus duct system of power distribution |
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