DE965183C - Einscheibenrotationsverschluss fuer Kameras - Google Patents

Einscheibenrotationsverschluss fuer Kameras

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Publication number
DE965183C
DE965183C DEP12754A DEP0012754A DE965183C DE 965183 C DE965183 C DE 965183C DE P12754 A DEP12754 A DE P12754A DE P0012754 A DEP0012754 A DE P0012754A DE 965183 C DE965183 C DE 965183C
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DE
Germany
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disc
closure
lever
locking
stop pin
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Expired
Application number
DEP12754A
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English (en)
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PATENTVERWERTUNG ADOLF GERLACH
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PATENTVERWERTUNG ADOLF GERLACH
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08—Shutters
    • G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 6. JUNI 1957
P 12754IX157 a
Einscheibenrotationsverschlüsse für Kameras sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Sie besitzen jedoch im allgemeinen eine komplizierte Aufbauweise und bestehen aus zahlreichen teueren Einzelteilen, so daß sich derartige Verschlüsse nur für hochwertige Kameras wirtschaftlich verwenden lassen.
Die Erfindung hat die Schaffung eines Einscheibenrotationsverschlusses zum Ziele, welcher bei Verwendung von nur wenigen einfachen und in ihrer Fertigung billigen Einzelteilen eine robuste und störungsfrei arbeitende Ausführungsform darstellt. Hierzu ist an seiner mit einer beispielsweise nierenförmigen Lichtdurchlaßöffnung versehenen, als Schwungmasse wirkenden Verschlußscheibe das eine Ende einer Zugfeder an einem exzentrisch auf der Scheibe angeordneten Stift angehängt und deren anderes Ende z. B. an der Grundplatte des Verschlusses angeordnet. Durch Drehen der Verschlußscheibe in einer Richtung kann der Verschluß ge*- spannt werden, und die Verschlußscheibe vollendet nach Überschreitung ihrer Totpunktlage selbsttätig unter der Wirkung der Feder ihren Umlauf.
Zur Verhinderung des Pendeins beim Lauf der Verschluß scheibe in ihrer Ausgangslage ist ein unter der Wirkung einer Feder stehender Rückschlaghebel vorgesehen, gegen den ein auf der Verschlußscheibe angeordneter Stift, Nocken od. dgl. rastet. Gleichzeitig hat dieser Rückschlaghebel die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß die Verschluß scheibe
709 532/240
beim Spannen des Verschlusses nicht in der falschen Richtung gedreht werden kann. Zum Arretieren der Verschlußscheibe in gespanntem Zustand in ihrer Bereitschaftslage dient ein unter der Wirkung einer Feder stehender doppelarmiger Arretierhebel, dessen einer Arm in den Weg des auf der Scheibe befindlichen Anschlagstiftes ragt und dessen anderer Arm im Wirkungsbereich eines Auslösers liegt, so daß durch Betätigen des letzteren der erstgenannte ίο Arm aus dem Weg des Anschlagstiftes entfernt werden kann.
Zur Erzielung von Zeitaufnahmen ist ein mit dem Arretierhebel lose gekoppelter Einfallhebel vorgesehen, welcher nach Auslösen des Arretierhebels und Freigabe der Objektivöffnung in die Bahn des Anschlagstiftes fällt und diesen festhält, solange der Auslöser betätigt wird. Der Ernfallhebel ist mittels eines am Verschlußgehäuse angeordneten Schiebers festrastbar, so daß er bei Einstellung des ao Verschlusses auf Momentaufnahmen nicht in die Kreisbahn des Anschlagstiftes gelangen kann und der Anschlagstift und damit die Scheibe mit der Lichtdurchlaßöffnung ohne Hemmung ihren Umlauf vollendet.
Durch die wahlweise Feststellbarkeit bzw. Beweglichkeit des Einfallhebels lassen sich Momentbelichtungen und Zeitbelichtungen erreichen. Eine Regelung der Momentbelichtungszeit könnte in an sich bekannter Weise durch Veränderung der Vorspannung der an der Rotations scheibe exzentrisch angreifenden Feder erreicht werden. Es wäre aber auch möglich, den gleichen Effekt durch Einbau eines Hemmwerkes zu erzielen.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden. Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der eine beispielsweise Ausführungsform eines Verschlusses gemäß der Erfindung dargestellt ist. Es zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf den Verschluß in entspanntem Zustand,
Fig. 2 den Verschluß nach Fig. 1 in gespanntem Zustand,
Fig. 3 den Verschluß nach Fig. 1 nach Auslösen des Arretierhebels und Einfallen des Einfallhebels und
Fig. 4 den Verschluß nach Fig. 1 mit aufgesetztem Objektiv und Verschlußkappe.
Wie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt,.ist auf einer Grundplatte 1 eine mit einer nierenförmigen Lichtdurchlaßöffnung 3 versehene, um die Achse 2a drehbare Verschluß scheibe 2 angeordnet, welche die Objektivöffnung 4 verdeckt. An einem auf der Verschlußscheibe exzentrisch angeordneten Stift 5 ist das eine" Ende _ einer Zugfeder 6 befestigt, deren anderes Ende an einem Stift 7 der Grundplatte 1 angeordnet ist. Beim Drehen der Verschlußscheibe wird die Feder 6 gespannt, so daß die Verschlußscheibe nach Überschreitung ihrer durch die exzentrische Aufhängung der Feder bestimmten Totpunktlage selbsttätig ihren Umlauf vollendet. Zur Verhinderung des Kückpendelns beim Lauf der Scheibe in ihre Ausgangslage ist ein unter der Wirkung einer Feder 8 stehender Rückschlaghebel 9 vorgesehen, gegen den ein auf der Verschlußscheibe vorgesehener Anschlagstift 10, Nocken od. dgl. e5 rastet. Dieser Rückschlaghebel 9 und der Anschlagstift 10 verhindern gleichzeitig beim Spannen des Verschlusses ein Drehen der Verschlußscheibe in der falschen Richtung. Zum Arretieren der Verschlußscheibe in gespanntem Zustand gemäß Fig. 2 ist ein unter der Wirkung einer Feder 11 stehender doppelarmiger Arretierhebel 12 vorgesehen, dessen einer Arm i2e in die Kreisbahn des auf der Scheibe befindlichen Anschlagstiftes 10 ragt und als Ansehlag für diesen dient. Der andere Arm 13 des Arretierhebels liegt im Wirkungsbereich eines Auslöseknopfes od. dgl., so daß durch Betätigen des letzteren der Arm I2e aus dem Weg des Anschlagstiftes 10 entfernt werden kann. Zur Erzielung von Zeitaufnahmen ist ein mit dem Arretierhebel 12, z. B. mittels einer übergreifenden Klaue I4O, lose gekoppelter Einfallhebel 14 auf der Grundplatte 1 drehbar angeordnet, welcher nach Auslösen des Arretierhebels und Freigabe der Objektivöffnung 4 durch die öffnung 3 unter der Wirkung einer Feder 15 in. die Bahn des Anschlagstiftes 10 fällt und diesen festhält, solange der Auslöser betätigt wird. Bei Rückgang des Arretierhebels in seine Ruhestellung wird auch der Einfallhebel in seine Ruhestellung zurückgeholt, und die Verschlußscheibe läuft in ihre Ausgangsstellung weiter. Gemäß Fig. 4 ist im Verschluß deckel 16 ein Schieber 17 angeordnet, der eine Aufbiegung 18 trägt, welche bei Verstellen des Schiebers mit dem Einfallhebel 14 zum Eingriff kommt, so daß dieser stehenbleibt und die Verschluß scheibe nach Auslösen des Arretierhebels ihren Umlauf in einem Zug vollendet. Wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, ragt die Verschlußscheibe 2 aus dem Deckel des Verschlusses heraus, so daß sie durch Angreifen ihres, geriffelten Randes gedreht und damit der Verschluß gespannt werden kann. Es ist selbstverständlich möglich, statt der aus dem Gehäuse herausragenden Verschluß scheibe auch einen Spannhebel od. dgl. anzuordnen, mit welchem die Verschlußscheibe im Inneren bewegt und der Verschluß gespannt werden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rotationsscheibenverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß an seiner mit einer beispielsweise nierenförmigen Lichtdurchlaßöffnung (3) versehenen, als Schwungmasse wirkenden Verschlußscheibe (2) das eine Ende einer Zugfeder (6) an einem exzentrisch auf der Scheibe angeordneten Stift (5) angehängt und deren anderes Ende (7) z. B. an der Grundplatte (1) des Verschlusses angeordnet ist, so daß durch Drehen der Verschlußscheibe in einer Richtung der Verschluß gespannt werden kann und die Verschlußscheibe nach Überschreitung ihrer Totpunktlage selbsttätig ihren Umlauf vollendet.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des Pendelns beim Lauf der Verschlußscheibe in ihre
Ausgangslage ein unter der Wirkung einer Feder (8) stehender Rückschlaghebel (9) vorgesehen ist, gegen den ein auf der Verschlußscheibe angeordneter Anschlagstift (10), Nocken od. dgl. rastet, wobei der Rückschlaghebel (9) und der Stift (10) gleichzeitig beim Spannen des Verschlusses ein Drehen der Verschlußscheibe (2) in falscher Richtung verhindern.
3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Arretieren der Verschlußscheibe in gespanntem Zustand ein unter der Wirkung einer Feder (11) stehender doppelarmiger Arretierhebel (12) vorgesehen ist, dessen einer Arm (i2a) in den Weg des auf der Scheibe befindlichen Anschlagstiftes (10) ragt und dessen anderer Arm (13) im Wirkungsbereich eines Auslösers liegt, so daß durch Betätigen des letzteren der erstgenannte Arm (i2a) aus dem Weg des Anschlagstiftes entfernt werden kann.
4. Verschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung von Zeitaufnahmen ein mittels eines am Verschlußgehäuse angeordneten Schiebers (17) festrastbarer und mit dem Arretierhebel lose gekoppelter Einfallhebel (14) vorgesehen ist, welcher bei nicht festgerasteter Stellung, nach Auslösen des Arretierhebels und Freigabe der Objektivöffnung (4) in die Bahn des Anschlagstiftes (10) fällt und diesen festhält, solange der Auslöser betätigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 912 049.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 737/207 12.56 (709 532/240 5. 57)
DEP12754A 1954-09-24 1954-09-24 Einscheibenrotationsverschluss fuer Kameras Expired DE965183C (de)

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DEP12754A DE965183C (de) 1954-09-24 1954-09-24 Einscheibenrotationsverschluss fuer Kameras

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DE965183C true DE965183C (de) 1957-06-06

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DEP12754A Expired DE965183C (de) 1954-09-24 1954-09-24 Einscheibenrotationsverschluss fuer Kameras

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DE (1) DE965183C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912049C (de) * 1951-09-06 1954-05-24 Josef Helmuth Danzer Rotationsscheibenverschluss fuer Kameras

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912049C (de) * 1951-09-06 1954-05-24 Josef Helmuth Danzer Rotationsscheibenverschluss fuer Kameras

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