DE965947C - Vorrichtung zur Pruefung unrunder isolierter elektrischer Leitungen - Google Patents

Vorrichtung zur Pruefung unrunder isolierter elektrischer Leitungen

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DE965947C
DE965947C DES37512A DES0037512A DE965947C DE 965947 C DE965947 C DE 965947C DE S37512 A DES37512 A DE S37512A DE S0037512 A DES0037512 A DE S0037512A DE 965947 C DE965947 C DE 965947C
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DE
Germany
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electrode
line
electrical lines
insulated electrical
circular
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Expired
Application number
DES37512A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/58Testing of lines, cables or conductors
    • G01R31/59Testing of lines, cables or conductors while the cable continuously passes the testing apparatus, e.g. during manufacture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Relating To Insulation (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Prüfung unrunder isolierter elektrischer Leitungen, z. B. isolierter Sektoradern lt dgl., mit einer gegenüber dem Leiter unter Spannung stehenden, aus einer Vielzahl von kranzartig anger>rdneten, mit ihrem freien Ende schräg nach innen gegen. d,ie Leitungsoberfläche gerichteten federnden Metalldrähten oder -bändern bestehenden Elektrode, durch die die Leitung fortlaufend hindurchläuft.
  • Zur Prüfung der Isolation elektrischer Leiter oder Leitungen sind sogenannte Trockenprüfer bekannt, die mit gegenüber dem Leiter unter erhöhter Spannung stehenden Elektroden ausgerüstet sind, durch die die Leitung fortlaufend hindusrchgezogen wird. Als Elektroden für solche Trockenprüfer dienen entweder Kugelbäder oder Drahtwendeln od. dgl. Eine bekannte Anordnung sieht mehrere um den Umfang der zu prüfenden Leitung versetzt angeordnete Elektroden in Form von um ihrer eigene Achse frei drehbaren Rollen vor, deren Oberflächen aus achsparallel angeordneten Drahtfeidern gebildet sind, so daß sie sich der Leiteroberfläche teilweise anschmiegen können. Es sind auch bereits. Elektroden bekanntgeworden, d'ie aus einer Vielzahl kranzartig angeordneter, mit ihren freien Enden schräg nach innen gegen die Leitungsoberfläche gerichteter federnder Metalldrähte oder Bänder bestehen. Das hat den Vorteil, daß die Elektroden jeder Durchmesseränderung der Leitungsoberfläche folgen können.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Art arbeiten verhältmsmäßig zusmerlässig, wenn es sich um Leitungen mit glatter zylindrisciher Oberfläche handelt.
  • Sollen dagegen Leitungen mit unrundem Querschnitt, beispielsweise isolierte Sektoradern, geprüft werden, die zudem noch einen Drall aufweisen, so kann es bei höheren Durchzugsgesch:rind1ijgkeiten vorkommen, daß einzelne Stellen der Oberfläche von den Elektroden überhaupt nicht erfaßt werden.
  • Dieser Nachteil wird dadurch beseitigt, daß erfindungsgemäß diese Elektrode um die durch die zu prüfende Leitung gebildete Achse frei drehbar gelagert wird. Dadurch wird erreicht, daß siich die Elektrode, deren Einzelelemente sich an das Profil der Leitung anschmiegen können, z. B. bei mit Vordrall versehenen Sektoradern, entsprechend dem Drall drehen kann, so daß auch bei derartigen Gec bilden eine zuverlässige Erfassung aller Obesrflächenteile über den Verlauf der gesamten Länge gewährleistet ist.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist 1in der Zeichnung in Fig. I im Querschnitt und in Fig. 2 in Vorderansicht eine Elektrode gemäß der Erfindung dargestellt Diese Elektrode besteht aus einer Vielzahl von metallischen federnden Metalldrähten oder Bändern I, die in einer tingförmigen Fassung 2 an einem Ende so eingespannt sind, daß sie schräg nach innen gegen die hindurchzuführende Leitung gerichtet sind und somit mit ihrem freien Ende federnd an der Leitungsoberfläche anliegen. Die Fassung 2 ist mittels eines Kugellagers 3 frei drehr bar in dem Gestell 4 gelagert, so daß die Elektrode einem eventuellen Drall der hindurchgeführten Leitung folgen kann. Die Elektrode kann dabei schon allein infolge der Spannung der Federn 2 zum Rotieren gebracht werden. Man kann dies aber noch dadurch unterstützen, daß die Buchse 2 mit einer angeformten oder auswechselbar einzusetzenden Scheibe 5 versehen wird, die eine' dem Profil der hindurchzuführenden Leitung entsprechende Oftnung 6 aufweist. Dadurch wird mit Sicherheit eine dem Drall der Leitung entsprechende Rotation der Elektrode erreicht.
  • Sobald ein Fehler in der Isolierung durch den Trockenprüfer angezeigt wird, muß die Leitung zur Kennzeichnung oder Ausbesserung der Fehlerstelle angehalten werden. Wegen der hohen Durchgangsgeschwindigke;it der Leitung ist aber eine sofortige Stillsetzung nicht möglich, so daß die Fehlerstelle inzwischen weiterwandert und unter Umständen nicht gleich aufgefunden werden kann. Um für diesen Fall eine Rückdrehung der Trommel zu vermeiden, kann es sich empfehlen, in einem gewissen, gegebenenfalls veränderbaren Abstand von der ersten Elektrode eine zweite gleichartige Elektrode anzuordnen, durch die eine in der ersten Elektrode erfaßte Fehlerstelle der Leitung nochmals angezeigt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜcHE: I. Vorrich,tung zur Prüfung unrunder iso lierter elektrischer Leitungen, z. B. isolierter Sektoradern u. dgl., mit einer gegenüber dem Leiter unter Spannung stehenden, aus einer Vielzahl von kranzartig angeordneten, mit ihrem freien Ende schräg nach innen gegen die Leitungsoberfläche gerichteten federnden Metalldrähten oder -bändern bestehenden Elektrode, durch die die Leitung fortlaufend hindurchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elektrode um die durch die zu prüfende Leitung gebildete Achse frei drehbar gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode bzw. der Elektrodenhalter eine dem Profil der hindurchzuführenden Leitung entsprechende Bohrung aufweßist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschnift Nr. 236I des Amtes f. Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone DeutschlaMs; USA*-Pateintschrtiift Nr. 2 471 560.
DES37512A 1954-02-09 1954-02-09 Vorrichtung zur Pruefung unrunder isolierter elektrischer Leitungen Expired DE965947C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281575B (de) * 1963-07-11 1968-10-31 Trefimetaux Fa Vorrichtung zur selbsttaetigen, fortlaufenden Feststellung von Fehlern der Isolierhuelle eines kontinuierlich durchlaufenden Kabels od. dgl.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2361C (de) * J. B. BASSIE in Paris Feststehende römische Waage ohne Gewicht
US2471560A (en) * 1945-11-09 1949-05-31 Okonite Co Sparking electrode for dry electrical testing of insulated wire

Patent Citations (2)

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