DES0037512MA - - Google Patents
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Description
S 37512 VIII c/21e
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Prüfung unrunder isolierter elektrischer Leitungen,
z. B. isolierter Sektoradern u. dgl., mit einer gegenüber dem Leiter unter Spannung stehenden,
aus einer Vielzahl von kranzartig angeordneten, mit ihrem freien Ende schräg nach innen
gegen die Leitungsoberfläche gerichteten federnden Metalldrähten oder -bändern beistehenden Elektrode,
durch die die Leitung fortlaufend hindurchläuft.
Zur Prüfung der Isolation elektrischer Leiter oder Leitungen sind sogenannte Trockenprüfer bekannt,
die mit ,gegenüber dem Leiter unter erhöhter Spannung stehendfön Elektroden ausgerüstet sind,
durch die die Leitung fortlaufend hindurchgezogen wird. Als Elektroden für solche Trockenprüfer dienen
entweder Kugelbäder oder Drahtwendeln od. dgl. Eine bekannte Anordnung sieht mehrere
um den Umfang der zu prüfenden Leitung versetzt angeordnete Elektroden in Form von, um ihre eigene
Achse frei drehbaren Rollen vor, deren Oberflächen aus achsparallel angeordneten Drahtfedern gebildet
sind, so daß sie sich der Leiteroberfläche teilweise anschmiegen können. Es sind auch bereits Elektroden
bekanntgeworden, die aus einer Vielzahl kranzartig angeordneter, mit ihren freien Enden
schräg nach innen gegen die Leitungsoberfläche gerichteter federnder Metalldrähte oder Bänder bestehen.
Das hat den Vorteil, daß die; Elektroden jeder Durchmesseränderung der Leitungsoberfläche
folgen können.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art arbeiten verhältnismäßig zuverlässig, wenn es sich um. Leitungen
mit glatter zylindrischer Oberfläche handelt.
Sollen dagegen Leitungen mit unrundem Querschnitt, beispielsweise isolierte Sektoradern:, geprüft
werden, die zudem noch einen Drall aufweisen, so kann es bei höheren Durchzugsgeschwindligkeiten
vorkommen, daß einzelne Stellen der Oberfläche von den Elektroden überhaupt nicht erfaßt werden.
. Dieser Nachteil wird dadurch beseitigt, daß erfindungsgemäß diese Elektrode um die durch die
zu prüfende: Leitung gebildete Achse frei drehbar gelagert wird. Dadurch wird erreicht, daß sich die
Elektrode, deren Einzelelemente sich an das Profil der Leitung anschmiegen können, z. B. bei mit Vordrall
versehenen - Sektoradern, entsprechend dem Drall drehen, kann, so daß auch bei derartigen Gebilden
eine zuverlässige Erfassung aller Oberflächenteile über den Verlauf der gesamten Länge
gewährleistet ist.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. ι im, Querschnitt und in Fig. 2 in
Vorderansicht eine Elektrode gemäß der Erfindung dargestellt.
Diese Elektrode besteht aus einer Vielzahl von metallischen federnden Metalldrähten, oder Bändern
i, die in einer ringförmigen Fassung 2 an einem Ende so eingespannt sind, daß sie schräg'
nach innen gegen die hindurchzüführende Leitung gerichtet sind und somit mit ihrem freien Ende
federnd an der Leitungsoberfläche: anliegen,. Die Fassung 2 ist mittels eines Kugellagers 3 frei drehbar
in dem Gestell 4 gelagert, so daß die Elektrode einem eventuellen Drall der hindurchgeführten Leitung
folgen, kann. Die Elektrode kann dabei schon allein infolge der Spannung der Federn 2 zum. Rotieren
gebracht werden. Man kann, dies aber1 noch
dadurch unterstützen, daß die Buchse 2 mit einer angeformten oder auswechselbar einzusetzenden
Scheibe 5 versehen wird, die eine dem Profil der hindurchzuführenden Leitung entsprechende Öffnung
6 aufweist. Dadurch wird mit Sicherheit eine dem Drall der Leitung entsprechende Rotation der
Elektrode erreicht.
Sobald ein Fehler in der Isolierung durch den Trockenprüfer angezeigt wird, muß die Leitung zur
Kennzeichnung oder Ausbesserung der Fehlerstelle angehalten: werden. Wegen der hohen Durchgangsgeschwindigkeit der Leitung ist aber eine: sofortige
Stillsetzung nicht möglich, so daß die Fehlerstelle inzwischen weiterwandert und unter Umständen
nicht gleich aufgefunden werden kann,. Um für diesen Fall eine Rückdrehung der Trommel zu vermeiden,
kann, es sich empfehlen, in einem gewissen, gegebenenfalls veränderbaren Abstand von der
.ersten Elektrode eine zweite gleichartige Elektrode anzuordnen, durch die eine in der ersten Elektrode
erfaßte- Fehlerstelle der Leitung nochmals angezeigt wird. '
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Prüfung unrunder isolierter
elektrischer Laitungen, ζ. Β. isolierter Sektoradern u. dgl., mit einer gegenüber dem
Leiter unter Spannung stehenden, aus einer Vielzahl von, kranzartig angeordneten, mit ihrem
freien Ende schräg nach innen gegen, die Leitungsoberfläche
gerichteten federnden Metalldrähten oder -bändern bestehenden Elektrode,
durch die die Leitung fortlaufend hindurchläuft, dadurch, gekennzeichnet, daß diese Elektrode
um die durch die zu prüfende Leitung gebildete Achse frei drehbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektrode bzw. der Elektrodenhalter eine dem Profil der hindurchzuführenden
Leitung entsprechende Bohrung aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Patentschrift Nr. 2361 des Amtes f. Erfindungsund Patentwesen, in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; USA.-Patentschriift Nr. 2 471 560.
Patentschrift Nr. 2361 des Amtes f. Erfindungsund Patentwesen, in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; USA.-Patentschriift Nr. 2 471 560.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© .609 706/194 10. SS
Family
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