DE965963C - Selbsttaetig schliessender Gashahn - Google Patents

Selbsttaetig schliessender Gashahn

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DE965963C
DE965963C DEH6554A DEH0006554A DE965963C DE 965963 C DE965963 C DE 965963C DE H6554 A DEH6554 A DE H6554A DE H0006554 A DEH0006554 A DE H0006554A DE 965963 C DE965963 C DE 965963C
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DE
Germany
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gas tap
gas
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Expired
Application number
DEH6554A
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English (en)
Inventor
Heinrich Heins
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/04Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bimetallic elements
    • F23N5/047Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bimetallic elements using mechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2235/00Valves, nozzles or pumps
    • F23N2235/12Fuel valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Selbsttätig schließender Gashahn Die Erfindung betrifft einen, selbsttätig schließen.-den Gashahn mit einer therrnostatischen Ausläseeirrrichtung für eine den Gashahn in Offenstellung haltende Sperrvorrichtung.
  • Gegenstand des älteren Patents 8o9, 66r ist bereits ein selbsttätig schließender Gashahn, dessen Handknebel mach jedem Öffnen, solange die Flamme noch nicht entzündet oder sobald die Flamme durch. irgendwelche Umstände wieder erloschen, ist, durch eine Feder od.. dgl. selbsttätig wieder in die Schließlage zurückgebracht wird. Der Handknebel ist hierbei durch eine Schließfeder belastet, die an einer von dem Knebel auf dem Öffnungsweg mitgenommenen Sperrscheibe angreift, der eine von der Gasflamme thermostatisch gesteuerte Sperrklinke zugeordnet ist, die bei entzündeter Gasflamme die Sperrscheibe mit der Feder in einer der Öffnungsstellung des Gashähns entsprechenden Lage hält. Bei. dieser Ausbildung muß somit der Handknebel zum Öffnern des Gashahns zum Entzünden so, lange von. Hand entgegen. der Wirkung der Schließfeder in der Öffnungsstellung gehalten werden, bis der Wärmefühler vom der Flamme so weit erwärmt ist, daß er die Sperrklinke wirksam werden läßt.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls einen derartigen sich selbsttätig schließenden Gaghahn mit thermostatischer Ausläsevorrichtung, bei dem aber die Notwendigkeit des. Festhaltens des Handknebels in der Öffnungsstellung bis zum Wirksamwerden dies Wärmefühlers entfällt. Erfindungsgemäß ist dem von Handknebel entgegen. einer Federwirkung betätigtem Sperrglied beim öffnen dies Gashahns vorübergehend eine in, der Freigabestellung für den Gashahn haltende' zweite Sperrklinke zugeordnet. Die Ausbildung kann dabei so getroffen sein, daß diese zweite Sperrklinke entweder mit dem Wirksamwerden. der ersten, thermostatisch gesteuerten Sperrklinke von dieser wieder ausgehoben wird, wie ihr auch ein beim 'Öffnen des Gashahns gespanntes Zeitschaltrefais zugeordnet sein kann, das nach einiger Zeit, die ausreichend bemessen ist, um die thermostatisch gesteuerte Sperrklinke wirksam werden zu lassen., die zweite Klinke selbsttätig wieder aushebt.
  • Der Gegenstand. der Erfindung ist mit weiteren Merkmalen an. Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf die Gesamtausbildung, und zwar für den Brenner eines Gasherdes, Fig. a eine Seitenansicht mit Schnitt durch die thermostätisch gesteuerte Sperrklinke nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 eine Vorderansicht zu Fig. i und Fig. 4 die Ausbildung einer zeitgesteuerten Sperrvorrichtung.
  • Die Halmblende k des Gasherdes trägt in bekannter Weise den Brenner h und das die Gaszufuhr zu diesem aus der- Zuleitung in steuernden Einstellglied a eines Gash.a'hns, das von bekannter Bauart ist. Auf der den, Knebelgriff b tragenden Steuerwelle c des Einstellgliedes d sitzt eine breite Segmentscheibe v, an, der eine durch eine Feder d belastete Kette u angreift. Die Feder d ist den einer an der Kette u befestigten Hülse e geführt, wobei ein Bügel L die Hülse in der Achslage hält. Die Feder d ist in einen Sch.raubbolzen n des Bügels l eingehängt.
  • Die Hahnblen !e k trägt an der Rückseite einen Haltewinkel j mit einer zum Brennerrohr parallelen Tragstange o. Diese nimmt an ihrem Ende einen Stahlstift r auf, der durch einen Stellnippel s an der Stange o einstellbar ist. Am oberen Ende ist der Stahlstift y mit -einem ihn. umgebenden. Kupferröhrchen i verbunden, dessen unteres Ende an eine Sperrklinke g angeschlossen ist. Die Klinke g hat U-förmigen Querschnitt und ist nahe dem Stahlstift r um einen Bolzen p der Tragstange o schwenkbar. Sie untergreift m,it einer Nase an ihrem freien Ende die Hülse e, diie einen. der Nase zugeordneten Einschnitt f aufweist. Eine Feder t zwischen der Tragstange o und der Klinke g versucht diese nach oben auszuschwenken, wobei jedoch die Bewegung der Klinke g von dem Kupferröhrchen i abhängig ist.
  • Diese Ausbildung entspricht hinsichtlich der Wirkungsweise der Einrichtung nach dem älteren Patent 8o9 661. Mit dem Öffnern des. Gashahns durch das Einstellglied a wird. von der Segmentscheibe v durch. die Kette u die Feder d gespannt und gleichzeitig die Hülse e so weit verschoben., bis der Einschnitt f über der Nase der Klinke g liegt. Nach dem Entzünden des Brenners dehnt sieh das sich erwärmende Kupferröhrchen i aus und bringt hierdurch für dieDauer des Bestandes der Brennerflamme die Klinke g in Eingriff mit dem Einschnitt f. Der Knebel b kann dann unabhängig von der Feder d nach Bedarf eingestellt werden. Nach dem Erlöschen der Flamme gibt die Klinke g die Hülse e frei, und: die Feder d dreht das Einsteflglied a in die Schkeßstellung des Gashahns zurück.
  • Die Sperrklinke g trägt nahe dem Schwenkende ein aufgebogenes Lagerauge, an dem eine zweite Sperrklinke q angeordnet ist, die über der Hülse e liegt. Der Abstand der Nase der Klinke g vorn der zweiter Sperrklinke q entspricht etwa dem Durchmesser der Hülse e. Der zweiten Sperrklinke q ist in der Öffnungsstellung des Gashahns an, der Hülse e eine obere Kerbe f 1 zwgeordtet. Die zweite Sperrklinke q ist an dem Lagerauge begrenzt ausschwenkbar angelenkt.
  • Mit -dem 'Öffnen des Gashahns und dem damit verbundenen Verschieben der Hülse e gelangt deren obere Kerbe fi unter die zweite Sperrklinik- q, die in diese einfällt und damit die Hülse festhält. Sobald nach dem Entzünden der Gasflamme die Klinke g ausgeschwenkt wird, greift dann deren Nase in die untere Kerbe f ein, wobei gleichzeitig die zweite Sperrklinke q aus der oberen Kerbe f 1 ausgdh oben wird. Durch diese Ausbildung wird somit die Rückführein!richtung für das Einstellgliedl a unmittelbar mit dem Öffnen des Gashahns in dem Offenstellung gesichert.
  • Die Ausbildung der zweiten Sperrklinke q ist so getroffen, daß sie erst nahe dem Ende des Einrastens der Klinke g in die Kerbe f aus der Kerbe f i ausgehoben. wird. Auch liegt die zweite Sperrklinke q um ihre Wandstärke entgegen der Zugrichtung der Feder vor der Klinke g, während die beiden Kerben f und fi in der gleichen Ebene liegen.. Hierdurch- wird' erreicht, daß beim Eingreifen der Klinke g die Hülse e unter dem Einfluß der Feder d um die Wandstärke der Sperrklinken zurückgezogen wird und die zweite Sperrklinke q beim Erlösehen der Flamme nicht wieder in die Kerbe f1 einrasten kann.
  • Da bei dieser Ausbildung die Schließsicherung nach dem älteren. Patent 8o9 661 nur wirksam werden kann, wenn nach dem Öffnen des Einstellgliedes (das Einrasten der zweiten. Sperrklinke q erfolgt in dier äußersten Öffnuigsstellung, d. h. der Kleineinstellung der Flamme) auch tatsächlich die Flamme entzündet worden- ist, könnte bei einem Unterlassen: des Anzündens bei der vorbesdhriebe` nen Ausbildung Gas unkontrolliert ausströmen: Um dies zu verhüten, wird in weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes die zweite Sperrklinke nicht vorn der Hauptsperrklxnke g gesteuert, sondern von. einem Zeitsdhaltrelais; das unabhängig von dem Wirksamwerden der thermostatisch gesteuerten HauptsperTklinke g die zusätzliche zweite Klinke mach. einer, gewissen Zeit wieder aushebt.
  • Nach der Fig. .¢ sind: neben, der Hülse e und zu dieser parallel liegend zwei teleskopartig ineinY andergeführte Rährdhen A, B vorgesehen, von denen das eine fest an dem Bügel Z angeordnet und an dem freien Ende mit einer verstellbaren Luftaustrittsöffnung w versehen ist. In den: beiden Röhrchen., die im übrigen. an den freien Enden verschlossen sind, ist eine Druckfeder angeordnet. Das verschiebbare Röhrchen, B ist durch einen. Mitnehmer z mit der Kette u auf das Röhrchen A aufschiebbar und- trägt an der der Hülse e zugekehrten Seite eine Längsrippe x, die mit einer Auflaufkante versehen ist. Der Kerbe f1 der Hülse e ist eine zusätzliche zweite Klinke y zugeordnet, die beim Überführen der Hülse e in die der Öff-nungsendstellung des Hahns entsprechenden Lage durch die Rippe x des Röhrchens in die Kerbe f1 eingelegt wird. In dieser Zündstellung wird durch. eine nicht dargestellte Auflauffläche des Bügels l der Mitnehmer z von dem Röhrchen B angehoben. Die in den Röhrchen A, B eingeschlossene Feder schiebt diese nach Maßgabe des Lufteintritts durch die Düse w wieder auseinander, so d'aß die Längsrippe x die zusätzliche zweite Sperrklinke y nach einer gewissen Zeit wieder freigibt. Sofern bis zur Freigabe der zusätzlichen zweiten Klinke y nicht durch Entzünden der Flamme die thermostatisch gesteuerte Hauptsperrklinke wirksam geworden ist, bringt die Feder d den Gashahn in die Schlie:ß-Lge zurück. Hierdurch wird erreicht, daß durch das E:ristellglied a der Gashahn zwar durch Verriegelung der Rückholeinridhtung vorübergehend geöffnet wird., aber wieder in die Schließlage verbjacht wird, wenn, die Flamme nicht entzündet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: @. S<-lbsttätig schließender Gashahn mit einer raerr.,)statischen Auslöseeinrichtung für eine den Gashahn in- Offenstellung haltende Sperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, diaß dem Sperrglied (e), auf das die thermastatisch gesteuerte H.auptsperrklinke (g) einwirkt, eine zweite, mit dem Öffnen, des Einstellgliedes vorübergehend wirksam werdende Sperrklinke (q oder y) zuggeordnet ist. a. Gashahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die zweite. Sperrklinke (q) von der wirksam werdenden Hauptsperrklinke (g) aushebbar ist. 3. Gashahn nach Anspruch a, dadurch gekenneeichnet, daß die zweite Sperrklinke (q) an der als Schwinge ausgehildeten thermostatisoh gesteuerten. Hauptsperrklinke (g) sitzt, das Sperrglied (e) als zwischen den beiden Sperrklinken (q, g) verschiebbare Hülse ausgebildet und mit Kerben (f, f l) zum -wechselweisen Eingriff der beiden Sperrklinken (q, g) versehen ist. q.. Gashahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden. Kerben (f, f1) mit ihren Wirkflächen in einer Ebene liegen und die beiden Sperrklinken: (q, g) um ihre Wandstärke gegeneinander versetzt sind. 5. Gashahn, nach: Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Sperrklinke (y) von einem gleichzeitig mit dem 'Üffneai dies Einstellgliedes betätigten Zeitschalter aushebbar ist. 6. Gasbahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitschalter aus zwei entgegen einer Federwirkung ineina.nderschiebbaren, an den Enden geschlossenen, Röhrchen (A, B) besteht, von denen das eine mit einer verstellbaren Ansaugdüse (w) versehen und fest angeordnet ist, wähnend das andere eine die zweite Sperrklinke (y) steuernde Rippe (x) trägt und von einem an dem Sperrglied (e, u) angelenkten und in, der Öffnungsstellung aushebbaren Mitnehmen (z) mitnehmbar ist. 7. Gashahn nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptsperrklinke (g) von. einem Temperaturfühler gesteuert wird, der aus zwei Stoffen (i, Y) verschiedener Wärmfedehnung besteht, die an einem Ende miteinander verbunden sind und. von denen der eine (r) einstellbar von einem Träger (o) und der andere von der an dem Träger (o) angelenkten Hauptsperrklinke (g) aufgenommen ist.
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