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Selbsttätig schließender Gashahn Die Erfindung betrifft einen, selbsttätig
schließen.-den Gashahn mit einer therrnostatischen Ausläseeirrrichtung für eine
den Gashahn in Offenstellung haltende Sperrvorrichtung.
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Gegenstand des älteren Patents 8o9, 66r ist bereits ein selbsttätig
schließender Gashahn, dessen Handknebel mach jedem Öffnen, solange die Flamme noch
nicht entzündet oder sobald die Flamme durch. irgendwelche Umstände wieder erloschen,
ist, durch eine Feder od.. dgl. selbsttätig wieder in die Schließlage zurückgebracht
wird. Der Handknebel ist hierbei durch eine Schließfeder belastet, die an einer
von dem Knebel auf dem Öffnungsweg mitgenommenen Sperrscheibe angreift, der eine
von der Gasflamme thermostatisch gesteuerte Sperrklinke zugeordnet ist, die bei
entzündeter Gasflamme die Sperrscheibe mit der Feder in einer der Öffnungsstellung
des Gashähns entsprechenden Lage hält. Bei. dieser Ausbildung muß somit der Handknebel
zum Öffnern des Gashahns zum Entzünden so, lange von. Hand entgegen. der Wirkung
der Schließfeder in der Öffnungsstellung gehalten werden, bis der Wärmefühler vom
der Flamme so weit erwärmt ist, daß er die Sperrklinke wirksam werden läßt.
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Die Erfindung betrifft ebenfalls einen derartigen sich selbsttätig
schließenden Gaghahn mit thermostatischer Ausläsevorrichtung, bei dem aber die Notwendigkeit
des. Festhaltens des Handknebels in der Öffnungsstellung bis zum Wirksamwerden dies
Wärmefühlers
entfällt. Erfindungsgemäß ist dem von Handknebel entgegen. einer Federwirkung betätigtem
Sperrglied beim öffnen dies Gashahns vorübergehend eine in, der Freigabestellung
für den Gashahn haltende' zweite Sperrklinke zugeordnet. Die Ausbildung kann dabei
so getroffen sein, daß diese zweite Sperrklinke entweder mit dem Wirksamwerden.
der ersten, thermostatisch gesteuerten Sperrklinke von dieser wieder ausgehoben
wird, wie ihr auch ein beim 'Öffnen des Gashahns gespanntes Zeitschaltrefais zugeordnet
sein kann, das nach einiger Zeit, die ausreichend bemessen ist, um die thermostatisch
gesteuerte Sperrklinke wirksam werden zu lassen., die zweite Klinke selbsttätig
wieder aushebt.
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Der Gegenstand. der Erfindung ist mit weiteren Merkmalen an. Hand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf die Gesamtausbildung,
und zwar für den Brenner eines Gasherdes, Fig. a eine Seitenansicht mit Schnitt
durch die thermostätisch gesteuerte Sperrklinke nach Linie II-II der Fig. i, Fig.
3 eine Vorderansicht zu Fig. i und Fig. 4 die Ausbildung einer zeitgesteuerten Sperrvorrichtung.
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Die Halmblende k des Gasherdes trägt in bekannter Weise den Brenner
h und das die Gaszufuhr zu diesem aus der- Zuleitung in steuernden Einstellglied
a eines Gash.a'hns, das von bekannter Bauart ist. Auf der den, Knebelgriff b tragenden
Steuerwelle c des Einstellgliedes d sitzt eine breite Segmentscheibe v, an, der
eine durch eine Feder d
belastete Kette u angreift. Die Feder
d ist den einer an der Kette u befestigten Hülse e geführt, wobei ein Bügel
L die Hülse in der Achslage hält. Die Feder d ist in einen Sch.raubbolzen
n des Bügels l
eingehängt.
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Die Hahnblen !e k trägt an der Rückseite einen Haltewinkel j mit einer
zum Brennerrohr parallelen Tragstange o. Diese nimmt an ihrem Ende einen Stahlstift
r auf, der durch einen Stellnippel s an der Stange o einstellbar ist. Am oberen
Ende ist der Stahlstift y mit -einem ihn. umgebenden. Kupferröhrchen i verbunden,
dessen unteres Ende an eine Sperrklinke g angeschlossen ist. Die Klinke g hat U-förmigen
Querschnitt und ist nahe dem Stahlstift r um einen Bolzen p der Tragstange
o schwenkbar. Sie untergreift m,it einer Nase an ihrem freien Ende die Hülse e,
diie einen. der Nase zugeordneten Einschnitt f aufweist. Eine Feder
t zwischen der Tragstange o und der Klinke g versucht diese nach oben auszuschwenken,
wobei jedoch die Bewegung der Klinke g von dem Kupferröhrchen i abhängig ist.
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Diese Ausbildung entspricht hinsichtlich der Wirkungsweise der Einrichtung
nach dem älteren Patent 8o9 661. Mit dem Öffnern des. Gashahns durch das Einstellglied
a wird. von der Segmentscheibe v durch. die Kette u die Feder d gespannt
und gleichzeitig die Hülse e so weit verschoben., bis der Einschnitt f über der
Nase der Klinke g liegt. Nach dem Entzünden des Brenners dehnt sieh das sich erwärmende
Kupferröhrchen i aus und bringt hierdurch für dieDauer des Bestandes der Brennerflamme
die Klinke g in Eingriff mit dem Einschnitt f. Der Knebel b kann dann
unabhängig von der Feder d nach Bedarf eingestellt werden. Nach dem Erlöschen der
Flamme gibt die Klinke g die Hülse e frei, und: die Feder d dreht das Einsteflglied
a in die Schkeßstellung des Gashahns zurück.
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Die Sperrklinke g trägt nahe dem Schwenkende ein aufgebogenes Lagerauge,
an dem eine zweite Sperrklinke q angeordnet ist, die über der Hülse
e
liegt. Der Abstand der Nase der Klinke g vorn der zweiter Sperrklinke q
entspricht etwa dem Durchmesser der Hülse e. Der zweiten Sperrklinke
q ist in der Öffnungsstellung des Gashahns an, der Hülse e eine obere Kerbe
f 1 zwgeordtet. Die zweite Sperrklinke q ist an dem Lagerauge begrenzt ausschwenkbar
angelenkt.
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Mit -dem 'Öffnen des Gashahns und dem damit verbundenen Verschieben
der Hülse e gelangt deren obere Kerbe fi unter die zweite Sperrklinik- q, die in
diese einfällt und damit die Hülse festhält. Sobald nach dem Entzünden der Gasflamme
die Klinke g ausgeschwenkt wird, greift dann deren Nase in die untere Kerbe f ein,
wobei gleichzeitig die zweite Sperrklinke q aus der oberen Kerbe
f 1
ausgdh oben wird. Durch diese Ausbildung wird somit die Rückführein!richtung
für das Einstellgliedl a unmittelbar mit dem Öffnen des Gashahns in dem Offenstellung
gesichert.
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Die Ausbildung der zweiten Sperrklinke q ist so getroffen, daß sie
erst nahe dem Ende des Einrastens der Klinke g in die Kerbe f aus der Kerbe f i
ausgehoben. wird. Auch liegt die zweite Sperrklinke q um ihre Wandstärke entgegen
der Zugrichtung der Feder vor der Klinke g, während die beiden Kerben f und fi in
der gleichen Ebene liegen.. Hierdurch- wird' erreicht, daß beim Eingreifen der Klinke
g die Hülse e unter dem Einfluß der Feder d um die Wandstärke der Sperrklinken zurückgezogen
wird und die zweite Sperrklinke q beim Erlösehen der Flamme nicht wieder in die
Kerbe f1 einrasten kann.
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Da bei dieser Ausbildung die Schließsicherung nach dem älteren. Patent
8o9 661 nur wirksam werden kann, wenn nach dem Öffnen des Einstellgliedes (das Einrasten
der zweiten. Sperrklinke q erfolgt in dier äußersten Öffnuigsstellung, d. h. der
Kleineinstellung der Flamme) auch tatsächlich die Flamme entzündet worden- ist,
könnte bei einem Unterlassen: des Anzündens bei der vorbesdhriebe` nen Ausbildung
Gas unkontrolliert ausströmen: Um dies zu verhüten, wird in weiterer Ausbildung
des Erfindungsgegenstandes die zweite Sperrklinke nicht vorn der Hauptsperrklxnke
g gesteuert, sondern von. einem Zeitsdhaltrelais; das unabhängig von dem Wirksamwerden
der thermostatisch gesteuerten HauptsperTklinke g die zusätzliche zweite Klinke
mach. einer, gewissen Zeit wieder aushebt.
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Nach der Fig. .¢ sind: neben, der Hülse e und zu dieser parallel liegend
zwei teleskopartig ineinY andergeführte Rährdhen A, B vorgesehen, von
denen
das eine fest an dem Bügel Z angeordnet und an dem freien Ende mit einer verstellbaren
Luftaustrittsöffnung w versehen ist. In den: beiden Röhrchen., die im übrigen. an
den freien Enden verschlossen sind, ist eine Druckfeder angeordnet. Das verschiebbare
Röhrchen, B ist durch einen. Mitnehmer z mit der Kette u auf das Röhrchen
A aufschiebbar und- trägt an der der Hülse e zugekehrten Seite eine Längsrippe
x, die mit einer Auflaufkante versehen ist. Der Kerbe f1 der Hülse e ist eine zusätzliche
zweite Klinke y zugeordnet, die beim Überführen der Hülse e in die der Öff-nungsendstellung
des Hahns entsprechenden Lage durch die Rippe x des Röhrchens in die Kerbe f1 eingelegt
wird. In dieser Zündstellung wird durch. eine nicht dargestellte Auflauffläche des
Bügels l der Mitnehmer z von dem Röhrchen B angehoben. Die in den
Röhrchen A, B eingeschlossene Feder schiebt diese nach Maßgabe des Lufteintritts
durch die Düse w wieder auseinander, so d'aß die Längsrippe x die zusätzliche
zweite Sperrklinke y nach einer gewissen Zeit wieder freigibt. Sofern bis
zur Freigabe der zusätzlichen zweiten Klinke y nicht durch Entzünden der Flamme
die thermostatisch gesteuerte Hauptsperrklinke wirksam geworden ist, bringt die
Feder d den Gashahn in die Schlie:ß-Lge zurück. Hierdurch wird erreicht, daß durch
das E:ristellglied a der Gashahn zwar durch Verriegelung der Rückholeinridhtung
vorübergehend geöffnet wird., aber wieder in die Schließlage verbjacht wird, wenn,
die Flamme nicht entzündet wird.