DE968027C - Getriebe, insbesondere fuer Flaschenzuege - Google Patents
Getriebe, insbesondere fuer FlaschenzuegeInfo
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- DE968027C DE968027C DE1954D0017860 DED0017860D DE968027C DE 968027 C DE968027 C DE 968027C DE 1954D0017860 DE1954D0017860 DE 1954D0017860 DE D0017860 D DED0017860 D DE D0017860D DE 968027 C DE968027 C DE 968027C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
- F16H1/20—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
- F16H1/22—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Getriebe, insbesondere für Flaschenzüge Die Erfindung bezieht sich auf ein bei Flaschenzügen oder anderen Hebezeugen häufig angewandtes Stirnradgetriebe, bei dem sich der Kraftfluß hinter dem Antriebsritzel auf zwei oder mehrere als Vorgelegeradsätze .ausgebildete Übertragungsglieder verzweigt, die gemeinsam auf ein Antriebszahnrad arbeiten. Durch eine solche Verzweigung ergibt sich eine statisch unbestimmte Kraftverteilung auf die einzelnen Übertragungsglieder, von denen im Neuzustand immer nur eines belastet werden wird, da eine absolute Fertigungsgenauigkeit nicht erreichbar ist. Für Kleinhebezeuge bieten derartige Getriebe dennoch Vorteile, da infolge der anfangs sehr hohen Belastung der Zähne und auch der Lager durch die Abnutzung die Belastung schon nach kurzer Betriebszeit annähernd gleichmäßig auf die einzelnen Übertragungsglieder verteilt wird, wobei der weitere Verschleiß dann auf ein zulässiges Maß zurückgeht.
- Für einen Flaschenzug ist die erforderliche Übersetzung im Getriebe durch die Nutzlast, den Handkettenzug und den Wirkungsgrad festgelegt. Die Forderung nach Gewichtsersparnis führt dazu, die Ritzel des Getriebes mit möglichst kleinen Zähnezahlen auszuführen. Andererseits ist die kleinste noch ausführbare Zähnezahl dadurch begrenzt, daß der Überdeckungsgrad der Verzahnung nicht kleiner als z werden darf. Es sind bereits Ritzel mit vier Zähnen in Anwendung. Sie verlangen jedoch Sonderverzahnungen, die nur mit Spezialwerkzeugen hergestellt werden können. Da auch diese Sonderverzahnungen nur Überdeckungen von ungefähr I ergeben, haben sie den weiteren Nachteil, daß der volle Zahndruck bis an die Zahnspitze wirksam bleibt, so daß hier starker Verschleiß auftreten kann, wenn die Wärmebehandlung der Ritzel nicht besonders sorgfältig erfolgt.
- Die Erfindung zeigt einen Weg, diese Verzahnungen mit kleinen Zähnezahlen bei Getrieben mit einer Verzweigung des Kraftflusses unempfindlicher gegen den geringen Überdeckungsgrad zu machen. Dies wird durch eine gegeneinander versetzte Anordnung der Eingriffe erreicht.
- Wenn z. B. bei einer Verzweigung auf zwei Übertragungsglieder der Eingriff an einer Stelle gerade beginnt, befindet sich der zweite Zahneingriff ungefähr in der Mitte seiner Eingriffslinie.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung stellt die Anordnung der Vorgelegeradsätze dar, die sich bei der Verwendung des Getriebes in einem Flaschenzug besonders günstig auswirkt. Während bisher die Vorgelegeradsätze mit ihren Achsen und der Achse des Abtriebsrades im wesentlichen in einer Ebene lagen, bilden die Zentralen zwischen Vorgelegeradsätzen und Abtriebsrad bei der vorliegenden Erfindung eine V-förmige Linie.
- In der Zeichnung ist als Beispiel ein Getriebe nach der Erfindung dargestellt.
- Fig. I zeigt die Verzweigung des Kraftflusses vom Antriebsritzel I auf die Zahnräder 2 und 3 der beiden V-förmig angeordneten Übertragungsglieder. Damit sich die Eingriffe bei 4 und 5, wie gefordert, überschneiden, beträgt der Winkel a zwischen den Zentralen der im Eingriff stehenden Räder ungefähr ein ungerades Vielfaches des halben Zentriwinkels zwischen zwei Zahnmitten des Ritzels I. Das Getriebegehäuse ist mit 6 bezeichnet. In Fig. 2 ist die Vereinigung des Kraftflusses, die durch den Antrieb des Zahnrades 7 auf der Kettennuß durch die Ritzel 8 und g der beiden Übertragungsglieder zustande kommt, dargestellt. Die Ritzel 8 und g liegen hinter den in Fig. I mit 2 und 3 bezeichneten Zahnrädern und sind mit ihnen fest verbunden. Die vorher dargelegte Beziehung zwischen den Winkeln a und ß ist auch hier angenähert erfüllt; die genaue Erfüllung beider Bedingungen an einem Getriebe ist nur bei bestimmten Zähnezahlverhältnissen möglich. Die hintere Wand des Getriebegehäuses 6 wird gleichzeitig zur Lagerung der Hakentraverse Io benutzt.
- Wenn bei dem Getriebe nach der Erfindung ein Zahn mit der Spitze im Eingriff ist, berühren sich die Zähne am gegenüberliegenden Eingriffspunkt ungefähr in den Betriebswälzkreisen. Da die elastische Formänderung eines Zahnes bei Kraftangriff an der Spitze größer ist als bei Kraftangriff am Wälzkreis, werden die Zahnspitzen entlastet. Dadurch wächst der Zahndruck auf jeden Zahn während des Eingriffs von einem Kleinstwert an der Spitze bis zu einem Größtwert in der Zahnmitte und nimmt dann zum Zahngrund hin wieder ab und umgekehrt. Man erhält eine stetige Änderung des Zahndruckes, einen stoßfreien Eingriffsbeginn und dadurch eine hohe Belastbarkeit des Getriebes. Der Überdeckungsgrad wird ungefähr verdoppelt. Es lassen sich auf normalen Verzahnungsmaschinen mit den üblichen Werkzeugen Ritzel mit sehr kleinen Zähnezahlen ausführen, da man mit der Überdeckung für einen Eingriff unter I heruntergehen kann, ohne die Gleichmäßigkeit der Kraftübertragung zu gefährden.
- Die V-förmige Getriebeanordnung bringt den Vorteil, daß die Hinterwand des Getriebegehäuses für die Lagerung der Traverse des Traghakens herangezogen werden kann, so daß man nicht einen besonderen Ansatz dafür vorzusehen braucht. Außerdem wird seitlich unterhalb der Kettennuß Raum gewonnen, wodurch der Unterblock des Zuges weiter heraufgezogen werden kann und das kleinste Hakenmaß verringert wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Getriebe, insbesondere für Flaschenzüge, mit Verzweigung des Kraftflusses auf zwei oder mehrere Übertragungsglieder, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Übertragungsglieder, daß an den Punkten der Verzweigung oder/und der Vereinigung einzelner Stränge des Kraftflusses die Berührungspunkte der gleichzeitig im Eingriff befindlichen Zahnflanken auf verschiedenen Entfernungen vom Mittelpunkt des An- bzw. Abtriebsrades liegen.
- 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (a) zwischen den Zentralen der im Eingriff stehenden Übertragungsglieder von einem ungeraden Vielfachen des halben Zentriwinkels zwischen zwei Zahnmitten des An- bzw. Abtriebsrades um weniger als den Betrag dieses Winkels abweicht.
- 3. Getriebe, insbesondere für Flaschenzüge, mit Verzweigung des Kraftflusses auf zwei Übertragungsglieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Übertragungsglieder mit der Achse des Antriebsritzels nicht ,in einer Ebene liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954D0017860 DE968027C (de) | 1954-05-26 | 1954-05-26 | Getriebe, insbesondere fuer Flaschenzuege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954D0017860 DE968027C (de) | 1954-05-26 | 1954-05-26 | Getriebe, insbesondere fuer Flaschenzuege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE968027C true DE968027C (de) | 1958-01-09 |
Family
ID=582642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1954D0017860 Expired DE968027C (de) | 1954-05-26 | 1954-05-26 | Getriebe, insbesondere fuer Flaschenzuege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE968027C (de) |
-
1954
- 1954-05-26 DE DE1954D0017860 patent/DE968027C/de not_active Expired
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