DE968043C - Foerderbandwaage - Google Patents

Foerderbandwaage

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Publication number
DE968043C
DE968043C DESCH8312A DESC008312A DE968043C DE 968043 C DE968043 C DE 968043C DE SCH8312 A DESCH8312 A DE SCH8312A DE SC008312 A DESC008312 A DE SC008312A DE 968043 C DE968043 C DE 968043C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
weighing
belt
leonard
deflections
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH8312A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Achim Von Petery
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DESCH8312A priority Critical patent/DE968043C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE968043C publication Critical patent/DE968043C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/04Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having electrical weight-sensitive devices
    • G01G11/043Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having electrical weight-sensitive devices combined with totalising or integrating devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/08Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having means for controlling the rate of feed or discharge
    • G01G11/12Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having means for controlling the rate of feed or discharge by controlling the speed of the belt

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Förderbandwaage Zusatz zum Patent 967415 Die Erfindung betrifft Förderbandwaagen zum Abwägen und Einregeln in der Zeiteinheit gleichbleibender Gewichtsmengen von Schütt- und anderen Massengütern od. dgl., bei denen die Auslenkungen der Wägeeinrichtung die Geschwindigkeit des von einem Leonardmotor angetriebenen Förderbandes verändern. An derartigen Waagen erfolgt gemäß Patent 967 415 die Anzeige und Registrierung der abgegebenen Gutgewichtsmengen dadurch, daß der mittleren Förderbandgeschwindigkeit verhältnisgleiche elektrische Spannungen bzw. Ströme die Anzeige der vom Förderband in der Zeiteinheit abgegebenen Gutgewichtsmengen an einem Voltmeter bewirken, das die jeweilige Ankerspannung des Generators im Leonardmotor mißt, und/oder eine Zählung aller abgegebenen Gutgewichtsmengen durch einen Wechselstromzähler erfolgen kann, dessen eine Spule aus dem Versorgungsnetz der Leonardgruppe über einen Spannungsteiler gespeist wird, der in Abhängigkeit von der Einstellung eines die vom Förderband abzugebende Sollgewichtsmenge bestimmenden Widerstandes im Erregungskreis des Leonardgenerators eingestellt wird, dessen andere Spule unmittelbar am genannten Versorgungsnetz liegt.
  • Eine möglichst genaue Anzeige und Zählung der abgegebenen Gutgewichtsmengen ist ein Problem für diese Waagen, das verbesserter Lösungen bedarf. Hierzu trägt die Erfindung bei, die hauptsächlich darin besteht, daß im Feld des Leonardgenerators ein Justierwiderstand vorgesehen ist.
  • Mit Hilfe dieses Widerstandes läßt sich in ein- fachster Weise die Aufgabe lösen, die Charakteristika der Anzeige und Zählinstrumente der Charakteristik der Wägeeinrichtung in deren gesamten Leistungsbereich anzupassen. Im Hauptpatent sind für diese Aufgabe ein Spannungsteiler zur Einregelung der Sollgewichtsmenge im Feldkreis des Leonardgenerators und ein Spannungsteiler im Netzanschluß eines Wechselstromzählers vorgesehen und mechanisch miteinander gekoppelt.
  • Ihr Arbeitsergebnis ist jedoch nur dann fehlerfrei, wenn ein richtig gestalteter mechanischer Übertragungsmechanismus beide Spannungsteiler koppelt. Der Vorteil der elektrischen Linearisierung besteht darin, daß kein komplizierter Ubertragungsmechanismus mehr notwendig ist.
  • Ein neues, durch die Zeichnung schematisch veranschaulichtes Ausführungsbeispiel dient zur weiteren Erläuterung der Erfindung. Danach ist das Förderband der Waage, z. B. ein Gummi- oder Plattenband, abweichend von der Darstellung im Hauptpatent, in eine Schüttgutaufnahmestrecke und eine besondere Wägestrecke aufgeteilt. Bei dieser Waagenkonstruktion wird erfindungsgemäß zwecks weiterer Verbesserung der Anzeige- und Registriergenauigkeit der Waagenleistung das vorzugsweise verhältnismäßig große Übersetzungsverhältnis zwischen den Ausschlägen der Wägestrecke und einem von diesen Aus schlägen beeinflußten Regler für die Drehzahl des Förderbandantriebsmotors und damit für die Förderbandgeschwindigkeit so gewählt, daß die Wägestreckenausschläge in bestimmten Grenzen bleiben müssen.
  • Unter dem Bunker 5 mit großer Austrittsöffnung ist ein endlos umlaufendes Band 43 mit der Schüttgutaufnahmestrecke 43 a und der besonderen Wägestrecke 43 b angeordnet, das über die Bandtrommel 53 angetrieben wird. Zur besseren Lastaufnahme ist die Strecke 43 « des Bandes erfindungsgemäß mit Stützrollen 44 versehen. Am Mund des Bunkers 5 ist der einstellbare Schieber 6 angeordnet. Die Wägestrecke 43 b des Bandes beginnt bei der Hilfsrolle 51 und läuft über eine Umlenkrolle 52, die mit dem Wägebalken 49 verbunden ist. Dieser Balken ist um die Achse 50 der Hilfsrolle 5I gegen eine Rückstellkraft schwenkbar gelagert. Auf diese Weise ist die WägestreckeA3 b des Bandes verwirklicht. Da die erfindungsgemäße Vorrichtung vornehmlich als Dosierbandwaage benutzt wird, also in der Zeiteinheit gleichbleibende Gutgewichtsmengen abgeben soll, so sind die Ausschläge der Wägestrecke zur Regelung der Fördermengen heranzuziehen. Letzteres geschieht mit Hilfe eines Reglers für die Bandgeschwindigkeit erfindungsgemäß in der Weise, daß die Wägestrecke mit ihrem oberen und unteren Trum 49 a bzw. 49 b weder bei der kleinsten noch bei der größten vorkommenden Belastung über die gestrichelt eingezeichneten horizontalen Endlagen 49 c bzw. 49 d hinaus ausschlägt.
  • Zählung und Anzeige der von der Wägestrecke abgeworfenen Gewichtsmenge vollziehen ein Wechselstromzähler I5 und ein Anzeigeinstrument I7, z. B. ein Milliamperemeter. Den linearen Zusammenhang zwischen den Bandgeschwindigkeiten und der Anzeige der Instrumente 15 und I7 erzeugt der justierbare Widerstand 54 im Feld g des Leonardgenerators G. Die Widerstände 14 und I6' im Feldkreis g des Leonardgenerators G bzw. 14 und I6 bilden je einen einfachen Tandemwiderstand.
  • Um auch falsche Beeinflussungen auf Anzeige und Registrierung infolge Bandverformungen oder Bandspannungsänderungen zu vermeiden, ist der Durchmesser der Umlenkrolle 52 erfindungsgemäß etwas kleiner, etwa 2 v. H., als der Durchmesser der Antriebsrolle 53. Der Unterschied in den Durchmessern der Hilfsrolle 51 an der Wägestrekkeuschwenkachse einerseits und der Umlenkrolle 52 andererseits wird zweckmäßigerweise stets so klein, wie für das notwendige Übersetzungsverhältnis zulässig, gewählt.
  • Damit die Wägestrecke die Abgabe einer bestimmten, je nach Bedarf einstellbaren Sollgewichtsmenge (Mengenregelung) gewährleisten kann, wird, wie bei der Waage nach dem Hauptpatent, die Förderbandgeschwindigkeit geregelt.
  • Dies geschieht über die Regelung der Drehzahl des Gleichstrom-Nebenschluß antriebsmotors der in die Bandtrommel 53 eingebaut sein kann, eines Leonard-Regelsatzes nach der Regel forderung: kg/m m/sec = kg/sec = konstant.
  • Das bedeutet, daß von der Wägestrecke bei der Umlenkrolle 52 eine in der Zeiteinheit gleichbleibende Gutgewichtsmenge abgeworfen wird. Der Leonard-Regelsatz besteht bekanntlich aus dem Leonardgenerator G, dem Erregergenerator G, und dem AntriebsmotorM, der Leonardgruppe, der z. B. aus einem Dreiphasennetz gespeist wird.
  • Leonardgenerator G, Erregergenerator G, und Antriebsmotor M1 sind im allgemeinen auf einer gemeinsamen Welle angeordnet.
  • Die Sollgewichtsabwurfmenge wird beim abge bildeten Ausführungsbeispiel am Widerstand IA der das Feld g des Leonardgenerators G beeinflußt, eingestellt, wodurch sich Ankerspannung und damit Umdrehungszahl des Antriebsmotors M ändern lassen.
  • Zum selbsttätigen Ausgleich der Schüttgewichtsschwankungen auf dem Förderband, welche die Sollgewichtsabwurfmenge beeinträchtigen, dient ein mit Abgriff im versehener WiderstandI2, der die Spannung des Feldes 8 des Antriebsmotors itI verändern und z. B. als an sich bekannter, quecksilbergefüllter Ringrohrwiderstand ausgebildet sein kann (Regelautomatik). Entsprechend den elektrischen Eigenschaften des Nebenschlußmotors M ist Feldschwächung gleichbedeutend mit Zunahme, Feldverstärkung mit Abnahme der Umdrehungszahl. Der Wägestreckenbalken 49 verstellt mittels des Übersetzungsgetriebes 45-46 den Abgriff ii am Regeiwiderstand 12 derart, daß jedem Ausschlag der Wägestrecke aus der Gleichgewichtslage zufolge einer Schüttgewichtsschwankung eine stabile, nach einem eingestellten Regelgesetz, korrigiert durch die Konstanten der Wägeanlage, rückkopplungsfrei und trägheitslos eingestellte Drehzahl des Antriebsmotors M entspricht und damit die jeweils benötigte Geschwindigkeitsänderung des Förderbandes 43 für die Verwirklichung der Forderung kg/sec = konstant herbeigeführt wird.
  • Um die eingestellte Sollgewichtsmenge unabhängig von auftretenden Belastungsschwankungen, die beträchtlich sein können, konstant zu halten, ist der Leonardgenerator G mit einer Compoundwicklung 47 versehen, der zwecks Justierung ein Regelwiderstand 48 parallel geschaltet ist. Zum Ausgleich von Temperaturschwankungen kann im Feld lo des Erregergenerators G1 ein Kompensationswiderstand 25 angeordnet sein.
  • An Stelle des Wechselstromzählers kann auch ein Gleichstromzähler mit Permanenterregung I5 a verwendet werden, dessen Spule in gleicher Weise wie das Anzeigeinstrument 17 geschaltet ist. Weitere Instrumente können angeschlossen werden.
  • Die neue Waagenform hat den Vorteil, daß sie sich ebenso gut zum Dosieren normaler Schüttgüter wie von Materialien mit ungewöhnlichen Fließeigenschaften, z. B. feuchtem, klebendem, hygroskopischem und zu Brückenbildung neigendem Gut, sowie von sehr grobstückigen Schüttgütern eignet, die keinen Schüttkegel auf dem Band bilden. Um im letzteren Falle trotzdem eine ununterbrochene Bunkerentleerung zu erreichen, ist es notwendig, große Austrittsöffnungen vorzusehen. Dadurch wirkt aber ein erheblicher Gewichtsanteil des Bunkerinhaltes unmittelbar auf die darunterliegende Wägebandstrecke. Würde man hierfür eine Wägevorrichtung gemäß Abb. I des Hauptpatentes verwenden, so wären wegen der Beeinflussung des Wägebalkenausschlages durch das Gewicht des Bunkerinhaltes Fehldosierungen unvermeidlich.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mit Anzeige- und Zähleinrichtung ausgestattete Förderbandwaage zum Abwägen und Einregeln in der Zeiteinheit gleichbleibender Gewichtsmengen von Schütt- und anderen Massengütern od. dgl., bei der die Auslenkungen der Wägeeinrichtung die Geschwindigkeit des von einem Leonardmotor angetriebenen Förderbandes verändern und der mittleren Förderbandgeschwindigkeit verhältnisgleiche elektrische Spannungen bzw. Ströme die Anzeige der vom Förderband in der Zeiteinheit abgegebenen Gutgewichtsmenge bewirken, nach Patent 967 415 dadurch gekennzeichnet, daß im Feld (9) des Leonardgenerators (G) ein Justierwiderstand (54) vorgesehen ist.
  2. 2. Förderbandwaage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Förderband abgegebenen Gutgewichtsmengen von einem Milliamperemeter (I7) angezeigt werden, das über einen Regelwiderstand (I6'), der mit einem Regelwiderstand (I4) im Feld (g) des Leonardgenerators (G) starr verbunden ist (Tandem.-widerstand), in den Kreis des zum Wägebandantrieb gehörigen Leonard-Erregergenerators (Gi) geschaltet ist.
  3. 3. Förderbandwaage nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Leonardgenerotor (0) eine Compoundwicklung (47) vorgesehen ist, die mit einem Widerstand (48) justiert werden kann.
  4. 4. Förderbandwaage nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 3, deren Förderband eine Gutaufnahmestrecke und eine besondere Wägestrecke besitzt, deren Ausschläge die Bandgeschwindigkeit beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise verhältnismäßig große Ubersetzungsverhältnis zwischen den Ausschlägen der Wägestrecke (43 b) und einem von diesen Ausschlägen beeinflußten Regler (II, I2) für die Drehzahl des Förderbandantriebsmotors (M) und damit für die Förderbandgeschwindigkeit so gewählt ist, daß die Wägestreckenausschläge in bestimmten Grenzen bleiben, wobei der Unterschied in den Durchmessern der Bandhilfsrolle(SI) einerseits und der Bandumlenkrolle (52) andererseits möglichst klein bleiben soll.
  5. 5. Förderbandwaage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Umlenkrolle (52) wenigstens annähernd so groß gewählt wird, daß die Wägestrecke (43 b) des Bandes mit ihrem oberen oder unteren Trum bei dem durch Laständerungen bedingten Ausschlägen die obere bzw. die untere Horizontallage (49 c bzw. 49 d) nicht überschreitet.
  6. 6. Förderbandwaage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Umlenkrolle (52) etwa 2 v. H. kleiner als der Durchmesser der Hilfsrolle (51) ist.
  7. 7. Förderbandwaage nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für belastete Bandstrecken Abstützung (44) vorgesehen ist.
DESCH8312A 1951-12-20 1951-12-20 Foerderbandwaage Expired DE968043C (de)

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