DE973911C - Verfahren zur Aufbringung einer Isolierhuelle mit fein verteilten ferromagnetischen Teilchen auf einen elektrischen Leitungsdraht, insbesondere fuer Fernmeldekabel - Google Patents

Verfahren zur Aufbringung einer Isolierhuelle mit fein verteilten ferromagnetischen Teilchen auf einen elektrischen Leitungsdraht, insbesondere fuer Fernmeldekabel

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DE973911C
DE973911C DEL13956A DEL0013956A DE973911C DE 973911 C DE973911 C DE 973911C DE L13956 A DEL13956 A DE L13956A DE L0013956 A DEL0013956 A DE L0013956A DE 973911 C DE973911 C DE 973911C
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wire
magnetic field
ferromagnetic particles
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DEL13956A
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Lothar Dr Phil Kruegel
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/28Applying continuous inductive loading, e.g. Krarup loading
    • H01B13/287Applying continuous inductive loading, e.g. Krarup loading by passing through a coating bath
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
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    • H01F1/0313Oxidic compounds
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um elektrische Leiter — wie sie z. B. in Fernmeldekabeln verwendet werden — mit einer Isolierhülle zu überziehen, die ferromagnetische Teilchen, insbesondere pulverförmiges Karbonyleisen oder Ferrit enthält.
Es ist bekannt, daß die elektrischen Eigenschaften von Fernmeldekabeln und -leitungen verbessert werden können, wenn die in ihnen verwendeten Leiter mit einer ferromagnetischen Schicht überzogen werden. Zur Herstellung solcher Drähte sind Verfahren bekannt, die darin bestehen, daß die Drähte durch eine kombinierte chemisch-physikalische Behandlung mit einer Ferritschicht überzogen werden. Es ist auch vorgeschlagen worden, die Leitungsdrähte mit einem Lackfilm zu überziehen, der fein verteiltes Karbonyleisen oder Ferrit enthält. Das Aufbringen derartiger Lackschichten ist insofern schwierig, als die bei der Lackierung von Drähten normalerweise zur Anwendung kommenden Abstreifer die in dem Lack befindlichen Eisen- oder Ferritteilchen zurückhalten. Werden, um dies zu vermeiden, keine Abstreifer verwendet, sondern wird der Draht nur durch ein Lackbad gezogen, wobei sich der Lackfilm durch die natürliche Adhäsion zwischen Draht und Film bildet, so besteht die Gefahr, daß die Verteilung des pulverförmigen ferromagnetischen Materials ungleichmäßig wird. Die
009 552/10
Wirkung des Ferromagnetikums ist aber nur dann in voller Stärke gegeben, wenn der Draht von einer geschlossenen zylinderförmigen Schicht umgeben ist. Die diese Schwierigkeit vermeidende Erfindung S betrifft ein Verfahren zur. Aufbringung einer Isolierhülle mit fein verteilten ferromagnetischen Teilchen auf einen elektrischen Leitungsdraht, insbesondere für Fernmeldekabel. Erfindungsgemäß ist der mit der Isolierung zu versehende Draht während der Auf-
bringung der noch nicht erhärteten Isolierstoffhülle von einem Magnetfeld umgeben, dessen Kraftlinien konzentrisch um den Draht herum verlaufen.
Es ist bei der Herstellung von Magnettonbändern bekannt, den ferromagnetischen Partikelchen der Lackemulsion dadurch eine einheitliche magnetische Orientierung zu geben, daß das Band durch ein von einer gleichstromdurchflossenen Zylinderspule erzeugtes magnetisches Längsfeld im Innern der Spule hindurchgeführt wird.
Im Gegensatz hierzu kommt es beim Verfahren nach der Erfindung auf eine gleichmäßige Verteilung der ferromagnetischen Partikelchen in der den Draht umgebenden Isolierhülle an. Diese gleichmäßige Verteilung wird durch ein konzentrisch zur Drahtachse
erzeugtes Magnetfeld bewirkt. Infolge des um den Leiter vorhandenen Magnetfeldes werden die ferromagnetischen Teilchen z. B. aus dem Lackbad, also während der Aufbringung, angezogen und streben zur Oberfläche, wo ja die größte magnetische Feldstärke
herrscht. Hierdurch wird eine Anreicherung und annähernd gleichmäßige Verteilung der ferromagnetischen Teilchen in unmittelbarer Nähe der Leiteroberfläche erreicht.
Die Erzeugung des ringförmigen Magnetfeldes kann
in verschiedener Weise erfolgen. Am einfachsten ist es, wenn der zu lackierende Draht von einem Strom durchflossen wird. Die von diesem Strom erzeugten magnetischen Kraftlinien umgeben den Draht konzentrisch, und es resultiert das gewünschte Magnetfeld.
Die Stromzu- und -abführung ist dabei allerdings insofern schwierig, als nach der Lackierung eine Stromabnahme wegen der isolierenden Lackschicht nicht möglich ist, der Strom also am Ende des Drahtes abgenommen werden muß. Der Widerstand des auf der
Aufwickeltrommel befindlichen Drahtes wird mit der Zeit durch den laufend aufgespulten Draht immer größer, so daß eine Nachregelung des Stromes erfolgen muß.
Das Magnetfeld kann aber auch als Wechselfeld
durch Induktion aufgebaut werden. Die Abbildung zeigt eine solche Anordnung. Der zu lackierende Draht D durchläuft axial die Ringkernspule R. Außer im Kern dieser Spule baut sich nun auch um den Draht ein ringförmiges Magnetfeld auf. Wenn das Lackiergefäß G in geeigneter Höhe zur Ringkernspule angeordnet ist, ordnen sich die Teilchen des Ferromagnetikums in gewünschter Weise um den Draht. Die Anordnung ist natürlich nur mit Wechselstrom zu speisen. Zweckmäßig ist es, die Frequenz des Speise-
stromes so zu wählen, daß der Lack bzw. die im Lack befindlichen Teilchen zu Ultraschwingungen angeregt werden, wodurch eine besonders gleichmäßige Verteilung längs und um den Draht stattfindet.
Um zu verhindern, daß die ferromagnetischen Teilchen vom Feld der Ringspule zurückgehalten werden, wird' die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Ringspule den Draht auf einer größeren Länge umgibt, so daß der Lack bereits innerhalb der Spule etwas angetrocknet ist und die geordneten Teilchen mitnimmt. In einer anderen Ausführungsform können auch mehrere Spulen übereinander angeordnet sein, wobei zweckmäßig die Speisung so phasenverschoben erfolgt, daß die eine Spule maximale, die andere minimale Feldstärke im gleichen Zeitmoment aufweist.
Bei der Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung können auch beliebige andere Anordnungen zur Erzeugung ringförmiger Magnetfelder verwendet werden. Auch kann z. B. mit Hilfe der die Magnetfelder erzeugenden Ströme eine Trocknung oder Vortrocknung des Lackes durch Joulesche Wärme vorgenommen werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Aufbringung einer Isolierhülle 8g mit fein verteilten ferromagnetischen Teilchen auf einen elektrischen Leitungsdraht, insbesondere für Fernmeldekabel, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Isolierung zu versehende Draht während der Aufbringung der noch nicht erhärteten Isolierhülle von einem Magnetfeld umgeben ist, dessen Kraftlinien konzentrisch um den Draht herum verlaufen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht von einem Strom durchflössen wird, der das Magnetfeld aufbaut.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld als Wechselfeld durch Induktion aufgebaut ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Magnetfeld erzeugende Strom gleichzeitig zur Trocknung des Lackes dient.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht an der Stelle der Schichtaufbringung von einer oder mehreren ringförmigen, von Wechselstrom durchflossenen Spulen umgeben ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Spule mit Wechselstrom von Ultraschallfrequenz gespeist wird.
7. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Spulen vorgesehen sind, denen der Wechselstrom mit gegenseitiger Phasenverschiebung zugeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 239 958, 508 492;
französische Patentschriften Nr. 1008 218, 891451, 198.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
009 552/10 7.60
DEL13956A 1952-11-23 1952-11-23 Verfahren zur Aufbringung einer Isolierhuelle mit fein verteilten ferromagnetischen Teilchen auf einen elektrischen Leitungsdraht, insbesondere fuer Fernmeldekabel Expired DE973911C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE239958C (de) *
FR679198A (fr) * 1929-07-24 1930-04-09 Perfectionnements aux procédés d'enregistrement des sons
DE508492C (de) * 1928-04-30 1930-09-27 Electrical Res Prod Inc Elektrischer Leiter
FR891451A (de) * 1944-03-08
FR1008218A (fr) * 1950-01-11 1952-05-15 Perfectionnement à la fabrication des bandes magnétiques portant un enregistrementsonore

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