DE975691C - Schalldaempfer zum Einbau in Rohrleitungen zur Geraeuschdaempfung in stroemenden Gasen jeglicher Art - Google Patents
Schalldaempfer zum Einbau in Rohrleitungen zur Geraeuschdaempfung in stroemenden Gasen jeglicher ArtInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/24—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using sound-absorbing materials
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/003—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using dead chambers communicating with exhaust gas flow passages
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Description
AUSGEGEBENAM 10. MAI 1962
E 578p IXa/42 g
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalldämpfer zum Einbau in Rohrleitungen zur Geräuschdämpfung
in strömenden Gasen jeglicher Art mit einem frei durchgehenden perforierten Innenrohr,
das abschnittsweise mit Schallschluckstoffen umgeben ist und mit einem äußeren Mantel, der im
Abstand den Schallschluckstoff umgibt.
Schalldämpfer, insbesondere für Verbrennungsmotoren, sind schon in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. Bei Vergasermotoren,
die hier als Beispiel herangezogen werden sollen, sind in der Regel mit schalldämpfendem Material,
z. B. mit Basaltwolle, ausgefütterte Töpfe, durch die die ausgestoßenen Gase des Motors geleitet
werden, in Gebrauch. Die Gase werden dabei durch Verformen der Durchgangsöffnung, z. B. durch
Umleitungen über Siebe, Trichter, versetzte Scheiben und Schaufeln, mehr oder weniger gestaut. Die
Rückstauung der Gase ist aber bei einem Viertaktmotor schädlich und führt zu unruhigem Laufen ao
und Heißwerden des Motors, während die Leistung herabgemindert wird. Bei Zweitaktmotoren ist demgegenüber
ein gewisser Rückstau von Nutzen, der aber bei den bekannten Schalldämpfern nicht genau
abgestimmt werden kann und nur in den wenigsten Fällen für den Motor passend ist. Es sind auch
schon Schalldämpfer bekanntgeworden, bei denen ein Rohr mit zylindrischer Durchgangsöffnung in
dem Dämpftopf angeordnet ist. Diese Schalldämpfer, die in der Regel mit Glaswolle ausgefüttert
sind, müssen, um eine ausreichende Dämpfung zu erzielen, etwa Vs m lang sein, wodurch der Schalldämpfer
teuer wird und am Wagen einen großen Raum beansprucht. Aber auch bei diesen Schall-
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dämpfern tritt eine Rückstauung der Gase auf, und der Motor erwärmt sich und arbeitet unregelmäßig.
Ferner wird bei allen bisher bekannten Schalldämpfern der Schall nur ungenügend gedämpft,
und es entstehen bei der Fahrt unliebsame Blechgeräusche. Es sind auch schon Schalldämpfer b&-
kanntgeworden, die aus einem abschnittsweise mit Schallschluckstoffen umgebenen, perforierten Innenrohr
und einem diese Einrichtung mit Abstand ίο umschließenden Außenrohr bestehen. Bei diesen
Schalldämpfern sind zwischen den einzelnen Abschnitten des Schallschluckstoffes Kammern angeordnet,
die durch Trennwände voneinander getrennt sind und lediglich ein Luft- oder Gaspolster bilden.
Der Gasstrom wird ausschließlich durch das Innenrohr gezwängt. Die Wirkung der Kammern ist dadurch
von untergeordneter Bedeutung, und der Schallschluckstoff nimmt, wie bei anderen Schalldämpfern,
die wesentliche, jedoch ungenügende Dämpfung vor. Ferner sind Schalldämpfer bekanntgeworden,
bei denen der Gasstrom durch den Schalldämpfer aufgeteilt und zwischen Schallschluckstoffpolstern
durchgeführt wird, um sich beim Austritt wieder zu vereinigen. Bei derartigen 2g Schalldämpfern übernimmt auch nur der Schallschluckstoff,
der lediglich die hohen Frequenzen aufnimmt, die Dämpfung, auf die die Aufteilung
des Gasstromes keinen besonderen Einfluß hat. Die Aufteilung des Gasstromes zieht vielmehr eine
Rückstauung der Gase nach sich, die zum Erwärmen des Schalldämpfers führt und besonders
nachteilig für den Motor ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Schalldämpfer zum Einbau in Rohrleitungen
zur Geräuschdämpfung in strömenden Gasen jeglicher Art mit einem frei durchgehenden perforierten
Innenrohr, das unmittelbar mit in mehreren Abschnitten, die einen Abstand voneinander haben,
aufgebrachten Schallschluckstoffen umgeben ist und mit einem äußeren Mantel, der im Abstand den
Schallschluckstoff umgibt und zur Bildung von Gasum- und -gegenläufen eine für die expandierenden
Gase durchlässige Verbindung zwischen den nicht umhüllten Teilen des perforierten Rohres
über die offenen Räume zwischen dem Außenmantel und dem Schallschluckstoff zu schaffen, der
bei Vermeidung einer Rückstauung der Gase auf verhältnismäßig kleinem Raum eine gute Schalldämpfung
erzielt, die übermäßige Erwärmung eines Motors vermeidet und die Leistungsfähigkeit eines
Motors erhöht.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß die nicht mit Schluckstoffen umhüllten
Abschnitte mindestens an den Enden des perforierten Innenrohres angeordnet sind, wobei alle nicht
umhüllten Abschnitte untereinander über den Hohlraum zwischen dem Mantel, der die Schallschluckstoffe
umgibt, und dem Außenmantel in durchlässiger, die expandierenden Gase nicht hemmender
Verbindung stehen.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die aus Basaltwolle bestehende Umhüllung an den Rohrenden
und in der Rohrmitte unterbrochen ist.
Ferner besteht ein Merkmal darin, daß die Basaltwolle in Blechkörper eingestampft, auf das siebartig
durchbrochene Rohr aufgeschoben und durch Stege, die gleichzeitig als Träger und Abstandhalter
für den mit Abstand um die Blechkörper gelegten Außenmantel dienen und zum Umlauf der
Gase an den Randzonen mit mehreren Löchern versehen sind, in Abstand voneinander gehalten sind.
Ferner besteht ein Merkmal darin, daß die Stirnseiten des Schalldämpfers spiegelbildlich gleich
ausgebildet sind, und zwar derart, daß in den äußeren Mantel auf jeder Seite ein doppelter Boden
eingesetzt ist, von denen der innere die Mündung des perforierten Rohres umschließt und der äußere
mit einer dem jeweiligen Gaszufuhranschluß entsprechend angepaßten Bohrung versehen ist.
Schließlich besteht noch ein Merkmal darin, daß der Querschnitt der Durchgangsöffnung des siebartig
durchbrochenen Rohres für Viertaktmotoren vom Gaseintritt bis zum Gasaustritt gleichbleibend
oder vergrößert ist, während bei Zweitaktmotoren zur Erzielung einer gewünschten Rückstauung der
Querschnitt der Durchgangsöffnung in gleicher Richtung um ein Drittel vermindert ist.
Ein Schalldämpfer nach der Erfindung, der mit z. B. Basaltwolle ausgefüllt ist, die schalldämpfend,
elastisch, rüttelfest, form- und hitzebeständig ist, und in dem ein Gasum- bzw. -gegenlauf erzielt
wird, vermeidet die Mangel der bisher bekannten Schalldämpfer. Der Schalldämpfer macht den Auspuff
äußerst geräuscharm, denn die hohen Frequenzen der Auspuffgase werden durch den Schallschluckstoff
aufgenommen, während die tiefen Frequenzen durch den Um- und Gegenlauf in ihrer Amplitude vermindert werden. Bei dieser großen
Leistung des Schalldämpfers nach der Erfindung kann er wesentlich kleiner als die bisher bekannten
ausgeführt werden. Durch Vermeidung der Rückstauung bzw. Anpassung derselben an den Motor
(Zweitakter), wird die Leistung des Motors, der sich nicht mehr übermäßig erwärmt, erhöht und ein
wesentlich schnelleres Anzugsvermögen erzielt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schalldämpfer von der Seite gesehen
im Längsmittelschnitt,
Fig. 2 desgl. nach einem Schnitt A-B.
In dem Schalldämpfer ist ein perforiertes Rohr a zentrisch gelagert, auf das Basaltwolle b mit Abstand
von den Rohrenden und in zwei Feldern, einen Zwischenraum d frei lassend, von Blechkörpern
e ummantelt, aufgeschoben ist. Die Blechkörper e werden durch Stege / in Abstand gehalten,
die auch gleichzeitig den äußeren Mantel g, der mit Abstand um die Blechkörper e gelegt ist, tragen
und zentrieren. Zum Durchgang und Umlauf der Gase sind die Stege / in den Randzonen mit
Löchern h versehen. Der Außenmantel g ist an den Stirnseiten durch doppelte Böden k, I verschlossen,
von denen der innere Boden k um das Rohrende greift, während der äußere Boden / mit einer zylindrischen
Ein- bzw. Ausgangsöffnung m versehen ist. Mit dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist
jedoch der Gedanke der vorliegenden Erfindung noch nicht erschöpft. So kann z. B. der Schalldämpfer
auch anders geformt sein, oder auch anstatt mit Basaltwolle, die zwar heute noch der geeignetste
Schallschluckstoff ist, mit einem anderen Schallschluckstoff versehen sein.
Insgesamt entsteht gemäß der Erfindung ein Schalldämpfer mit Mehrkammersystem und erhöhtem
Gasum- und -gegenlauf, wodurch ein genügender Wärmeabgang nach außen zur Abkühlung
der Rohre erzielt wird.
Claims (5)
1. Schalldämpfer zum Einbau in Rohrleitungen zur Geräuschdämpfung in strömenden Gasen
jeglicher Art mit einem frei durchgehenden perforierten Innenrohr, das unmittelbar mit in
mehreren Abschnitten, die einen Abstand voneinander haben, aufgebrachten Schallschluckstoffen
umgeben ist und mit einem äußeren Mantel, der im Abstand den Schallschluckstoff umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht
mit Schluckstoffen umhüllten Abschnitte mindestens an den Enden des perforierten Innenrohres
angeordnet sind, wobei alle nicht umhüllten Abschnitte untereinander über den Hohlraum zwischen dem Mantel (e), der die
Schallschluckstoffe umgibt, und dem Außenmantel (§·) in durchlässiger, die expandierenden
Gase nicht hemmender Verbindung stehen.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Basaltwolle bestehende
Umhüllung an den Rohrenden und in der Rohrmitte unterbrochen ist.
3. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basaltwolle
(b) in Blechkörper (e) eingestampft, auf das siebartig durchbrochene Rohr (a) aufgeschoben
und durch Stege (/), die gleichzeitig als Träger und Abstandhalter für den mit Abstand
um die Blechkörper (e) gelegten Außenmantel (g) dienen und zum Umlauf der Gase
an den Randzonen mit mehreren Löchern (h) versehen sind, im Abstand voneinander gehalten
sind.
4. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten
des Schalldämpfers spiegelbildlich gleich ausgebildet sind, und zwar derart, daß in den
äußeren Mantel (g) auf jeder Seite ein doppelter Boden (k, I) eingesetzt ist, von denen der
innere (k) die Mündung des perforierten Rohres
(a) umschließt und der äußere (I) mit einer dem jeweiligen Gaszufuhranschluß entsprechend angepaßten
Bohrung im) versehen ist.
5. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt
der Durchgangsöffnung des siebartig durchbrochenen Rohres (a) für Viertaktmotoren
vom Gaseintritt bis zum Gasaustritt gleichbleibend oder vergrößert ist, während bei
Zweitaktmotoren zur Erzielung einer gewünschten Rückstauung der Querschnitt der Durchgangsöffnung in gleicher Richtung um
ein Drittel vermindert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 733047;
österreichische Patentschrift Nr. 137 590;
USA.-Patentschriften Nr. 2075263, 2326612; britische Patentschrift Nr. 312 937.
Deutsche Patentschrift Nr. 733047;
österreichische Patentschrift Nr. 137 590;
USA.-Patentschriften Nr. 2075263, 2326612; britische Patentschrift Nr. 312 937.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609528/477 5.56 (209574/3 5.62)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE5789A DE975691C (de) | 1952-07-22 | 1952-07-22 | Schalldaempfer zum Einbau in Rohrleitungen zur Geraeuschdaempfung in stroemenden Gasen jeglicher Art |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE5789A DE975691C (de) | 1952-07-22 | 1952-07-22 | Schalldaempfer zum Einbau in Rohrleitungen zur Geraeuschdaempfung in stroemenden Gasen jeglicher Art |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975691C true DE975691C (de) | 1962-05-10 |
Family
ID=7066711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE5789A Expired DE975691C (de) | 1952-07-22 | 1952-07-22 | Schalldaempfer zum Einbau in Rohrleitungen zur Geraeuschdaempfung in stroemenden Gasen jeglicher Art |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975691C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB312937A (en) * | 1929-06-01 | 1930-12-01 | Burgess Lab Inc C F | Silencer for exhaust and other pulsating gases and vapours |
| AT137590B (de) * | 1931-06-20 | 1934-05-11 | Burgess Lab Inc C F | Schalldämpfer. |
| US2075263A (en) * | 1931-10-19 | 1937-03-30 | Maxim Silencer Co | Sound attenuating device |
| DE733047C (de) * | 1939-12-23 | 1943-03-18 | Fahrradwerke Bismarck A G | Schalldaempfer nach dem Widerstands- oder Filterprinzip, insbesondere fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen |
| US2326612A (en) * | 1940-11-25 | 1943-08-10 | Maxim Silencer Co | Silencer |
-
1952
- 1952-07-22 DE DEE5789A patent/DE975691C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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