DE97621C - - Google Patents

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DE97621C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H1/00Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wie beiliegende Zeichnung veranschaulicht, besteht der Entwickler aus einem Behälter A, am zweckmäfsigsten von cylindrischer Gestalt, in welchem sich ein Korb α zur Aufnahme des Calciumcarbids in Stücken oder im gemahlenen Zustande befindet.
Ueber dem ■ Behälter A befindet sich ein mit einem Deckel und einem Wasserstandsglase D versehener Wasserbehälter B von beliebiger Gestalt, aber stets von genügendem Querschnitt, um einen ziemlich beständigen Wasserspiegel zu behalten. Durch die Oeffnung F, welche mit einem Verschlufs versehen ist, wird das nöthige Wasser in den Behälter eingeführt. Die beiden Behälter A und B werden mit einander durch Schraubengewinde oder irgend ein anderes bekanntes Mittel verbunden und durch Kautschuk abgedichtet.
Die beiden Behälter stehen mit einander durch- einen Tropfenzähler C in Verbindung,, dessen Leistungsfähigkeit von dem Gasverbrauch und dem zu erlangenden Druck abhängt: Ein hohler, an seinem oberen Theile mit Schraubengewinde versehener Stiel E geht durch den Deckel des Wasserbehälters, der ihm als Schraubenmutter dient. ' Dieser Stiel endet an seinem oberen Ende mit einem geriffelten Knopfe, der in einen Ansätze1 ausläuft; am unteren Ende ist der Stiel E mit einer Art Glocke e'2 versehen. Im Innern des Knopfes e kann ein kleines, auf schwachen Druck eingestelltes Ventil e3 angebracht werden.
Der Stiel E befindet sich über dem Verbindungsrohr C, wobei die Glocke e2 auf einer Gummischeibe c ruhen kann. Wenn nun der Stiel E ganz niedergeschraubt ist, schliefst die Glocke den Wasserzuflufs ganz ab; es kann jedoch noch überschüssiges Gas durch den hohlen Stiel und durch das in diesem Stiel event, angebrachte Ventil e3 entweichen..
Der Apparat arbeitet folgendermafsen:
Der Wasserbehälter B wird abgeschraubt, und in den Behälter A wird der mit Calciumcarbid gefüllte Korb α eingesetzt, worauf die beiden Behälter wieder auf einander geschraubt werden. Hierauf wird der Stiel E nach unten geschraubt, bis die Glocke e2 auf der Gummischeibe c ruht, und dann die zur Zersetzung des Calciumcarbids nöthige Wassermenge durch die Oeffnung F in den Behälter B eingefüllt. Das Standglas D zeigt jederzeit die Wasserhöhe und also auch annähernd den Gasverbrauch an.
Um den Entwickler in Gang zu setzen, wird die Glocke e2 leicht emporgeschraubt. Das Wasser fällt tropfenweise durch das Rohr C auf das Calciumcarbid, das Gas entwickelt sich und entweicht durch ein Rohr G.
Soll die Gaserzeugung eingestellt werden, so wird die Glocke e2 wieder fest auf den Gummiring aufgeschraubt, worauf das überschüssige Gas dann durch das Ventil e3 entweichen kann, sobald der Druck stark genug ist, um das Ventil zu heben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Acetylengasentwickler, dadurch gekennzeichnet , dafs ein das Wasser tropfenweise durchlassendes Rohr (C) behufs Abstellung des Apparates durch eine Glocke (e2) geschlossen werden kann, deren hohler, von aufsen her durch Knopf (e) zu hantirender Stiel das überschüssige Gas — direct oder auch durch ein eventuell im Knopfe (e1) angebrachtes und passendes Ventil (e3) von bekannter' Construction — entweichen läfst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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