DE976544C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer FernsprechnebenstellenanlagenInfo
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- DE976544C DE976544C DEM14917A DEM0014917A DE976544C DE 976544 C DE976544 C DE 976544C DE M14917 A DEM14917 A DE M14917A DE M0014917 A DEM0014917 A DE M0014917A DE 976544 C DE976544 C DE 976544C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/28—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
Description
Mit Einführung des Selbstwählferndienstes ergeben sich auch für Nebenstellenanlagen neue
Probleme. Aus der Möglichkeit, daß künftig von jeder amtsberechtigten Sprechstelle einer Neben-Stellenanlage
ohne Inanspruchnahme des Fernplatzes Fernverbindungen selbsttätig aufgebaut werden können, wird es notwendig, solche Verbindungen
durch die Bedienungsperson des Nebenstellenvermittlungsplatzes zu überwachen, um die
für ein Gespräch fällige Gebühr ermitteln zu können. Die bei Nebenstellenanlagen bekannte summarische
Erfassung der Gebühreneinheiten für Amtsverbindungen durch den Amtsleitungen zugeordnete
Zähler wird dieser Aufgabe nicht gerecht, weil hierdurch nicht die für jedes einzelne Gespräch
aufgelaufenen Gebühreneinheiten festgestellt werden können. ■ :
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen zur Gebührenerfassung
besonders Pflichtiger Verbindungen (Fernverbin- ao düngen), bei denen Zählstromstöße während des
Bestehens der Sprechverbindung übertragen werden, und sieht eine Anordnung vor, die es der
Bedienungsperson des Nebenstellenvermittlungsplatzes ermöglicht, die Gebühren für jedes Gespräch as
dieser Art festzustellen. Sie erreicht dies dadurch, daß der nach Herstellung einer besonders pflichtigen
Verbindung (Fernverbindung) eintreffende Zählimpuls Schaltmittel steuert, die den Zählimpuls
in einer Zähleinrichtung od. dgl. des Amtsverbin-
309 732/3
dungssatzes registrieren und Anzeigemittel einschalten sowie die Auslösung des Amtsverbindungssatzes
in Abhängigkeit von einer Schaltmaßnahme der Bedienungsperson des Vermittlungsplatzes
bringen. Eine solche Anordnung gibt der Bedienungsperson die Möglichkeit, durch Ablesen des
Zählerstandes bei Beginn und am Ende eines Ferngespräches die Anzahl der aufgelaufenen Gebühreneinheiten
zu ermitteln und auch die Sprechstelle ίο festzustellen, von der aus die Verbindung aufgebaut
wurde.
Die Erfindung wird verständlicher an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele. Es handelt sich hierbei im wesentlichen
um den Vermittlungsplatz und die dazugehörigen Amtsübertragungen, von denen eine in Fig. 1 auszugsweise
dargestellt ist, wobei alle unwesentlichen Einzelheiten der Schaltungsanordnung fortgelassen
sind.
Es sei angenommen, daß ein Teilnehmer Tl-x eine abgehende Verbindung, z. B. Fernverbindung,
hergestellt hat. Das Speiserelais A in der Amtsübertragung sowie die Relais R und T in der Teilnehmerschaltung
sind angezogen. Über den Kontakt α-IV wird die Amtsschleife gehalten. Sobald
.die Verbindung hergestellt ist, wird der erste Zählimpuls von der Amtseinrichtung VStW nach rückwärts
zur Amtsübertragung AÜ übertragen. Diesen nimmt in der Amtsübertragung das Relais E auf.
Über einen Kontakt el bekommt ein dieser Amtsleitung zugeordneter und am Vermittlungsplatz
angeordneter Zähler den ersten Fortschalteimpuls:
+ , el, Zä, —.
Außerdem wird über den Kontakt el das Relais A ι betätigt:
+,el, ατ Π, Α ι (I), W, -.
Das Relais A1 hält sich über eine zweite Wicklung
in Abhängigkeit von einem Kontakt d II:
+ ,NU, LT, rf II, α. ι III, A ι (II), -.
Durch einen Kontakt ail wird in der Prüf ader
der Kontakt α I überbrückt. Dadurch wird es möglich, daß die Relais R und T unabhängig davon
weiter in der Prüfader halten, ob der Teilnehmer seinen Handapparat weiter hält oder auflegt und
damit das Relais A abwirft. Damit wird die Verbindung auch in der Nebenstellenanlage nicht ausgelöst.
Durch das Ansprechen des Relais A1 wird am Vermittlungsplatz eine Signallampe ÜL zum
Aufleuchten gebracht:
+,NU, LT, ÜL, α ι IV, dl, 61II, -.
Diese Signallampe brennt für die Dauer des geführten Gespräches.
Hat der Nebenstellenteilnehmer sein Gespräch beendet, so fällt in bekannter Weise das Speiserelais
A ab. Über einen Kontakt »HI und einen
Kontakt & eines noch gehaltenen, jedoch nicht dargestellten Relais B wird das Relais C betätigt:
+, dazwischenliegende Kontakte, b, »III, U1
el, C1 -.
Relais C spricht an und hält sich über einen eigenen Kontakt in Abhängigkeit von einer Löschtaste
LT:
+,NU1LT1Cl1C, -.
Der Stromkreis für die Signallampe wird durch den Kontakt er II umgeschaltet und dadurch ein
Flackersignal ausgelöst:
-, /Z(i), dl, αϊ IV, ÜL, LT, NU, +.
Durch das Flackerzeichen wird der Bedienungsperson die Beendigung des Gespräches angezeigt.
Sie ist dadurch in der Lage, im Augenblick des Einschaltens der Lampe und des Umschaltens der
Lampe auf Flackern den Zähler abzulesen. Will sie nun feststellen, welcher Teilnehmer das Gespräch
geführt hat, so betätigt sie die Teilnehmer-Feststellungstaste FT und bringt damit ein Relais D
zum Ansprechen:
+ ,NU1LT1FT1D1-.
Durch einen Kontakt d II dieses Relais wird, wie schon vorher erwähnt, das Relais A1 abgeworfen.
Jedoch werden die Relais R und T im Prüfstromkreis weiter gehalten, da ein Kontakt dl den
Stromkreis für die Dauer der Betätigung der Taste geschlossen hält. Gleichzeitig wird über Kontakte
dlV und dV erhöhte Spannung an die a/b-Adern
der Teilnehmerleitung gelegt, an welcher eine dem Teilnehmer zugeordnete Glimmlampe GIx angeschaltet
ist. Es sei bemerkt, daß jedem Teilnehmer eine solche Glimmlampe zugeordnet ist und daß
sämtliche Glimmlampen in einem Tableau VPI am
Vermittlungsplatz zusammengefaßt sind. Durch das Aufleuchten der Glimmlampe kann die Vermittlungsperson
die Teilnehmernummer feststellen.
Zur Feststellung der Teilnehmernummer kann auch die in Fig. 2 gezeigte Anordnung verwendet
werden. Jedem Teilnehmer sind zwei Glimmlampen GIx ι, GIx 2 zugeordnet, die zueinander in Reihe an
die Sprechadern geschaltet sind. Zur Zündung eines Lampenpaares wird ebenfalls eine erhöhte
Spannung an die Sprechadern angelegt.
Nach dem Loslassen der Teilnehmer-Feststellungstaste fällt Relais D ab, wodurch der Prüfstromkreis
aufgetrennt wird. Die Teilnehmerrelais R und T fallen ab. Der Drehmagnet D des
Amtswählers AW läuft in die Ruhestellung. laa
Während der bestehenden Verbindung werden die ankommenden Zählimpulse durch den Kontakt
el auf den Zähler übertragen.
Wird von einem Teilnehmer ein Ortsgespräch geführt, so erfolgt wie bekannt, die Zählung nach 1*5
Beendigung des Gespräches, d. h., der Zählimpuls
trifft dann ein, wenn das Relais A abgefallen ist. Dadurch wird die Wicklung I des Relais A ι kurzgeschlossen, so daß dieses Relais nicht anspricht.
Es erfolgt trotz Aufnahme des Zählimpulses in der Zählereinrichtung keine Signalgabe durch die
Lampe ÜL.
Soll eine von einer Teilnehmerstelle hergestellte Verbindung auf eine andere Teilnehmerstelle umgelegt
werden, so kommt das nicht dargestellte to Umschalterelais U in der Amtsübertragung zum
Ansprechen. Um auch diese Maßnahme am Vermittlungsplatz zu kennzeichnen, wird über einen
Kontakte das Relais B ι zum Ansprechen gebracht:
,. +, nicht dargestellte Kontakte, b, aiii, u,
Das Relais hält sich über einen eigenen Kontakt bil in Abhängigkeit von einem Kontakten
ao des Teilnehmer-Feststellungsrelais D. Der Signalstromkreis
wird durch den Kontakt b ι II auf eine andere Flackerfrequenz umgeschaltet.
Über eine Löschtaste LT werden nach der Ermittlung des Teilnehmers und nach Auslösen der
Verbindung sämtliche noch gehaltenen Schaltmittel, wie beispielsweise das Relais C, abgeworfen.
Gemäß dieser Schaltung sind für jede Amtsleitung am Vermittlungsplatz FPII eine Signallampe
ÜL, eine Zählereinrichtung Za', eine Fest-Stellungstaste FT und Löschtaste LT vorgesehen.
Es ist vorteilhaft, diese Tasten in einem Montagestreifen zusammenzufassen. Die Bedienungsperson
hat demzufolge folgende Maßnahmen durchzuführen: Beim Aufleuchten und Flackern der
Signallampe ÜL den Zählerstand abzulesen, die Teilnehmer-Feststellungstaste zu betätigen, in dem
Glimmlampentableau die Teilnehmernummer festzustellen sowie die Zählerdifferenz und die Teilnehmernummer
zu notieren. Nach diesen Vorgangen hat sie dann nur noch die Löschtaste zu
betätigen, welche zur Vereinfachung der Schaltung eventuell mit einer anderen Taste gekoppelt werden
kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen zur Gebührenerfassung besonders Pflichtiger Verbindungen, bei denen Zählstromstöße während des Bestehens der Sprechverbindung übertragen werden, dadurch gekenn- zeichnet, daß der nach Herstellung einer besonders Pflichtigen Verbindung (Fernverbindung) eintreffende Zählimpuls Schaltmittel (E, Ai) steuert, die den Zählimpuls in einer Zähleinrichtung (Za) od. dgl. des Amtsverbindungssatzes registrieren und Anzeigemittel (ÜL) einschalten sowie die Auslösung des Amtsverbindungssatzes in Abhängigkeit von einer Schaltmaßnahme der Bedienungsperson des Vermittlungsplatzes bringen.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei zur Aufgabe oder Umlegung einer Verbindung erfolgenden Gesprächsbeendigung Schaltmittel (Bi bzw. C) der Bedienungsperson einen anderen Anzeigezustand (ÜL flackernd) vermitteln.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Anzeigezustand in Abhängigkeit davon, ob die Verbindung aufgegeben oder umgelegt wird, unterschiedlich ist (verschiedene Flackerzustände) .
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der normalerweise vom Speise- und Impulsrelais (A) des Amts-Verbindungssatzes abhängige Prüfstromkreis des Amtswählers (AW) nach Eintreffen des ersten Zählimpulses in Abhängigkeit von Schaltmitteln (α11, dl) gebracht wird, die durch Schaltmaßnahmen der Bedienungsperson beeinflußbar sind.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfstromkreis des Amtswählers (AW) durch bei der Teilnehmerfeststellung wirksam werdende Schaltmittel (D) aufrechterhalten wird.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftrennung des Prüfstromkreises und damit die Freigabe des Amtsverbindungssatzes bei Betatigung der Löschungstaste erfolgt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 439 249, 685 534, 357-In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsche Patente Nr. 969 176, 972 965.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenO 309 732/3 10.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM14917A DE976544C (de) | 1952-07-27 | 1952-07-27 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM14917A DE976544C (de) | 1952-07-27 | 1952-07-27 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976544C true DE976544C (de) | 1963-11-07 |
Family
ID=7296718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM14917A Expired DE976544C (de) | 1952-07-27 | 1952-07-27 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976544C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE439249C (de) * | 1922-04-05 | 1927-01-11 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Haupt- und -Nebenstellen mit Waehlerbetrieb |
| DE685534C (de) * | 1937-05-11 | 1939-12-21 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
| DE746357C (de) * | 1936-12-03 | 1944-08-01 | Normalzeit G M B H | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb |
| DE969176C (de) * | 1952-02-13 | 1958-05-08 | Standard Elek K Ag | Schaltungsanordnung fuer Selbstwaehlfernsprechanlagen |
| DE972965C (de) * | 1952-02-13 | 1959-11-05 | Standard Elek K Lorenz Ag | Schaltungsanordnung fuer Selbstwaehlfernsprechanlagen |
-
1952
- 1952-07-27 DE DEM14917A patent/DE976544C/de not_active Expired
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