DE99492C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B45/00—Other details
- C10B45/02—Devices for producing compact unified coal charges outside the oven
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Feststampfen der zu verkokenden
Kohle, die sich in ihrer Wirkungsweise dem Stampfen durch Menschenhand möglichst
anschliefst und frei von den anderen Stampfvorrichtungen anhaftenden Nachtheilen ist. Dieselbe
läfst sich an jeder bestehenden Beschickungsmaschine für Koksöfen leicht und billig anbringen.
Zur Bedienung der Vorrichtung ist blofs ein Mann erforderlich. Die Vorrichtung
besteht im Wesentlichen aus einzelnen, längs des ganzen Stampfkastens angeordneten losen
Stampfern, die mittelst unrunder Räder oder Rollen hoch gehoben und fallen gelassen werden,
wobei die Stampfen durch ein eigenartiges Bremsgesperre aufser Betrieb gesetzt werden
können.
In der beiliegenden Zeichnung stellt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen Theil
des Stampfkastens,
Fig. 2 und 3 einen Querschnitt der Anlage und
Fig. 4 einen Grundrifs des Stampfkastens dar.
α ist der an jeder Beschickungsmaschine vorhandene Stampfkasten mit dem verschiebbaren
Boden b (Fig. 2) und dem Kohlentrichter c. d ist eine Vorgelegewelle, die durch die
schräge Welle e (Fig. 3) von einem Vorgelege der Beschickungsmaschine selbst oder durch
einen eigenen Dampf-, Gas- oder Elektromotor angetrieben wird und durch übersetzende Stirnräder
f und g die eigentliche Antriebswelle h antreibt. Auf dieser Welle h sitzen die zweckmäfsig
zweitheilig construirten unrunden Rollen i fest aufgekeilt, deren Zahl der Anzahl der anzuordnenden
Stampfer gleichkommt. Genau gegenüber sitzen lose und drehbar auf der Vorgelegewelle d die federnden und nachstellbaren
Gegenfrictionsrollen k (Fig. 2 und 3), welche die hölzernen Stampfslangen fest gegen
die Rollen i drücken und dadurch ebenfalls die hölzernen und durch Blech armirten Stampfen
heben.
Die Auslösung der Stampfstange erfolgt durch die unrunde Oberfläche der Rollen i (Fig. 2
und 3). Die Abplattung der Rollenoberfläche kann entweder parallel zur Erzeugenden des
Rollencylinders erfolgen, oder aber wie bei der Rolle i (Fig. 1) nach der zur Erzeugenden
schrägen Linie /; im ersten Falle ist die Hubhöhe der Stampfer immer gleich grofs, während
dieselbe im letzteren Falle durch Verschiebung der Rolle i vermittelst des Hebels η verändert
werden kann, m und ml (Fig. 1 und 2) sind
kleine Führungsrollen für die Stampfstange, welche durch die federnd nachstellbaren Lager 0
(Fig. ι und 2) fest gegen die auf- und abwärts sich bewegende Stampfstange gedrückt
und infolge dessen von derselben hin und her gedreht werden. Auf der Achse der einen
Führungsrolle m sitzt lose die Bremsscheibe ρ (Fig. ι und 2), an der die Sperrklinke q (Fig. 1)
angebracht ist; dagegen ist das Sperrrad r auf dieser Achse fest aufgekeilt. Wird nun mittelst
des Handrades s (Fig. 1) die Bremse t an die lose Bremsscheibe ρ angedrückt, so läfst das
Sperrrad r und damit die Führungsrolle m den Stampfer wohl in die Höhe steigen, jedoch
nicht herabfallen. Die höchste Lage erreicht der Stampfer erst, sobald der Einschnitt u der
Stampfstange (Fig. 2 und 3) in die Höhe der
Rollen i und k (Fig. 3) gelangt. In dieser Höchstlage verbleibt der Stampfer trotz des
Weiterdrehens der Rollen so lange, als die Bremse angezogen bleibt, und es erfolgt in
dieser Stellung die Nachfüllung der Kohle in den Stampfkasten mittelst der Schieber ν oder
die Beschickung des Ofens mit dem fertig gestampften Kuchen, dessen Umgrenzung durch
die doppeltpunktirte Linie n>-ivl angedeutet ist.
Die Abschrägung wird durch die äufserste Stampfplatte hervorgebracht, die sich einerseits
um ein Scharnier dreht, andererseits sich auf einer Rolle der Stampfplatte x" verschiebt.
Damit die Stampfer χ χ' χ" . . . den ganzen
Stampfkasten gleichzeitig beherrschen, werden die zweitheiligen Blechrahmen^ und ^ auf die
frisch zugeschüttete Kohle gelegt.
Claims (1)
- Patent-ANSPruch:Vorrichtung zum Feststampfen der zu verkokenden Kohle, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit Hülfe aufgelegter zweitheiliger Blechrahmen (y und %J den ganzen Stampfkasten gleichzeitig beherrschenden Stampfen (x x' und x") mittelst fest aufgekeilter, unrunder Räder oder Rollen (i) und einer losen, federnden nachstellbaren Rolle (k) gehoben und fallen gelassen, wobei die Stampfer durch ein Bremsgesperre (p q r s und t), ein Führungsrollenpaar (m und m') und einen Stampfstangeneinschnitt (u) aufser Betrieb gesetzt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99492C true DE99492C (de) |
Family
ID=370366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99492D Active DE99492C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99492C (de) |
-
0
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