DEC0006076MA - - Google Patents

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DEC0006076MA
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benzene
triisopropyl
aminocarboxamides
aminobenzene
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. Juli 1952 Bekamntgiemacht am 20. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 12q GRUPPE 601 INTERNAT. KLASSE C 07 c —
C 6076 IVb/12 q
Dr. Werner Zerweck, Frankfurt/M., und Dr. Otto Trösken, Frankfurt/M.-Fechenheim
sind als Erfinder genannt worden
Cassella Farbwerke Mainkur Aktiengesellschaft, Frankfurt/M.- Fechenheim
Verfahren zur Herstellung neuer anästhetisch wirkender Aminocarbonsäureamide
Es ist bekannt, daß gewisse Arylamide der Dialkylaminoessigsäure lokalanästhetische Eigenschaften besitzen. Es wurde nun gefunden, daß man anästhetisch wirkende Aminocarbonsäureamide von wesentlich besseren Eigenschaften erhält, wenn man aus 2, 4, 6-Triisopropyl-i-aminobenzol durch Einwirkung von Chloracetylchlorid und anschließende Umsetzung mit Dialkylamin oder durch Einwirkung eines geeigneten Derivates der Dialkylaminoessigsäure Verbindungen der allgemeinen Formel,
CH(CH8),
(CH3)2CH
NH-CO-CH2-N;
CH(CH3
worin R Alkylreste bedeutet, welche auch direkt ao oder mittels eines Heteroatomes miteinander verbunden sein können, aufbaut. Diese Verbindungen
609 «19/40*
C 6076 IVb/12 q
bzw. ihre Salze zeichnen sich durch eine wesentlich stärkere anästhetisohe Wirkung aus als die obenerwähnten bekannten Verbindungen. Diese Wirkungsstärke ermöglicht es, wesentlich geringere Mengen zur Erzielung des gleichen Effekts zu verwenden, was wünschenswert ist, weil Lokalanästhetika stets eine geringe toxische Nebenwirkung besitzen.
B e i s ρ i e 1 ι
ι - (N-Dimethy laminoacety lamino)-
2, 4, 6-triisopropylbenzol
In eine Lösung von 219 g 2, 4, 6-Triisopropyli-aminobenzol in 800 ecm Eisessig läßt man nach Zugabe von 100 g wasserfreiem Natriumacetat bei 5 bis io° im Verlauf von 3 bis 4 Stunden 125 g Chloracetylchlorid zutropfen. Man läßt dann langsam auf 20 bis 25° ansteigen und rührt bei dieser Temperatur etwa 12 Stunden nach. Dann gibt man unter Rühren auf 1 kg Eis, saugt nach kurzem Stehen den farblosen, flockigen Niederschlag ab und wäscht ihn mit Wasser gut aus. Nach dem Umkristallisieren aus verdünntem Methanol erhält man das i-Chloracetylamino-2,4,6-triiso-
a5 propylbenzol in Form farbloser Nadeln vom F.1650.
Eine Lösung von 27 g Dimethylamin in 200 ecm Benzol wird mit 59,2 g i-Chloracetylamino-2,4,6-triisopropylbenzol in einem emaillierten Autoklav etwa 10 Stunden auf iio° erhitzt. Nach dem Erkalten saugt man vom ausgeschiedenen salzsauren Dimethylamin ab und dampft das Benzolnitrat im Vakuum ein. Der Rückstand wird zunächst aus Benzin und dann aus verdünntem Methanol umkristallisiert. Das so erhaltene i-Dimethylaminoacetylamkio - 2, 4, 6-triisopropylbenzol bildet farblose Kristalle vom F. 159 bis i6o°; das daraus hergestellte salzsaure Salz (farblose Kristalle) ist in Wasser leicht löslich.
Beispiel 2
i-(N-Diäthy laminoacety lamino)-
2, 4, 6-triisopropylbenzol
Eine Lösung von 29,6 g des nach Beispiel 1 erhaltenen 1 - Chloracetylamino - 2, 4, 6 - triisopropyl benzols in 100 ecm Benzol wird nach Zugabe von 22 g Diäthylamin langsam unter Rühren erwärmt und dann 5 Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach Erkalten wird das auskristallisierte salzsaure Diäthylamin abgesaugt und aus. dem Filtrat das überschüssige Diäthylamin abdestilliert. Nach Verdünnen mit Benzol leitet man bei 5 bis io° Chlorwasserstoff ein, wobei sich das salzsaure ι - Diäthylaminoacetylamino - 2, 4, 6 - triisopropyl benzol in Form farbloser Kristalle abscheidet. Diese werden abgesaugt, mit wenig Benzol und Äther ausgewaschen und getrocknet. Zur weiteren Reinigung wird das Produkt aus Wasser umkristallisiert.
Versetzt man die wäßrige Lösung des salzsauren Salzes mit Natronlauge, so scheidet sich das ι - (N-Diäthylaminoacetylamino) -2, 4, 6-triisopropylbenzol ab. Die Substanz bildet nach dem Umkristallisieren aus Benzol oder verdünntem Methanol farblose Kristalle vom F. 119 bis 1200.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: |
    Verfahren zur Herstellung neuer anästhetisch wirkender Aminocarbonsäureamide der allgemeinen Formel.
    CH(CH3
    (CH,)aCH
    NH-CO-CH9-N"
    CH(CH8
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentanmeldung A 1883 IVb/I2q.
    worin R Alkylreste bedeuten, welche auch direkt oder mittels eines Heteroatoms miteinander verbunden sein können, dadurch gekennzeichnet, daß man 2, 4, 6-Triisopropyl-i-aminobenzol entweder mit Chloracetylchlorid umsetzt und anschließend mit einer Verbindung der allgemeinen Formel HN(R)2 behandelt, oder mit einem Derivat der Dialkylaminoessigsäufe der allgemeinen Formel XOC-CH2-N(R)2, worin X einen gegen eine Aminogruppe aus- , tauschbaren Rest bedeutet, kondensiert.
    © 609 619/404 9.56

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