DED0000792MA - Induktions-Elektrode zur Entnahme der Elektrizität aus den laufenden Bahnen an Rotationsmaschinen, Maschinen der Gummi- und Weberei-Industrie oder dergleichen - Google Patents

Induktions-Elektrode zur Entnahme der Elektrizität aus den laufenden Bahnen an Rotationsmaschinen, Maschinen der Gummi- und Weberei-Industrie oder dergleichen

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DED0000792MA
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Germany
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electrode
machines
rubber
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induction electrode
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Valentin Derbort
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Description

Rotations-Druckmaschinen für den Zeitungsdruck, sonstige Druckmaschinen, wie auch Maschinen der Gummi- und Weberei-Industrie sind der unangenehmen Tatsache unterworfen, dass an den mehr oder weniger schnell laufenden Bahnen aus Papier, Gummi, Gummigewebe, Stoffen o.dgl. während des Betriebes elektrische Aufladungen auftreten, die sich auf den übrigen Betrieb der Maschinen sehr nachteilig auswirken. Bei den Rotations-Druckmaschinen z.B. wirkt sich dies derart aus, dass bei ungünstigen Verhältnissen die Papierbahnen laufend reißen. Bei Maschinen der Gummi- und Weberei-Industrie entsteht vielfach ein Funke, der sehr leicht Brände hervorruft.
Der Grund für diese Übelstände ist, dass innerhalb der Bahnen je nach Temperatur, Feuchtigkeitsgehalt der Luft und des Materials und sonstigen Einflüssen eine elektrische Spannung erzeugt wird, die ein solches Ausmass annimmt, dass vielfach Funkenüberschläge von einigen cm Länge auftreten. Diese Spannung muß unschädlich gemacht werden, d.h. die Spannung muß der Bahn entnommen werden, was durch nachfolgend beschriebene Erfindung sehr gut gelöst wurde. Eine Induktionselektrode wird in nahen Abstand der laufenden Bahn (Papier, Textilstoffe usw.) angebracht,von den übrigen Teilen der Maschine isoliert und an eine Spitzenelektrode einer einstellbaren Funkenstrecke angeschlossen, deren andere Elektrode mit der Erde verbunden ist. Es kann diese Anordnung auf die verschiedenste Art und Weise im einzelnen abgeändert werden, weshalb die nachstehend beschriebene und in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Lösung nur als Beispiel eine schematische Lösung darstellt.
Die Aufnahme-Elektrode 1 ist gegen Maschine und Erde isoliert an ihrem einen Ende in einem Halter 2 befestigt. Der Breite der Papier-Bahn 3 entsprechend ist der Länge nach mit der Aufnahme-Elektrode 1 eine Kupferdrahtbürste 4 metallisch verbunden, an welcher die Bahn 3 entlang streicht und die Spannung aus der Bahn entnimmt. Die vorzugsweise aus Kupfer gefertigte Aufnahme-Elektrode 1 ist an ihrem anderen Ende angespritzt und dieser Spitze 5 gegenüber ist eine Lösch-Elektrode 6 mit ihrer Spitze 7 angebracht, die mit der Maschine selbst und Erde metallisch verbunden ist. Sobald die beiden Spitzen 5 und 7 in den richtigen Abstand zueinander gebracht werden (einstellbar angeordnet), springt hier laufend ein Funke 8 über, wodurch die teilweise recht hohe Spannung abgeleitet wird. Versuche an einer Rotations-Druckmaschine haben ergeben, dass ein Funkenüberschlag von mehreren cm Länge erreicht wird.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist das vorbeschriebene Verfahren nur schematisch dargestellt, da es in den verschiedensten Formen ausgeführt werden kann. Beispielsweise kann um die Aufnahme-Elektrode 1, 5 wie auch die Lösch-Elektrode 6, 7 ein Pertinaxrohr o.dgl. geführt werden, welches an der Stelle der Funkenstrecke 8 durch ein Glasrohr ersetzt werden kann, um die Funkenstrecke beobachten zu können. Es wird auch genügen, wenn nur ein Kupferdrahtseil o.dgl. quer zur Papierbahn 3 entlang gespannt wird, welches an einem Ende isoliert befestigt wird, dem anderen Ende der Strom auf die oben beschriebenen Art (mittels Funkenstrecke) entnommen wird. Selbstverständlich kann dies auch durch geeignet gelagerte Kupferplatten o.dgl. geschehen.
Unter allen Umständen sind die Übelstände wie sie bislang hervor traten behoben und damit ein einwandfreier Lauf der Maschinen gegeben.

Claims (1)

  1. Anspruch 1
    Induktions-Elektrode zur Entnahme der Elektrizität aus den laufenden Bahnen an Rotationsmaschinen, Maschinen der Gummi- und Weberei-Industrie o.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass quer zur laufenden Bahn (3) in möglichst geringem Abstand hierzu ein metallischer Leiter z.B. eine Aufnahme-Elektrode (1) isoliert angebracht ist, die in einer Spitze (5) endet, der eine geerdete Lösch-Elektrode (6) mit Spitze (7) in einem einstellbaren Abstand gegenüber angeordnet ist.
    Anspruch 2
    Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme-Elektrode (1) mit einer Kupferdrahtbürste (4) zur besseren Entnahme der Spannung aus der Bahn (3) versehen ist.
    Anspruch 3
    Elektrode nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass um die Lösch-Elektrode (6) ein Isolierrohr o.dgl. geführt ist, mit einer Durchbohrung um den überspringenden Funken beobachten und einstellen zu können.
    Anspruch 4
    Elektrode nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierrohr ganz oder teilweise durch ein Glasrohr ersetzt ist.
    Anspruch 5
    Elektrode nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme-Elektrode (1) durch ein Kupferseil, Kupferplatte o.dgl. ersetzt ist.

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