DED0017311MA - - Google Patents

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DED0017311MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. März 1954 Bekanntgemacht am 26. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Durch die Patentanmeldung Di04O4V/37e sind Stahlsprossen für Gerüstleitern vorgeschlagen, deren eines einseitig hervorstehendes, frei tragendes Ende <zum Auflegen von Gerüstbohlen dient und am Ende eine Anlage für diese Bohlen aufweist, die aber erst nach dem Durchstecken der Sprossen durch die Leiterholme wirksam wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel in dem genannten Patent ist die Anlage für die Bohlen als Winkelhaken ausgebildet, der durch eine Durchbohrung am Sprossenende hindurchsteckbar ist und am abgewinkelten Schenkel eine Einschlagspitze aufweist. Der Winkelhaken wird mit seiner Spitze in das Bohlenholz eingetrieben. Da der Winkelhaken als Einzelstück nicht dauernd mit der Sprosse verbunden, also lose ist, besteht der Nachteil, daß er leicht verlorengehen kann und daher nicht immer angebracht wird.
Gemäß der Erfindung wird der Nachteil dadurch behoben, daß das die Anlage für die Gerüstbohlen bildende Glied an dem freien Sprossenende aus der durch einen Anschlag gesicherten Gebrauchslage in eine das Durchstecken der Sprosse durch die Holmbohrungen ermöglichende Lage schwenkbar befestigt ist. Hierdurch wird erreicht, daß das die Anlage für die Gerüstbohlen bildende Glied mit
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dem äußersten Ende der Stahlsprosse dauernd unverlierbar verbunden ist.
Wird das Anlageglied durch einen Rollkörper senkrecht zu dessen Längsachse hindurchgefühlt, 5. der ini freien Sprossenende quer zur Längsrichtung der Sprosse gelagert ist, das Anlageglied an seinem oberen Ende mit einem Haken und am unteren Ende mit einem Ringwulst versehen und die Bohrung im Sprossenende für das Anlageglied oberhalb und im
ίο Bereich des Rollkörpers zu einem zum Sprossenende hin offenen Schlitz erweitert und unterhalb des Rollkörpers · zu einer dem Wulstumfang angepaßten Ausnehmung verbreitert, die sich mindestens auf Wulsthöhe bis in den Rollkörper fort- setzt und deren Innenwandung den Anschlag für das Anlageglied in.der Gebrauchsstellung bildet, so wird damit erreicht- daß das Anlageglied mit dem hervorstehenden Ende der Stahlsprosse gelenkartig verbunden ist, der lange Schenkel des Anlagegliedes sich senkrecht zur Leitersprossenlängsachse verstellen und das Anlageglied sich nicht aus dem Rollkörper herausziehen läßt.
Eine an den Rollkörper anschließende axiale . Bohrung, deren Umfang dem Wulst angepaßt ist, ermöglicht es, daß das Anlageglied in die Sprosse ■ hineingeschoben werden kann, zur Platzersparnis, zum Schutz gegen Verbiegungen u. dgl.
Wird gemäß der-Erfindung das Anlageglied als einarmiger Hebel ausgebildet, der mit einem verbreiterten Blatt um einen Niet in einem Schlitz des Sprossenendes schwenkbar gelagert ist, wobei die innere Begrenzung des Schlitzes den Anschlag für das verbreiterte Blatt des Hebels in der Gebrauchsstellung bildet, und in Längsrichtung der Sprosse eine an den Schlitz anschließende Nut zur Einlagerung des Hebels außer Gebrauch vorgesehen, so wird damit erreicht, daß der Hebel vor dem Hindurchstecken der ■ Stahlsprosse durch die Gerüstleiter zur Längsachse der Stahlsprosse in die Nut hineingeschwenkt und nach dem Hindurchstecken für die Gebrauchsstellung hochgestellt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt -
Abb. ι eine Ansicht einer in eine Gerüstleiter eingebauten Leitersprosse mit dem schwenkbaren Anlageglied,
Abb. 2 eine Ansicht des Leitersprossenendes mit hochstehendem Anlageglied,
- Abb. 3 eine Ansicht der Stirnseite des Leitersprossenendes mit hochstehendem Anlageglied,
Abb. 4 eine Ansicht des Leitersprossenendes mit waagerecht gelegtem Anlageglied,
Abb. 5 eine Ansicht .des Leitersprossenendtes mit hochstehendem Hebel als Anlageglied und
Abb. 6 eine Ansicht der Stirnseite des Leitersprossenendes ohne Hebel.
Die Abb. 1 zeigt eine in eine Gerüstleiter eingebaute Leitersprosse 1 mit auf ihrem aus der Gerüstleiter 2 hervorstehenden Ende 3 aufliegenden Gerüstbohlen 4 und das Anlageglied 6 am äußersten Ende; 5 der Leitersprosse 1,3. Der am oberen Ende des Anlagegliedes 6 vorgesehene Haken 7 setzt sich auf die Gerüstbohlenfläche 4 auf, so daß die Leitersprosse 1,3 sich nicht verdrehen kann.
Die Abb. 2, 3 und 4 zeigen das außerhalb aus der Gerüstleiter hervorstehende freie Sprossenende 3 und das äußerste Sprossenende 5. Das Anlageglied 6 ist durch einen Rollkörper 11, der im freien Spros-senende 5 quer zur Längsrichtung der Sprosse 1,3 gelagert ist, senkrecht zu dessen Längsachse hindiurchgeführt. Das Anlageglied 6 ist an seinem oberen Ende mit einem Haken 7 und an seinem unteren Ende mit einem Ringwulst 12 versehen. Die Bohrung 8 am Sprossenende 5 für das Anlageglied 6 ist oberhalb und im Bereich des Rollkörpers 11 zu einem zum Sprossenende 5 hin offenen Schlitz. 14 erweitert und unterhalb - des ■Rollkörpers zu einer dem Wulstumfang angepaßten Ausnehmung 8a verbreitert, die. sich auf Wulsthöhe bis in den Rollkörper 11 fortsetzt und deren Innenwandung 86 den Anschlag für das Anlageglied 6 in der Gebrauchsstelhing bildet. Eine axiale Bohrung 10 dient dem Hineinschieben des Anlagegliedes 6 in die Sprosse, z. B. zur Platzersparnis, zum Schutz gegen Verbiegungen od. dgl.
Die Abb. 5 und 6 zeigen das Anlageglied als einen einarmigen Hebel 15 ausgebildet, der mit einem verbreiterten. Blatt um einen Niet 17 in einem Schlitz 18 des Sprossenendes 5 schwenkbar gelagert ist; die innere Begrenzung 19 des Schlitzes 18 bildet den Anschlag für das verbreiterte Blatt des Hebels 15 in der Gebrauchsstellung. In Längsrichtung der Sprosse ist eine an den Schlitz 18 anschließende. Nut 16 zur Einlagerung des Hebels außer Gebrauch vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1. Stahlsprosse für Gerüstleitern nach Patentanmeldung D'16404 V/37 e, dadurch gekennzeichnet, daß d'as die Anlage für die Gerüstbohlen bildende Glied (6 bzw. 15) an dem freien Sprossenende aus der durch einen Anschlag (8 bzw. 18) gesicherten Gebrauchslage in eine das Durchstecken der Sprosse durch die Holmbohrungen ermöglichende Lage schwenkbar befestigt ist.
    2. Stahlsprosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageglied (6) durch einen Rollkörper (11) senkrecht zu dessen Längsachse hindurchgeführt ist, der im freien Sprossenende quer zur Längsrichtung der Sprosse gelagert ist, daß das Anlageglied (6) an seinem oberen Ende mit einem Haken (7) und am unteren Ende mit einem Ringwulst (12) versehen ist und' daß die Bohrung (8) im Sprossenende (5) für das Anlageglied (6) oberhalb und im Bereich des Rollkörpers (11) zu einem zum Sprossenende hin offenen Schlitz (14) erweitert und unterhalb des Rollkörpers (11) zu einer dem Wulstumfarig angepaßten Ausnehmung (8a) verbreitert ist, die sich mindestens auf Wulsthöhe bis in den Rollkörper (11) fortsetzt und deren Innenwandung (S6) den
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    Anschlag für das Anlageglied in der Gebrauchsstellung bildet.
    .3. Stahlsprosse nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine an den Rollkörper (11) anschließende axiale Bohrung (10), deren Umfang dem Wulst angepaßt ist.
    4. Stahlsprosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageglied als einarmiger Hebel (15) ausgebildet ist, der mit einem verbreiterten Blatt um einen Niet (17) in einem Schlitz (18) des Sprossenendes schwenkbar gelagert ist, daß die innere Begrenzung (19) des Schlitzes (18) den Anschlag für das verbreiterte Blatt des Hebels (15) in der Gebrauchsstellung bildet und in Längsrichtung der Sprosse eine an' den Schlitz (18) anschließende Nut (16) zur Einlagerung des Hebels außer Gebrauch vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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