DEE0008587MA - - Google Patents

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DEE0008587MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. Februar 1954 Bekanntgemacht am 8. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Für Zimnierböden, eventuell aber auch für Holzmöbel wie Tischplatten, werden fehlerfreie Holzflächen verlangt, die nach bekannten Verfahren aus Holzstücken zusammengeleimt werden, welche aus ästigen Brettern minderer Qualität ausgesägt werden. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren dieser Art, welches sich von bekannten Verfahren dadurch unterscheidet, daß aus annähernd in der natürlichen Holzfaserrichtung geschnittenen Brettern durch parallele Schrägschnitte gleicher Distanz Holzstreifen ausgeschnitten werden, deren Seitenkanten entsprechend schräg zur natürlichen Faserriohtung verlaufen, daß durch Schnitte in Richtung der Seitenkante« des ursprünglichen Brettes, d. h. in Richtung der Holzfasern, die Fehlerstellen ausgeschnitten werden und daß die gewonnenen fehlerfreien Holzstreifen zu Flächen zusammengeleimt werden, bei deinen in parallelen Streif en alle Holzfasern und die Leimfugen zwischen den in Streifenriohtung angestückelten Stücken in gleicher Richtung schräg zu den Streifen, verlaufen.
An Hand der Zeichnung werden das Verfahren nach der Erfindung und Ausführungsbeispiele von nach diesem Verfahren hergestellten Holzflächen näher erläutert. Es zeigt
Fig. ι die Ansicht auf ein fehlerhaftes· Naturholzbrett,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer fehlerfreien Holzfläcihe gemäß der Erfindung,
Fig. 3 bis 5 Varianten zu Fig. 2.
509 598/172 ■

Claims (1)

  1. E 8587 Ib/38k
    (leinäÜ Fiji, ι dienen als Ausgangsmaterial HoIzlireller/)' minderer Oualität, d.h. I lolzbretter, die AsU· und andere Fehlerstellen aufweisen. Die Seitenkanten br Ik, des Brettes verlaufen annähernd parallel zu den I lolzfasern.
    Ihirch unter sieh parallele, gleichdistanzierte Schrägsclmitte x, vorzugsweise solche unter 45°, zu den ursprünglichen llrettkanten /»,, b., und durch Sclmillc /, die parallel zu den ursprünglichen Brettkanten /',, l>., verlaufen, werden nun Streifenstücke.9 ungleicher Länge, alier gleicher Breite ausgeschnitten, die fehlerfrei sind und deren Faserrichtimgen schräg, d. li. praktisch ebenfalls unter 450 zu ihren Seilenkanten, d. h. den Schrägschnitten s, verlaufen. I'ie Felllerstücke /·" werden als Abfall weggeworfen, wühlend aus den fehlerfreien Stücken S genial,! Fig. 2 felilerfreie I lolzlliichen C zusammengestückelt werden können. Fine solche IlolzflächeC bestellt aus aneinandcrgeleimten Streifen U1, U.„ U3, Ut usw., die selbst aus ancinandergeleimten fehlerfreien Streifenstücken .S" (s. Fig. 1) zusamniengesetzt sind, wobei die Streifenstücke S an den Schnittstellen / aneinander austollend zusammengeleimt sind. In jedem Streifen verlaufen alle Fasern linier sich parallel und schräg zu den Seitenkanten der Streifen, so dall die Lcimfugen t zwischen den Streifeiistücken fast nicht bemerkt werden können.
    Nach Fig. _' verlaufen in benachbarten Streifen die Faserriclitimgen unter 90° zueinander, so daß sich eine schöne Streifenmusterung ergibt.
    In dieser Weise können beliebig große IIolzllächcu fehlerfrei gestaltet werden, die sich beispielsweise als Tischplatten verwenden lassen. Es is! aber auch möglich, !Matten von Ix-stimmter Nonngröße auf diese Weise herzustellen, die als Hoden verlegt werden können.
    In Fig. 3 isl schaubildlic.h eine llolzfläche gemäß Fig. 2 dargestellt, bei welcher alle Streifenstücke .S* auf eine Tragplatte.·/ aufgeleimt sind, die mit Nuten (i,.(/., versehen isl, damit benachbarte !Matten durch Nut Feder-Verbindung aneinandergeheftet werden können.
    (iemäßden Fig. 4 und 5 sind fehlerfreie Streifen U rechteckiger Form, die ebenfalls aus Streifen-Stücken.S' zusammengestückelt sind, zueinem Fischgralinuster (Fig. .|) bzw. zu einem Würfelparkettnmsler (Fig. 5) zusammengesetzt.
    I miner bestehen die Streifen U aus fehlerfreien I lolzslüeken .S' gleicher, schräg laufender Faserrichlung, wobei die Leimfugen / zwischen diesen Stücken parallel zur Faserrichtimg verlaufen. Aus solchen Streifen [/ lassen sich auf mannigfaltige Art gefällige, fehlerfreie H öl/.flächen zusammensetzen.
    Das beschriebene Verfahren führt also mit sehr geringen Abfällen zu fehlerfreien Holzflächen.
    Ρλ τ κ ν tans ρ r Π cm·::
    7. Verfahren zum Zusammenstückeln von Ausschnitten aus ästigen Holzbrcltcrn zu fehlerfreien Holzflächen, dadurch gekennzeichnet, daß aus annähernd in der natürlichen Holzfascrriclitung geschnittenen 'Hr et tern durch parallele Schrägschnitte (.v) gleicher Distanz Holzstreifen ausgeschnitten werden, deren Scitenkanten entsprechend schräg zur aiatürlicheiu Faserrichtung verlaufen, daß durch Schnitte (t) in Richtung der Seitenkanten des ursprünglichen Brettes, d. h. in Richtung der Holzfasern, die Fehlerstellen ausgeschnitten werden und daß die gewonnenen fehlerfreien Holzstreifen zu Flächen zusammengeleimt werden, bei denen in parallelen Streifen alle TTolzfase.ru und die I^eimfugen zwischen den in Strcifeiiirichhiug angestückelten Stücken in gleicher Richtung schräg zu den Streifen verlaufen.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gckennzeichnet, daß die Schrägsdinitt'c unter 45° schräg zu den Seitenkanten geführt: werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen so ancinandcrgelegt und verleimt werden, daß die Faserriolihingen benachbarter Streifen unter 900 zueinander verlaufen.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen zuWürfelpcirkctt:- mustern zusammengesetzt werden (Fig. 5).
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen zu Fischgnitmustern zusammengesetzt werden (Fig. 4).
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen, wie an sich bckannt, auf Tragplatten aufgeleimt worden (Fig. 3).
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatten, wie an sich bekannt, mit Nuten versehen werden, um sie mit benachbarten !Matten durch Nut-Fedcr-Verbindungen verbinden zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    O 509 598/172 11.55

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