DEE0008636MA - - Google Patents

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DEE0008636MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 26. Februar 1954 Bekanntgemacht am 29. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
INTERNAT. KLASSE B 65 g
Die Erfindung geht aus von Stahlgliederbändern mit Mittelkette und in großem Abstand voneinander, z. B. dem bei Stahlgliederbändern mit festen Rollen genormten Abstand von etwa 2 m angeordneten Rollen, die entweder an Rollenböcken oder an den Muldenblechen befestigt sind.
Die Erfindung soll nun den Nachteil beseitigen, der sich daraus ergibt, daß die Muldenbleche solcher Stahlgliederbänder im Falle ungleichmäßiger Beladung infolge der sich dann ergebenden über die sehr langen Hebelarme von der Mittelkette bis zu den Außenbegrenzungen der Muldenbleche wirkenden Beanspruchungen dazu neigen, sich relativ zueinander zu verschwenken.
Dieser Nachteil von Stahlgliederbändern mit Mittelkette ist der Hauptgrund dafür, daß man diesen trotz ihrer sonstigen Vorteile, insbesondere ihrer Kurvengängigkeit, bisher Stahlgliederbändern mit Seitenketten vorzieht, bei denen die auf beiden Seiten durch die Ketten ausgeübte Tragwirkung ein solches Verschwenken der Muldenbleche verhindert. Stahlgliederbänder mit Seitenketten sind aber einerseits teurer und bedürfen andererseits besonderer Maßnahmen, um sie im erwünschten Falle kurvengängig zu machen.
Durch die Erfindung wird dieser Nachteil der Stahlgliederbänder mit Mittelkette dadurch vermieden, daß die Stahlgliederbänder in den in Frage
609 709/273
E 8636XI/81e
kommenden Bereichen, vorzugsweise den Ladestellen, über am Traggestell hintereinander angeordneten mehreren Paaren von Unterstützungsrollen laufen, die in gleicher Weise wie Doppelketten wirkend die Muldenbleche tragen, wobei die Laufrollen von den Laufschienen bzw. die Muldenbleche von den Tragrollen abgehoben werden, so daß die Muldenbleche nur durch die Unterstützungsrollen getragen werden.
ίο Die hintereinander angeordneten Paare von Unterstützungsrollen werden gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung an einem gemeinsamen Rahmen angeordnet, der auf jeden Schuß der Tragkonstruktion aufgesetzt werden kann.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeis'piel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι in Seitenansicht die Tragkonstruktion des Stahlgliederbandes im Bereich der Ladestelle; Abb. 2 ist ein Schnitt durch Abb. 1 und
Abb. 3 ein Schnitt, der lediglich den im Bereich der Ladestelle auf·· die Tragkonstruktion aufzusetzenden Rahmen' erkennen läßt.
In den Abbildungen sind mit af und a" die üblichen Böcke der Tragkonstruktion des Stahlgliederbandes c mit Mittelkette d bezeichnet, die durch die Führungsschienen V für das Obertrum b" für das Untertrum, miteinander verbunden sind.
Auf dieser Anordnung ruht der am deutlichsten
aus Abb. 3 erkennbare Rahmen mit den das Stahlgliederband im Bereich der dargestellten Ladestelle unterstützenden mehreren Paaren von Rollen V', h", gemäß dem Ausführungsbeispiel drei Rollenpaaren.
Dieser Rahmen besteht aus Vertikalpfosten e', e", die durch Traversen / miteinander verbunden sind, auf denen in geeigneten Lagern g', g" die Unterstützungsrollen h', h" gelagert sind. Diese Unterstützungsrollen sind zur Dämpfung der Stöße und
Geräusche zweckmäßig federnd gelagert oder mit einem dämpfenden Überzug versehen.
Die Verbindung dieses Rahmens mit dem aus den Böcken af, a" und den Laufschienen V und b" bestehenden Traggerüst erfolgt durch Profileisen Ϊ, i" leicht lösbar durch schraubenloses Aufstecken bzw. Einstecken in an den Böcken gebildete Taschen, außerdem, wie aus Abb. 1, Mitte, ersichtlich ist, gegebenenfalls im mittleren Bereich noch ebenso an der üblichen mittleren Verspannung k zwischen zwei, Tragböcken af, a".
An den Stellen der die Unterstützungsrollen tragenden. Traversen / sind zweckmäßig weitere Lagerschilde m vorgesehen.
Ferner-sind gemäß einem besonderen Merkfrikl-der Erfindung an den die Ladestellen bildenden Einsatzrahmen in an sich .fjekänriter Weise nach innen und abwärts gebogene Randschutzverkleidungen für das Stahlgliederbänd bildende Bleche n', n", die sich bis zürn Böden der Muldenbleche des Stahlgliederbandes c erstrecken, vorgesehen. ^:]-^ , '-. ■:. ' ■-■■ ; ■..■■-■■ ;;--,-;-r"-i\:i-,i '
Das im Ausführungsbeispiel dargestellte Stahlgliederband ist ein solches mit Laufrollen /', l". Jedoch ist es für die Erfindung, wie eingangs bemerkt, völlig gleichgültig, ob das Stahlgliederband mit Lauf- oder Tragrollen versehen ist.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Stahlgliederband mit Mittelkette und Lauf- bzw. Tragrollen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlgliederband im Bereich der Stellen, innerhalb deren es der Gefahr von Verschwenkungen der Muldenbleche zueinander ausgesetzt ist, von beiderseits der Mittelkette (d) im Abstand von dieser angeordneten Paaren von Unterstützungsrollen {hf, h") getragen wird, wobei die Laufrollen (/', /") von den Laufschienen bzw. die Muldenbleche' von den Tragrollen abgehoben werden.
2. Stahlgliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abstand voneinander angeordneten Paare , von Unterstützungsrollen (/}', h") an einem gemeinsamen Rahmen angeordnet sind, der im Bereich der Ladestellen od. dgl. auf das eigentliche Rahmengestell des Stahlgliederbandes aufsetzbar ist.
3. Stahlgliederband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Vertikalpfosten (e', /') des Rahmens an'sich bekannte Randschutzverkleidungen angebracht sind, deren abwärtige Schenkel sich innenseitig der Muldenblechwangen in dem angehobenen Bereich des Bandes bis zum Boden der Muldenbleche erstrecken.
4. Stahlgliederband nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützungsrollen (hf, h") in an sich bekannter Weise federnd nachgiebig gelagert oder mit einem dämpfenden Überzug versehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 913 998,. 871 688, 576, 825 079, 507904. , , '.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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