DEF0013297MA - - Google Patents

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DEF0013297MA
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Description

F 13297X/341
Wegen des hohen Dampfdruckes in Dampfkochgefäßen erfordert die Sicherung des Deckels auf dem Gefäß besondere Aufmerksamkeit. Der Verschluß soll nicht nur absolut dampfdicht, sondern auch — insbesondere für die Verwendung in Haushalten — selbst für technisch ungeschulte Personen leicht herzustellen und zu lösen sein.
Es wurde vorgeschlagen, Verschlüsse nach Art der ovalen Mannlochdeckel der Dampfkessel auszubilden, die durch den Dampfdruck an die Innenfläche der mit einem entsprechenden Ausschnitt versehenen Deckelwand gepreßt werden. Diese Lösung des Problems ist nicht befriedigend, da der Deckel bei jeder Handhabung in den Gefäßinhalt — die Speisen — getaucht werden muß und weil es schwierig ist, das Gefäß zu reinigen. Außerdem erfordert die Handhabung einen Grad von Handfertigkeit, die nicht bei jedermann anzutreffen ist. Ein anderer Vorschlag geht dahin, die Ränder des Gefäßes und des Deckels nach außen zu bördeln und unter Zwischenschaltung eines Dichtungsriinges mit einem Spannring zu umfassen. Solche Gefäße weisen eine vollkommen glatte Innenfläche auf, die leicht zu reinigen ist. Es hat sich aber gezeigt, daß die bisher bekannten Verschlüsse dieser Art nicht bzw. nicht dauernd dicht erhalten werden können. Die Erfindung bezieht sich auf ein Dampfkochgefäß der letztbeschriebenen Art und besteht darin, daß der Rand des Gefäßes ausgebaucht ist und deir Rand des Deckels nach oben zurückgebogen ist und in die Ausbauchung des Gefäßrandes eingreift, wobei die oberen Kanten der beiden Ränder etwa im derselben. Ebene liegen und) von dem daraufliegenden Dichtungsring überdeckt werden, der
durch den Spannring gegen die Ränder des Gefäßes und des Deckels angepreßt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Teil des Dampfkochgefäßes im senkrechten Schnitt und
Fig. 2 stellt den Spannring in Ansicht dar.
Gemäß Fig. 1 ist der Rand 2 des Gefäßes 1 nach außen ausgebaucht. Der Rand 3 des Deckels 4 ist zurückgebogen und greift in die Ausbauchung des Gefäßrandes ein. Die oberen Kanten der Ränder 2,3, die etwa in derselben Ebene liegen, sind von einem Dichtungsring 5 überdeckt, der die beiden Ränder übergreift und mit einem Wulst 6 versehen ist, der in die durch Zurückbiegen des Deckelrandes gebildete Rinne 7 eingreift. Hierdurch wird das richtige Auflegen des Dichtungsringes erleichtert.
Der Dichtungsring wird gegen die beiden Ränder 2, 3 durch einen Spannring 8 angepreßt, der aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, an deren Enden die Taile eines leicht lösbaren und wieder herstellbaren Verschlusses angebracht sind, der zum Anspannen des Ringes verstellbar ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i.. Dampfkochgefäß, bei welchem die Ränder des Gefäßes und des Deckels unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes von einem Spannring umschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (2) des Gefäßes (1) ausgebaucht ist und der Rand (3) des Deckels
    (4) zurückgebogen ist und in die Ausbauchung des Gefäßrandes (2) eingreift, wobei die Kanten der beiden Ränder (2,3) etwa in derselben Ebene liegen und von dem daraufliegenden Dichtungsring (5) überdeckt werden, der durch den Spannring (8) gegen die Ränder (2, 3) angepreßt wird.
  2. 2. Dampfkochgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring
    (5) die beiden Ränder (2,3) übergreift und zweckmäßig mit einem Wulst (6) versehen ist, der in die durch Zurückhiegen des Deckelrandes (3) gebildete Rinne (7) eingreift.

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