DEF0017334MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEF0017334MA DEF0017334MA DEF0017334MA DE F0017334M A DEF0017334M A DE F0017334MA DE F0017334M A DEF0017334M A DE F0017334MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rim
- segment
- segments
- leg
- present
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 claims 1
- 230000012447 hatching Effects 0.000 description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000452 restraining effect Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. April 1955 Bekanntgeniacht am 26. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung hat eine abnehmbare, aus mindestens drei Segmenten bestehende Felge für Fahrzeugräder
zum Gegenstand, bei welcher die Trennfugen an den Stoßstellen der Seitenflansche der
Segmente winkelförmig gestaltet sind. Bei Felgen dieser Bauart wird beispielsweise bei einer aus drei
Segmenten bestehenden Felge beim Einbau derselben in einen Reifen so verfahren, daß zuerst zwei
Segmente in den Reifen eingelegt und hierauf das dritte Segment mit Hilfe von Hebeln scharnierartig
eingeschwenkt wird. Beim Ausbau der Felge aus dem Reifen wird dieses dritte Segment in entgegengesetzter
Weise nach dem Reifeninnern hin ausgeschwenkt. Bei diesen Montagevorgängen wird der
Reifen bei den bekannten Felgenkonstruktionen dieser Art vorübergehend an .seinen Reifenfüßen
aus der kreisrunden in eine ovale oder vieleckige Form deformiert, was jedoch nur unter Aufwendung von Kräften möglich ist. Diese Kräfte sind
abhängig von dem Verhältnis der Reifeninnendurchmesser zu den Felgenäußendurchmessern sowie
von der Steifigkeit der Reifen und von der Ausbildung der Felgensegmentenden.
Es war bisher üblich, die „Reif eninnendurchmesser
größer zu halten als die Felgenaußendurchmesser. Die neuen internationalen Reifennormen
sehen — bei gleichbleibendem Reifeninnendurchmesser — einen größeren Felgenaußendurchmesser
609 507/126
F 17334II/63d
vor, und zwar derart, daß im montierten und auf gepumpten Zustand ein Festsitz zwischen Reifen
und Felge entsteht. Bei einer so dimensionierten, im Umfang geteilten Felge bekannter Bauart müssen
. 5 beim Ein- und Ausbau der Segmente in bzw. aus dem Reifen bedeutend größere Kräfte angewendet
werden als bei Felgen mit Außendurchmessern, welche kleiner sind als der Reifeninnendurchmesser.
Ferner wird der Ein- und Ausbau der Felgen dadurch erschwert, daß die heute üblichen Reifen, entsprechend
der höheren Tragfähigkeit, in den Reifenfüßen viel steifer ausgeführt werden als die früher
verwendeten Reifen.
Bei den im Umfang geteilten Felgen bekannter Bauart werden zur Erleichterung der Montage und
Demontage die hemmenden Kanten an den Segmentenden angeschrägt. Diese Anschrägungen
mußten an den am stärksten beanspruchten Stellen des Felgenprofils angebracht werden und hatten
somit eine Schwächung der Felge zur Folge. Die auf der dem Reifen zugekehrten Seite angebrachten
Anschrägungen bewirkten ferner, daß der Reifenwulst an diesen Stellen nicht satt zum Anliegen kam
und dadurch Schmutz und Wasser zwischen Reif enfuß und Felge eindringen konnte.
Die Erfindung beseitigt die genannten Nachteile der bisher üblichen Ausführungsformen und gestattet
einen leichteren Ein- und Ausbau der Felgensegmente in bzw. aus dem Reifen. Dieses wird erreicht
durch eine neuartige Formgebung des einen einspringenden Winkel aufweisenden Segmentendes
mindestens eines Felgensegments, über welches das einen vorspringenden Winkel aufweisende Stirnende
des benachbarten Felgensegments bei seinem Ein- und Ausbau gleitet. Die Erfindung besteht in
einer abnehmbaren, aus mindestens drei Segmenten mit winkelförmigen Endflächen zusammengesetzten
Felge, die dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens auf einer Seite eines Segments der gegen
die Radachse gerichtete Schenkel des einspringenden Winkels und ein daran anschließendes Teilstück
des Felgenbodens ausgespart sind, so daß sich die vorspringende Winkelspitze des angrenzenden
Schließsegments beim Montagevorgang in dieser Aussparung seitlich und radial frei bewegen
kann.
Zweck der Erfindung ist es, durch eine geeignete Aussparung des nach der Radmitte gerichteten
Schenkels an mindestens einer Seite eines Segmentendes mit einspringendem Winkel die Montage
wesentlich zu erleichtern, und zugleich die natürliche Tendenz des Reifens, seine Kreisform beizubehalten,
bei der Montage auszuwerten.
Ein weiterer Vorteil dieser Erfindung ist es, die Montage solcher Felgen auch dann zu ermöglichen,
> wenn der Felgenboden auf der ganzen Breite der Reifenfüße einen größeren Durchmesser hat als der
Reifeninnendurchmesser, so daß auch die Spitzen der Reifenfüße verspannt werden.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι eine bekannte Ausführungsform einer aus drei Segmentstücken bestehenden Felge mit winkelförmigen
Stoßstellen an den Enden der Felgen Segmente. "
Fig. 2 veranschaulicht den Querschnitt nach der Schnittlinie A-A der Fig; 1.
Die den Gegenstand der Erfindung betreffende, im vorliegenden Falle aus drei Segmentstücken bestehende
Felge ist in
Fig. 3 zu einem geschlossenen Ring zusammengefügt, in Stirnansicht dargestellt.
Fig. 4 zeigt die Felge in Stirnansicht, gezeichnet mit der erforderlichen maximalen gegenseitigen
Lageveränderung der aneinanderstoßenden Stirnenden von zwei Felgensegmenten, die erforderlich"
ist, um das eine Felgensegment ein- und ausschwenken zu können.
Fig. 5 zeigt den Querschnitt nach der Schnittlinie B-B in Fig. 4, um die maximal erforderliche
gegenseitige Lageveränderung der aneinanderstoßenden Stirnenden der Felgensegmente zu
zeigen.
Fig. 6 zeigt in größerem Maßstab die Ausbildung der Stoßstellen von zwei aneinanderstoßenden
Felgensegmenten an dem einen Seitenflansch der Felge.
Fig. 7 zeigt die Ausbildung der genannten Stoß- , stelle am anderen Seitenflansch der Felge.
Fig. 8 zeigt die Stoßstelle entsprechend Fig. 7 in einer Zwischenstellung gezeichnet.
Fig. 9 zeigt die Stoßstelle entsprechend Fig. 7 in einer anderen Stellung gezeichnet. Diese Stellung
zeigt die maximal erforderliche, gegenseitige Lageveränderung der Stirnenden zweier Felgensegmente,
um ein Felgensegment ein- und ausschwenken zu können. Diese Stellung entspricht der aus Fig. 4
und 5 ersichtlichen Stellung der Stirnenden der beiden Felgensegmente.
Fig. 10 zeigt in perspektivischer Darstellung das '
Stirnende eines Felgensegments.
Die drei Segmente 1, 2 und 3 in Fig. 1 sind in
einer Lage dargestellt, wie sie erforderlich ist, um ein Einschwenken des Segments 3 in Pfeilrichtung
zu ermöglichen, woraus ersichtlich ist, welche starke Verformung die Reifenfüße eines Reifens
aus der ursprünglich kreisrunden Form erfahren. Das Segment 3 dreht sich um den Punkt 4, wobei
sein dem Segment 1 zugekehrtes Stirnende die Schwenkbewegung vollführt.
Der Schnitt in Fig. 2 geht durch das dem Stirnende 5 des Segmentstückes 1 zugekehrte Stirnende
6 des Segmentstückes 3. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, warum eine so große gegenseitige Lageveränderung
der einander zugekehrten Stirnenden 5 und 6 der Felgensegmente 1 und 3 erforderlich ist.
um das Segmentstück 3 ein- und ausschwenken zu können.
Die in Fig. 3 dargestellte Felge besteht aus drei
Segmentstücken 7, 8 und 9. Zwecks Unterscheidung der beiden Seitenflansche der Felge sind dieselben
mit F1 und F2 bezeichnet. (Fig. 10). In Anlehnung
an diese Bezeichnung ist auch in den Fig. 3 bis 9 die gleiche Bezeichnung für die entsprechenden
Seitenflansche gewählt worden. Auf der Seite des Seitenflansches F1 sind sämtliche Stoßstellen der
507/126
F 1733411163 d
drei Felgensegmente 7, 8 und 9 winkelförmig gestaltet (s. Stoßstelle 10 in Fig. 6, welche durch
Schraffur' hervorgehoben ist). Auf der Seite des Seitenflansches F2 sind zwei winkelförmige Stoßstellen
10 vorgesehen (Fig. 3). Die weiter vom Zentrum der Felge entfernten äußeren Winkelschenkel
der einspringenden Winkel sind mit 11 bezeichnet. Die näher dem Zentrum der Felge zu liegenden
inneren Winkelschenkel der einspringenden Winkel tragen das Bezugszeichen 12. Bei der dritten Stoßstelle
auf der Seite des Seitenflansches F2 ist nur der vorspringende Winkel 13 am Stirnende des Felgensegments
8 vorhanden, während am anstoßenden Stirnende des Segmentstückes 7 nur der weiter vom
Zentrum der Felge entfernte äußere Winkelschenkel 11 des einspringenden Winkels vorhanden ist,
dessen Begrenzungslinie bis zum inneren Umfang der Felge verlängert ist.
Auf diese Weise wird zwischen dem einwärts liegenden Schenkel des einen vorspringenden
Winkel bildenden Stirnendes 13 des Segments 8 und der Verlängerung des Winkelschenkels 11 des
Segmentstückes 7 ein freier Raum 14 geschaffen. Der zum Segmentstück 7 gehörende Teil 15 des
Felgenbodens 16 überbrückt den freien Raum 14 und legt sich stirnseitig gegen das Stirnende des
zum Segmentstück 8 gehörenden Teils des Felgenbodens 16. Die Stoßstelle des Felgenbodens ist in
Fig. 7 durch Schraffur hervorgehoben. Die radial weiter nach auswärts liegende Stoßstelle zwischen
dem Winkelschenkel 11 des Segmentstückes 7 und dem radial auswärts liegenden Winkelschenkel des
vorspringenden AVinkels des Segmentstückes 8 ist durch Schraffur 17 hervorgehoben. Anschließend an
den freien Raum 14 ist am Teil 15 des Felgenbodens 16 des Segmentstückes 7 ein Aussparung 18
vorgesehen (Fig. 5 und 10). Die Aussparung 18 dient dem Zweck, eine Seitenverschiebung des
Stirnendes des Segmentstückes 8 gegenüber dem anstoßenden Stirnende des Segmentstückes 7 zu
gestatten (Fig. 5), so daß auf der Seite des Seitenflansches .F1' der Seitenflansch des Segmentstückes 8
abseits des Seitenflansches des Segmentstückes 7 zu liegen kommt, so daß die in Fig. 6 durch Schraffur
10 hervorgehobene Stoß stelle beseitigt wird und für
das Einschwenken des Segmentstückes 8 nur dafür gesorgt werden muß, daß die Stirnenden der in
Fig. 9 sich überlappenden Enden des Felgenbodens 16 aneinander vorbeigleiten können. Zu diesem
Zweck müssen die Segmentstücke 7 und 8 um ein gewisses Maß auseinandergespreizt werden (Fig. 8).
Um ein Auseinanderspreizen der Stirnenden der
Segmentstücke 7 und 8 bewerkstelligen zu können, ist am Stirnende des Felgenbodens des Segment-Stückes
7 eine Aussparung 1.9 vorgesehen, in welche in bekannter Weise ein Spreizwerkzeug eingeführt
werden kann.
Auf der Seite des Seitenflansches F2 ist am
inneren Umfang der Felge ein Ringansatz 20 vorgesehen, der als Abstützung der Felge gegenüber
einem Radkörper dient.
Claims (4)
1. Abnehmbare, aus mindestens drei Segmenten mit winkelförmigen Endflächen zusammengesetzte
Felge für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens auf einer Seite eines Segments der gegen die Radachse gerichtete
Schenkel des einspringenden Winkels und ein daran anschließendes Teilstück des 7vo
Felgenbodens ausgespart sind, so daß sich die vorspringende Winkelspitze des angrenzenden
Schließsegments beim Montagevorgang in dieser Aussparung seitlich und radial frei bewegen
kann.
2. Abnehmbare, aus mindestens drei Segmenten bestehende Felge, nach Anspruch 1, bei
welcher die Trennfugen an den Stoßstellen der Seitenflansche der Segmente winkelförmig gestaltet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen einspringenden Winkel aufweisenden
Stirnende mindestens eines Felgensegments (7) auf der Seite des einen Seitenflansches (F2) nur
der weiter vom Zentrum der Felge entfernte, äußere Winkelschenkel (11) vorhanden ist, so
daß an Stelle des beim anderen Seitenflansch (F1) vorhandenen und näher beim Zentrum der
Felge liegenden Winkelschenkels (12) ein freier Raum (14) vorhanden ist, über welchen der
Teil (15) des Felgenbodens (16) des betreffenden Felgensegments hervorragt, ferner dadurch,
daß der hervorragende Teil (15) des Felgenbodens, im Anschluß an den freien Raum (14)
des betreffenden Seitenflansches (F2) eine Aus-
■· sparung (18) aufweist, um eine seitliche Ver-Schiebung
des anstoßenden Stirnen des des benachbarten Felgensegments (8) gegenüber dem ·
Stirnende des gekennzeichneten Felgensegments (7) um ein gewisses Maß zu ermöglichen.
3. Felge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am Stirnende des Felgenbodens (16) des Segmentstückes (7) eine an sich
bekannte Aussparung (19) vorgesehen ist.
4. Abnehmbare Felge nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Felge auf der Seite desjenigen Seitenflansches (F2), wo nur
der äußere. Winkelschenkel (11) .an einem
Felgensegment vorhanden ist, am inneren Umfang einen an sich bekannten Ringansatz (20)
aufweist.
Angezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 163 320;
USA.-Patentschrift Nr. 1 068 061.
Österreichische Patentschrift Nr. 163 320;
USA.-Patentschrift Nr. 1 068 061.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 507/126 4. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1625794C3 (de) | Kardangelenkgabel | |
| DE69716774T2 (de) | Reifenaufbautrommel mit einer wulstumschlagvorrichtung | |
| DE69505972T2 (de) | Verfahren zum zusammenbau einer anordnung von reifen und notlaufstützring | |
| DE3340899C2 (de) | Vorrichtung zum Verbinden zweier Rohrenden | |
| DE2724996B2 (de) | Reifen-Felgen-Anordnung | |
| DE1148897B (de) | Felge fuer schlauchlose Reifen | |
| DE2326021A1 (de) | Fahrzeugrad | |
| DE2930835C2 (de) | ||
| EP0214323B1 (de) | Verfahren zur Montage oder Demontage eines Fahrzeugluftreifens sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE19828412A1 (de) | Schlauch für einen Reifen und Rad | |
| DE2617547A1 (de) | Reifenfelgenanordnung sowie verfahren zum einbau | |
| AT125799B (de) | Blecherne Radnabe. | |
| DEF0017334MA (de) | ||
| DE2601724B2 (de) | Fahrzeugrad | |
| DE950891C (de) | Abnehmbare, aus mindestens drei Segmenten bestehende Felge fuer Fahrzeugraeder | |
| DE2634444A1 (de) | Vorrichtung zum runderneuern von luftreifen | |
| DE626766C (de) | Am Felgenumfang verbreiterter Luftreifen | |
| DE7719613U1 (de) | Fahrzeugrad, insbesondere fuer motorraeder, mopeds u.dgl. | |
| DE3141877C2 (de) | Fahrzeugrad | |
| EP4442474B1 (de) | Fahrzeugreifen und verfahren zur herstellung eines verlängerten apex | |
| DE102023200057B4 (de) | Fahrwerkbauteil für ein Fahrzeug mit einem hohlen Grundkörper aus Metall und Verfahren zum Herstellen eines solchen Fahrwerkbauteils | |
| DE68904818T2 (de) | Radfelge fuer reifen mit umschlingender einklammerung. | |
| CH324960A (de) | Abnehmbare, aus mindestens drei Segmenten bestehende Felge für Fahrzeugräder | |
| DE2007280C3 (de) | Felge mit Stützteil für den Luftreifen | |
| DE4125963A1 (de) | Radfelgenanordnung |