DEH0001680MA - Vorrichtung zum Transport von Gütern auf durch einen Aufzug verbundenen Schienenwegen - Google Patents
Vorrichtung zum Transport von Gütern auf durch einen Aufzug verbundenen SchienenwegenInfo
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Description
OipHng. H. Albrecht μ ^ -> - - - · - 17.Feb. SQ
Patentanwalt l μ- Α
Beriin-Frohnau
MInhsimeir Str. 8
Hermann Hübscher, .Schaffhausen (Schweiz).
Vorrichtung zum Transport von Gütern* &**&<£>■
Die 'giLliQ't^ Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Transport von Gutern, mittels Transportwagen,
zwischen in verschiedener Höhenlage befindlichen Haltestellen, die über Schienenwege und einen Aufzug miteinander
verbunden sind, wobei der Aufzug einen Teil des Schienenweges enthält,
Bekannte Transportvorrichtungen dieser Art besitzen den grossen Nachteil, dass ein vollautomatischer Betrieb nur
schwer durchführbar ist, und so die Schienenwege und die Aufzugsvorrichtung nicht voll ausgenützt werden können»
Bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung weisen die auf den verschiedenen Höhen der Haltestellen befindlichen
Schienenwege zwei zu einer geschlossenen Bahn verbindbare Schienenstränge auf, von denen der eine im Zuge des Schienenteiles
im Aufzug liegt». Es wird hierdurch ermöglicht, nach dem Ausfahren eines Transportwagens aus der Aufzugvorrichtung
gleich einen nächsten Wagen in dieselbe wieder einfahren zu können. Der ganze Betrieb lässt sich leicht mit
verminderter Wartung oder sogar ganz selbständig durchführen. So können nicht nur die beiden Schienensysteme ungehindert
durch ständig laufenden Transport, sondern auch die Aufzügvorrichtung - wenn notwendig lückenlos ohne Stillstandszeiten
- voll ausgenützt werden.
Mindestens ein Schienensystem kann aus zwei Schienen bestehen, welche an ihren Enden je durch eine den Wagen
von der einen Schiene auf die andere fördernde Schwenkbühne miteinander verbunden sind. Die Aufzugvorrichtung besitzt
vorteilhafterweise einen Fahrstuhl, der mit einem Schienenstuck zur Aufnahme des Transportwagens ausgerüstet, in jedes
der Schienensysteme e angefahren werden kann. Der Fahrstuhl kann ausserdem noch mit einer Einrichtung, zum Beispiel mit
einer Drehscheibe, ausgerüstet sein, mit deren Hilfe ein Transportwagen In Richtung quer zum Schienenstück ausgefahren
werden kann.
Die Erfändung ist nachstehend an Hand der ^eö*e§«t-
Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert und zwar zeigt j
Fig. 1 schematisch und im Schaubild das erste Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen Aufriss des zweiten Ausführungsbeispieles und
Fig. 3 bis 6 Querschnitte nach den Linien III-III bezw. IV-IV, V-V und VI-VI in Fig. 2,
Die Transportvorrichtung nach Pig. I besitzt zwei Stellen 1 und 2 in verschiedener Hohe H. und H2, zwischen
denen zum Beispiel ein Schüttgut wie Koks oder Kohle transportiert werden soll. Der Transport zwischen diesen beiden
Stellen erfolgt in einem Transportwagen 3, der teilweise über die Schienensysteme 4 und 5 geführt und teilweise in
einer Aufzugsvorrichtung 6 bewegt wird. Die Schienensysteme 4 und 5 weisen zwei im wesentlichen parallel zueinander
verlegte Geleise 7 und 8 bezw. 9 und 10 auf, die an ihren Enden durch Schwenkbühnen 11 und 12 bezw, 15 und 14 miteinander
verbunden sind. Die Aufzugsvorrichtung weist senkrechte Führungsschienen 15 auf, innerhalb welcher ein Fahrstuhl
16 an einem Seilzug 17 mittels der Antriebsvorrichtung 18 bewegt werden kann.
Der Transportwagen 3 wird an der Stelle 1, zum Beispiel aus einem nicht gezeichneten Bunker, mit Schüttgut
gefüllt; nach dessen Auffüllung bewegt er sich auf dem Geleise 7 gegen das Aufzugspodest 19, Befindet sich der Fahrstuhl
16 in der Hohe des Podestes, so kann der Wagen 3 in den Fahrstuhl eingefahren werden, um mit dessen Hilfe die
Höhendifferenz h zwischen den Schienensystemen 4 und 5 zu überwinden« Vom Podest 20 wird der Wagen auf die Schiene 9
ausgefahren und in Richtung gegen die Stelle 2 bewegt, wo das Transportgut zum Beispiel in e iaen nicht gezeichneten
Bunker entleert werden kann.
Nach der Entleerung wird der Wagen in gleicher Richtung gegen die Drehbühne 14 gefuhrt, von dieser auf das
Geleise 10 gebracht und dann gegen die Drehbühne 13 gefahren. Diese bringt den Wagen wieder auf das Geleise 9 und vor das
Podest 20. Er kann nun wieder in den Fahrstuhl eingefahren und alsdann auf die Höhe des Podestes 19 gebracht werden«
Nach Ausfahren aus dem Podest 19 gelangt der Wagen auf die Drehbühne 11 und über die Schiene 8 auf die Drehbühne 12
und von ihr von neuem wieder zu der Einfüllstelle 1. Je nach Länge des Fchienensystems tnd der Art des Aufzugs, können
noch weitere Wagen 21 und 22 verkehren, so dass das Schienensystem und die Aufzugsvorrichtung ständig voll ausgenutzt
werden können.
Die Transportwagen 3, 21 und 22 besitzen -je einen Motor, mit dessen Hilfe sie auf dem Schienensystem bewegt
werden. Die Schienensysteme können einzelne Steigungen von geringerer Höhe aufweisen, die inter Umständen mit Zahnstangenantrieb
ausgerüstet sein können. Die Aufzugsvorrichtung dient zur TJeberwindung mindestens des grösseren Teilendes
Höhenunterschiedes h zwischen der Höhe H, der Stelle 1 und der Höhe H2 der Stelle 2. Sie fördert die Wagen vorteilhafterweise
in senkrechter Richtung, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass für den einen oder anderen Sonderfall
auch Schrägaufzuge verwendet werden. Ausser den Schienen-"· systemen 4 und 5 können auch in anderer Höhe noch weitere
Schienensysteme, zum Beispiel das Schienensystem 23, an die Aufzugsvorrichtung 6 angeschlossen sein. Das Schienensystem
23 ist senkrecht zu den Systemen 4 und 5 gerichtet;'. Zweck massig wird dann im Fahrstuhl eine Drehvorrichtung, zum Beispiel
eine Drehscheibe eingerichtet, mittels deren der Wagen während des Aufziehens in die gewünschte Ausfahrrichtung gedreht
werden kann.
Bei der in Fig. 2-6 dargestellten Transportvorrichtung soll ein Schüttgut von der Stelle 1 mit der Höhe
H, zur Stelle 2 mit der Höhe Hp gefördert worden. Der hierbei vorhandene Höhenunterschied h wird durch eine Aufzugvorrichtung
6 überwunden, per Transport ν cn der Stelle 1
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