DEM0019184MA - - Google Patents
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- 238000010411 cooking Methods 0.000 claims description 4
- 230000002028 premature Effects 0.000 claims description 3
- 101100298225 Caenorhabditis elegans pot-2 gene Proteins 0.000 description 4
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
Description
M 19184X/341
Gegenstand des Hauptpatents ist ein Dampfdruck-Kochtopf,
bei dem der Topf und der Deckel durch einen bajonettartigen oder ähnlichen Versichluß miteinander
verbunden sind und zur Verhinderung
■5 eines vorzeitigen Öffnens' des Deckels an diesem
ein das Topf inn ere mit der Außenluft verbindender Absperrhahn vorgesehen ist, der an einem die
Schließbewegung des Deckels begrenzenden Anschlag des Topfes durch Drehung in seine Absperrlage
verriegelbar ist.
Diese Sperrvorrichtung bewirkt bei sachgemäßer Handhabung, daß der Deckel erst nach erfolgtem
Druckausgleich geöffnet werden kann. Es hat sich jedoch gezeigt, daß Dampfdruck-Kochtöpfe im
Haushalt nicht immer sachgemäß ' "gehändhabi
werden. In diesem Fall besteht beim Gegenstand des Hauptpatents die Möglichkeit, den Deckel bei
geschlossenem Absperrhahn auf den Topf aufzusetzen und ihn zum Verschließen des Bajonett-Verschlusses
ein Stück zu drehen, ohne dabei von der Sperrvorrichtung Gebrauch zu machen.
Die Erfindung bezweckt, eine derartige unsachgemäße Handhabung des Dampfdruck-Kochtopfes
zwangläufig auszuschalten. Sie besteht darin, daß an dem nach unten vorragenden Ende des Hahnkükens
ein Sperransatz angeordnet ist, der beim Absperren des Hahnes am Ende der Schließbewegupg
des Deckels in eine Ausnehmung des Außen randies1 des Topfes eingreift, jedoch das Aufsetzen
des1 Deckels auf den Topf und das Drehen des auf gesetzten Deckels nur in der Offehstellung des
Hahnes zuläßt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt;
es zeigen
Fig. I und 2 den Absperrhahn in geschlossener Stellung,
Fig. 3 den Absperrhahn in geöffneter Stellung, Fig. 4 den Absperrhahn in geschlossener Stellung
mit auf dem Topfrande aufsitzendem Sperransatz. In dem Topf deckel 1, zweckmäßig an seiner Ansatzstelle
für den Griff, ist der Absperrhahn angeordnet, dessen Hahnküken 3 mit seinem nach
unten vorragenden Hohlende 4 in Schließstellung des Deckels einen am Topf 2 vorgesehenen Anschlag
5 umgreift. Beim Drehen des Hahnes in die Absperrlage schließt das Hähnküken 3 die durch
die Deckelwandung in das Topfinneare führende Dampfaus'trktsöffnung 6 von der die in ilim selbst
vorgesehenen Querbohrung 7 ab, während das den Anschlag 5 umgreifende Hohlende 4 sich an diesem
verriegelt und dadurch den Deckel gegen vorzeitiges Öffnen sichert.
An dem Höhlende 4 des Hahnkükens 3 ist ein
Sperransatz 8 vorgesehen, welcher bei dem. Ver-.
such, den Deckel 1 bei geschlossenem Hahn auf
den Topf 2 zui setzen, auf dem Rand 9 des Topfes 2
zum Aufsitzen kommt (Fig. 4). Der Deckel kann somit nicht ordnungsgemäß auf den Topf aufgesetzt
werden, solange der Absperrhahn nicht ein- 6p deutig in Offenstellung steht. Nach dem Aufsetzen
des1 Deckels wird durch diesen Sperransatz 8 ferner verhindert, den Absperrhahn zu schließen, bevor
dear Deckel 1 in seine ordnungsgemäße Schließ- , stellung mit dem Topf 2 gebracht ist. Hierbei befinden
sich also die Dampfauistrittsöffnung 6 und die Querbohrung 7 in Durchgangsstellung zuein- ander.
Um nach beendeter Schließbewegung des Deckels ι den HaKn 3 ohne , Behinderung durch
den Sperransatz 8 absperren zu können, ist an dem Außenrand 9 des Topfes 2 eine Ausnehmung. 10
vorgesehen (Fig. 2), in welche der Sperransatz 8 beim Schließen des Hahnes. eintreten kann. In
dieser Stellung ist dann auch gleichzeitig das mit einer Randausnehmung versehene Hohlende 4 des
Hahnkükens 3 an dem Anschlag 5 verriegelt, so daß Topf und Deckel gegen Öffnen gesichert .sind.
Schließ- und. Offenstellung des Absperrhahnes sind durch Anschlagstifte 11 und 12 festgelegt.
Durch die Verbesserung des Absperrhahnes gemaß der Erfindung wird erreicht, daß man gezwungen
ist, den Deckel einwandfrei mit dem Topf zu verschließen, bevor im Kocher ein Dampfdruck
entstehen kann, und somit wird verhindert, daß infolge unrichtigen A,ufsetzens des Deckels auf den .
Topf der Deckel bei geschlossenem Absperrhahn geöffnet und dabei von dem Dampfdruck fortgeschleudert
werden kann.
Claims (2)
- P AT E N T A NS P R ft CHE:ι. Dampfdruck-Kochtopf, bei dem der Topf und der Deckel durch einen bajonettartigeii oder ähnlichen Verschluß miteinander verbunden sind und zur Verhinderung eines, vorzeitigen Öffnens des Deckels an diesem ein das Topfinnere mit.der Außenluft verbindender Absperrhahn vorgesehen'ist, der an einem die Schließbewegung des Deckels begrenzenden Anschlag des Topfes durch Drehung in seine Absperrlage verriegelbar ist, nach Patent 928321, dadurch gekennzeichnet, daß an dem nach unten vorragenden Ende (4) des Hahnkükens (3) ein Sperransatz (8) angeordnet ist, der beim Absperren des Hahnes (3) am Ende der Schließbewegung des Deckels (1) in eine Ausnehmung (10) des Außenrandes (9) des Topfes (2) eingreift, jedoch das Aufsetzen des Deckels auf den Topf und das Drehen des aufgesetzten Deckels nur in der Offenstellung des Hahnes zuläßt.
- 2. Dampfdruck-Kochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. die Offenstellung und die Schließstellung des Absperrhahnes (3) durch ,Anschlagstifte. (12, 11) festgelegt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 61W4i6 9. 56
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