DEM0021305MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 24. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht.sich auf eine Vorrichtung
zur Herstellung von, ■ Jagd- und Leuchtpatronenhülsen
mit durchlqchtern· Boden und Randwulst aus Leichtmetall, durch -ijaltfließpressen von 'Ringrönden,
bestehend aus einer die Ringronde aufnehmenden Matrize mit einer dem Randwulstdurchmesser
entsprechenden Bohrungserweiterung π aftrrreinen '
Ende, einem in der Matrizerabohrung geführten, angetriebenen Stempel, der einen durch diie Ringronde
fassenden Dorn hat, sowie einem die HülseneinschließlichBodeninnenform
bestimmenden Gegendorn.
In einer solchen Vorrichtung erfolgt die Bildung des Randwulstes bzw. Außenbodenrandes zum Angriff
des Auswerfers sowie der. Fertiginnenform der Hülsenbodenpartie gleichzeitig.
Im Falle der bekannten Vorrichtung dieser Art erfolgt das' Fließpressen entgegen der Bewegung
des Gegendornes, wobei der den die Ringronde
durchsetzenden Dorn tragende:: Stempel' -um die ganze Hülsenlänge zurückgeführt werden muß, und
zwar in langsamerer Bewegung als der Bewegung des Gegendornes, da die Stärke der Ronde dabei
abnimmt. Dadurch gestaltet sich die Vorrichtung durch erforderliche . zusätzliche Einrichtungen
recht verwickelt.
Die Erfindung zeichnet sich demgegenüber im wesentlichen dadurch aus, daß der Gegendorn in
der Matrize während des Preßvorganges feststeht und dieser ausschließlich durch den Stempel bewirkt
wird, der im erweiterten Teil der Matrizenbohrung geführt ist.
609 527/185
M 21305 Ib I'49ί
Diese einen Gleichfließpreßvorgang ergebende Ausbildung ist in ihren Grundzügen an sich zum
Pressen von an einem Ende geschlossenen, hülsenförmigen Werkstücken bekannt.
DieErfindung sieht weiter vor, daß die Matrizenbohrung
aus ihrem erweiterten Teil über einen zweiten, weniger erweiterten Abschnitt in den Teil
der Bohrung übergeht, der beim Fließpressen den Hülsendurchmesser bestimmt.
ίο In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung schematisch veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι eine Ringronde als Ausgangspreßmaterial,
in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung, teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht, in der Lage der Teile zueinander
im Augenblick des Fertigpressens der Hülse, Fig. 3 dieselbe mit der Lage der Teile zueinander
in dem Augenblick, in welchem die fertige Hülse ausgestoßen wird.
Die in Fig. 1 gezeigte Ronde wird zum Verpressen in die zentrale Bohrung des Matrizenteiles 1
eingelegt. Die Matrize ist aus dem Teil 1 und einem Matrizenunterteil 2 gebildet. Letzterer ist in einen
Matrizenhalter 3 eingesetzt und mit Hilfe einer Überwurfmutter 4, die den außen konischen Matrizenteil
ι aufnimmt, im Halter 3 befestigt. Der Stempelhalter 5 trägt den Preß stempel 6 mit
Dorn 7. Durch den vom Stempel 6 auf die Ronde ausgeübten Druck fließt das Rondenmaterial über
einen während des Preßvorganges in der Matrize feststehenden Gegendorn 8, der die Innenform der
entstehenden Hülse 9 gestaltet. Die Außenform der Hülse 9 ,wird durch die Matrize i, 2 und den
Stempel 6 nebst Dorn 7 gebildet. Es entsteht so unmittelbar die Fertigform der Hülse 9 mit Randwulst
zum Angriff des Patronenauswerfer.
Der Stempel 6 ist in einem entsprechend erweiterten und dem Ausgangsdurchmesser der
Ronde angepaßten Teil 1' der Matrizenbohrung geführt. In dieser Erweiterung 1' wird der Randwulst
außen an der Hülse 9 durch stehenbleibendes Rondenmaterial gebildet. Die Matrizenbohrung
geht aus diesem erweiterten Teil 1' über in einen zweiten, weniger erweiterten Abschnitt 2' und in
den Teil 2" der Bohrung, der beim Fließpressen den Hülsendurchmesser, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt,
bestimmt.
Fig. 2 stellt die Lage der Teile zueinander im Augenblick des Fertigpressens der Hülse 9 in der
vordersten Stellung des Stempels 6 bzw. Domes 7 dar, während Fig. 3 die Teile der Vorrichtung
zeigt, wenn sich der Stempel 6 in der rückwärtigen Stellung befindet und die fertige Hülse 9 infolge
der Wirkung von Ausstoßerteilen 10 und 11 die
Matrize 1, 2 verläßt. Der am Teil 10 sitzende Gegendorn 8 schiebt sich dabei mit vor. Diese bei
ähnlich gearteten Vorrichtungen zum Gleichfließpressen ebenfalls vorhandene Auswerfereinrichtung
an sich gehört nicht zur Erfindung.
Der die Hülsen 9 einschließlich Bodeninnenform bestimmende Gegendorn 8 weist in an sich bekannter
Weise an seinem Kopf eine zentrische Aussparung auf, die den vorderen Teil des am Stempel 6
angeordneten Domes 7 aufnimmt und im übrigen der Kontur der gewünschten Form des inneren
Bodenteiles der fertigen Hülse 9 entspricht (Fig. 3).
Die Teile 10, 11 sind im Durchmesser gegenüber
ihren wirksamen Enden, z. B. dem Gegendorn 8, ■ zur Bildung einer Anschlagschulter zur gegenseitigen
Bewegungsbegrenzung abgesetzt bzw. vergrößert.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Jagd- und Leuchtpatronenhülsen mit durchlochtem
Boden und Randwulst aus Leichtmetall durch Kaltfließpressen von Ringronden, bestehend
aus einer die Ringronde aufnehmenden Matrize mit einer dem Randwulstdurchmesser entsprechenden
Bohrungserweiterung am einen Ende, einem in der Mätrizenbohrung geführten,
angetriebenen Stempel, der einen durch die Ringronde fassenden Dorn hat, sowie einem die
Hülsen- einschließlich Bodeninnenform bestimmenden Gegendorn, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegendorn (8) in der Matrize (1, 2)
- während des Preßvorgangs feststeht und dieser ausschließlich durch den Stempel (6) bewirkt
wird, der im erweiterten Teil (V) der Matrizenbohrung geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Matrizenbohrung aus ihrem erweiterten Teil (1') über einen zweiten,
weniger erweiterten Abschnitt (2') in den Teil (2") der Bohrung übergeht, der beim Fließpressen
den Hülsendurchmesser bestimmt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 649916, 883554;
französische Patentschrift Nr. 996 861.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609' 527/185 5.56
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