DEM0027470MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEM0027470MA
DEM0027470MA DEM0027470MA DE M0027470M A DEM0027470M A DE M0027470MA DE M0027470M A DEM0027470M A DE M0027470MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
pipe
socket
cams
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Juni 1955 Bekanntgemacht am 11. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtung beim Vergießen von Rohren, insbesondere von Muffenrohren aus Steinzeug (Ton), Schleuderbeton, Zement od. dgl. für die Kanalisation.
Wie bekannt, haben diese Rohre an einem Ende eine muffenartige Erweiterung zur Aufnahme des glatten Endes des einzuschiebenden und zu vergießenden Rohres. Das Abdichten und Vergießen geschieht bisher wie folgt: Auf das der Muffe einzuführende Ende des Rohres wird ein Dichtungsring aus elastischem Material (Gummi od. dgl.) aufgezogen, und zwar derart, daß das Ende des Rohres fest gegen den Kragen des Dichtungsringes anliegt. Das Rohrende mit dem Dichtungsring wird nun in die Muffe eingeführt. Der Zwischenraum zwischen der Außenwand des eingeführten Rohres und der lichten Öffnung der Muffe wird nun in der bekannten Art vergossen.
Obwohl der Boden der Kanalgruben mit Latte und Wasserwaage geplant wird und die Stelle, wo die Muffen zu liegen kommen, ausgehoben ist, liegen die Rohre doch nicht in der gleichen Flucht, d. h. daß die Rohre nicht, wie es sein soll, mit ihren lichten Öffnungen eine Ebene bilden. Der aufgezogene Dichtungsring kann infolge seiner bisherigen Ausführung diese Unstimmigkeiten nicht beheben, und so kommt es fast immer vor, daß der vollzugießende Zwischenraum, in seinem Querschnitt gesehen, nicht gleichmäßig um, das eingeführte Rohrende verläuft und dementsprechend auch die Vergußmasse ungleichmäßig das Rohrende umschließt. Erfahrungsgemäß müssen die so verlegten
609 657/253
M 27470 XII147 f
Rohre verhältnismäßig früh wieder neu verlegt werden, da bei der geringsten Erdbewegung die dünneren Vergußstellen reißen und diese Rohrverbindungen undicht werden. Diese Neuverlegungen bzw. Ausbesserungen sind nur mit erheblichen Mehrkosten und Aufwendung von Zeit und Arbeitskräften möglich.
Diese auftretenden Schwierigkeiten beim Verlegen der Muffenrohre sind nur darauf zurückzuführen, daß der untere Teil des Kragens des Dichtungsringes zu schwach ist, um das Schwanzende des eingeführten Rohres in zentrischer Lage zu halten.
Baulicherseits ist man dazu übergegangen, in den Hohlraum einen Teerstrick oder auch kleinere Zentrierstücke einzulegen, um die zentrische Lage zu erhalten. Außer dem Mehrverbrauch an Arbeitszeit und Geld hat diese Arbeitsweise noch den Nachteil, daß die Vergußmasse nicht mehr den vollen Querschnitt füllen kann, daß sogar stellenweise, wenn der Teerstrick nicht gut und gleichmäßig eingestemmt war, fast kaum eine Vergußmasse vorhanden war, so daß schon direkt beim Verlegen der Rohre die Verbindungsstellen nicht dicht zu kriegen sind. -Es ist klar ersichtlich, daß auch diese Notlösung zu teuer war.
Der Erfindung lag nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Dichtung für Muffenrohre zu schaffen, bei der die vorbeschriebenen Mangel in Fortfall kamen und die Rohre zwangläufig zentrisch geführt werden und die Vergußmasse sich gleichmäßig um das Rohrende verteilt und eine zuverlässige Abdichtung erreicht wird.
Dieses wird bei der Erfindung dadurch erreicht, daß der einen T-förmigen Querschnitt aufweisende Dichtungsring an seinem das Einsteckrohrende1 umfassenden Steg mit nockenartigen Verstärkungen aus elastischem Material (Gummi od. dgl.) versehen ist, die sich infolge ihrer Elastizität an dem Innendurchmesser der Muffe anlegen und hierdurch das Schwanzende des eingeführten Rohres in zentrischer Lage halten. Bei Anbringung eines einzigen Nockens ist es zweckmäßig, daß derselbe so groß ist, daß ein Umkippen um die Längsachse des Rohres vermieden wird. Bei Anbringung mehrerer Nocken ist es vorteilhaft, daß der untere Nocken weniger Elastizität aufweist als die übrigen, damit durch die Schwere des Rohres und den Gegendruck der übrigen Nocken der untenliegende Nocken nicht zu stark zusammengedrückt wird.
Das Aufziehen auf das Rohrende und das Abdichten an der Trennstelle mit diesem neuen Dichtungsring geschieht in der bekannten Weise.
Da diese Nocken fest mit dem Dichtungsring verbunden sind, entsteht hierdurch keinerlei Mehraufwand an Zeit und Geld, wie es bei Einführung von losen Zentrierstücken oder des Teerstrickes der Fall ist. Auch kann die Vergußmasse ungehindert den ganzen Hohlraum ausfüllen, wodurch eine vollständige Abdichtung der Rohrverbindung gewährleistet ist.
Daß diese Erfindung eine: außerordentliche Ersparnis an Zeit, Material und Geld nach sich zieht, liegt klar auf der Hand.
In den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt, und zwar als Einzelteil uiid in vergossenem Zustand. '■■-;
Fig. ι und 2 zeigen den neuen Dichtungsring mit einem Nocken, und zwar einmal im Querschnitt und einmal im Grundriß; =
Fig. 3 und 4 zeigen den neuen Dichtungsring, auf einem Rohrende aufgezogen, in zwei Ansichten;
Fig. 5 zeigt eine vergossene Rohrverbindung mit dem neuen Dichtungsring.
Der erfindungsgemäße Dichtungsring nach Fig. 1 und 2 hat für die Abdichtung der Trennstellen einen Kragen 9, eine Manschette 10 und einen nach außen hin dünner verlaufenden -Flansch 12. Auf der Manschette 10 befinden sich ein oder mehrere Nocken 17, die die Aufgabe haben, das einzuführende Rohr zentrisch zu halten.
Beim Rohrverlegen wird der Dichtungsring auf das glatte Rohrende (Fig. 3, 5) mit der Manschette 10 aufgezogen. Um ein Festsitzen dieser Manschette zu gewährleisten, ist der lichte Durchmesser der Manschette 10 etwas kleiner gehalten als der Außendurchmesser des glatten Rohres 11. Durch die Elastizität des Dichtungsringes kann er beim Aufziehen ausgedehnt werden und legt sich fest auf das Rohrende. Der Dichtungsring wird so weit aufgezogen, bis der Kragen 9 an dem Ende des Rohres anliegt.
Beim Einführen des Rohres 11 in die Muffe 13 ■ (Fig. 5) legt sich der Flansch 12 an der Muffeninnenwand an. Das einzuführende Rohr wird so weit eingeschoben, bis der Kragen 9 fest an der Muffenwand anliegt, wodurch ein Eindringen der Vergußmasse in das andere Rohr unmöglich wird.
Der oder die Nocken 17 halten das Rohrende 11 dabei genau zentrisch in der Muffe 13 (Fig. 5). .Hierdurch kann die Vergußmasse 15 den Hohlraum gleichmäßig ausfüllen. Eine vollständige, saubere und sichere Abdichtung ist erreicht.
Das Vergießen mit der Vergußmasse geschieht, wie schon erwähnt, in der bekannten Art.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Abdichtung für Muffenrohrverbindungen, bestehend aus einem Dichtungsring im Muffengrand und einer Vergußmasse, dadurch gekennzeichnet, daß der einen T-förmigen Querschnitt
(9, 10, 12) aufweisende Dichtungsring an seinem ■· das Einsteckrohrende (n) umfassenden Steg mit nockenartigen Verstärkungen (17) versehen ist.
2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (17) fest mit dem , -: Steg (10) des Dichtungsringes verbunden sind.
3. Abdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (17) verschiedene Elastizitätsgrade aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
6019657/253 10.56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE961586C (de) Dichtungsringe fuer Rohre, insbesondere Muffenrohre
DE2629214A1 (de) Verfahren und mittel zum auskleiden von rohrleitungen
DE2521930C2 (de) Rohrverbindungsstück
DE2941663A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abstuetzen eines deckgebirges
EP0532459B1 (de) Muffe zum Verbinden zweier Kunststoffrohre.
CH247518A (de) Elastischer Dichtungskörper für Rohrverbindungen.
DEM0027470MA (de)
DE1257501B (de) Rohrkupplung
DE3019623A1 (de) Rohrverbindung
CH679881A5 (de)
DE4219528C2 (de) Elastomerer Dichtring für eine Muffenrohrverbindung oder eine Verbindung zwischen entsprechenden Fertigbauteilen
DE3413792C1 (de) Verbindung für miteinander verschraubbare Rohre
DE720239C (de) Rohrmuffenverbindung
CH340392A (de) Dichtungsring für Muffenrohrverbindungen
DE621831C (de) Muffenverbindung fuer Rohre, Schlaeuche u. dgl. mit selbsttaetigem Gesperre
DE2026474A1 (de) Tiefbohranlage
DE2536253A1 (de) Rohrverbindung, insbesondere fuer steinzeugrohre
DE2023776C3 (de) Flüssigkeitsdichte Verbindung von Abwassermuffenrohren aus Beton
DE1475890A1 (de) Dichtungsvorrichtung,insbesondere zur Anordnung zwischen den ineinander einschiebbaren Enden zweier Muffenrohre
DE1100402B (de) Dichtungsringe fuer Rohre, insbesondere Muffenrohre
DE4024501C2 (de)
DE3621354A1 (de) Bohrlochverschluss mit ringspreizelement
AT396858B (de) Aus mehreren rohrförmigen elementen aufgebautes, bogenförmig einrichtbares kabelführungsrohr
DE19849142A1 (de) Betonrohrleitungssystem
DE29723875U1 (de) Rohrverbindung für Brunnenausbaurohre und Steigleitungen