DEN0008040MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEN0008040MA
DEN0008040MA DEN0008040MA DE N0008040M A DEN0008040M A DE N0008040MA DE N0008040M A DEN0008040M A DE N0008040MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cellulose
silicon dioxide
sodium
added
reaction mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. November 1953 Bekanntgemacht am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um ein Gemisch eines wasserlöslichen Celluloseäthers mit Siliciumdioxyd herzustellen, das in Wasser eine stabile Siliciumdioxyddispersion ergibt.
Waschmittel, die Natriumsilikat oder Alkalimetasilikate und celluloseglykolsaures Natrium enthalten, sind bereits in der deutschen Patentschrift 748 754 beschrieben. Sie werden durch Zusammenbringen der entsprechenden Lösungen oder trockenes Vermischen der Komponenten hergestellt, enthalten jedoch kein Siliciumdioxyd.
. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines siliciumdioxydhaltigen, wasserlöslichen Celluloseäthers ist dadurch gekennzeichnet, daß während oder nach der Herstellung des Celluloseäthers eine Alkalisilikatlösung zur Reaktionsmischung hinzugefügt und das Reaktionsgemisch anschließend neutralisiert wird.
Wenn die neutralisierte, Siliciumdioxyd enthaltende Reaktionsmischung von den beigemischten Salzen befreit werden soll, kann sie in bekannter Weise durch Extraktion mit Alkohol gereinigt werden. Die Reaktionsmischung kann auch vor der Neutralisation mit wäßrigem angesäuertem Alkohol extrahiert werden. Die Erfindung beschränkt sich nicht darauf, Siliciumdioxyd enthaltendes celluloseglykolsaures Natrium
609 550/479
N 8040 IVb/12 ο
herzustellen, sondern ist auch auf andere wasserlösliche Celluloseäther anwendbar.
Stabile Siliciumdioxyddispersionen in der wäßrigen Lösung eines Celluloseäthers, die dadurch erhalten wurden, daß man das Gemisch gemäß der Erfindung in Wasser bringt, sind sehr geeignet zum Appretieren von Textilien und als Klebstoffe für Papier.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert.
Beispiel I . ■
Zu 644 g Alkalicellulose, die etwa 30% Cellulose und etwa 15 °/0 Natriumhydroxyd enthielten, wurden 166 g Natriumsalz der Monochloressigsäure hinzugefügt. Die so erhaltene Mischung wurde 6 Stunden in einem Werner-Pfleiderer-Kneter durchgearbeitet; Darauf wurden 272 g Wasserglas, die 35 °/0 Siliciumdioxyd und 17% Natriumoxyd enthielten, hinzugefügt. Die Masse wurde dann mit Essigsäure neutralisiert und getrocknet. ■ ■
Die erhaltene Mischung enthielt 13 °/0 Siliciumdioxyd und 31% celluloseglykolsaures Natrium. Von diesem Gemisch wurde, eine i°/oige Lösung hergestellt und deren Stabilität mit einer gleichkonzentrierten Lösung des gleichen celluloseglykolsauren Natriums verglichen, das ohne Hinzufügen' von Wasserglas hergestellt worden war und dem eine kolloidale handelsübliche Siliciumdioxydlösung zugesetzt war.
Die Stabilität der verschiedenen Dispersionen geht aus der folgenden Gegenüberstellung hervor:
i°/oige Lösung eines Gemisches gemäß der Erfindung
i°/oige Vergleichslösung . .
Zeitpunkt, bei dem das Absetzen von Süiciumdioxydpartikeln klar beobachtet . werden konnte"
7 Tage nach Herstellung der Lösung
2 Stunden nach Herstellung der Lösung
Das günstige Verhalten der Lösung des: Gemisches
aus celluloseglykolsaurem Natrium und Siliciumdioxyd gemäß der Erfindung wurde auch festgestellt, als die Absetzprobe bei einer Temperatur von 900 durchgeführt wurde.
Beispiel II
In der gleichen Weise wie im Beispiel I wurde eine getrocknete Mischung aus Siliciumdioxyd und celluloseglykolsaurem Natrium hergestellt, mit 6o°/0igem wäßrigem Äthanol extrahiert und erneut getrocknet.
Beispiel IV
200 g Cellulose wurden mit natriumsilikathaltiger Lauge getränkt, die 20 °/0 Natriumhydroxyd und 5 °/0 Natriumsilikat enthielt. Das Ganze wurde darauf auf ein Gewicht von 600 g ausgepreßt. Die ausgepreßte, natriumsilikathaltige Alkalicellulose wurde 1Z2 Stunde zerfasert. Darauf wurden 160 g Natriumsalz der Monochloressigsäure hinzugefügt. Das Gemisch wurde 1J2 Stunde geknetet und anschließend 24 Stunden in einer rotierenden Trommel gemischt, sodann mit Essigsäure neutralisiert und getrocknet. Bei der Prüfung auf Stabilität der Dispersion wurde ein ähnlich günstiges Ergebnis wie im Beispiel I gefunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    Von dem so erhaltenen gereinigten und getrockneten Produkt wurde eine i°/oige Dispersion hergestellt und in der gleichen Art, wie im Beispiel I gezeigt, geprüft. Ein deutliches Absetzen des Siliciumdioxyds konnte in der ersten Lösung nach 7 ■■ Tagen und in der Vergleichslösung nach bereits 4 Stunden festgestellt werden.
    s Beispiel III
    In derselben Weise, wie im Beispiel I gezeigt, wurde celluloseglykolsaures Natrium hergestellt und anschließend Wasserglas hinzugefügt. Die so erhaltene Mischung wurde in 6o°/0igem, wäßrigem Äthanol suspendiert, das zusätzlich eine bemessene Menge starker Salzsäure enthielt, die notwendig war, um das Natriumhydroxyd der Alkalicellulose und des Wasserglases zu neutralisieren. Nach dem Zentrifugieren und Trocknen wurde ein gereinigtes, SiIiciumdioxyd enthaltendes celluloseglykolsaures Natrium erhalten, das bei der Prüfung der Stabilität in einer wäßrigen Dispersion das gleiche Resultat ergab wie im Beispiel II.
    i. Verfahren zur Herstellung eines Siliciumdioxyd enthaltenden, wasserlöslichen Celluloseäthers, dadurch gekennzeichnet, daß während oder nach der Herstellung des Celluloseäthers eine Alkalisilikatlösung zur Reaktionsmischung hinzu- * gefügt und die Reaktionsmischung anschließend neutralisiert wird.
    .2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der durch Umsetzung von Alkalicellulose mit dem Natriumsalz der Monochloressigsäure erhaltenen Reaktionsmischung Wasserglas hinzugefügt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 748 754, 710 626.
    © 609 550/4-79 7.56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1239284B (de) Verfahren zur Herstellung von in Wasser leicht gelierbaren Carboxymethylderivaten der Amylose oder der Staerke
DE2840011C2 (de) Verfahren zur Herstellung hoch substituierter Polysaccharide
DE3742104A1 (de) Sulfoethylcellulose mit hervorragender loesungsqualitaet und verfahren zu ihrer herstellung
EP0319865B1 (de) Carboxymethylsulfoethylcellulose und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE956125C (de) Verfahren zur Herstellung eines Siliciumdioxyd enthaltenden, wasserloeslichen Celluloseaethers
DE2633261A1 (de) Stabile aufhellersuspension und verfahren zu ihrer herstellung
DE1668308B2 (de) Verfahren zur Reinigung von roher, wasserlösliche Salze enthaltender Hydroxyläthylcellulose
DEN0008040MA (de)
DE2535311A1 (de) Verfahren zur herstellung von celluloseaethern mit verbesserter dispergierbarkeit in waessrigen fluessigkeiten und nach dem verfahren hergestellte celluloseaether
EP0083056A2 (de) Hydroxyalkylcellulosen mit verbesserter Stabilität gegen Abbau, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE322586C (de) Verfahren zur Darstellung von Cellulosederivaten
DE1205217B (de) Verfahren zur Herstellung ueberzogener Barium-silicat-Teilchen
DE1801553A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Carboxymethylcellulose mit glattem,langfliessendem Loesungsverhalten
DE712666C (de) Verfahren zur Herstellung von in Wasser loeslichen oder quellbaren Holzveredlungsprodukten
DE731794C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen der Celluloseaethercarbonsaeuren, die mit Wasser Loesungen von erhoehter Viskositaet ergeben
DE851947C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyanaethylaethern der Cellulose
DE711429C (de) Verfahren zur Herstellung von alkaliloeslichen Salzen von Celluloseaethercarbonsaeuren
DE693030C (de) Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen Kohlenhydrataethern
DE408523C (de) Verfahren zur Herstellung von Staerkeemulsionen
CH258295A (de) Verfahren zur Herstellung von in Alkalien löslichem Zelluloseoxyäthyläther.
AT221535B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen wasserlöslichen, polymerisierbaren Allyl-carboxymethel-Mischäthern der Cellulose
DE2138905A1 (de) Kornförmige substituierte Cellulose
DE519138C (de) Verfahren zur Herstellung neuartiger Cellulosederivate
AT102306B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zellulosederivaten.
DE511019C (de) Verfahren zur Verbesserung von Celluloseaethern