CH258295A - Verfahren zur Herstellung von in Alkalien löslichem Zelluloseoxyäthyläther. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in Alkalien löslichem Zelluloseoxyäthyläther.

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CH258295A
CH258295A CH258295DA CH258295A CH 258295 A CH258295 A CH 258295A CH 258295D A CH258295D A CH 258295DA CH 258295 A CH258295 A CH 258295A
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alkali
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Gmbh Textillaboratorium
Georg Dr Sandor
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Gmbh Textillaboratorium
Georg Dr Sandor
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B11/00Preparation of cellulose ethers
    • C08B11/02Alkyl or cycloalkyl ethers
    • C08B11/04Alkyl or cycloalkyl ethers with substituted hydrocarbon radicals
    • C08B11/08Alkyl or cycloalkyl ethers with substituted hydrocarbon radicals with hydroxylated hydrocarbon radicals; Esters, ethers, or acetals thereof

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Description


  Verfahren zur Herstellung von in Alkalien     löslichem        Zelluloseoxyäthyläther.       Die     alkalilös    ;liehen     Ätherverbindungen     der Zellulose werden     derart        hergestellt,    dass  Zellulose in Gegenwart von Alkalien oder  bereits vorangehend     alkalisierte    Zellulose mit       Verätherungsmitteln,    z. B.     A'lkylhalogeniden,          Alkylsulfaten,        Äthylenchlorhydrin,    chlor  essigsauren Salzen,     Ha.logenolefinen    usw., in       Reaktion    gebracht wird.

   Die Reaktion wird  derart geleitet, dass das: Produkt auf 1     Mol     als     C,1"0,    berechnete Zellulose weniger als  1     Mol        Äthergruppe    enthalten soll, in wel  chem Falle das Produkt in Alkalien zwar  löslich, jedoch in Wasser noch unlöslich ist.  



  Bei den     bekannten        Zellulose-Veräthe-          rungsverfahren    liegt die Menge des in der  verwendeten     alkalisierten    Zellulose enthal  tenen     NaOH    im allgemeinen     zwischen    10 bis  <B>50%,</B> üblicherweise zwischen 25 bis 30  bzw. einer äquivalenten. Menge eines andern  Alkalis.

   Bei     eben        bekannten        Verfahren        wird          besonders    betont, dass die     Reaktion    in Gegen  wart möglichst geringer Wassermengen       durchzuführen    sei.     Dementsprechend    wird  die     Alkabisierung    der     Zellulose    entweder mit  geringen Mengen konzentrierter Lauge, allen  falls zum Teil oder ganz mit festem     Atz-          natron,    vorgenommen oder, insofern die  Zellulose mit     grösseren    Mengen Lauge behan  delt:

   worden ist,     wurde    dieselbe, dem     Ver-          ätherungsvorgang    vorangehend, stark     ausge-          presst    oder getrocknet. Die     Verätherungsmit-          tel    wurden ebenfalls konzentriert oder mit    organischen     Lösungsmitteln    verdünnt ange  wendet.  



  Die mit zur Verfügung     stehenden    ver  dünnten     Äthylenchlorhyärinlösungen        durch-          geführten    Versuche haben überraschender  weise ergeben, dass zur Herstellung von in  Alkalien     löslichem,    in Wasser unlöslichem       Zellulos        teoxyäthyläther        die    Verwendung von  konzentriertem     Äthylenchlorhydrin        durchaus     nicht nötig ist, sondern dass dieses Produkt  auch mit     verdünnten;

          Äthylenchlorhydrin-          lösungen    mit bestem Erfolg dargestellt wer  den können.  



  Im Laufe der Versuche     ist    es,     gelungen,     unter     Verwendung    von 12- bis 40%igem  verdünntem     Äthylenchlorhydrin    ein tadel  loses Produkt herzustellen.     Sogarsolche    Ver  suche wurden von Erfolg begleitet, bei wel  chen     eine        wässrige    Lösung mit einem Gehalt  von bloss 8 %     Äthylenchlorhydrin    verwendet       worden.    ist.  



  Die Erfindung beruht auf diesen Er  kenntnissen, welche im     Vergleich    mit den  zur Herstellung von in     Alkalien        löslichen          Zelluloseäthern    vorgeschlagenen Verfahren  durchaus nicht zu     erwarten    waren.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur       .Herstellung    von     alkalilöslichem        Zellulose-          oxyäthyläther    ist     dadurch    gekennzeichnet,  dass     Alkalizel'lulose    bzw. Zellulose in Gegen  wart von Alkalien mit einer verdünnten, 8  bis,     40%igen        wässrigen    Lösung von     Äthylen-          chlorhydrin    in.

   Reaktion gebracht     wird.              Beispiel   <I>1:</I>  Zu 800 g einer     Alkalizellulose    mit einem       Gehast    von 32 %     Zellulose        und    16 %     Na0H     werden 160 g einer     40%igen;

          wässrigen        Äthy-          lenchlorhyd'nlösung    zugesetzt, worauf das       Gemisch        bei-        Zimmertemperatur    oder darun  ter so lange     gerührt        wird,        bis    sich eine ent  nommene Probe     in        5%iger    Natronlauge in  Form einer viskosen     Lösung        klar    löst.  



       Beispiel   <I>2:</I>  800; g     einer        3,2%        Zellulose        und    16/o       NaOH    enthaltenden.     Alkalizellulose    werden  mit 200 g     pulverisiertem        Ätznatron    ver  mischt.

       Das        Gemisch    wird dann in einem         geschlossenen    Gefäss mit 800 g einer 8%igen  w     ässrigen        Athylenchlorhydrinlösung    unter  Rühren auf<B>80</B> bis 90  erhitzt und die Re  aktion so lange fortgesetzt,     bis    sich eine     ent-          nommene    Probe in 4%iger     Natronlauge    in  Form     einer    viskosen     Lösung    klar löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in Alka- lien löslichem MIuloseogyäthyläther, da durch gekennzeichnet, dass Alkalizellulose bzw.
    Zellulose in Gegenwart von Alkalien mit einer verdünnten, 8- bis 40%igen wässrigen Lösung von Äthylenchlorhydrin. in Reaktion gebracht wird.
CH258295D 1947-09-15 1947-09-15 Verfahren zur Herstellung von in Alkalien löslichem Zelluloseoxyäthyläther. CH258295A (de)

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