DEP0003329BA - - Google Patents
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Description
dietrich Fischer
Hamburg 1.
Messberghof.
Hamburg 1.
Messberghof.
Abstützung für vom Zugwagen abgekuppelte Anhängerwagen.
Die an Zugwagen, vornehmlich Sattelschleppern angekuppelten Inhängerwagen müssen, wenn sie vom Zug wagen
gelöst werden, abgestützt werden, damit sie nicht nach vorn überkippen. Zu diesem Zwecke haben die
Anhängerwagen Stützgestelle, die meist mit zwei Rädern an ihrem unteren Ende versehen sind. Bei Beginn der
Fahrt, also wenn der Anhänger mit dem Sattelschlepper verbunden wird, muss diese Abstützung hochgeklappt,
hochgeschraubt oder sonstwie hochgebracht werden, damit sie während der Fahrt nicht beschädigt wird.
Ebenso muss, wenn der Anhängewagen abgekuppelt werden soll, die Stütze wieder nach unten gebracht werden.
Diese Arbeit ist sehr zeitraubend, und da sie von Hand geschehen muss, auch mit nicht unerheblichem
Kräfteaufwand verbunden.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Anhänger-Ab Stützungen bei Anhängerwagen, die mit einer
vom Zugwagen aus zu betätigenden Druckluftbremvor richtung versehen sind. Die Bremsung derartiger
Anhänger erfolgt bekanntlich selbsttätig, sobald die Druckluftzuleitung entlüftet wird bezw. wenn dme
Haupt - Verfeindungsleitung (Luftschlauch) abreisst, oder mit gleicher Auswirkung sonstwie unterbrochen wird.
Das geschieht auch "beim Abkuppeln des Anhängers vom Zugwagen. Die Anhängerbremsen werden dann automa tisch
angezogen, da unter dieser Voraussetzung ein im Anhänger befindliches Steuerventil der Hilfsluft
aus dem Hilfsluftbehälter den Weg in die Bremszylinder frei gibt und dadurch die Bremsen betätigt.
Die ürfindung benutzt diese 2inrichtung, die zum selbsttätigen Bremsen des Anhängers dient, in der
Weise, dass durch das Trennen, bezw. Verbinden der Luftleitung vom Zugwagen zum Anhänger gleichzeitig
auch die Abstützvorrichtung durch Druckluft beein flusst wird und zwar kann sie durch Betätigen eines
Hebels selbsttätig gehoben bezw. gesenkt werden. Zu diesem Zweck sind lediglich in die Bremsanlage des
Anhängers zwei kleine Ölbehälter eingebaut und von Bremsluft in geeigneter Weise beaufschlagt. Die 01 füllung
und der Bremszylinder stehen, wenn abgekuppelt ist, unter der Wirkung des Druckes vom Eilfsluftbe halter.
Bas 01 wird hierdurch über eine Leitung in einen Zylinder über einen Kolben gedrückt, an dem das
Radgestänge der Abstützvorrichtung vorgesehen ist.
Der zweite Olbeheälter steht mit der Hauptluft leitung
in Verbindung, die in diesem Fall abgekuppelt, also entlüftet ist. Ist also die Hauptluftleitung
des Zugwagens vom Anhänger getrennt, so bewirkt der Druck der Luft aus dem Hilfsluftbehälter auf den
©!spiegel des zuerst ermähnten Ölbehälters, dass das
01 oberhalb des Kolbens hineingedrückt wird und dadurch den Kolben mit dem Radgesteänge nach unten
bewegt. Das Θ1 unterhalb des Kolbens wird dadurch Über eine Leitung in den anderen Ölbehälter zurück gedrückt,
der, wie beschrieben, entlüftet ist. Wird der Anhänger hingegen angekuppelt, d.h. wird die
Hauptluftleitung angeschlossen, so belastet die zuströmende Luft den Qlspiegel des zugehörigen
Behälters, drückt das 01 in den Raum unterhalb des Kolbens, führt diesen nach oben und nimmt dabei
das Radgestänge mit, sodass dieses in die Ruhestellung geht. In diesem Zustand entlüftet das Steuerventil den
anderen Ölbehälter automatisch.
Durch einen Vierwegehahn werden die Verbindungs leitungen von den Behältern zur Abstützvorrichtung
n$eh jeder Richtung blockiert.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, auf welcher in schematischer Darstellung die Brems luftanlage
des Anhängers gezeigt ist.
Abb. 1 zeigt an einem Ausführungsbeispiele die
Stellung des Radgestänges in der Arbeits -
also Abstützlage und Abb. 2 zeigt die Lage des Radgestänges bei ge -
schlossener Haiptluftleitung also im
Ruhezustand
Abb. 3 zeigt den Vierwegehahn bei geschlossenen
Abb. 3 zeigt den Vierwegehahn bei geschlossenen
Leitungen.
Die Kupplung zwischen der Hauptluftleitung 1 und
der Anhängerluftleitung 2 ist bei Abbildung 1 getrennt, der Anhänger ist also abgekuppelt und wird von dem
Radgestänge abgestützt. Von der Leitung 2 führt die Leitung 20 in einen Behälter 18, welcher eine bestimmte
!enge 01 19 enthält, dessen Oberfläche unbelastet ist,
da das Ventil zwischen den Leitungen 1 und 2 offen ist. Aus dem Boden des Behälters 18 führt eine Leitung
in den unteren Teil eines Zylinders 12, der mit Φ1
gefüllt ist ι und in dem der Kolben 13 gleitet, mit welchem eine Stange 15 verbunden ist, die nach unten
durch den Zylinderboden hindurchgeht und am unteren
Ende an einer (<*uerstange die Räder 16 trägt. Vom
Kopfe des Zylinders 12 geht eine Leitung Io in einen Benälter 8, der 01 9 enthält. Oben in den Behälter
mündet die Luftleitung 5, von der sich die Luftleitung β nach dem Bremszylinder 7 abzweigt.
Die Luftleitung 5 geht weiter zum Anhänger Steuerventil 3 und von diesem führt die Leitung 4
innden Luitkessel 5 für die Anhänger - Bremsanlage.
Bei der Darstellung in Abb. 1 ist durch die Trennung der Leitung 2 von der Hauptleitung 1 der
Druck auf den 61spiegel 19 im Behälter 18 aufgehoben-Dagegen
wirkt der Druck aus dem Luftkessel 5, weil das Ventil 3 nach der Leitung 2 abgeschlossen ist,
auf dem Spiegel des Öles 9 im Behälter 8. Dadurch ist
der Glspiegel 9 im Behälter b belastet und das Gl ist über die Leitung Io von oben in den Zylinder 12 einge drungen
und dieses 01 11 verdrängt den Kolben 13 mitsamt dem Radgestänge 15, 16 nach unten, bis der
Wagen abgestützt wird, wie Abb. 1 zeigt. Das Ol 14
unterhalb des Kolbens 13 ist dabei über die Leitung verdrängt und kann in dem Kessel 18 ansteigen, da bei
abgekuppelten Anhänger der Behälter 18 nicht belastet ist. Ist der Anhänger wieder angekuppelt und die
Luftleitung 1 mit der Leitung 2 geschlossen, so steht der Spiegel des Gles 19 unter dem Druck der vom Zugwagen
kommenden Luft, der Glspiegel muss sich senken und das aus dem Behälter 19 verdrängte Gl drückt durch
die Leitung 17 unter den Kolben 13 in den Raum 14 des Zylinders 12. Dieses unter den Kolben gedrängte Gl
drückt den Kolben 13 nach, oben und hebt das Abstützungs gestänge 15, 16 in die Ruhestellung. Dabei ist das
Gl 11 oberhalb des Kolbens 13 über die Leitung Io in den Behälter 8 gedfückt, da der Druckluft durch
das Steuerventil der Weg ins Freie geöffnet wurde.
Das Niedergehen der Stütze kann also ohne jede Handhabung geschehen, nur durch das Lösen der Luft leitungen
1, 2 und ebenso hebt sich die Stützung sofort, sobald die Luftleitungen 1, 2 wieder geschlossen
werden.
Dort, wo sich die Ölleitungen Ii und 17 kreuzen,
ist ein Vierwegehahn 21, wie in Abb. 3 gezeigt, mit einem Stellhebel 22 eingebaut. Durch Herumschwenken
des Hebels 22 kommen die bei der Darstellung in Abb. 3 geschlossenen Durchläufe des Ventils 21 mit
den Leitungen Io und 17 in Durchlauf verbindung, also in Betriebsstellung.
Claims (3)
1.) Abstützung für vom Zugwagen abgekuppelte Anhängerwagen, die mit vom Zugwagen beeinflusster
Druckluftbremsung versehen sind, dadurch gekennzeichnet,
dass das G-estänge C15) der Abstützräder (16) an einem
Kolben (13) in einem Zylinder (12) angebracht ist, dessen Olfüllung (11, 14) durch Leitungen (lo, 17) mit
zwei Ölbehältern (8, 18) in Verbindung steht, deren Qlinhalt wechselweise bei Trennung oder Verbindung
der Hauptluftleitung (1, 2) automatisch belastet wird, sodass sich dadurch der Kolben (13) mit der Abstützung
(15, 16) bei Schliessen der Hauptleitung (1, 2) selbsttätig hebt und bei Trennen dieser Hauptleitung
(1, 2) sich selbsttätig sofort wieder senkt.
2.) Abstützungen nach Anspruch I1 dadurch
gekennzeichnet, dass der Ölbehälter (18) bei geschlos sener Hauptluftleitung mit Druckluft belastet ist,
während der mit dem Bremszylinder in Verbindung stehende Ölbehälter (8) von jeglichem Druck entlastet
ist, hingegen der Druck der Hauptleitung der sich im Ölbehälter (18) auswirkt, damit solcher das öl unter
den Kolben drücken kann, diesen nach oben führt und die Abstützung in die Ruhestellung nimmt, während
andererseits der Ölbehälter 8 automatisch durch das Anhängersteuer - Ventil der Druckluftbremse mit
Druckluft beschickt wird, wenn die Hauptleitung der Druckluftbremse unterbrochen^ also entlüftet wird,
welches sich darin auswirkt, dass das 61 in den Zylinderraum über den Kolben einströmt und den Kolben bezw.
den Radsatz in die Arbeitsstellung bringt.
3.) Abstützung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kreuzungsstelle der beiden
Ausgleichleitungen (lo, 17) eine Absperrung z, B. ein Vierwegehahn )21) mit einem Betätigungshebel (22) vor gesehen
ist, durch welchen die Zuleitungen (lo,17) gleichzeitig abgeschlossen oder geöffnet werden können.
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