DEP0011334MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. Februar 1954 Bekanntgemacht am 12. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anhängen von Wagen an Zug- oder Landmaschinen.
Üblicherweise sind Anhängewagen mit nur einer kurzen Deichsel versehen, um den Anhängewagen
möglichst dicht an der Zug- oder Landmaschine anzuhängen. Da der Abstand des Anhängewagens
von der Zugmaschine die Größe des befahrbaren Bogens bestimmt, lassen Zugmaschinen mit unmittelbar
daran, befindlichem Anhänger nur Fahrten mit verhältnismäßig großem Bogendurchmesser zu.
Es ist schon eine zwischen ein Zugfahrzeug und einen Anhänger einschaltbare Verbindungsvorrichtung
bekannt, die aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Rohren mit auf den Rohren einstellbaren
und miteinander kuppelbaren Schellen besteht, mittels derer sich der Abstand zwischen dem
Zugfahrzeug und dem Anhänger verändern läßt. Dabei ist aber der geringstmögliche Abstand durch
die Länge des äußeren Rohres bestimmt. Diese Rohrverbindung verschmutzt auch leicht im Innern
und ist insbesondere bei Verbiegungen der Rohre störanfällig.'
Die Erfindung schafft eine Vorrichtung, die sehr einfach ist und es ohne große Mühe ermöglicht, die
Anhängevorrichtung von einem sehr kurzen Abstand auf verschieden lange Abstände zwischen
609 549/58
P 11334 HI/45a
Zugmaschine . und Anhängewagen einzustellen. Diese Einstellbarkeit kann besonders dann von
großem Vorteil sein, wenn es sich darum handelt, Anhängewagen mit verschiedenen Deichsellängen
in einen bestimmten; gleichbleibenden Abstand zu einer Arbeitsmaschine, beispielsweise einem Feldhäcksler,
zu bringen, dessen gehäckseltes Gut über eine Rohrleitung in den Laderaum des Anhängewagens
gefördert werden soll.
Erfindungsgemäß ist die Anhängevorrichtung mit zwei in Längsrichtung gleitbar gekuppelten
und gegenseitig feststellbaren Gliedern im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer
mit einem Ende an ein Zugfahrzeug anschließbaren schienenartigen Verlängerungsstange od. dgl. und
einem darauf über die ganze Länge verschiebbaren und in verschiedenen Stellungen feststellbaren.
kurzen Reiter besteht, an welchen der Wagen anschließbar ist.'
ao Die Erfindung ist ferner auf die besondere Ausgestaltung
der Verlängerung, des Reiters und seiner Feststellung gerichtet. Diese Merkmale ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, Und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf das hintere Ende eines
Feldhäckslers mit einer Anhängevorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. i,
Fig. 3 eine Ausführungsform einer Anhängevorrichtung nach der Erfindung von der Seite gesehen
in größerem Maßstab,
Fig. 4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV der Fig. 3 und
Fig. 5 einen Teil einer Anhängevorrichtung nach der Erfindung einer Ausführungsform, insbesondere
für Ackerschlepper.
Der in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte
zweirädrige Feldhäcksler 1 besitzt eine starre Achse 2, auf der die beiden Räder 3 drehbar gelagert
sind. Auf dem vorstehenden Ende 4 der Achse 2 ist eine Stütze 5 mit zwei Zapfen 6 befestigt.
Die Zapfen 6 werden von zwei U-förmig gebogenen Scharnierstücken 7 und 8 erfaßt. Das
Scharnierstück 7 ist mit einer zur Zugmaschine führenden Zugstange 9 verbunden, das Scharnierstück
8 mit einer A^erlängerungsstange 10, auf der
ein Reiter 11 gleitbar gelagert ist. Die Verlängerungsstange
10 hat vorzugsweise rechteckigen Querschnitt. Zum Feststellen des Reiters 11 auf der
Verlängerungsstange 10 dient ein Steckbolzen 12, dem einige Löcher 13 der Verlängerungsstange zugeordnet
sind. Die Verlängerungsstange 10 ist über eine Stange 14 an einer auf der Achse drehbar gelagerten
Hülse 15 abgestützt. Die Verlängerungsstange 10 besitzt an der Seite mehrere Augen 16,
um die Neigung der Verlängerungsstange 10 zur Fahrtrichtung einstellen zu können. Fig. 4 zeigt,
daß der Reiter 11 die Verlängerungsstange 10 nur so weit umgibt, daß der Reiter frei von den
Augen 16 auf der Verlängrungsstange verschiebbar ist.
Der Reiter 11 kann mit einem Anhängemaul 17
ausgerüstet sein, das die übliche Anhängesteile für
Anhängewagen bildet.
Der Steckbolzen 12 ist, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, über einen am Reiter 11 sitzenden
Hebel 18 aushebbar, zweckmäßigerweise über ein an den Hebel 18 angreifendes Zugorgan 19, das
vom Fahrersitz aus bedienbar ist. Zur Sicherung der Schließlage dient eine Zugfeder;20....
Mit Hilfe des Reiters kann der Anhängewagen auf den gewünschten Abstand zum Feldhäcksler
gebracht werden. Eine seitliche Einstellung ist durch Veränderung der Neigung der Verlängerungsstange
10 möglich. Der Zug auf den Anhängewagen wird unmittelbar über die Zugstange 9 vom
Schlepper aufgenommen. ■ '
Die Anhängevorrichtung nach der Erfindung kann auch unmittelbar an einem Schlepper angebracht
werden. Ist beispielsweise der Schlepper mit einem an sich bekannten Anhängebock ausgerüstet,
der zwei etwa lotrecht stehende Rippen aufweist,' die mit übereinander angeordneten
Löchern für den Steckbolzen versehen sind, dann wird gemäß der Erfindung die in Fig. 5 dargestellte
Verlängerungsschiene 21 mit einem Steg 22 versehen,
der zwischen die Rippen des Anhängebockes paßt und dort durch ein oder zwei Steckbolzen befestigt
wird, die entsprechende Löcher 23 des Steges durchsetzen. Die Schwenkbarkeit der Verlängerungsschiene
ist in diesem Fall entbehrlich, weil üblicherweise der Anhänger in der Mitte des
Schleppers angehängt wird. Der Abstand des Anhangers vom Schlepper läßt sich wiederum durch
entsprechende Einstellung des Reiters 11 verändern.
Ist bei' Geradeausfahrt ein geringer Abstand zwischen Anhänger und Zug- und Landmaschine
erwünscht, dann wird der Reiter in der kürzesten Stellung festgestellt. Soll ein enger Bogen gefahren
werden, dann kann der Fahrer durch Ausklinken des Steckbolzens 12 den Reiter auf der Verlängerungsschiene
freigeben, so daß beim Anfahren der Reiter auf der Verlängerungsschiene zurückgleitet,
etwa bis zu einem Anschlag 24. Nach Beendigung der Bogenfahrt kann der Fahrer durch Zurückstoßen
der Zugmaschine den Reiter wieder in die gewünschte Stellung auf der Verlängerungsschiene
.bringen.
Die Anwendung der Anhängevorrichtung ist naturgemäß nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Die Vorrichtung ist überall dort mit Erfolg anzuwenden, wo es sich darum. handelt, den Abstand zwischen Anhänger
und Zugmaschine oder Vorwagen aus irgendwelchen Gründen einstellen zu können. Für gewisse
Fälle kann es ausreichend sein, wenn sich der Reiter 11 umstecken statt verschieben läßt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anhängevorrichtung mit zwei in Längsrichtung gleitbar gekuppelten und gegenseitig feststellbaren Gliedern zur Verbindung von Wagen mit Zug- oder Landmaschinen in ver-549/58P11334 HI/45aschiedenem Abstand, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhängevorrichtung aus einer mit einem Ende an ein Zugfahrzeug anschließbaren schienenartigen Verlängerungsstange (io) od. dgl. und einem darauf über die ganze Länge verschiebbaren und in verschiedenen Stellungen feststellbaren kurzen Reiter (ii) besteht, an welchen der Wagen anschließbar ist.
- 2. Anhängevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungsstange (io) od. dgl. vorzugsweise rechteckigen Querschnitt hat und um einen im wesentlichen senkrecht stehenden Zapfen (6) an der Zugoder Landmaschine schwenkbar und durch eine Stange (14) an der Zug- oder Landmaschine in verschiedenem Winkel abstützbar ist.
- 3. Anhängevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gleitende Reiter (11) die Verlängerungsstange (10) mindestens teilweise umgreift.
- 4. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus einem Steckbolzen (12) bestehende Feststellung des Reiters (11) über ein Gestänge (18, 19) vom Fahrer auslösbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 591 312.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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