DEW0012815MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. Dezember 1953 Bekanntgemacht am: 9. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Beim Vergießen von Beton auf größere Flächen, z. B. Straßen, Flugplätze od. dgl., verwendet man
in der Regel sogenannte Betonverteiler, die langsam über die Unterlage fahren und hierbei die
Betonmasse in Form eines beispielsweise 5 m breiten Bandes auslegen.
Die Betornmasse wird normalerweise von einer stationären Mischzentrale geliefert, von der aus sie
auf Lastkraftwagen zum Betonverteiler gefahren wird. Oft geschieht der Transport in Spezialkästen,
die mittels einer Laufkatze, welche in einem Portal auf dem Verteiler angebracht ist, vom Lastkraftwagen
abgehoben und über einen Verteilertrog auf der Verteilermaschine in Stellung gebracht werden,
wobei der am Boden offene Trog eine Länge hat, die der Breite des auszulegenden Betonbandes entspricht.
Wenn der Transportkasten in die richtige Stellung gebracht ist, wird dessen Boden geöffnet,
und der Inhalt an Betonmasse stürzt in den Verteilertrog hinab. Das Fassungsvermögen des
Troges muß mehrfach größer sein als das der einzelnen Transportkästen, teils weil er ständig
eine gewisse Menge Betonmasse enthalten muß, damit das Vergießen mit der notwendigen Genauigkeit
vor sich gehen kann, teils weil die Transportkästen zu unhandlich wurden, wenn man sie zu
groß macht. Sie können beispielsweise jeder ungefähr 0,4 m3 fassen, entsprechend einem Gesamtge^
wicht von etwa 11 im gefüllten Zustand. Jeder Lastkraftwagen kann drei solche Kästen mitführen.
Während der Überführung .der Betonmasse vom Lastkraftwagen zum Verteilertrog muß jeder dieser
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drei Kästen über den Verteilertrog geführt, entleert
und danach wieder auf dem Lastkraftwagen angebracht werden. Hierbei muß die Verteilermaschine
-:, stillstehen, wodurch, die Ve ng ietß arbeit verzögert
wird. Ein weiterer Nachteil ist, daß die Transport-
'.'■■ kästen in der Anschaffung und Pflege,-verhältnismäßig
teuer, sind.
Der letztgenannte Nachteil läßt sich durch die Verwendung einer Verteilermaschine mit einem
to verhältnismäßig kurzen Verteilertrog, der quer zur Fahrtrichtung der Maschine bewegt wird, vermeiden.
Wenn dieser Trog mit Betonmasse gefüllt werden soll, wird er auf die eine Seite der Maschine
geführt und so weit herabgesenkt, daß ein Last-· kraftwagen seinen- Inhalt in den Trog abkippen
kann. Der Trog wird darauf zur anderen Seite der Maschine gefahren, und während dieser Querbewegung wird die Masse allmählich entleert, so daß
also ein Betonstreifen quer zur Längsrichtung des Betonbandes ausgelegt wird. Es ist schwierig, auf
diese Weise die Betonmasse mit der gewünschten Regelmäßigkeit zu verlegen, und auch in diesem
Fall gilt, daß die Maschine während der Füllung . des Troges und eventuell auch während der Entleerung
desselben, d. h. während der eigentlichen . Auslegung, stillstehen muß.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, den Betonverteiler auch dann in
konstanter Bewegung zu halten, wenn er gerade mit frischer Betonmasse aus einem haltenden Lastkraftwagen
gefüllt wird, so daß der Transport der Betonmasse von der Empfangsstelle zur Verteilerstelle
auf alle Fälle besonders schnell und billig geschehen kann.
Erfindungsgemäß wird bei einem fahrbaren Betonverteiler mit einem am hinteren Ende des
Fahrgestells fest angeordneten Verteilertrog und einer seitlich vom Fahrgestell aus zugänglichen
Beschickungsvorrichtung vorgeschlagen, die Beschickungsvorrichtung,
durch die der Verteilertrog beschickt wird, als einen. Trog auszubilden, dessen
Länge etwa derjenigen des Verteilertroges entspricht und der von der entlang einer Seite des
Fahrgestells verlaufenden Aufnahmestellung in die entlang dem Verteilertrog verlaufende Abgabestellung
beweglich ist.
Zweckmäßig ist der Beschickungstrog um eine lotrechte Achse schwenkbar, die etwa im Schnittpunkt
der Verlängerung des Verteilertroges und des in Aufnahmestellung befindlichen Beschickungstroges liegt. Der Trog kann aber auch so eingerichtet
sein, daß er auf andere Weise bewegt wird. Wesentlich ist nur, daß er während der Betonaufnahime
in der Fahrtrichtung der Verteilermaschine an der einen Seite derselben und während der
Betonabgabe-quer zur Fahrtrichtung liegt. In diesem
Falle kann nämlich ein zur Seite auskippender Lastkraftwagen an der Seite des mit einer Geschwindigkeit
.von·· etwa χ m/min fahrenden Beton-Verteilers halten. "Die Entleerung des Lastkraftwagens
beginnt dann, sobald sich das vordere Ende des Troges querab zum Vorderende der Ladefläche
des Lastkraftwagens befindet und endet, bevor das hintere Ende des Troges das hintere Ende der
Ladefläche" des Lastkraftwagens erreicht hat, beispielsweise wenn der Beschickungstrog eine Länge
von ungefähr 5 m hat, was bei Flügplatzarbeiten gewöhnlich der Fall ist. Bei normaler Straßenbauarbeit
ist mit einer Troglänge von mindestens 3 m zu rechnen, und es wird dann in entsprechender
Weise, wie oben angegeben, entweder, ein nach hinten abkippender Lastkraftwagen verwendet, der
während des Abkippens stillsteht, oder ein zur Seite auskippender Lastkraftwagen, der neben dem
fahrenden Betonverteiler langsam dahin fährt. Auf alle Fälle kann sich der Betonverteiler mit gleichbleibender
Geschwindigkeit vorwärts bewegen bei ständiger Auslegung der Betonmasse in Form einer
Bahn oder eines Bandes. Durch die Erfindung wird also eine wesentlich größere Arbeitskapazität als
bei den bisher bekannten Betonverteilern dieser Art und überhaupt eine Vereinfachung der Arbeitsweise
und Bedienung des Betonverteilers erreicht.
Der Beschickungstrog kann weiter so eingerichtet sein, daß er außer und während der Schwenkung
um die senkrechte Achse auch in Richtung derselben zwischen einer unteren Aufnahmestellung
und einer oberen Abgabestellung verschoben wird. Er kann also beispielsweise eine gleichmäßige,
sc'hraubenlinienförmige Bewegung um die Schwenkachse ausführen. Hierdurch ist es überflüssig, eine
besondere Zufahrtsrampe für die Fahrzeuge, die die Betonmasse antransportieren, anzuordnen, weil
der Beschickungstrog in der Aufnahmestellung so' niedrig liegt>
daß die Fahrzeuge ihre Last direkt in denselben entleeren, auch wenn sie unmittelbar
auf dem Planum halten.
In einer praktischen erfindungsgemäßen Ausführungsform wird der Beschickungstrog an der einen
Seite von einer Unterstützung, die um eine feststehende und senkrecht auf dem Fahrgestell angeordnete
Achse drehbar .und an dieser entlang verschiebbar ist, und an der anderen Seite durch ein
Rad oder einen Radsatz, das bzw. der auf einer schraubenlinienförmigen Schiene läuft, getragen.
Die beiden Enden des Troges können in dieser Ausführungsform direkt oder indirekt je mit einem
Kabel zur Bewegung des Troges in der angegebenen Weise verbunden sein, aber auch andere Antreibemittel
aufweisen, z. B. ein Zahnrad-Zahnstangen-Mechanismus. ■ , .·.:.■■
Der Beschickungstrog kann so eingerichtet sein, daß er bei oder nach der Ankunft in der Abgabestellung
zwecks Abgabe der Betonmasse um eine Längsachse kippbar ist. Diese Kippbewegung kann
in geeigneter Weise gesteuert werden. Man vermeidet hierdurch einen am oder im .Boden .zuöffnenden
Trog verwenden zu-müssen.
Die Erfindung ist im folgenden näher erläutert unter Hinweis auf die Zeichnung, die rein schematisch
einige Ausführungsformen von fahrbaren Betonverteilern mit der.Anordnung gemäß,der Erfindung
zeigt, und zwar
Fig.. ι eine Ausführungsform im Grundriß,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß Schnittliniell-II
in Fig. i, : - . , ; .,. ■ ...,,.. ...·■■; . ■;· .-; , ·
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Fig. 3 einen ähnlichen Querschnitt gemäß Schnittlinie;
III-III in Fig. ι und
Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Betonverteilers
ebenfalls im Grundriß.
In Fig. ι bezeichnet ι das Fahrgestell des Betonverteilers und 2 eins ihrer vier Räder, die auf zwei Schienen 3 laufen. Mittels eines nicht gezeigten Motors kann der Betonverteiler in Richtung des Pfeiles 4 mit einer Geschwindigkeit von etwa ι m/min bewegt werden. Das Fahrgestell11 trägt in gewöhnlicher Weise einen im Boden offenen Verteilertrog 5, durch den die Betonmasse während dies Betriebes der Maschine auf die Unterlage in. der Form eines zusammenhängenden' Bandes rutscht, dessen Breite, wie bereits erwähnt, beispielsweise 5 m sein kann. Die" zu vergießende Betonmasse wird mittels Lastkraftwagen herangebracht, die an den Betonverteiler an dessen rechte Seite, in Fahrtrichtung gesehen, heranfahren, und deren Ladefläche zur Seite kippbar ist, so daß die Betonmasse direkt in die als Trog 6 ausgebildete Beschickungsvorrichtung rutschen kann. Dieser Beschickungstrog 6 ist in Fig. 1 in der Aufnahmestellung, in der er an der Empfangsseite des Fahrgestells liegt, mit ausgezogenen Strichen und in der Abgabestellung längs des Verteilertroges 5 punktiert gezeichnet. Die Länge des Beschickungstroges 6 entspricht etwa der Länge des Verteilertroges 5, entsprechend der Breite des Betonbandes, das von der Maschine ausgelegt wird.
In Fig. ι bezeichnet ι das Fahrgestell des Betonverteilers und 2 eins ihrer vier Räder, die auf zwei Schienen 3 laufen. Mittels eines nicht gezeigten Motors kann der Betonverteiler in Richtung des Pfeiles 4 mit einer Geschwindigkeit von etwa ι m/min bewegt werden. Das Fahrgestell11 trägt in gewöhnlicher Weise einen im Boden offenen Verteilertrog 5, durch den die Betonmasse während dies Betriebes der Maschine auf die Unterlage in. der Form eines zusammenhängenden' Bandes rutscht, dessen Breite, wie bereits erwähnt, beispielsweise 5 m sein kann. Die" zu vergießende Betonmasse wird mittels Lastkraftwagen herangebracht, die an den Betonverteiler an dessen rechte Seite, in Fahrtrichtung gesehen, heranfahren, und deren Ladefläche zur Seite kippbar ist, so daß die Betonmasse direkt in die als Trog 6 ausgebildete Beschickungsvorrichtung rutschen kann. Dieser Beschickungstrog 6 ist in Fig. 1 in der Aufnahmestellung, in der er an der Empfangsseite des Fahrgestells liegt, mit ausgezogenen Strichen und in der Abgabestellung längs des Verteilertroges 5 punktiert gezeichnet. Die Länge des Beschickungstroges 6 entspricht etwa der Länge des Verteilertroges 5, entsprechend der Breite des Betonbandes, das von der Maschine ausgelegt wird.
An einem Ende wird der Beschickungstrog 6 von einem drehbaren Lager 7 getragen, das um eine lotrechte,
am Fahrgestell 1 befestigte Schwenkachse 8 drehbar ist, und das an dieser Achse entlang gehoben
und gesenkt werden kann, z. B. mittels eines Hebezuges 9. Der Trog6 ist mit dem Lager7 durch
einen· drehbaren Zapfen 10 verbunden. Am anderen
Ende wird der Trog durch einen ähnlichen Zapfen 11 von einem Rad 12 oder einem Radsatz getragen,
das bzw. der auf einer am Fahrgestell 1 angebrachten schraubenlinienförmig verlaufenden Schiene 13
läuft, deren Schraubenachse mit der Achse 8 zusammenfällt, und deren höchstgelegener Punkt sich
am Verteilertrog 5 befindet. Das herausragende Ende des Zapfens 11 ist an einem Kabel 14 befestigt,
welches über Rollen 15 zu einer durch einen Elektromotor 16 angetriebenen Seiltrommel 17 geführt
ist. Diese ist der Einfachheit halber als für die beiden Kabelzüge gemeinsam gezeichnet
worden, in der Praxis aber müssen sie natürlich so abgepaßt sein, daß die Längsachse des Beschickungstroges
6 immer waagerecht ist.
Wenn sich der Trog 6 der Abgabestellung nähert, wird er um eine Längsachse gekippt, um seinen
55' Inhalt in den Verteilertrog5 zu entleeren. In der
gezeigten Ausführungsform wird diese Kippbewegung durch eine unter dem Trog 6 angebrachte
Führungsschiene 18 gesteuert, die, ebenso wie die Schiene 13, von einer Gitterkonstruktion 19
(s. Fig. 2 und 3) oder einer anderen passenden Unterstützung getragen wird. Die Führungsschiene
18 verläuft als eine gleichmäßige Schraubenlinie um die Achse 8 bis in die Nähe des Verteilertroges
S, wo die Schiene mit einem nach unten gehenden TeÜ2o endet. Der schwenkbare Trog 6
wird auf der Führungsschiene 18 durch ein Paar
unter dem Trogboden angebrachte Rollen oder Räder 21 getragen, die jedes Kippen des Troges
verhindern, bis die vordere Rolle zum Schieneriteil 20 gelangt. Unter der Voraussetzung, daß die
in der Längsrichtung verläufende . waagerechte
Schwerpunktachse des gefüllten Troges vor der durch die beiden Zapfen 10 und 11 bestimmten:
Kippachse liegt, folgt die vordere Rolle 21 dem Schienenverlauf 20, was gleichbedeutend ist mit
einer Kippung des Troges 6 aus der in Fig. 3 gezeigten in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, so daß
der Inhalt des Troges 6 in den Verteilertrog'5
herunterrutscht. Die hintere Rolle 21 sichert den Trog 6 vor einem nicht beabsichtigten Rückwärtskippen
während der Füllung in der in Fig. 1 voll ausgezogenen Stellung. Diese hintere Rolle kann
gegebenenfalls fortgelassen werden, da' die Kippbewegung in dieser Stellung auch auf andere Art
verhindert sein kann. Es kann zweckmäßig sein, zwei oder mehr Führungsschienen 18 für die Unterstützung
des Beschickungstroges 6 an mehreren Stellen zwischen dessen Enden zu verwenden. Tm
übrigen ist die Kippbewegung am Abschluß der Bewegung des Beschickungstroges zur Abgabestellung
hin auch in anderer Weise steuerbar, z. B. mittels eines feststehenden Steuernockens, der mit
einer entsprechenden Steuerfläche oder einer Spur ; am Trog zusammenarbeitet. Schließlich kann der
Trog auch wie ein Pendel im Rad 12 aufgehängt und so eingerichtet sein, daß er, wenn er zur Abgabestellung
kommt, an einen festen Anschlag stößt, worauf eine weitere Vorwärtsbewegung des
Rades 12 die notwendige Kippbewegung hervorrufen wird. Endlich sei erwähnt, daß der Be- too
schickungstrog als am Boden zu öffnen eingerichtet sein kann, und zwar mittels geeigneter Steüerorgäne,
sobald er sich über dem Verteilertrog 6 befindet. ■' ' «,
Die Vorwärtsbewegung des Beschickungstroges 6 kann auch auf andere Weise als mittels der gezeigten
Kabelzüge geschehen. Beispielsweise kann die Schiene 13 gezahnt und das Rad 12 ein in geeigneter
Weise angetriebenes Zahnrad sein. Die rücklaufende Bewegung des Troges 6 kann allein durch
den Einfluß der Schwerkraft geschehen, eventuell nachdem die Bewegung durch ein Gegengewicht
oder eine Feder eingeleitet ist, die potentielle Energie während des letzten Teiles der Vorwärtsbewegung
erhalten haben.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform ist das Fahrgestell 1 mit einem Verteilertrog und
mit Rädern in der gleichen Weise, wie in Fig. 1 dargestellt, ausgebildet; diese Teile sind jedoch der
Übersichtlichkeit halber nicht gezeichnet. Das Fahrgestell· 1 wird in Richtung des Pfeiles 4 bewegt.
Der Beschickungstrogiö ist hier an zwei in passender Weise unterstützen Schienen 22 und 23
aufgehängt, von denen die letztere sich am hinteren Ende des Fahrgestells entlang erstreckt und über
dem nicht gezeigten Verteilertrog liegt. Die Schiene
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22 liegt, in Fahrtrichtung gesehen, entlang der
rechten Seite des Fahrgestells an der Aufnahmeseite. Das hintere Ende dieser Schiene ist um 900
gebogen· und liegt am Berührungspunkt mit der Schiene 23 in derselben Höhe. Die Schiene 22 verläuft
schräg aufwärts vom vorderen Ende des Fahrgestells zum hinteren Ende, und in ähnlicher
Art verläuft ,die Schiene23 schräg aufwärts von
der Aufnahmeseite des Fahrgestells zu dessen anderen Seite. Der Trog 6 wird pendelartig von den
beiden Laufern 24 und 25 getragen, welche je auf
einer der Schienen 22 und 23 lauf en und mit dem Trog durch Drehglieder 26 mit senkrechten Achsen
verbunden sind. Der Beschickungstrog 6 ist in der Fig. 4 voll ausgezogen in seiner höchsten Stellung
dargestellt. Er liegt über dem Verteilertrog und wird mittels eines einfachen Kabelzuges 14, 15 bewegt,
wobei das Kabel am einen Ende des Troges 6 befestigt ist. In der Praxis wird der Trog in dieser
Stellung mittels geeigneter Steuerorgane, die nicht dargestellt sind, dazu gebracht, eine schräg nach
hinten gehende Stellung zur Entleerung des Inhaltes einzunehmen. Nach Beendigung der Entleerung
wird das Spill 16, 17 freigegeben, und der Beschickungstrog
6 läuft daraufhin unter Einfluß der Schwerkraft in die untere Aufnahmestellung zurück.
Eine ähnliche Bewegung des Troges ist mittels drehbarer Radsätze erzielbar, die je unter
einem Ende des Troges liegen und auf einer geneigten Bahn laufen.
, In beiden gezeigten Ausführungsformen soll die Kapazität des Verteilertroges 5 mindestens das
Zwei- bis Dreifache des FassuwgSivermögenis des
Beschickungstroges 6 sein, so daß stets eine gewisse Menge Beton im Verteilertrog 5 in Vorrat
gehalten werden kann.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Fahrbarer Betonverteiler, insbesondere für den Straßenbau, mit einem am hinteren Ende des Fahrgestells fest angeordneten Verteilertrog und einer seitlich vom Fahrgestell aus zugänglichen Beschickungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung aus einem Trog (6) besteht, dessen Länge etwa derjenigen des Verteilertroges (5) entspricht und der von der entlang einer Seite '■ des Fahrgestells (1) verlaufenden Aufnahmestellung in die entlang dem Verteilertrog verlaufende Abgabestellung bewegbar ist.
- 2. Betonverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrog (6) um eine lotrechte Achse (8) schwenkbar ist, die etwa im Schnittpunkt der Verlängerung des Verteilertroges (5) und des in Aufnahmestellung befindlichen Beschickungstroges (6) liegt.
- 3. Betonverteiler nach Anspruch 2, gekenn- "; zeichnet durch eine Einrichtung zum Heben des Beschickungstroges (6) während seiner Schwenkbewegung von der Aufnahmestellung zur Abgabestellung und zum Senken desselben während der entgegengesetzten Schwenkbewegung.
- 4. Betonverteiler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub- und Senkvorrichtung derart ausgebildet ist; daß sie dem Beschickungstrog (6) während des Schwenkens eine gleichmäßig schraubeMlmieriföirmig verlaufende Bewegung erteilt.
- 5. Betonverteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrog (6) einerseits auf einem an seiner Schwenkachse (8) lotrecht verschiebbaren und um die Schwenkachse (8) drehbaren Lager (7) ruht und andererseits mittels eines Rades oder Radsatzes (12) auf einer schraubenlinienförmig verlaufenden Schiene (13) geführt ist.
- 6. Betonverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrog (6) um eine Längsachse in die Abgabestellung kippbar ist.
- 7. Betonverteiler nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine kurvenförmige Führungsschiene (18) unterhalb des Beschickungstroges (6) zur Herbeiführung der Kippbewegung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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