DEW0014699MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. August 1954 Bekanntgemacht am 29. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Der Behälter gemäß der Erfindung wird zum Transport von glühenden Eisen- oder Stahlblöcken
mit einem Hitzegrad von iioo° C vom Gußwerk
zum Bearbeitungswerk über größere Entfernungen mittels Lastkraftwagens verwandt. Er soll eine
Abkühlung wei testgehend verhindern, darüber hinaus aber den Tranisport ohne Gefährdung anderer
ermöglichen.
Der Vorteil dieser Transportart ist darin zu erkennen, daß nicht nur ein erneutes Aufglühen —
wie es bei vorher erkaltetem Material notwendig war — entfällt bzw. nur noch ein geringes Wiederaufglühen
bis zur erforderlichen Temperatur, sondern auch eine Kostensenkung hinsichtlich· der
eingesparten Feuerungsmenge erreicht wird.
Der Haupterfmdungsgedanike besteht darin, daß ein metallischer Behälter mit abnehmbarem Boden
und abnehmbarem Deckel zur Aufnahme des zu transportierenden glühenden Blockes unter Hinzufügung
einer geeigneten wärmehaltendien Einbettmasse, wie beispielsweise Kies, bestimmt ist.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der ■nachstehenden Schilderung eines Ausführungsbeispiels:
Der Behälter besteht aus iomm starkem Eisenblech und ist kastenförmig sowie an den
Außenwänden mit 4 Aufhängeösen versehen. Boden und Deckel· sind abnehmbar und durch Verschlüsse
mit dem Kasten verbunden. Der Boden hat auf seiner Außenseite Profilträger, die 150 bis 200 mm
stark sind. Im Steg der Träger sind ellipsenförmige Lochungen zur Kühlung desselben vorgesehen,
oder anders ausgedrückt, verhindern diese Stegträger einen Übergang der Wärme des stark
glühenden Blockes auf dien fahrbaren Untersatz in
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- W 14699 XII81 e
solchem Maße, daß Materialgefährdungen des Untersatzes in jedem Falle vermieden sind.
Auf der Innenseite des Bodens sind im Abstand
' von ioöomm Schienen montiert, auf welchen das
Material aufgelegt wird, und die es ermöglichen, die Ladehilfseinrichtungeni, wie Ketten usw., zu
entfernen.
Der Ladungsvorgang ist folgender:. Der Deckel wird abgehoben. In den Kasten wird Kies eingeschüttet,
etwa 200 mm hoch, danach wird der Block geladen. Auf diesen selbst kommt wieder eine Kiesschüttung, die diesen mindestens 100 mm
überragt. Dann wird der Deckel geschlossen. -
Der Entladungsvorgang geht folgendermaßen vonstatten: Der Kasten wird von der Bodenplatte
von den Verschlüssen gelöst und abgehoben. Der Kies wird' entfernt, danach kann der Block mittels
Ladehilfseinrichtung entfernt werden.
Wenn in dem Ausführungsbeispiel von Kies die Redte ist, so schließt dies nicht aus, daß auch andere,
geeignete Einbettumgsmassen verwendet werden oider daß Kies gemeinschaftlich mit anderen Stoffen
zusätzlicher Art als Fülungsmateriai Verwendung findet.
Die ernndungsgemäße Einrichtung ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn das Verarbeitungswerk von dem Eisenhüttenunternehmen örtlich
weiter entfernt ist, wie beispielsweise derzeit Westberlin vom Ruhrgebiet.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Einrichtung zum Transportieren von Eisen- und Stahlblöcken, dadurch gekennzeichnet, daß ein metallischer Behälter mit abnehmbarem Boden und abnehmbarem Deckel 1ZUr Aufnahme des zu transportierenden glühenden Blockes unter Hinzufügung einer geeigneten wärmehaltenden Einbettmasse, wie beispielsweise Kies, bestimmt ist. .
- 2. Einrichtung nach, Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter an seinen Innenwandungen mit einer feuerfesten Auskleidung, wie beispielsweise Schamotte, ausgestattet ist.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dlaß der Behälter kastenförmig ausgebildet und an den Außenwänden mit Aufhängeösen ausgestattet ist.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Untersatz für den Behälter ein fahrbares Gestell dient. ■ ;
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen- 1 , fläche des Bodens mit Profilschienen versehen 55, ist, die in Abständen voneinander angeordnet sind.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der1 Schienen voneinander SO' gewählt . 6a sind, daß man in den Zwischenräumen zwischen den Schienen geeignete Hebeszeuge, wie Kettenu. dgl., in die Arbeitslage bringen, kann.
- 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Bodens ebenfalls mit Schienen versehen ist, welche in gewissem Sinne wärmeisolierend wirken und zu diesem Zwecke vorteilhaft als Stegpronlschienen. mit entsprechenden Aussparungen im Steg ausgebildet sind.
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