EP0179406A2 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufstreuen von beschleunigtem, körnigen Material auf Flächen, vorzugsweise auf Fahrbahnmarkierungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufstreuen von beschleunigtem, körnigen Material auf Flächen, vorzugsweise auf Fahrbahnmarkierungen Download PDF

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EP0179406A2
EP0179406A2 EP85113218A EP85113218A EP0179406A2 EP 0179406 A2 EP0179406 A2 EP 0179406A2 EP 85113218 A EP85113218 A EP 85113218A EP 85113218 A EP85113218 A EP 85113218A EP 0179406 A2 EP0179406 A2 EP 0179406A2
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EP
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granular material
spreading
road markings
accelerated
parts
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Roman Babecki
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S and S Gesellschaft fur Sicherheit Auf Strassen Mbh Herstellung und Vertrieb Von Strassenmarkiermaschinen & Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/16Devices for marking-out, applying, or forming traffic or like markings on finished paving; Protecting fresh markings
    • E01C23/166Means for dispensing particulate material on to freshly applied markings or into the marking material after discharge thereof, e.g. reflective beads, grip-improving particles

Definitions

  • the invention relates in particular to a method for sprinkling accelerated, granular material onto surfaces, preferably onto road markings in a preselected amount (per unit area cm 3 / m 2 ) with adjustable impact speed.
  • Pearl spray guns are known in which an air stream accelerates the spreading material and delivers it from the nozzle at high speed onto the marking, but this requires a relatively large amount of energy.
  • Spray guns for applying granular materials are known in which an ejector is connected to a mechanical metering device to form a structural unit.
  • the disadvantage here is the very high compressed air consumption.
  • the spreading material leaves the gun in a conical jet, so that a lot of material is lost. If the driving speed changes, the spread rate per unit of time is also changed, but the amount of air remains constant and thus the spreading material speed is changed, which leads to an uneven spreading of the road markings.
  • the present invention is intended to eliminate the disadvantages mentioned above, which is achieved by the method and the device claims.
  • the spreading material is brought onto the marking with mechanically generated acceleration, the impact speed of the spreading material being easy to control.
  • the spreading material can be applied evenly to the marking in the required width, it is not a bouncing effect available.
  • Spreading material is fed from a storage container with hose to the quantity metering chamber 1.
  • the mechanically (or electrically) driven metering roller 2 brings the spreading material to the slot 3 and sprinkles an acceleration roller 4 arranged underneath in its entire width.
  • the accelerating roller 4 rotates and throws the spreading material against an impact housing 5.
  • the spreading material bounces off the housing 5 and reaches the marking strip 11 at the required speed, evenly over the entire width.
  • the metering roller 2 is located in a housing 10 on which the impact housing 5 is formed in the lower part.
  • the acceleration roller 4 is designed as a wing roller.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Abstract

Verfahren und Vorrichtung zum Aufstreuen von beschleunigtem, körnigen Material auf Flächen, vorzugsweise auf Fahrbahnmarkierungen, wobei das körnige Material mit Hilfe von mechanischen bewegten, insbesondere rotierenden Teilen, beschleunigt wird (Figur 1).

Description

  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren zum Aufstreuen von beschleunigtem, körnigen Material auf Flächen, vorzugsweise auf Fahrbahnmarkierungen in vorgewählter Menge (pro Flächeneinheit cm3/m2) mit regulierbarer Aufprallgeschwindigkeit.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die körnigen Materialien im freien Fall auf die Fahrbahnmarkierung fallen. Dies hat den Vorteil, daß in Abhängigkeit von der Drehung einer mitgeführten Walze immer eine genau definierte Materialmenge gestreut wird. Wird die Drehgeschwindigkeit der Walze mit der Fahrgeschwindigkeit synchronisiert, so bleibt die Streumenge pro Flächeneinheit auch bei Geschwindigkeitsänderungen konstant. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist jedoch, daß die Aufprallgeschwindigkeit des Streugutes sehr gering ist, so daß die einzelnen Körner nicht genügend in die Markierung eingebettet werden und durch den Wind weggeblasen werden.
  • Es sind Perlspritzpistolen bekannt, in denen ein Luftstrom das Streugut beschleunigt und aus einer Düse mit hoher Geschwindigkeit auf die Markierung abgibt, hierzu ist jedoch eine relativ große Energie erforderlich.
  • Es sind Spritzpistolen zum Aufbringen von körnigen Materialien bekannt, bei denen ein Ejektor mit einer mechanischen Dosiervorrichtung zu einer Baueinheit verbunden ist. Nachteilig ist hierbei der sehr große Druckluftverbrauch. Außerdem verläßt das Streugut die Pistole in einem kegelförmigen Strahl, so daß viel Material verloren geht. Bei einer Veränderung der Fahrgeschwindigkeit wird auch die Streumenge pro Zeiteinheit verändert, die Luftmenge bleibt jedoch konstant und somit wird die Streugutgeschwindigkeit verändert, was zu einer ungleichmäßigen Bestreuung der Fahrbahnmarkierung führt.
  • Durch die vorliegende Erfindung sollen die oben genannten Nachteile beseitigt werden, was durch den Verfahrens- und die Vorrichtungsansprüche erreicht wird.
  • Es ist bekannt, daß die Erzeugung von Druckluftenergie mit einem großen Energieaufwand erfolgt, so daß größere Antriebsmotore in Markiermaschinen eingebaut werden müssen.
  • Nach dem neuen Verfahren wird das Streugut mit mechanisch erzeugter Beschleunigung auf die Markierung gebracht, wobei die Aufprallgeschwindigkeit des Streugutes einfach zu steuern ist. Das Streugut kann in der erforderlichen Breite gleichmäßig verteilt auf die Markierung aufgebracht werden, es ist kein Abpralleffekt vorhanden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung (Fig. 1 und 2) erläutert.
  • Streugut wird aus einem Vorratsbehälter mit Schlauch der Mengendosierkammer 1 zugeführt. Die mechanisch (oder elektrisch) angetriebene Dosierwalze 2 bringt das Streugut zum Schlitz 3 und bestreut eine darunter angeordnete Beschleunigungswalze 4 in ihrer ganzen Breite.
  • Die Beschleunigungswalze 4 dreht sich und schleudert das Streugut gegen ein Prallgehäuse 5. Das Streugut prallt vom Gehäuse 5 ab und gelangt mit der erforderlichen Geschwindigkeit auf einen Markierstreifen 11, und zwar gleichmäßig in der ganzen Breite. Die Dosierwalze 2 befindet sich in einem Gehäuse 10, an dem im unteren Teil das Prallgehäuse 5 ausgebildet ist. Die Beschleunigungswalze 4 ist als Flügelwalze ausgebildet.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Aufstreuen von beschleunigtem, körnigen Material auf Fahrbahnmarkierungen, mit einem Streugutverteiler in einem Gehäuse mit Abgabeöffnung, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanisch bewegten Teile (4) zur Beschleunigung als rotierende Teile (4) ausgebildet sind und zusammen mit einer Mengendosiereinrichtung (1, 2, 3) als Einheit in dem Gehäuse (10) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanisch bewegten Teile (4) zur Beschleunigung unterhalb der Mengendosiereinrichtung (1, 2, 3) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanisch bewegten Teile (4) sich über die gesamte Breite der Dosiereinrichtung (1, 2, 3) erstrecken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Teile (4) mit einem separaten Antrieb, insbesondere mit konstant einstellbarer Drehzahl, verbunden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der rotierenden Teile (4) mit dem Antrieb der Dosiereinrichtung verbunden ist.
EP85113218A 1984-10-23 1985-10-18 Verfahren und Vorrichtung zum Aufstreuen von beschleunigtem, körnigen Material auf Flächen, vorzugsweise auf Fahrbahnmarkierungen Withdrawn EP0179406A3 (de)

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DE3438715 1984-10-23

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EP0179406A3 EP0179406A3 (de) 1987-08-19

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