EP0230855B1 - Verfahren zum Herstellen einer Packung für Stückgüter, insbesondere Schokoladeriegel, und Schlauchpackung - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Packung für Stückgüter, insbesondere Schokoladeriegel, und Schlauchpackung Download PDF

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EP0230855B1
EP0230855B1 EP86810506A EP86810506A EP0230855B1 EP 0230855 B1 EP0230855 B1 EP 0230855B1 EP 86810506 A EP86810506 A EP 86810506A EP 86810506 A EP86810506 A EP 86810506A EP 0230855 B1 EP0230855 B1 EP 0230855B1
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/60Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for sweets or like confectionery products
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/04Articles or materials wholly enclosed in single sheets or wrapper blanks
    • B65D75/06Articles or materials wholly enclosed in single sheets or wrapper blanks in sheets or blanks initially folded to form tubes
    • B65D75/08Articles or materials wholly enclosed in single sheets or wrapper blanks in sheets or blanks initially folded to form tubes with the ends of the tube closed by folding

Definitions

  • tube packs for chocolate bars are usually formed by wrapping the bars, which are delivered at a spacing from one another, by means of a continuous wrapping film to form a longitudinal sealing seam. After the longitudinal seal seam has been laid flat on the underside of the package, the tube formed from the film is pressed, sealed and separated between two adjacent bars. The packs therefore have a fin seam on both ends, which is also referred to as a pinch fold.
  • This known packaging can be manufactured cheaply and with high cadence. It requires simple sealing jaws and low sealing temperatures, since the sealing seam is only one layer. In this known packaging, however, the wide fins are annoying. They give the packaging a "cheap" appearance and are therefore hardly used for packaging high-quality products. In addition, these large Finns take up a lot of space, which is disadvantageous in multipacks, sales racks and vending machines.

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  • Confectionery (AREA)

Description

  • Bei bekannten Verfahren gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 werden Schlauchpackungen für Schokoladeriegel üblicherweise durch Umhüllen der mit gegenseitigem Abstand angelieferten Riegel mittels einer kontinuierlichen Einschlagfolie unter Bildung einer Längssiegelnaht geformt. Nach dem Flachlegen der Längssiegelnaht auf die Packungsunterseite wird der aus der Folie gebildete Schlauch jeweils zwischen zwei benachbarten Riegeln flachgedrückt, versiegelt und getrennt. Damit haben die Packungen an beiden Stirnseiten eine Finnennaht, die auch als Quetschfaltung bezeichnet wird. Diese bekannte Verpackung kann billig und mit hoher Kadenz hergestellt werden. Sie erfordert einfache Siegelbacken und niedrige Siegeltemperaturen, da die Siegelnaht nur einschichtig ist. Bei dieser bekannten Verpackung sind jedoch die breiten Finnen störend. Sie geben der Verpackung ein "billiges" Aussehen und werden deshalb kaum zum Verpacken hochwertiger Produkte verwendet. Zudem beanspruchen diese großen Finnen viel Raum, was in Sammelpackungen, Verkaufsgestellen und Verkaufsautomaten nachteilig ist.
  • Verpackungen, die besser präsentieren, werden deshalb mit sogenannten Zwickelfaltungen an der Stirnseite hergestellt. Ein Beispiel einer solchen Zwickelfaltung ist in GB-A 679 052 erläutert. An den Stirnseiten wird von zwei gegenüberliegenden Schmalseiten her vor dem Flachdrücken des Schlauches jeweils ein Zwickel gebildet. Nach dem Flachdrücken und Versiegeln überragt dann die Stirnseitennaht das verpackte Produkt in der Breite nicht. Sie läßt sich deshalb auf die Stirnseite der Packung herunterfalten und festkleben. Bei dieser Packung ist die Stirnseitensiegelnaht wegen der Zwickel teils einschichtig, teils doppelschichtig. Sie ist deshalb nur schwer dicht zu kriegen. Es müssen höhere Siegeltemperaturen verwendet werden, damit auch im doppelschichtigen Bereich die Versiegelung gewährleistet ist. Dadurch ist die Siegeltemperatur im einschichtigen Bereich zu hoch und es muß mit entsprechend längeren Abkühlzeiten gerechnet werden. Diese Packungen können deshalb nicht mit der hohen Kadenz der zuvor erwähnten Packungen hergestellt werden.
  • Eine weitere Schlauchpackung mit Zwickelfaltung ist aus CH-A 254 978 bekannt. Auch hier ist die Siegelnaht an den Stirnseiten teils einschichtig, teils doppelschichtig, so daß dieselben Probleme mit Dichtigkeit und Herstellkadenz auftreten, wie bei der GB-A 679 052. Zudem wird bei dieser Packung der Lappen des Stirnseitenverschlusses auf die der Längssiegelnaht gegenüberliegende Großfläche der Tafel gefaltet. Beide Großflächen der Tafel sind daher für Werbezwecke kaum zu gebrauchen, so daß diese Packung üblicherweise mit einem zweiten Umschlag versehen werden muß, was aufwendig ist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung einer Schlauchbeutelpackung und eine Packung für Stückgüter zu schaffen, welche eine dichte Versiegelung an den Stirnseitenverschlüssen gewährleistet und hohe Herstellkadenzen ermöglicht, wobei die Packung ästhetisch ansprechend sein soll. Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche 1 und 6 gelöst.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Die Figuren stellen die eine Stirnseite der Packung perspektivisch dar. Es zeigen:
    • Fig. 1 bis 6 aufeinanderfolgende Faltoperationen des Stirnseitenverschlusses einer Packung, und
    • Fig. 7 und 8 eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 6.
  • Zur Herstellung der dargestellten Packung werden zunächst die mit gegenseitigem Abstand voneinander angelieferten Stückgüter, insbesondere Schokoladeriegel, mit einer kontinuierlichen, heißsiegelbaren Folie 1 umhüllt. Die Längsränder der Folie werden miteinander unter Bildung einer Längssiegelnaht 2 versiegelt und die Längssiegelnaht 2 flach auf die Unterseite der Packung gefaltet. Der dadurch gebildete Schlauch wird jeweils zwischen benachbarten Riegeln gequetscht, unter Bildung einer Finne 3 versiegelt und die einzelnen Packungen werden voneinander getrennt. Diese Operationen entsprechen dem bekannten Verfahren gemäß Oberbegriff des Anspruches 1 und führen bei den bekannten Schlauchbeutelpackungen zu einem Stirnseitenverschluß gemäß Fig. 1.
  • Im Unterschied zu diesem bekannten Stirnseitenverschluß wird beim erfindungsgemäßen Verfahren die Finne 3 bis zur straffen Anlage an der Stirnfläche des Riegels zusammengepreßt und gesiegelt (Fig. 2), wobei der Innenrand 4 der Finne 3 an der Stirnfläche des Riegels anliegt (Fig. 2). Die Finne 3 wird anschließend längs ihres Innenrandes 4 parallel zur Stirnseite 5 der Packung hochgefaltet (Fig. 3), derart, daß die Längssiegelnaht 2 außenseitig der Finne 3 ist. Die seitlich über die Seitenflächen 6 vorstehenden Seitenränder 7 werden in zwei Schritten um einen längs der Seitenkanten 8 verlaufenden Falz 9 um 180° nach innen gefaltet (Fig. 4 und 5). Schließlich wird der über die Oberseite 10 ragende äußere Rand 11 der Finne 3 längs der oberen Stirnkante 12 der Packung um 180° nach unten gefaltet und durch einen Heißklebertupfen 13 auf der Stirnseite 5 befestigt (Fig. 6). Statt einer Befestigung mit Heißklebertupfen kommt auch eine Heißsiegelung in Frage.
  • Bei relativ dünnen, tafelförmigen Stückgütern, z.B. Schokoladetafeln, kann der in der letzten Faltoperation heruntergefaltete äußere Rand 11 der Finne 3 die Unterseite 14 der Packung überragen. In diesem bei der Variante nach Fig. 7 und 8 dargestellten Fall wird der über die Unterseite 14 vorstehende Teil des äußeren Randes 11 längs der unteren Stirnkante 15 um 90° gefaltet und durch Heißklebertupfen 13 an der Unterseite 14 der Packung befestigt.
  • Das dargestellte Verfahren und die damit hergestellte Packung haben gegenüber den bekannten Verfahren und Packungen erhebliche Vorteile:
    • - die Stirnseitensiegelnaht verläuft durchgehend einschichtig und kann deshalb sehr dicht und mit hoher Kadenz hergestellt werden;
    • - stirnseitig hat der Verschluß eine ununterbrochene Außenfläche, die für Werbezwecke wirksam ausgenützt werden kann und sehr gut präsentiert;
    • - der zuletzt heruntergefaltete äußere Rand 11 der Finne 3 verdeckt größtenteils eventuelle Faltungsungenauigkeiten. Das Packungsaussehen wird deshalb wenig durch Herstellungsungenauigkeiten beeinflußt.
    • - In Sammelpackungen, Verkaufsgestellen und Verkaufsautomaten wird gegenüber der herkömmlichen Quetschfaltung erheblich Raum eingespart. Zudem lassen sich die Packungen bedeutend besser stapeln und präsentieren deshalb besser.
    • - Die zusammengefalteten Finnen 3 wirken in Sammelpackungen und Verkaufsgestellen als Stoßdämpfer und Packungsverstärkung, so daß die verpackten Produkte geschützt werden.

Claims (9)

1. Verfahren zur Herstellung einer Schlauchbeutelpackung aus siegelbarem Material (1) mit einer Längsnaht (2) und quetschversiegelten Finnen (3) an beiden Stirnseiten (5), dadurch gekennzeichnet, daß die Finnen (3) in einer ersten Faltoperation längs ihres Innenrandes (4) parallel zur Stirnseite (5) der Packung umgelegt werden, in einer zweiten Faltoperation die Seitenränder (7) der Finnen (3) längs der Seitenkanten (8) der Packung um 180° umgefaltet werden, und in einer dritten Faltoperation der über die obere Stirnkante (12) der Packung überstehende äußere Rand (11) der Finnen (3) mit den eingefalteten Seitenrändern (7) um 180° umgefaltet und an der Packung befestigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Faltoperation die Finnen (3) in der Richtung umgelegt werden, daß die Längsnaht (2) der Packung auf der Außenseite der Finnen (3) liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenränder (7) der Finnen (3) derart umgefaltet werden, daß sie auf der gleichen Seite der Finnen (3) wie die Längsnaht (2) anliegen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der nach der dritten Faltoperation über der Unterseite (14) der Packung herausragende Teil der Finnen (3) um die untere Stirnkante (15) der Packung umgefaltet und auf der Unterseite (14) der Packung befestigt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der gefalteten Finnen (3) mit Heißkleber erfolgt.
6. Schiauchbeuteipackung aus siegelbarem Material (1) mit einer Längsnaht (2) und quetschversiegelten Finnen (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Finnen (3) längs ihres Innenrandes (4) parallel zur Stirnseite (5) der Packung hochgefaltet sind, daß die Seitenränder (7) der Finnen (3) um 180° umgefaltet sind, daß die Finnen (3) um eine Stirnkante (12) der Packung gefaltet sind, und daß der äußere Rand (11) der Finnen (3) auf der Packung befestigt ist
7. Packung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnaht (2) am umgefalteten äußeren Rand (11) der Finnen (3) innenseitig ist.
8. Packung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rand (11) der Finnen (3) zusätzlich um die gegenüberliegende Stirnkante (15) der Packung gefaltet und an der Unterseite (14) befestigt ist.
9. Packung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des äußeren Randes (11) der Finnen (3) aus Heißklebestellen (13) besteht.
EP86810506A 1985-12-24 1986-11-04 Verfahren zum Herstellen einer Packung für Stückgüter, insbesondere Schokoladeriegel, und Schlauchpackung Expired - Lifetime EP0230855B1 (de)

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EP0230855A3 EP0230855A3 (en) 1988-11-09
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