EP0564968A2 - Mit einem Treibgas gefüllte Sprühdose - Google Patents
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- EP0564968A2 EP0564968A2 EP93105317A EP93105317A EP0564968A2 EP 0564968 A2 EP0564968 A2 EP 0564968A2 EP 93105317 A EP93105317 A EP 93105317A EP 93105317 A EP93105317 A EP 93105317A EP 0564968 A2 EP0564968 A2 EP 0564968A2
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- spray
- openings
- plate
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/14—Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
- B65D83/70—Pressure relief devices
Definitions
- the present invention relates to a spray can filled with a propellant gas according to the preamble of claim 1.
- Pressure relief valves are known from many areas, which could certainly meet the requirements, but the use of such pressure relief valves is not a practical solution for the area of spray cans, since, among other things, they are designed and are therefore very expensive to manufacture.
- the present invention is therefore based on the object of designing a spray can of the generic type in such a way that it is possible to drain with structurally simple means when a critical overpressure is reached and the functionality of the spray can is then fully retained.
- the openings through which the spray can contents, in particular part of the propellant gas, can escape when a defined critical overpressure is exceeded, can be introduced without additional work steps in the manufacture of the valve disk, so that this results in a very inexpensive manufacture.
- the openings can be provided in any area of the valve plate, which represents a closure against the interior of the spray can.
- a particularly advantageous embodiment of the invention is that the openings are provided in the plate dome.
- they can be arranged in the jacket area or, according to a further concept of the invention, in the face area.
- the openings are made before the plate dome is produced by appropriate deformation, the openings advantageously being punched out.
- a closing means for example, spring-loaded slides can be provided which, in the event of a critical overpressure, open the openings to such an extent that the propellant gas can escape until the excess pressure is released. Then the slides are brought back into their closed position due to the spring action.
- an elastic hose part is placed over the plate dome as a closing means so that the openings are covered at operating pressure.
- the hose part is stretched so far that the medium under pressure can escape. Once the excess pressure has been released, the hose part rests on the outer surface of the plate dome due to its elasticity, so that the openings are sealed gas-tight.
- the plate dome 2 is provided with openings 3 arranged in the casing region 5, which are preferably arranged at the same distance from one another and lying in a common plane.
- the hose part 4 shows a situation as it arises when the medium in the spray can exceeds a defined excess pressure.
- the hose part 4 is lifted from the outside of the plate dome 2 to such an extent that the medium can escape to the outside.
- the pressure falls below a critical value
- the hose part rests on the plate dome 2 due to its elasticity and closes the openings 3 until a renewed overpressure inside the spray can in turn leads to a lifting of the hose part 4.
- a permanent opening and closing of the openings 3 is possible if necessary.
- the material of the hose part 5 must be selected.
- a gas-tight closure up to, for example, 18 bar still meets the safety requirements.
- the elastic forces of the hose part 4 are lower, so that the hose part lifts off the wall of the plate dome 2 and the spray can contents can partially escape.
- the overpressure e.g. is 1 bar healthy, the hose part lies gas-tight on the openings 3.
- FIG. 3 An embodiment of the invention as shown in FIG. 3 also functions in this sense.
- the openings 3 are provided in the end region 6 of the plate dome 2, the openings 3 being distributed in the form of a ring at the same distance.
- openings 3 can of course be introduced anywhere in the valve plate 1 where there is a direct transition to the interior of the spray can. It is important, however, that the openings 3 are sealed gas-tight at operating pressure.
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Abstract
Aufgrund der bekannten Umweltproblematik werden mehr und mehr diesbezüglich unschädliche Treibgase eingesetzt, die jedoch vielfach den Nachteil haben, daß sie brennbar sind. Dabei kann es gefährlich werden, wenn bei einem entstehenden Überdruck diese Treibgase gleichzeitig vollständig aus der Sprühdose entweichen. Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Sprühdose zu schaffen, die die Sprühdose bei definiertem Überdruck öffnet und bei Absinken dieses Überdruckes wieder verschließt.
Dazu ist vorgesehen, daß ein Ventilteller (1) der Sprühdose mit Öffnungen (3) versehen ist, die bei Betriebsdruck durch Verschlußmittel gasdicht verschlossen und bei definiertem Überdruck geöffnet sind.
Mit Hilfe der Erfindung wird erreicht, daß bei Auftreten eines kritischen Überdrucks nur so viel an Inhalt aus der Sprühdose abgelassen wird, bis dieser Überdruck abgebaut wird.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit einem Treibgas gefüllte Sprühdose gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- In zunehmendem Maß werden umweltverträgliche Treibgase, wie Propan-Butan-Gas o.dgl. eingesetzt, um die Sprühdosen zu betreiben.
- Da es sich dabei um brennbare Gase handelt, werden bestimmte Anforderungen an die Sprühdose bei extremen Betriebsbedingungen gestellt.
- Dazu gehört, daß bei einem sich aufbauenen Überdruck des Treibgases, wie er beispielsweise bei einer Erwärmung der Sprühdose durch Sonneneinstrahlung entstehen kann, dadurch abgebaut wird, daß der Sprühdoseninhalt im Bereich des Ventiltellers abgelassen wird.
Gleichzeitig besteht die Forderung, daß nach einem Unterschreiten des definierten kritischen Überdrucks die Vollfunktionsfähigkeit automatisch wieder hergestellt wird. - Es ist weiter bekannt, zur Verhinderung eines Berstens der Sprühdose und einer damit einhergehenden Explosionsgefahr, im Bodenbereich des Ventiltellers Sollbruchstellen vorzusehen, die im Fall eines Sollbruchs dazu führen, daß die Sprühdose sich vollständig entleert.
- Zwar sind aus vielen Bereichen Überdruckventile bekannt, die durchaus die gestellten Forderungen erfüllen könnten, jedoch stellt der Einsatz solcher Überdruckventile keine praktikable Lösung für den Bereich der Sprühdosen dar, da sie u.a. konstruktiv gehalten und somit sehr teuer in der Herstellung sind.
- Da es sich bei den gattungsgemäßen Sprühdosen um Massenartikel handelt, ist der Einsatz der bekannten Überdruckventile aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar.
- Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sprühdose der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß mit konstruktiv einfachen Mitteln bei Erreichen eines kritischen Überdrucks ein Ablassen möglich ist und die Funktionsfähigkeit der Sprühdose anschließend voll erhalten bleibt.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
- Die Öffnungen, durch die bei Überschreiten eines definierten kritischen Überdrucks der Sprühdoseninhalt, insbesondere ein Teil des Treibgases entweichen kann, können ohne zusätzliche Arbeitsgänge bei der Herstellung des Ventiltellers eingebracht werden, so daß sich daraus eine sehr kostengünstige Herstellung ergibt.
- Grundsätzlich können die Öffnungen in jedem Bereich des Ventiltellers vorgesehen sein, der einen Verschluß gegenüber dem Innenraum der Sprühdose Darstellt.
- Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Öffnungen im Tellerdom vorgesehen sind. Hier können sie beispeilsweise im Mantelbereich oder, nach einem weiteren Gedanken der Erfindung, im Stirnseitenbereich angeordnet sein.
Bei der Fertigung eines derart ausgebildeten Ventiltellers werden die Öffnungen eingebracht, bevor der Tellerdom durch entsprechende Verformung hergestellt wird, wobei die Öffnungen zweckmäßigerweise gestanzt werden. - Als Verschlußmittel können z.B. federbelastete Schieber vorgesehen sein, die bei einem kritischen Überdruck die Öffnungen so weit freigeben, daß das Treibgas solange entweichen kann, bis der Überdruck abgebaut ist. Danach werden die Schieber aufgrund der Federwirkung wieder in ihre Schließstellung verbracht.
- Als besonders preiswerte Lösung ist vorgesehen, als Verschlußmittel ein elastisches Schlauchteil so über den Tellerdom zu stülpen, daß die Öffnungen bei Betriebsdruck abgedeckt sind.
- Bei Auftreten eines bestimmten Überdrucks wird das Schlauchteil soweit gedehnt, daß das unter Überdruck stehende Medium entweichen kann. Ist der Überdruck abgebaut, legt sich das Schlauchteil aufgrund seiner Elastizität an die Außenfläche des Tellerdomes an, so daß die Öffnungen gasdicht verschlossen werden.
- Der Einsatz eines Schlauchteiles ist sowohl in der Herstellung als auch in der Montage äußerst preiswert, so daß sich, da der Erfindungsgegenstand in großen Mengen hergestellt wird, eine insgesamt wirtschaftlich günstige Situation ergibt.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
- Es zeigen:
- Fig. 1 und 2
- jeweils einen Längsschnitt durch einen Ventilteller einer erfindungsgemäßen Sprühdose in unterschiedlichen Funktionsstellungen,
- Fig. 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gleichfalls in einem Längsschnitt dargestellt.
- Ein in den Figuren gezeigter Ventilteller 1, mit dem eine nicht dargestellte Sprühdose verschließbar ist, weist einen konzentrisch angeordneten Tellerdom 2 auf, in dem ein ebenfalls nicht dargestelltes Sprühventil festlegbar ist.
- Der Tellerdom 2 ist bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel mit im Mantelbereich 5 angeordneten Öffnungen 3 versehen, die vorzugsweise im gleichen Abstand zueinander und in einer gemeinsamen Ebene liegend angeordnet sind.
- Über die Außenseite des Tellerdomes 2 ist ein aus einem elastischen Material, beispielsweise Gummi o.dgl., bestehendes Schlauchteil 4 gestülpt, das die Öffnungen 3 abdeckt und bei Betriebsdruck gasdicht verschließt. Dieser Zustand ist in der Fig. 1 gezeigt.
- In der Fig. 2 hingegen ist eine Situation dargestellt, wie sie sich ergibt, wenn das in der Sprühdose befindliche Medium einen definierten Überdruck übersteigt.
In diesem Fall wird das Schlauchteil 4 von der Außenseite des Tellerdomes 2 soweit abgehoben, daß das Medium nach außen entweichen kann. Sobald der Druck einen kritischen Wert unterschreitet, legt sich das Schlauchteil aufgrund seiner Elastizität wieder an den Tellerdom 2 an und verschließt die Öffnungen 3, bis möglicherweise ein erneut auftretender Überdruck im Innern der Sprühdose wiederum zu einem Abheben des Schlauchteiles 4 führt.
In jedem Fall ist bei Bedarf ein ständiges Öffnen und Schließen der Öffnungen 3 möglich. - Je nachdem, bei welchem Überdruck die Öffnungen 3 freigelegt werden sollen, ist das Material des Schlauchteils 5 auszuwählen. In der Praxis hat sich gezeigt, daß bei einer Sprühdose, die mit einem Treibgas aus Butan-Propan gefüllt ist, ein gasdichter Verschluß bis beispielsweise 18 bar noch den Sicherheitsanforderungen entspricht. Sobald dieser Wert überschritten ist, beispielsweise durch Steigung des Überdrucks bei Erwärmung, sind die Elastizitätskräfte des Schlauchteiles 4 geringer, so daß das Schlauchteil von der Wandung des Tellerdomes 2 abhebt und der Sprühdoseninhalt teilweise entweichen kann. Sobald der Überdruck z.B. um 1 bar gesunden ist, legt sich das Schlauchteil gasdicht auf die Öffnungen 3.
- In diesem Sinne funktioniert auch eine Ausgestaltung der Erfindung, wie sie in der Fig. 3 dargestellt ist. Dabei sind die Öffnungen 3 im Stirnseitenbereich 6 des Tellerdomes 2 vorgesehen, wobei die Öffnungen 3 sich kranzförmig in gleichem Abstand verteilen.
- Neben den gezeigten Anordnungen der Öffnungen 3 sind diese selbstverständlich überall dort im Ventilteller 1 einbringbar, wo ein direkter Übergang zum Inneren der Sprühdose besteht. Wichtig ist jedoch, daß die Öffnungen 3 bei Betriebsdruck gasdicht verschlossen sind.
-
- 1
- Ventilteller
- 2
- Tellerdom
- 3
- Öffnung
- 4
- Schlauchteil
- 5
- Schlauchteil
- 6
- Stirnseitenbereich
Claims (9)
- Mit einem Treibgas gefüllte Sprühdose, die endseitig mit einem Ventilteller verschlossen ist, wobei dieser einen Tellerdom aufweist, in dem ein Sprühventil festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (1) mit Öffnungen (3) versehen ist, die bei Betriebsdruck durch Verschlußmittel gasdicht verschlossen und bei definiertem Überdruck geöffnet sind.
- Sprühdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (3) im Tellerdom angeordnet sind.
- Sprühdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (3) im Mantelbereich (5) vorgesehen sind.
- Sprühdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (3) im Stirnseitenbereich (6) angeordnet sind.
- Sprühdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (3) in gleichem Abstand zueinander in einer Ebene liegend im Tellerdom (2) vorgesehen sind.
- Sprühdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (3) kranzförmig in gleichem Abstand zueinander verteilt sind.
- Sprühdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußmittel federbelastete Schieber vorgesehen sind.
- Sprühdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußmittel aus einem elastischen Schlauchteil (4) besteht, daß außenseitig über den Tellerdom (2) gestülpt ist.
- Sprühdose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizitätskräfte des Schlauchteiles (4) gleich oder kleiner sind als der maximal für die Sprühdose zulässige Überdruck.
Applications Claiming Priority (2)
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1992
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1993
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