EP0593914A1 - Verfahren zum Herstellen von aus Rahmen und Einlegeteil bestehenden Kanalisationsartikeln, insbesondere Schachtabdeckungen und Strassenaufsätze - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von aus Rahmen und Einlegeteil bestehenden Kanalisationsartikeln, insbesondere Schachtabdeckungen und Strassenaufsätze Download PDF

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EP0593914A1
EP0593914A1 EP93115128A EP93115128A EP0593914A1 EP 0593914 A1 EP0593914 A1 EP 0593914A1 EP 93115128 A EP93115128 A EP 93115128A EP 93115128 A EP93115128 A EP 93115128A EP 0593914 A1 EP0593914 A1 EP 0593914A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
insert
covers
coating
manhole
frame
Prior art date
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Withdrawn
Application number
EP93115128A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Walter Dipl.-Ing. Weiler
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Aqseptence Group GmbH
Original Assignee
Passavant Werke AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Passavant Werke AG and Co KG filed Critical Passavant Werke AG and Co KG
Publication of EP0593914A1 publication Critical patent/EP0593914A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
    • E02D29/14Covers for manholes or the like; Frames for covers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/06Gully gratings

Definitions

  • the invention relates to sewerage articles, in particular manhole covers and street attachments, which consist of a frame embedded in the carriageway surface and an insert, in particular an inlet grate or a manhole cover.
  • plan-level processing of the two contact surfaces did not lead to the desired success.
  • the level support can be disturbed by warping or the ingress of dirt, which in turn leads to the tilting of the insert and finally to the abrasive wear of the contact surfaces.
  • a further improvement in the form of a damping insert made of elastomer integrated in at least one support surface does not bring a permanent solution to the problem in many cases. It has been shown that the damping insert incorporates the penetrating dirt, so to speak, and then has a sanding effect on the counter surface with this dirt. The result is also selective wear of the contact surface in the frame.
  • the depressions can be molded in and do not require any machining.
  • the depressions can have the shape of troughs or blind holes.
  • the covering is applied after the connection or filling. This can compensate for the distortion that may have occurred due to the setting of the concrete.
  • the contact surfaces are then absolutely flat.

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Abstract

Bei dem Schwer- und Schnellverkehr ausgesetzten Schachtabdeckungen und Straßenaufsätzen ist die ruhige Lagerung des Schachtdeckels bzw. Einlaufrostes unumgänglich. Um diese Lagerung dauerhaft zu erreichen, wird vorgeschlagen, die zusammenwirkenden Auflageflächen im Rahmen und Einlegeteil vollflächig mit einem durch gießen in einer Dauerform aufgebrachten Belag aus einem dauerelastischen Elastomer zu beschichten. Die beschichteten Flächen können unbearbeitet bleiben. Zur besseren Haftung der Beschichtung können die Flächen beim Gießen mit Vertiefungen oder Aufrauhungen versehen werden. Die Beschichtung kann um den Außenrand der Auflagefläche des Einlegteils herumgezogen werden, so daß eine bewegungsfreie Einlage möglich ist.

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit Kanalisationsartikeln, insbesondere Schachtabdeckungen und Stra- ßenaufsätzen, die aus einem in der Fahrbahnfläche eingebetteten Rahmen und einem Einlegteil, also insbesondere einem Einlaufrost oder einem Schachtdeckel, bestehen.
  • Die Belastungen des modernen Schwerlast- und Schnellverkehrs stellen hohe Anforderungen an die Lagerung des Einlegteils im Rahmen. Ist die Lagerung nicht absolut eben und vollflächig, dann kommt es durch die dynamischen Vertikal- (Federn) und Horizontalkräfte (Bremsen, Kurvenfahrt) zu Mikrobewegungen des Einlegteils, die einen Verschleiß der beiden beteiligten Auflageflächen zur Folge haben. Der Deckel bzw. Rost schlägt hörbar im Rahmen. Ein verschlissener Rahmen muß in mühevoller Arbeit ausgetauscht werden.
  • Das planebene Bearbeiten der beiden Auflageflächen hat nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt. Während des Betriebs kann die ebene Auflage durch Verzug oder das Eindringen von Schmutz gestört werden, was wiederum zum Kippen des Einlegteils und schließlich zum abrasiven Verschleiß der Auflageflächen führt.
  • Auch eine weitere Verbesserung in Form einer in mindestens eine Auflagefläche integrierten dämpfenden Einlage aus Elastomer bringt in vielen Fällen keine dauerhafte Lösung des Problems. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die dämpfende Einlage den eindringenden Schmutz sozusagen inkorporiert und dann mit diesem Schmutz auf die Gegenfläche schmirgelnd einwirkt. Die Folge ist auch hierein punktueller Verschleiß der Auflagefläche im Rahmen.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Abdeckungen und Straßenaufsätze sind die hohen Herstellkosten. Das Bearbeiten der Auflageflächen und das Einarbeiten der Nut für die dämpfende Einlage ist sehr teuer. Die Aufgabe, diese Kosten zu sparen und eine sichere auf Dauer klapper- und verschleißfreie Lagerung des Einlegteils zu erreichen, wird gemäß der Erfindung nunmehr dadurch gelöst, daß die unbearbeiteten Auflageflächen vollflächig mit einer in einer Form gegossenen elastomeren Beschichtung überzogen werden. Durch das Beschichten in einer Präzisionsform ergibt sich an beiden zusammenwirkenden Flächen eine Ebenheit, die einer Bearbeitung gleichkommt und für eine absolut ruhige Lage des Einlegteils sorgt. Die Beschichtung kann so weit um den Rand des Einlegteils herumgezogen werden, daß Schmutz nicht mehr bis zur Auflagefläche vordringen und dort inkorporiert werden kann.
  • Da es sich bei den Kanalisationsartikeln fast durchweg um Gußteile handelt, ist es zweckmäßig, den Belag sofort nach dem Erkalten der Gußteile und dem Putzen der gußrauhen Auflageflächen aufzubringen. Diese ergibt eine hervorragende Dauerbindung des Belags mit dem Metall.
  • Um die Bindung des Elastomers mit den metallisehen Auflageflächen zu verbessern, wird vorgeschlagen, in die Auflageflächen rundum- oder abschnittsweiselaufende Vertiefungen einzubringen, die mit dem Elastomer ausgegossen werden. Die Vertiefungen können mit eingeformt sein und bedürfen keiner Bearbeitung. Die Vertiefungen können die Form von Rinnen oder Sacklöchern haben.
  • Bei Schachtabdeckungen, deren Metallteile noch mit Beton verbunden bzw. gefüllt werden, wird der Belag nach dem Verbinden bzw. Füllen aufgebracht. Hierdurch kann der Verzug, der durch das Abbinden des Betons ggf. entstanden ist, wieder ausgeglichen werden. Die Auflageflächen sind anschließend absolut eben.
  • Das Aufbringen einer gegossenen Beschichtung ist von Steinzeugrohren her bekannt. Dort dient die Beschichtung aber der Verbesserung der Gleit- und Anlagefläche für die Muffendichtung.
  • Die Beschichtung bei Kanalisationsartikeln als dämpfende Einlage und Ersatz für die mechanische Bearbeitung einzusetzen, ist überraschend neu und äußerst vorteilhaft.

Claims (3)

1. Verfahren zum Herstellen von aus Rahmen und Einlegteil bestehenden Kanalisationsartikeln, insbesondere Schachtabdeckungen und Straßenaufsätze, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Auflageflächen im Rahmen und am Einlegteil vollflächig mit einem durch Gießen in einer Dauerform aufgebrachten Belag aus einen dauerelastischen Elastomer beschichtet sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag sofort nach dem Erkalten auf die geputzten Gußflächen aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Auflageflächen rundumlaufende oder abschnittsweise Vertiefungen eingebracht sind, die mit dem Elastomer ausgegossen werden.
EP93115128A 1992-10-21 1993-09-21 Verfahren zum Herstellen von aus Rahmen und Einlegeteil bestehenden Kanalisationsartikeln, insbesondere Schachtabdeckungen und Strassenaufsätze Withdrawn EP0593914A1 (de)

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DE4235432 1992-10-21

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EP0593914A1 true EP0593914A1 (de) 1994-04-27

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EP93115128A Withdrawn EP0593914A1 (de) 1992-10-21 1993-09-21 Verfahren zum Herstellen von aus Rahmen und Einlegeteil bestehenden Kanalisationsartikeln, insbesondere Schachtabdeckungen und Strassenaufsätze

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0838553A1 (de) * 1996-10-25 1998-04-29 Hermann-Heinz Burger Gas- und Wasserarmaturen GmbH Strassenkappe

Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH446210A (de) * 1966-04-05 1967-10-31 Von Roll Ag Schachtabdeckung und Verfahren zu deren Herstellung
EP0101525A1 (de) * 1982-08-19 1984-02-29 Passavant-Werke Ag Schachtabdeckung mit Rahmen, Deckel und Dämpfungseinlage
DE3637493A1 (de) * 1986-11-04 1988-05-05 Passavant Werke Schachtabdeckung mit daempfungseinlage

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