EP0719099A1 - Maschine zum ansetzen von knöpfen, nieten oder dergleichen, vorzugsweise an bekleidungsstücke - Google Patents

Maschine zum ansetzen von knöpfen, nieten oder dergleichen, vorzugsweise an bekleidungsstücke

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EP0719099A1
EP0719099A1 EP94927565A EP94927565A EP0719099A1 EP 0719099 A1 EP0719099 A1 EP 0719099A1 EP 94927565 A EP94927565 A EP 94927565A EP 94927565 A EP94927565 A EP 94927565A EP 0719099 A1 EP0719099 A1 EP 0719099A1
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EP
European Patent Office
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punching
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machine according
machine
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EP94927565A
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Inventor
Karl-Josef Kochs
Paul Hagmann
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William Prym GmbH and Co KG
Original Assignee
William Prym GmbH and Co KG
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A41—WEARING APPAREL
    • A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00—Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments

Definitions

  • the invention relates to a machine for preparing
  • 00017 tet is with U-legs extending horizontally
  • the object of the invention is based on the object
  • 00034 layer lies to a punching tool. 00035 According to such an embodiment, the structure of a
  • the tappet-00047 end-fitting tool can extend between two pliers jaws holding a button part 00048. These are when the plunger is lowered by the end of the plunger
  • the finger protection cage is one of the control
  • FIG. 1 is a side view of a
  • FIG. 1 is a front view of the machine, 00126
  • FIG. 5 shows a horizontal section through FIG.
  • FIG. 7 shows a representation corresponding to FIG. 6,
  • Figure 8 shows the sequence of Figure 7, namely at
  • Figure 10 shows the sequence of Figure 9, namely
  • Figure 12 shows the sequence of Figure 11, namely
  • FIG. 13 is a diagram of the individual controlled components
  • 00218 forms a cross cutter. 00219
  • the upper tool 11 contains a tool carrier 25.
  • the tool carrier 25 is in the vertical direction
  • the plunger 34 forms the upper attachment tool 36. It
  • 00255 has a hole 37 for receiving the shape of the
  • A is used to control the finger protection cage 31
  • a projection lamp 45 serves as an alignment aid
  • the finger protection cage 41 is placed on a finger
  • 00304 corresponds to axis 14 by approx. 50 ° .
  • the axis has rotated about 140 ° .
  • FIG. 10 This corresponds approximately to a 205 "turn
  • Figure 12 shows the 325 "position of the axis 14.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
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  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
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  • Outerwear In General, And Traditional Japanese Garments (AREA)
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ansetzen von Knöpfen, Nieten oder dergleichen, vorzugsweise an Bekleidungsstücke, deren Knöpfe, Nieten oder dergleichen aus Ober- und Unterteil bestehen, wobei ein zwischen einer oberen und unteren Klemmbacke gehaltener Stoff durch Stößelbetätigung gelocht wird und wobei nach einer Verlagerung eines Ober- und Unterwerkzeug aufweisenden Schlittens durch Gegeneinanderbringen von Ober- und Unterwerkzeug die dort einliegenden Knopfteile durch Stößelbetätigung formschlüssig miteinander verbunden werden. Um ein vor dem Ansetzen des Artikels notwendiges Lochen des Bekleidungsstückes mit der gleichen Maschine und ohne Veränderung der Lage des Bekleidungsstückes durchführen zu können, ist vorgesehen, daß ein stößelendseitiges Ansetzwerkzeug (36) in Lochstanzstellung in koaxialer Lage liegt zu einem Lochstanzwerkzeug (26).

Description

00001 Maschine zum Ansetzen von Knöpfen, Mieten oder erglei-
00002 chen, vorzugsweise an Bekleidungsstücke
00003
00004 Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ansetzen von
00005 Knöpfen, Nieten oder dergleichen, vorzugsweise an Beklei-
00006 dungsstücke, welche Knöpfe, Nieten oder dergleichen aus
00007 Ober- und Unterteil bestehen, wobei ein zwischen einer
00008 oberen und unteren Klemmbacke gehaltener Stoff durch
00009 Stößelbetätigung gelocht wird und wobei nach einer Verla-
00010 gerung eines Ober- und Unterwerkzeug aufweisenden Schlit-
00011 tens durch Gegeneinanderbringen von Ober- und Unterwerk-
00012 zeug die dort einliegenden Knopfteile durch Stößelbetäti-
00013 gung formschlüssig miteinander verbunden werden. 00014
00015 Eine Maschine der in Rede stehenden Art ist bekannt aus
00016 der DE 41 17 767 AI, wobei der Schlitten U-förmig gestal-
00017 tet ist mit in der Horizontalen verlaufenden U-Schen-
00018 kein. Letztere dienen zur Halterung reihenförmig hinter-
00019 einanderliegender Ober- und Unterwerkzeuge, welche je
00020 nach durchzuführender Verarbeitung unter den Stößel
00021 geschoben werden. Sind drei hintereinanderliegende Werk-
00022 zeuge vorhanden, so dient das mittlere Werkzeug zum
00023 Lochen des Kleidungsstücks. Dann erfolgt eine Verschie-
00024 bung des Schlittens in der einen oder anderen Richtung,
00025 einhergehend damit, daß das entsprechende Oberwerkzeug
00026 in fluchtende Gegenüberlage zum Stößel gelangt. 00027
00028 Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
00029 den Aufbau einer gattungsgemäßen Maschine insbesondere
00030 im Bereich der Werkzeuge zu vereinfachen. 00031
00032 Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß ein stößelendsei-
00033 tiges Ansetzwerkzeug in Lochstanzstellung in koaxialer
00034 Lage liegt zu einem Lochstanzwerkzeug. 00035 00036 Zufolge derartiger Ausgestaltung ist der Aufbau einer
00037 gattungsgemäßen Maschine vereinfacht, verbunden mit
00038 geringeren Herstellungskosten. Das stößelendseitige
00039 Ansetzwerkzeug und das Lochstanzwerkzeug befinden sich
00040 in der Lochstanzstellung in koaxialer Lage zueinander.
00041 Hieraus resultiert eine Raumeinsparung, was einen gedrän-
00042 gen Aufbau der Maschine im Werkzeugbereich begünstigt. 00043 Erst nach dem Lochen des zwischen den Klemmbacken gehal-
00044 tenen Stoffes verläßt das Lochstanzwerkzeug seine koaxia-
00045 le Lage zum stößelendseitigen Ansetzwerkzeug, und zwar 00046 durch Schlittenverschiebung. Dann kann sich das stößel- 00047 endseitige Ansetzwerkzeug zwischen zwei ein Knopfteil 00048 haltenden Zangenbacken erstrecken. Diese werden beim 00049 Niederfahren des Stößels durch das stößelendseitige
00050 Ansetzwerkzeug auseinandergespreizt unter Freigabe des
00051 Knopfteils, woran anschließend das Ansetzwerkzeug in die
00052 die Knopfteile miteinander verbindende Stellung fährt.
00053 Es ist also nur erforderlich, eine relativ geringe Masse
00054 zu verlagern, so daß bei einem gleichzeitigen Vorlochen
00055 des Bekleidungsstückes ca. 160 Ansetzvorgänge pro Minute
00056 durchführbar sind. Nach einem Ansetzvorgang kehrt der
00057 Schlitten dann wieder in die Position zurück, in welcher
00058 das stößelendseitige Ansetzwerkzeug zum Lochstanzwerk-
00059 zeug fluchtet. Ein neuer Arbeitszyklus kann dann begin-
00060 nen. 00061
00062 Baulich günstig erweist es sich, eine vom Stößel ausge-
00063 bildete Schulter vorzusehen, welche beim Lochstanzen
00064 eine Gegenschulter des einen Stanzwerkzeugs der beiden
00065 gegeneinanderarbeitenden Stanzwerkzeuge beaufschlagt.
00066 Bei der Abwärtsverlagerung des Stößels nimmt dieser
00067 daher mit seiner Schulter über die Gegenschulter das ihm
00068 zugeordnete Stanzwerkzeug mit. Dies geschieht in der
00069 Lochstanzphase. Ist diese beendet, beginnt der Schlitten 00070 seine Verlagerung, wobei die Gegenschulter aus dem Be-
00071 reich der stößelseitigen Schulter gelangt. 00072
00073 Zu einem störungsfreien Arbeitsablauf trägt die Tatsache
00074 bei, daß die Vertikalverlagerung eines und/oder beider
00075 sich gegenüberliegender Werkzeuge durch Stößelbetätigung
00076 und/oder durch eine Horizontalbewegung des Werkzeug-
00077 Schlittens erfolgt. Verläßt nämlich durch Schlittenbewe-
00078 gung die Gegenschulter den Bereich der stößelseitigen
00079 Schulter, wird die Horizontalbewegung des Werkzeug-
00080 Schlittens genutzt, um eine gewisse Vertikalverlagerung
00081 eines Werkzeugs zu bewirken. 00082
00083 In vorteilhafter Weise ist hierzu vorgesehen, daß bei
00084 der Horizontalverlagerung des Werkzeug-Schlittens eine
00085 Steuerflanke eines Werkzeugträgers einen Ausleger der
00086 betreffenden, einen Fingerschutzkäfig bildenden Klemmbak-
00087 ke unterfährt. Hierdurch erfolgt die Steuerung des Werk-
00088 zeugträgers dann, wenn dessen Mitnahme durch den Stößel
00089 nicht mehr gegeben ist. 00090
00091 Es ist ferner vorgesehen, daß der Werkzeugträger gegen-
00092 über dem Schlitten entgegen seiner Arbeitsrichtung abge-
00093 federt ist. Die Abfederung sorgt nach Freigabe der Steu-
00094 erflanke dafür, daß der Werkzeugträger stets in seine
00095 bestimmungsgemäße Lage zurückkehren kann. 00096
00097 Um die Reibung während eines Bearbeitungszyklusses ge-
00098 ring zu halten, ist dem Fingerschutzkäfig eine die Steu-
00099 erflanke des Werkzeugträgers beaufschlagende Rolle zuge-
00100 ordnet, wobei Rolle und Steuerflanke in der Stanzstel-
00101 lung außer Eingriff sind. Das Gegeneinandertreten von
00102 Rolle und Steuerflanke erfolgt erst durch Schlittenverla-
00103 gerung. 00104 00105 Sodann ist vorgesehen, daß der Werkzeugträger als Ober-
00106 werkzeug sowohl den Amboß der Stanzwerkzeuge als auch
00107 eine Haltezange für das Knopfoberteil ausbildet. Amboß
00108 und Haltezange sind dabei in Schlittenverlagerungsrich-
00109 tung hintereinander angeordnet und gelangen wechselweise
00110 in den Wirkungsbereich des Stößels. 00111
00112 Schließlich besteht ein vorteilhaftes Merkmal noch dar-
00113 in, daß zum Lochen und/oder Ansetzen Ober- und Unterwerk-
00114 zeug gegeneinander verlagerbar sind. Die wesentliche
00115 Arbeit beim Stanzen bzw. Verbinden leistet dann das
00116 Unterwerkzeug. 00117
00118 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
00119 anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt 00120
00121 Figur 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ge-
00122 stalteten Ansetzmaschine mit in Ausgangsstel-
00123 lung befindlichen Werkzeugen, 00124
00125 Figur 2 eine Frontansicht der Maschine, 00126
00127 Figur 3 einen Vertikalschnitt durch die Maschine in
00128 der Schlittenbewegungsebene, betreffend die
00129 Ausgangsstellung, also bei hochgefahrenem
00130 Stößel und in der unteren Stellung befindli-
00131 ehern Kraftübertragungshebel für die Unterwerk-
00132 zeuge, 00133
00134 Figur 4 einen Vertikalschnitt durch den Maschinenkopf
00135 mit Blick auf die Frontseite der Maschine, 00136
00137 Figur 5 einen Horizontalschnitt durch Figur 4, ober-
00138 halb des Werkzeugträgers geschnitten, 00139 00140 Figur 6 die Folgedarstellung der Figur 3 mit etwa auf
00141 Fingerschutzabstand gefahrenem Fingerschutzkä-
00142 fig, 00143
00144 Figur 7 eine der Figur 6 entsprechende Darstellung,
00145 wobei durch weiter erfolgten Antrieb der Stanz-
00146 Vorgang erreicht ist, 00147
00148 Figur 8 die Folgedarstellung der Figur 7, und zwar bei
00149 leicht gelüftetem Werkzeugträger und einsetzen-
00150 der Verlagerung des Werkzeug-Schlittens, 00151
00152 Figur 9 die Folgedarstellung der Figur 8, wobei die
00153 Schlittenverlagerung beendet ist und die An-
00154 setzwerkzeuge miteinander fluchten, 00155
00156 Figur 10 die Folgedarstellung der Figur 9, und zwar
00157 während der Abwärtsbewegung des Stößels und
00158 Auseinanderspreizen der das KnopfOberteil
00159 haltenden Klemmbacken, 00160
00161 Figur 11 die Folgedarstellung der Figur 10, betreffend
00162 den Verbindungsvorgang der Knopfteile, 00163
00164 Figur 12 die Folgedarstellung der Figur 11, und zwar
00165 nach beendetem Ansetzvorgang sowie hochgefahre-
00166 nem Fingerschutzkäfig nebst Stößel in der
00167 Rückverlagerungsphase des Schlittens und 00168
00169 Figur 13 ein Diagramm der einzelnen gesteuerten Bautei-
00170 le während eines Arbeitszyklusses. 00171
00172 Die erfindungsgemäß gestaltete Maschine besitzt einen
00173 vertikal ausgerichteten Ständer 1, der seinerseits einen
00174 Maschinenkopf 2 trägt. Im oberen Bereich nimmt der Ma- 00175 schinenkopf 2 einen Antriebsmotor 3 zur Drehung nicht 00176 veranschaulichter Magazintrommeln zweier beidseits des
00177 Maschinenkopfes 2 angeordneter Magazine 4, 5 auf. In dem
00178 Magazin 4 befinden sich Knopfunterteile 6 und in dem
00179 Magazin 5 KnopfOberteile 7. Die Knopfunterteile 6 gelan-
00180 gen über eine abwärts gerichtete Zuführschiene 8 zu
00181 einem Unterwerkzeug 9 und die KnopfOberteile 7 über eine
00182 Zuführschiene 10 zu einem Oberwerkzeug 11. Es sind hori-
00183 zontal verlagerbare Schieber 12, 13 vorgesehen, die das
00184 Einbringen der Knopfteile 6, 7 in die entsprechenden
00185 Werkzeuge bewirken. Die Verlagerung der Schieber 12, 13
00186 geschieht kurvengesteuert über eine nicht veranschaulich-
00187 te Kurvenscheibe, die ihrerseits auf einer im oberen Be-
00188 reich des Maschinenkopfes 2 gelagerten Achse 14 sitzt.
00189 Deren Antrieb bewirkt ein Elektromotor 15, und zwar über
00190 einen strichpunktiert angedeuteten Zahnriemen 16. Das
00191 Unterwerkzeug 9 und das Oberwerkzeug 11 sind getragen
00192 von einem in horizontaler Richtung bewegbaren Schlitten
00193 17. Dieser erhält seine Steuerung über einen maschinen-
00194 kopfseitig gelagerten Hebel 18, dessen oberes Ende an
00195 einer nicht veranschaulichten, ebenfalls auf der Achse
00196 14 sitzenden Kurvenscheibe angreift. Das untere Ende
00197 dieses Hebels 18 steht in Eingriff mit einem Drehgelenk
00198 19 des Schlittens 17. Bei Antrieb der Achse 14 und der
00199 betreffenden, nicht veranschaulichten Kurvenscheibe
00200 verschwenkt der doppelarmige Hebel 18 und nimmt dabei
00201 den Schlitten 17 in horizontaler Richtung mit. 00202
00203 Eine weitere auf der Achse 14 sitzende, ebenfalls nicht
00204 veranschaulichte Kurvenscheibe treibt über ein Hebelge-
00205 stänge 20 einen doppelarmig ausgebildeten Kraftübertra-
00206 gungsarm 21 an. Dieser trägt an seinem freien Ende ein
00207 Druckstück 22 zur wechselweisen Beaufschlagung eines
00208 unteren Lochstanzwerkzeuges 23 und eines sich parallel
00209 dazu erstreckenden, vertikal geführten unteren Ansetz- 00210 Werkzeuges 24. Geführt sind diese in einem unteren,
00211 horizontalen Arm 17' des Schlittens 17. Das untere An-
00212 setzwerkzeug 24 schließt mit seiner oberen Stirnseite
00213 bündig mit der Gleitbahn des Schiebers 13 ab, so daß
00214 dieser die Knopfunterteile 6 in fluchtende Ausrichtung
00215 zum Ansetzwerkzeug 24 bringen kann. Überragt wird dieses
00216 Ansetzwerkzeug 24 von dem am äußeren Ende des Armes 17'
00217 befindlichen Lochstanzwerkzeug 23, welches stirnseitig
00218 eine Kreuzschneide ausbildet. 00219
00220 Das Oberwerkzeug 11 beinhaltet einen Werkzeugträger 25.
00221 Dieser nimmt an seinem unteren Ende ein oberes, stiftar-
00222 tiges Stanzwerkzeug 26 auf, welches mit seinem unteren
00223 Stirnende den Amboß 27 für das untere Stanzwerkzeug 23
00224 formt. In der Ausgangsstellung liegen sich die Stanzwerk-
00225 zeuge 23, 26 mit Abstand gegenüber und fluchten miteinan-
00226 der. Der Werkzeugträger 25 ist in vertikaler Richtung
00227 mittels einer Führungsleiste 28 in einer Kugelführung 29
00228 auf der Innenseite des Schlittens 17 verlagerbar, vergl.
00229 insbesondere Figur 4 und 5. An einem Querarm 30 des
00230 Werkzeugträgers 25 greift eine am Schlitten 17 gehalter-
00231 te Zugfeder 31 an, die den Werkzeugträger 25 in Aufwärts-
00232 richtung belastet. Begrenzt ist die Aufwärtsverlagerung
00233 durch eine verstellbare Anschlagschraube 32 des Schlit-
00234 tens 17, gegen welche Anschlagschraube 32 das Stirnende
00235 der Führungsleiste 28 des Werkzeugträgers 25 tritt,
00236 vergl. Figur 4. Die Anschlagschraube 32 bewirkt, daß
00237 eine am Werkzeugträger 25 vorgesehene Haltezange 33 für
00238 das Knopfoberteil 7 mit ihrer Aufnahmeöffnung 33' so
00239 ausgerichtet ist, daß ein problemloses Einschieben eines
00240 KnopfOberteils 7 durch den oberen Schieber 12 gewährlei-
00241 stet ist. In bekannter Weise sind die einzeln für sich
00242 angelenkten Backen der Haltezange 33 in Schließrichtug
00243 federbeaufschlagt. 00244 00245 In der Ausgangsstellung der Maschine fluchtet mit dem
00246 oberen Stanzwerkzeug 26 ein Stößel 34. Zu dessen Steue-
00247 rung dient ebenfalls eine auf der Achse 14 angeordnete,
00248 nicht veranschaulichte Kurvenscheibe. Der Stößel 34
00249 erstreckt sich in dieser Ausgangsstellung in einer zur
00250 Haltezange 33 hin offenen Rinne 35, deren Breite auch
00251 dem Abstand der Zangenbacken der Haltezange 33 ent-
00252 spricht, so daß eine Vorverlagerung des Schlittens 17
00253 mit dem Werkzeugträger 25 ermöglicht ist. Endseitig
00254 bildet der Stößel 34 das obere Ansetzwerkzeug 36 aus. Es
00255 besitzt ein Loch 37 zur formpassenden Aufnahme des vor-
00256 springenden Teils des KnopfOberteils 7. 00257
00258 Am oberen Ende ist der Werkzeugträger 25 mit einer
00259 schräg in Richtung der Haltezange 33 ansteigenden Steuer-
00260 flanke 38 ausgestattet. Diese wirkt zusammen mit einer
00261 Rolle 39, die ihrerseits an einem vertikalen Ausleger 40
00262 eines Fingerschutzkäfigs 41 angeordnet ist. In der Stanz-
00263 Stellung befinden sich die Rolle 39 und die Steuerflanke
00264 38 nicht in Eingriff. Der Fingerschutzkäfig 41 umgreift
00265 das untere Ende des Werkzeugträgers 25 und bildet mit
00266 einem unteren, horizontalen Abschnitt 42 eine Klemmbak-
00267 ke. Zur Steuerung des Fingerschutzkäfigs 31 dient eine
00268 weitere, auf der Achse 14 befindliche Kurvenεcheibe, was
00269 bekannt ist, so daß darauf nicht näher eingegangen wird.
00270 Die Verbindung zwischen Fingerschutzkäfig 41 und Kurven-
00271 scheibe bildet eine teleskopierbare Stangenführung 47
00272 unter Einbeziehung einer nicht veranschaulichten Finger-
00273 schutzfeder, welche stärker dimensioniert ist als die
00274 Kraft der den Werkzeugträger 25 entgegen seiner Arbeits-
00275 richtung belastenden Zugfeder 31. 00276
00277 Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
00278 In der Ausgangsstellung, was der 0°-Stellung des Dia-
00279 gramms in Figur 13 entspricht, befindet sich der Finger- 00280 schutzkäfig 41 mit seiner Klemmbacke 42 mit Abstand von
00281 der unteren, horizontalen Auflagebühne des Unterwerk-
00282 zeugs 9, welche Auflagebühne die untere Klemmbacke 43
00283 bildet. Ferner nehmen die Schieber 12, 13 ihre vordere
00284 Einschubposition ein. Sodann erstreckt sich das stößel-
00285 endseitige Ansetzwerkzeug 36 in dieser Lochstanzstellung
00286 in koaxialer Lage zu dem oberen Lochstanzwerkzeug 26, so
00287 daß das Oberwerkzeug 11 zwei axial miteinander fluchten-
00288 de Werkzeuge ausbildet. 00289
00290 Es wird nun das mit den Knopfteilen 6, 7 zu bestückende
00291 Kleidungsstück 44 auf die untere Klemmbacke 43 aufge-
00292 legt. Als Ausrichthilfe dient eine Projektionslampe 45,
00293 die ein Fadenkreuz auf dem Bekleidungsstück 44 erzeugt. 00294
00295 Nach Betätigen eines nicht veranschaulichten Fußschal-
00296 ters setzt der Arbeitszyklus ein, und die Achse 14 mit
00297 den darauf sitzenden Kurvenscheiben wird angetrieben.
00298 Hierdurch wird der Fingerschutzkäfig 41 auf einen Finger-
00299 schutzabstand von ca. 4 mm zum Bekleidungsstück 44 ge-
00300 bracht. Kann er diesen Weg nicht durchlaufen, wird über
00301 eine Sicherungsschaltung, ausgelöst durch den Finger-
00302 schutzkäfig 41, der Antrieb stillgesetzt. Die Finger-
00303 Schutzstellung geht aus Figur 6 hervor, was der Drehung
00304 der Achse 14 um ca. 50° entspricht. Einhergehend mit der
00305 Abwärtsverlagerung des Fingerschutzkäfigs 41 wurde auch
00306 der Stößel 34 um ein geringes Maß in Abwärtsrichtung
00307 bewegt. Eine radial ausladende Schulter 34' desselben
00308 beaufschlagt nämlich eine Gegenschulter 46 des Werkzeug-
00309 trägers 25. 00310
00311 Die Figur 7 entspricht etwa einer Drehung der Achse 14
00312 um 110°. Der Fingerschutzkäfig 41 tritt mit seiner Klemm-
00313 backe 42 gegen das Bekleidungsstück 44, welches unver-
00314 rückbar zwischen der unteren Klemmbacke 43 und der obe- 00315 ren Klemmbacke 42 gehalten ist. Ferner hat sich der
00316 Stößel 34 weiter in Abwärtsrichtung bewegt und damit
00317 auch der Werkzeugträger 25, dessen Lochstanzwerkzeug 26
00318 auf die Oberfläche des Bekleidungsstücks 44 aufsetzt.
00319 Weiterhin wird durch das kurvengesteuerte Hebelgestänge
00320 20 der Kraftübertragungsarm 21 in Uhrzeigerrichtung ver-
00321 schwenkt, verbunden damit, daß das Druckstück 22 das
00322 untere Lochstanzwerkzeug 23 in Aufwärtsrichtung bewegt,
00323 wobei über die an diesem befindliche Kreuzschneide das
00324 Bekleidungsstück 44 an der betreffenden Stelle vorge-
00325 locht wird. Ebenfalls veranschaulicht Figur 7, daß die
00326 Schieber 12, 13 sich zurückverlagern. 00327
00328 Gemäß Figur 8 hat sich die Achse um ca. 140° gedreht.
00329 Der Lochvorgang ist beendet. Der Fingerschutzkäfig 41
00330 nimmt weiterhin seine untere Stellung ein unter Einklem-
00331 men des Bekleidungsstücks 44. Jedoch hat sich der Stößel
00332 34 um ein geringes Maß (in der Praxis ca. 3 mm) nach
00333 oben bewegt, und die Zugfeder 31 schleppt den Werkzeug-
00334 träger 25 mit, wodurch das Lochstanzwerkzeug 26 in eine
00335 geringe Abstandsstellung zum Bekleidungsstück tritt.
00336 Ebenfalls verlagert sich das Lochstanzwerkzeug 23 um ca.
00337 3 mm in Abwärtsrichtung. Überschneidend dazu wird kurven-
00338 gesteuert der Schlitten 17 vorverlagert. Hierbei wird
00339 der Werkzeugträger 25 mitgenommen, so daß der Stößel 34
00340 die Rinne 35 verläßt und zwischen die Zangenbacken der
00341 Haltezange 33 tritt. Es ergibt sich hierdurch die Stel-
00342 lung gemäß Figur 9, was einer Drehung der Achse 14 um
00343 etwa 180° entspricht. Einhergehend mit der Horizontalver-
00344 Schiebung des Schlittens 17 unterfährt die Steuerflanke
00345 38 des Werkzeugträgers 25 die am Ausleger 40 des Finger- 00346 schutzkäfigs 41 angeordnete Rolle 39, verbunden mit
00347 einer geringfügigen Abwärtsverlagerung des Oberwerkzeug-
00348 trägers 25, so daß die das Knopfoberteil 7 tragende 00349 Haltezange 33 in Nachbarschaft zur Oberseite des Beklei-
00350 dungsstücks 44 gelangt. 00351
00352 Es setzt nun die Abwärtsbewegung des Stößels 34 ein,
00353 vergl. Figur 10. Dies entspricht etwa einer 205"-Drehung
00354 der Achse 14. Ebenfalls hat sich der Kraftübertragungs-
00355 arm 21 etwas in Aufwärtsrichtung verschwenkt unter ent-
00356 sprechender Verlagerung des unteren Ansetzwerkzeuges 24.
00357 Durch den Stößel 34 und das von ihm ausgebildete endsei-
00358 tige Ansetzwerkzeug 36 wird die Haltezange 33 entgegen
00359 Federbelastung aufgespreizt, so daß das Verbinden der
00360 Knopfteile 6, 7 durch Gegeneinanderfahren der Ansetzwerk-
00361 zeuge erfolgt. Die Hauptarbeit leistet dabei der das
00362 untere Ansetzwerkzeug 24 beaufschlagende Kraftübertra-
00363 gungsarm 21. Dies entspricht etwa der 230°-Drehstellung
00364 der Achse 14. Der Stößel 34 nimmt seine unterste Stel-
00365 lung ein. Ferner ist das untere Ansetzwerkzeug 24 in die
00366 höchste Stellung gefahren. In dieser Position befinden
00367 sich die Schieber 12, 13 in vollständig zurückverlager-
00368 ter Stellung und erlauben das Zubringen der aus den
00369 Zuführschienen 8, 10 zugebrachten Knopfteile 6,7. In
00370 dieser Stellung gemäß Figur 11 verhindert die Anlage der
00371 Steuerflanke 38 an der Rolle 39, daß die Zugfeder 31 den
00372 Werkzeugträger 25 in Aufwärtsrichtung bewegt. 00373
00374 Figur 12 zeigt die 325"-Stellung der Achse 14. Der Fin-
00375 gerschutzkäfig 41 befindet sich wieder in seiner oberen
00376 Stellung. Ferner hat der Stößel 34 nahezu seine obere
00377 Stellung eingenommen. Es setzt die rückwärts gerichtete
00378 Schlittenverlagerung ein. Sodann befindet sich der Kraft-
00379 übertragungsarm mit seinem Druckstück 22 in seiner unte-
00380 ren Stellung, während die Schieber 12, 13 die Knopfteile
00381 6, 7 vorschieben. Bei Beendigung einer 360"-Drehung der
00382 Achse 14 liegt dann erneut die Stellung gemäß Figur 3
00383 vor unter Beendigung eines 360 -Arbeitszyklusses. Die 00384 einzelnen Positionen der entsprechenden Bauteile gehen
00385 auch aus dem Diagramm gemäß Figur 13 hervor. Die Kurve F
00386 legt der Fingerschutzkäfig 41 zurück. Auf der Kurve S
00387 bewegt sich der Stößel 34. Längs der Kurve SK bewegt
00388 sich der Schlitten 17. Die Kurve, welche das die Unter-
00389 Werkzeuge beaufschlagende Druckstück 22 zurücklegt, ist
00390 mit St angegeben, während die Verlagerungskurve der
00391 Schieber 12, 13 das Bezugszeichen Seh trägt. 00392
00393 Die in" der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und
00394 den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
00395 sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
00396 die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
00397 Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
00398 die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
00399 Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori-
00400 tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt- 00401 lieh mit einbezogen.

Claims

00402 Ansprüche 00403
00404 1. Maschine zum Ansetzen von Knöpfen, Nieten oder der-
00405 gleichen, vorzugsweise an Bekleidungsstücke, welche
00406 Knöpfe, Nieten oder dergleichen aus Ober- und Unterteil
00407 bestehen, wobei ein zwischen einer oberen und unteren
00408 Klemmbacke gehaltener Stoff durch Stößelbetätignug ge- 00409 locht wird und wobei nach einer Verlagerung eines Ober-
00410 und Unterwerkzeug aufweisenden Schlittens durch Gegenein-
00411 anderbringen von Ober- und Unterwerkzeug die dort einlie-
00412 genden Knopfteile durch Stößelbetätigung formschlüssig
00413 miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet,
00414 daß ein stößelendseitiges Ansetzwerkzeug (36) in Loch-
00415 stanzstellung (Figur 3) in koaxialer Lage liegt zu einem
00416 Lochstanzwerkzeug (26). 00417
00418 2. Maschine nach Anspruch 1 oder insbesondere danach,
00419 gekennzeichnet durch eine vom Stößel (34) ausgebildete
00420 Schulter (34'), welche beim Lochstanzen eine Gegenschul-
00421 ter (46) des einen Stanzwerkzeuges der beiden gegeneinan-
00422 derarbeitenden Stanzwerkzeuge (26, 23) beaufschlagt. 00423
00424 3. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
00425 Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich-
00426 net, daß die Vertikalverlagerung eines und/oder beider
00427 sich gegenüberliegender Werkzeuge (9, 11) durch Stößelbe-
00428 tätigung und/oder durch eine Horizontalbewegung des
00429 Werkzeug-Schlittens (17) erfolgt. 00430
00431 4. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
00432 Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich- 00433 net, daß bei der Horizontalverlagerung des Werkzeug-
00434 Schlittens (17) eine Steuerflanke (38) eines Werkzeugträ-
00435 gers (25) einen Ausleger (40) der betreffenden, einen 00436 Fingerschutzkäfig (41) bildenden Klemmbacke (42) unter-
00437 fährt. 00438
00439 5. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
00440 Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich-
00441 net, daß der Werkzeugträger (25) gegenüber dem Schlitten
00442 (17) entgegen seiner Arbeitsrichtung abgefedert ist. 00443
00444 6. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
00445 Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich-
00446 net, daß dem Fingerschutzkäfig (41) eine die Steuerflan-
00447 ke (38) des Werkzeugträgers (25) beaufschlagende Rolle
00448 (39) zugeordnet ist, wobei Rolle (39) und Steuerflanke
00449 (38) in der Stanzstellung außer Eingriff sind. 00450
00451 7. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
00452 Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich-
00453 net, daß der Werkzeugträger (25) als Oberwerkzeug (11)
00454 sowohl den Amboß (27) der Stanzwerkzeuge (26, 23) als
00455 auch eine Haltezange (33) für das KnopfOberteil (7)
00456 ausbildet. 00457
00458 8. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
00459 Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich- 00460 net, daß zum Lochen und/oder Ansetzen Ober- und Unter- 00461 Werkzeug (9, 11) gegeneinander verlagerbar sind.
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