Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Sicherung einer Ware gegen Diebstahl mit einem Sicherungsteil
zur Befestigung an der Ware und mit einer
Verbindungsleine zur Verbindung des Sicherungsteiles
mit einem nicht diebstahlgefährdeten Gegenstand.
Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise aus der
DE 295 07 157 U1 bekannt. Sie kommen vor allem in Ladengeschäften
für Radio- und Fernsehgeräte, Videogeräte,
Telefonanlagen usw. zum Einsatz. In den Ladengeschäften
wird eine große Anzahl von Ausstellungsgeräten
betriebsfertig und zur testweisen Benutzung für die
Kunden bereit gehalten. Um Verluste der Geräte und insbesondere
der zugeordneten Fernbedienungen durch Diebstahl
zu vermeiden, werden üblicherweise an die diebstahlgefährdeten
Waren Sicherungsteile angebracht, die
ihrerseits mit einem nicht diebstahlgefährdeten Gegenstand
verbunden sind, beispielsweise mit einem Ausstellungsregal
oder einer Vitrine. Die diebstahlgefährdete
Ware wird somit mittels der Verbindungsleine gegen
Diebstahl gesichert, wobei trotzdem eine testweise Benutzung
der gesicherten Ware durch den Kunden ermöglicht
wird.
Zur Sicherung von Waren mit ebener Oberfläche haben
sich derartige Vorrichtungen bewährt. Insbesondere verhältnismäßig
kleine Waren, beispielsweise Fernbedienungen
und Mobilfunkgeräte, weisen jedoch meistens eine
gekrümmte Oberfläche auf, an der das Sicherungsteil
häufig nur unzureichend befestigt werden kann. Es wurde
deshalb bereits vorgeschlagen (EP 0 663 656 A1) zur Sicherung
der Ware einen Überwachungsfühler zu verwenden
mit einem sehr flachen, flexiblen Gehäuse aus einem
gummielastischen Material, so daß das Gehäuse an eine
gewölbte oder gekrümmte Oberfläche der Ware angepaßt
und mittels einer Haftschicht befestigt werden kann.
Derartige Überwachungsfühler ermöglichen zwar eine verbesserte
Sicherung der Ware gegen Diebstahl, in vielen
Fällen wird jedoch die Präsentation der Ware beeinträchtigt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße
Vorrichtung zur Sicherung einer Ware gegen
Diebstahl derart weiterzubilden, daß sie eine verbesserte
Präsentation der Ware ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Sicherungsteil ein im wesentlichen starres Basisteil
umfaßt sowie ein an der Ware befestigbares Befestigungsteil,
welches zumindest in einem Teilbereich seiner
der Ware zugeordneten Oberfläche an die Form der
Ware anpaßbar ist. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht
es zum einen, das Sicherungsteil zuverlässig auch
an einer Ware mit gekrümmter Oberfläche zu befestigen,
indem das Befestigungsteil zumindest in einem Teilbereich
seiner der Ware zugeordneten Oberfläche an die
Form der Ware anpaßbar ist. Zum anderen kann die Ware
vorteilhaft präsentiert werden. Hierzu umfaßt das Sicherungsteil
ein starres Basisteil, das beispielsweise
als Unterlage für die zu präsentierende Ware dienen
kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
daß das Befestigungsteil zumindest in einem Teilbereich
seiner der Ware zugeordneten Oberfläche verformbar ausgestaltet
ist. So kann es in diesem Bereich beispielsweise
aus einem plastisch verformbaren Material hergestellt
sein. Dies ermöglicht eine optimale Anpassung
des Befestigungsteiles auch an eine komplizierte Formgebung
der zur sichernden Ware.
Besonders günstig ist es, wenn der zunächst an die Form
der Ware anpaßbare Bereich des Befestigungsteils beim
Anlegen an die Ware erstarrt, d. h. die einmal eingenommene
Form anschließend beibehält. Das Erstarren des
an die Form der Ware anpaßbaren Bereichs des Befestigungsteiles
beim Anbringen an die Ware hat insbesondere
den Vorteil, daß das erstarrte Befestigungsteil besonders
zuverlässig an der Ware gehalten werden kann, beispielsweise
mittels eines flexiblen Haftpolsters, das
an der der Ware zugewandten Oberfläche des Befestigungsteiles
angeordnet ist. Als Haftpolster kann beispielsweise
ein doppelseitiges Klebeband zum Einsatz
kommen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist vorgesehen, daß das Befestigungsteil
eine verformbare Hülle umfaßt, die ein fließfähiges,
bei Druckbelastung erstarrendes Befestigungsmittel
umgibt. Das Befestigungsteil ist somit in der Art eines
Polsters ausgebildet mit einem fließfähigen Befestigungsmittel.
Wird das Sicherungsteil auf die gegebenenfalls
gekrümmt ausgebildete Ware aufgedrückt, so paßt
sich das Befestigungsteil aufgrund des fließfähigen Befestigungsmittels
an die Form der Ware an, wobei das
Befestigungsmittel aufgrund der einwirkenden Druckbelastung
innerhalb kurzer Zeit, beispielsweise innerhalb
von weniger als 30 Sekunden, vorzugsweise innerhalb von
10 bis 20 Sekunden, erstarrt und anschließend auch hohen
mechanischen Belastungen Stand hält.
Das Befestigungsmittel kann in vorteilhafter Weise mindestens
zwei bei Druckbelastung miteinander vermischbare
Befestigungskomponenten aufweisen. Hierbei ist es
von besonderem Vorteil, wenn die Hülle mindestens zwei
Kammern umfaßt zur Aufnahme jeweils einer Befestigungskomponente,
wobei die Kammern durch eine bei Druckbelastung
aufbrechende Trennwand voneinander getrennt sind.
Wird auf die Hülle beim Anbringen des Sicherungsteiles
an der Ware ein Druck ausgeübt, so hat dies zur Folge,
daß die Trennwand aufbricht, so daß sich die beiden Befestigungskomponenten
miteinander vermischen und das
Befestigungsteil anschließend erstarrt.
Von Vorteil ist es, wenn die Trennwand Sollbruchstellen
aufweist, da dadurch auf einfache Weise sichergestellt
werden kann, daß die Trennwand beim Anbringen des Sicherungsteiles
an der Ware aufbricht.
Bei einer besonders kostengünstig herstellbaren Ausführungsform
umfassen die Befestigungskomponenten einen
Klebstoff sowie einen Härter. Dies hat den Vorteil, daß
durch Wahl des Mischungsverhältnisses zwischen Klebstoff
und Härter auf einfache Weise die Zeitspanne beeinflußt
werden kann innerhalb der das Befestigungsteil
beim Anbringen an die Ware erstarrt.
Von Vorteil ist es, wenn das Befestigungsteil lösbar
mit dem Basisteil verbindbar ist. Dies gibt die Möglichkeit,
das Basisteil für die Überwachung unterschiedlicher
Waren mehrfach wiederzuverwerten, indem
ein gegebenenfalls erstarrtes Befestigungsteil vom Basisteil
gelöst und ein unverbrauchtes Befestigungsteil
angebracht wird.
Bei einer alternativen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist vorgesehen, daß das Befestigungsteil
mindestens zwei an die Ware anlegbare Kontaktelemente
umfaßt, wobei zumindest ein Kontaktelement um
mindestens eine Schwenkachse verschwenkbar gehalten
ist. Die schwenkbare Halterung ermöglicht es, die Kontaktelemente
schräg zueinander auszurichten, wobei die
relative Orientierung der Kontaktelemente an die Krümmung
der Oberfläche der zu überwachenden Ware angepaßt
werden kann. Dadurch wird sichergestellt, daß das Sicherungsteil
zuverlässig auch an Waren mit gekrümmter
Oberfläche befestigt werden kann, das Sicherungsteil
darüber hinaus jedoch eine für die jeweils optimale
Präsentation geeignete Ausgestaltung aufweisen kann.
Der Einsatz von Sicherungsteilen mit mindestens zwei im
Abstand zueinander angeordneten Kontaktelementen, wobei
zumindest eines der Kontaktelemente verschwenkbar ist,
hat sich insbesondere zur zuverlässigen Sicherung von
Mobiltelefonen mit meist gekrümmter Oberfläche bewährt.
Besonders günstig ist es, wenn mindestens zwei Kontaktelemente
jeweils verschwenkbar gehalten sind, da dadurch
die Anbringung des Sicherungsteiles an Waren mit
gekrümmter Oberfläche vereinfacht wird.
Hierbei ist es besonders günstig, wenn die Kontaktelemente
um parallel zueinander ausgerichtete Schwenkachsen
verschwenkbar gehalten sind. Dadurch läßt sich auf
einfache Weise die Ausrichtung der Kontaktelemente insbesondere
an Waren mit zylindrisch gekrümmter Oberfläche
anpassen.
Eine besonders gute Anpassung an die Formgebung der zu
überwachenden Ware kann dadurch sichergestellt werden,
daß mindestens ein Kontaktelement um zwei senkrecht zueinander
ausgerichtete Schwenkachsen verschwenkbar gehalten
ist. Hierbei ist es von besonderem Vorteil, wenn
zwei Kontaktelemente jeweils um zwei senkrecht zueinander
ausgerichtete Schwenkachsen verschwenkbar gehalten
sind, so daß zumindest zwei Kontaktelemente sowohl in
einer ersten Richtung als auch in einer dazu senkrechten
zweiten Richtung schräg zueinander ausgerichtet
werden können. So kann beispielsweise vorgesehen sein,
daß mindestens ein Kontaktelement mittels eines Kugelgelenkes
verschwenkbar gehalten ist.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß das Sicherungsteil zumindest drei Kontaktelemente
umfaßt, wobei mindestens zwei Kontaktelemente
verschwenkbar gehalten und die jeweiligen
Schwenkachsen senkrecht zueinander ausgerichtet sind.
So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß ein erstes
Kontaktelement starr ausgebildet ist, während ein zweites
und ein drittes Kontaktelement verschwenkbar gehalten
sind, wobei die Schwenkachse des zweiten Kontaktelementes
senkrecht zur Schwenkachse des dritten Kontaktelementes
ausgerichtet ist. Der Einsatz von mindestens
drei Kontaktelementen ermöglicht eine besonders
sichere Anbringung des Sicherungsteiles an die zu überwachende
Ware, wobei die verschwenkbare Halterung von
zwei Kontaktelementen eine einfache Anpassung auch an
eine gekrümmte Oberfläche der Ware ermöglicht.
Besonders günstig ist es, wenn das Sicherungsteil drei
Kontaktelemente umfaßt, wobei zwei Kontaktelemente um
parallel zueinander ausgerichtete Schwenkachsen verschwenkbar
sind und das dritte Kontaktelement quer zu
den Schwenkachsen der beiden anderen Kontaktelementen
verschwenkbar gehalten ist. Dies ermöglicht eine besonders
zuverlässige Anbringung des Sicherungsteiles an
eine Ware, die in der Art eines sich verjüngenden Flaschenhalses
eine sowohl in einer ersten Richtung als
auch in einer zweiten Richtung gekrümmte Oberfläche
aufweist.
Von Vorteil ist es, wenn die Vorrichtung ein Halteteil
umfaßt zur Befestigung an dem nicht diebstahlgefährdeten
Gegenstand, wobei das Halteteil über die Verbindungsleine
mit dem Sicherungsteil verbunden ist. Vorzugsweise
umfaßt das Halteteil eine Haftschicht zur Befestigung
an dem Gegenstand. Mittels der Haftschicht
läßt sich das Halteteil auf einfache Weise an dem nicht
diebstahlgefährdeten Gegenstand, beispielsweise einem
Ausstellungsregal oder einer Tischplatte, befestigen,
und mittels der Verbindungsleine wird sichergestellt,
daß das Sicherungsteil zuverlässig mit dem Halteteil
verbunden ist.
Die Präsentation der gesicherten Ware wird vereinfacht,
wenn das Sicherungsteil und das Halteteil zueinander
komplementäre Verbindungsmittel zur Herstellung einer
lösbaren Verbindung umfassen. Hierbei kann insbesondere
vorgesehen sein, daß das Sicherungsteil unverdrehbar
mit dem Halteteil verbindbar ist.
Vorzugsweise sind die dem Sicherungsteil zugeordnete
Verbindungsmittel am Basisteil angeordnet.
Günstig ist es, wenn das Halteteil eine Aufnahme aufweist,
in die das Sicherungsteil einführbar ist. Dies
ermöglicht es insbesondere, das Sicherungsteil seitlich
zu stabilisieren, indem die Aufnahme wannenförmig ausgebildet
wird, so daß das Sicherungsteil auf einfache
Weise im Halteteil abgelegt und im Bedarfsfalle zusammen
mit der Ware zu deren testweisen Benutzung dem Halteteil
entnommen werden kann.
Vorzugsweise ist das Sicherungsteil in das Halteteil
einhängbar. So wird ein besonders einfaches Herstellen
und Lösen der mechanischen Verbindung zwischen Sicherungsteil
und Halteteil ermöglicht. Denkbar ist auch,
daß das Sicherungsteil in das Halteteil einsteckbar
ist.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die Vorrichtung zumindest ein Wicklungselement
zum selbsttätigen Aufwickeln der Verbindungsleine
umfaßt. Dies ermöglicht eine besonders vorteilhafte
Präsentation der gesicherten Ware, denn mittels
des Wicklungselementes wird sichergestellt, daß
die Verbindungsleine soweit wie möglich aufgewickelt
wird und somit nicht lose herumhängt. Nimmt ein Kunde
zur testweisen Benutzung die Ware in die Hand, so kann
er die Verbindungsleine entgegen der Wirkung einer
Rückzugskraft ohne weiteres Abwickeln, legt er die Ware
anschließend wieder ab, so wickelt sich die Verbindungsleine
selbsttätig wieder auf.
Hierbei ist es von Vorteil, wenn ein Wicklungselement
am Halteteil angeordnet ist, insbesondere in ein Gehäuse
des Halteteils integriert ist oder im Gehäuse des
Halteteils angeordnet ist. Dadurch wird sichergestellt,
daß die gesicherte Ware nach einer testweisen Benutzung
vom Kunden wieder an den ursprünglichen Ort, nämlich an
das dem Sicherungsteil zugeordneten Halteteil zurückgeführt
wird, wobei gleichzeitig die Verbindungsleine
aufgewickelt wird. Alternativ oder ergänzend hierzu
kann vorgesehen sein, daß ein Wicklungselement in das
Basisteil integriert ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung ein
Sensorelement zur Überwachung eines ordnungsgemäßen
Kontaktes mit der Ware umfaßt, wobei das Sensorelement
an eine elekrische Überwachungsschaltung anschließbar
ist zur Ausgabe eines Alarmsignales bei Aufhebung des
ordnungsgemäßen Kontaktes. Das Sensorelement kann hierbei
als separates Überwachungsorgan ausgestaltet sein,
das an die Ware anbringbar ist, beispielsweise an eine
vom Kunden nur schlecht einsehbare Stelle der Ware. So
kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß die Verbindungsleine
einen elektrischen Leiter umfaßt, der durch das
Sicherungsteil hindurchgeführt ist und an das separate
Überwachungsorgan angeschlossen ist. Hierbei kann es
sich beispielsweise um einen Überwachungsfühler handeln,
wie er in der europäischen Offenlegungsschrift EP
0 663 656 A1 beschrieben ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Sensorelement
zur Überwachung eines ordnungsgemäßen Kontaktes des Sicherungsteiles
mit der Ware am Sicherungsteil angeordnet
ist. Das Sicherungsteil mit Sensorelement bildet
hierbei einen Überwachungsfühler, wobei das Sensorelement
vorzugsweise derart am Sicherungsteil angeordnet
ist, daß es vom Kunden nicht erkannt werden kann.
Die Ware kann mittels des Sensorelementes elektronisch
gegen Diebstahl gesichert werden. Hierzu ist es lediglich
erforderlich, das Sensorelement an eine beispielsweise
aus der EP 0 116 701 B1 bekannte Überwachungsschaltung
anzuschließen. Wird bei einem Diebstahlversuch
das Sicherungsteil - oder im Falle einer Ausgestaltung
des Sensorelementes in Form eines separaten
Überwachungsorganes das Überwachungsorgan - von der Ware
getrennt, so wird dies vom Sensorelement erkannt,
das daraufhin eine elektrische Meßgröße zur Verfügung
stellt, die von der Überwachungsschaltung als Alarmsituation
auswertbar ist.
Das Sensorelement ist vorzugsweise am Befestigungsteil,
beispielsweise an einem Kontaktelement angeordnet, so
daß es für den Kunden nicht erkennbar ist.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist zur
Überwachung der ordnungsgemäßen Befestigung des Halteteils
am nicht diebstahlgefährdeten Gegenstand ein Sensorelement
vorgesehen, das an eine elektrische Überwachungsschaltung
anschließbar ist zur Ausgabe eines
Alarmsignales bei Aufhebung des ordnungsgemäßen Kontaktes
des Halteteils mit dem nicht diebstahlgefährdeten
Gegenstand.
Wie voranstehend erläutert, kann auch bei dem den ordnungsgemäßen
Kontakt des Halteteiles mit dem nicht
diebstahlgefährdeten Gegenstand überwachenden Sensorelement
eine separate Ausgestaltung in Form eines Überwachungsorganes
zum Einsatz kommen, das mit dem Halteteil
gekoppelt ist. Besonders günstig ist es, wenn das
mit dem nicht diebstahlgefährdeten Gegenstand zusammenwirkende
Sensorelement am Halteteil angeordnet ist,
vorzugsweise an einer Gehäusewand des Halteteiles.
Das Sensorelement kann ein elektrisches Schaltelement
umfassen sowie einen mit der Ware beziehungsweise mit
dem nicht diebstahlgefährdeten Gegenstand zusammenwirkenden
Schaltstößel. Wird das Sensorelement von der Ware
bzw. dem Gegenstand entfernt, so betätigt der
Schaltstößel das Schaltelement, so daß ein optischer
und/oder akustischer Alarm, beispielsweise mittels eines
Piezokristalles, auslösbar ist.
Es kann vorgesehen sein, daß die Überwachungsschaltung
im Basisteil angeordnet ist. Hierbei ist es günstig,
wenn das Basisteil zusätzlich eine elektrische Spannungsversorgungseinheit,
beispielsweise eine elektrische
Batterie, als Spannungsquelle für die Überwachungsschaltung
aufnimmt.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Überwachungsschaltung
im Halteelement angeordnet ist und daß die
Verbindungsleine einen elektrischen Leiter umfaßt zur
Herstellung einer elektrischen Verbindung des mit der
Ware zusammenwirkenden Sensorelementes mit der Überwachungsschaltung.
Die Verbindungsleine dient in diesem
Fall sowohl zur mechanischen als auch zur elektrischen
Verbindung des Sicherungsteiles mit dem Halteelement.
Dies ermöglicht es, nicht nur die ordnungsgemäße Anbringung
des Sicherungsteiles an der Ware elektrisch zu
überwachen, sondern auch die ordnungsgemäße Verbindung
des Sicherungsteiles mit dem Halteelement. Wird nämlich
die Verbindungsleine bei einem Diebstahlversuch aufgetrennt,
um die Ware zusammen mit dem angebrachten Sicherungsteil
zu entwenden, so kann dies mittels der im
Halteelement angeordneten Überwachungsschaltung erkannt
und ein entsprechendes Alarmsignal ausgegeben werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die Überwachungsschaltung sowie ein
Wicklungselement im Gehäuse des Halteteils angeordnet
sind, wobei die Überwachungsschaltung über die mittels
des Wicklungselementes aufwickelbare Verbindungsleine
mit dem mit der Ware zusammenwirkenden Sensorelement in
elektrischer Verbindung steht. Das Halteteil übernimmt
hierbei nicht nur die Funktion, die Befestigung der
Verbindungsleine an einem nicht diebstahlgefährdeten
Gegenstand zu vereinfachen, sondern es nimmt zusätzlich
sowohl die elektrische Überwachungsschaltung als auch
das Wicklungselement auf, mit dem die Verbindungsleine
so weit wie möglich aufgewickelt werden kann. Letztere
bildet hierbei nicht nur eine mechanische Verbindung zu
dem an der Ware anbringbaren Sicherungsteil, sondern
ermöglicht gleichzeitig die elektrische Verbindung zwischen
der Überwachungsschaltung und dem mit der Ware
zusammenwirkenden Sen- sorelement.
Hierbei ist es von besonderem Vorteil, wenn das Halteteil
eine Leinenführung umfaßt zur Führung der Verbindungsleine
innerhalb des Gehäuses, da dadurch das Aufwickeln
der Verbindungsleine mittels des Wicklungselementes
vereinfacht und auftretende Reibungskräfte vermindert
werden können.
Günstig ist es, wenn die Leinenführung einstückig mit
dem Gehäuse des Halteteiles verbunden ist, denn dies
ermöglicht eine besonders kostengünstig herstellbare
Ausgestaltung des Halteteiles.
Vorzugsweise ist im Gehäuse des Halteteiles ein optischer
und/oder akustischer Alarmgeber angeordnet, der
mit der Überwachungsschaltung in elektrischer Verbindung
steht, so daß bei einem Diebstahlversuch über den
Alarmgeber ein optisches und/ oder akustisches Alarmsignal
ausgegeben werden kann.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn im Gehäuse des Halteteiles
eine elektrische Spannungsversorgungseinheit
angeordnet ist, die mit der Überwachungseinheit in
elektrischer Verbindung steht. Dies ermöglicht eine autarke
Ausgestaltung der Vorrichtung zur Sicherung einer
Ware gegen Diebstahl, wobei nicht nur zusätzliche Verbindungskabel
zum Anschluß der Vorrichtung an eine zentrale
Überwachungseinheit entfallen können, sondern
auch zusätzliche Netzverbindungskabel. Dies ermöglicht
es, eine diebstahlgefährdete Ware praktisch an jedem
beliebigen Ort innerhalb eines Ladenlokals optimal zu
präsentieren und gleichzeitig gegen Diebstahl zu sichern.
Kommen in einem Ladengeschäft eine Vielzahl von Sicherungsteile
zum Einsatz, deren ordnungsgemäße Anbringung
an einer diebstahlgefährdeten Ware überwacht werden
soll, so ist es von Vorteil, wenn die Verbindungsleine
einen elektrischen Leiter umfaßt zum elektrischen Anschluß
des Sensorelements an eine externe Überwachungsschaltung.
Letztere kann beispielsweise in einer Zentraleinheit
angeordnet sein wie sie aus der
EP 0 116 701 B1 bekannt ist.
Von Vorteil ist es, wenn das Sicherungsteil ein Anzeigeelement
umfaßt, mit dessen Hilfe die ordnungsgemäße
Anbringung des Sicherungsteiles an der Ware und vorzugsweise
auch des Halteteiles am nicht diebstahlgefährdeten
Gegenstand und/oder ein Alarmsignal anzeigbar
ist. So kann beispielsweise am Sicherungsteil eine
Leuchtdiode angeordnet sein, deren Leuchtsignal sich
bei einem Diebstahlversuch ändert.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung dient im Zusammenhang mit der
Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht einer ersten
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Sicherung
einer Ware gegen Diebstahl;
- Figur 2:
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Richtung
des Pfeiles A aus Figur 1;
- Figur 3:
- eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in
Figur 2;
- Figur 4:
- eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 in
Figur 2
- Figur 5:
- eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in
Figur 2;
- Figur 6:
- eine schematische Seitenansicht einer zweiten
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Sicherung
einer Ware gegen Diebstahl;
- Figur 7:
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Richtung
des Pfeiles B aus Figur 6;
- Figur 8:
- eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Figur
6;
- Figur 9:
- eine schematische Seitenansicht einer dritten
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Sicherung
einer Ware gegen Diebstahl und
- Figur 10:
- eine Schnittansicht längs der Linie A-A in
Figur 9.
In den Figuren 1 bis 5 ist in schematischer Darstellung
eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegte erste
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Sicherung einer
Ware gegen Diebstahl dargestellt. Diese umfaßt ein an
eine diebstahlgefährdete Ware 12 anbringbares Sicherungsteil
14 und ein an einem nicht diebstahlgefährdeten
Gegenstand, beispielsweise einem zu Präsentationszwecken
schräg zur Horizontalen ausgerichteten Deckel
16 einer Ausstellungsvitrine, befestigbares Halteteil
18 mit einem Gehäuse 19, wobei das Sicherungsteil 14
über eine Verbindungsleine 20 unlösbar mit dem Halteteil
18 verbunden ist. Die Ware 12 ist in der Zeichnung
zur Erzielung einer besseren Übersicht nur verhältnismäßig
klein dargestellt. Wie bereits eingangs erwähnt,
kann als Ware 12 insbesondere ein Mobilfunkgerät oder
eine Fernsteuerung gegen Diebstahl geschützt werden.
Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 5 deutlich wird,
weist das Halteteil 18 auf seiner dem Deckel 16 der
Ausstellungsvitrine abgewandten Oberseite eine ungefähr
wannenförmig ausgebildete Aufnahme 22 auf mit im wesentlichen
parallel zueinander ausgerichteten Seitenwänden
23, 24 und einer Bodenwand 25, von der ein Rasthaken
26, der insbesondere aus Figur 3 deutlich wird,
nach oben absteht.
Auf seiner dem Deckel 16 der Ausstellungsvitrine zugewandten
Unterseite trägt das Halteteil 18 ein Haftpolster
28 in Form eines doppelseitigen Klebebandes, mit
dessen Hilfe das Halteteil 18 am Deckel 16 der Ausstellungsvitrine
befestigt werden kann.
Das Sicherungsteil 14 umfaßt ein zweiteiliges starres
Basistell 30 mit einem in die Aufnahme 22 des Halteteiles
18 einführbaren Unterteil 32, dessen Form im wesentlichen
dem Verlauf der Aufnahme 22 entspricht, und
mit einem das Unterteil 32 überdeckenden Oberteil 34.
Unterteil 32 und Oberteil 34 sind über an sich bekannte
und deshalb in der Zeichnung nur schematisch dargestellte
Rastmittel unter Ausbildung eines Hohlraumes 36
miteinander verrastbar.
Auf seiner dem Halteteil 18 abgewandten Oberseite trägt
das Basisteil 30 ein an die Ware anpaßbares Befestigungsteil
37 mit drei zueinander beabstandeten Kontaktelementen
38, 39, 40, mit deren Hilfe das Sicherungsteil
14 an die zu überwachende Ware 12 anlegbar ist.
Zwei Kontaktelemente 38 und 39 sind in Längsrichtung
des Sicherungsteiles 14 auf gleicher Höhe nebeneinander
jeweils mittels eines Kugelgelenkes 42 verschwenkbar am
Oberteil 34 gehalten und können schräg zueinander ausgerichtet
werden, um sich an den Verlauf einer gekrümmten
Oberfläche 44 der Ware 12 anpassen zu können. Die
beiden an das Oberteil 34 angelenkten Kontaktelemente
38, 39 sind insbesondere jeweils um zwei in Figur 2
strichpunktiert dargestellte, senkrecht zueinander ausgerichtete
Schwenkachsen 46, 47 verschwenkbar gehalten.
Die Halterung erfolgt hierbei jeweils mittels eines Lagerzapfens
49, der einstückig mit einer zwischen dem
Unterteil 32 und dem Oberteil 34 eingespannten Lagerplatte
50 verbunden ist und dessen nach oben abstehendes
freies Ende 51 kugelig ausgebildet ist. Die Kontaktelemente
38 und 39 sind im wesentlichen tellerförmig
ausgebildet und umgreifen das freie Ende 51 des Lagerzapfens
49, so daß sie in beliebiger Richtung schräg
zur Längsachse des Lagerzapfens 49 ausgerichtet werden
können.
Im Gegensatz hierzu ist das dritte Kontaktelement 40
lediglich um eine quer zur Längsachse des Sicherungsteiles
14 ausgerichtete Schwenkachse 54 verschwenkbar
am Oberteil 34 gehalten. Es weist zu diesem Zwecke auf
seiner dem Oberteil 34 zugewandten Unterseite zwei
koaxial zur Schwenkachse 54 ausgerichtete Schwenkzapfen
56, 57 auf, die in korrespondierenden Führungen gehalten
sind, welche einstückig mit dem Oberteil 34 verbunden
sind. Auf seiner dem Oberteil 34 abgewandten Oberseite
ist das Kontaktelement 40 in entsprechender Weise
wie die Kontaktelemente 38 und 39 tellerförmig ausgebildet.
Das Kontaktelement 40 ist quer zur Längsrichtung
des Sicherungsteiles 14 mittig angeordnet, d. h.
in Höhe zwischen den Kontaktelementen 38 und 39.
Alle drei Kontaktelemente 38, 39, 40 können mittels in
der Zeichnung nicht dargestellter Haftpolster, die dem
Haftpolster 28 des Halteteiles 18 entsprechen und ebenfalls
in Form eines doppelseitigen Klebebandes ausgebildet
sein können, auf einfache Weise an der Ware 12
befestigt werden.
Zur testweisen Benutzung der Ware 12 kann diese zusammen
mit dem Sicherungsteil 14 der Aufnahme 22 des Halteteiles
18 entnommen werden, wobei durch die Verbindungsleine
20 eine Sicherung der Ware 12 gegen Diebstahl
gewährleistet ist.
Die ordnungsgemäße Anbringung des Sicherungsteils 14 an
der Ware 12 wird mittels eines elektrischen Sensorelementes
58 überwacht (siehe Figur 3). Dieses umfaßt einen
in Richtung auf die Ware 12 federbelasteten
Schaltstößel 59, der eine zentrale Bohrung des Kontaktelementes
40 durchgreift und mit einem elektrischen
Schaltelement 61 gekoppelt ist, das innerhalb des vom
Unterteil 32 und dem Oberteil 34 gebildeten Hohlraumes
36 des Basisteiles 30 auf einer elektrischen Leiterplatte
63 angeordnet ist. Letztere nimmt bei der dargestellten
ersten Ausführungsform eine an sich bekannte
und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellte elektrische
Überwachungsschaltung auf, die bei Betätigung
des Schaltstößels 59 ein Alarmsignal bereitstellt, so
daß ein Ablösen des Kontaktelementes 40 von der zu
überwachenden Ware 12 zur Auslösung eines optischen
und/oder akustischen Alarmsignales führt. Hierzu kann
die auf der Leiterplatte 63 angeordnete Überwachungsschaltung
beispielsweise einen Piezokristall aufweisen.
Zusätzlich ist am Sicherungsteil 14 eine Leuchtdiode 65
angeordnet, die mit der Leiterplatte 63 in elektrischer
Verbindung steht, so daß ein optisches Alarmsignal ausgegeben
werden kann. Außerdem kann mittels der Leuchtdiode
65 die Betriebsbereitschaft der elektronischen
Überwachung angezeigt werden.
Die Spannungsversorgung für die auf der Leiterplatine
63 angeordnete Überwachungsschaltung wird mittels eines
an eine zentrale Überwachungseinheit anschließbaren Anschlußkabels
67 bereitgestellt, das mit dem Halteteil
18 verbunden ist, von dem aus die elektrische Verbindung
zur Leiterplatine 63 über die Verbindungsleine 20
führt, die zu diesem Zweck einen entsprechenden elektrischen
Leiter umfaßt. Der Anschluß des Sicherungsteiles
14 über die Verbindungsleine 20 und das Anschlußkabel
67 an eine zentrale Überwachungseinheit gibt auch
die Möglichkeit, die Überwachungsschaltung in der externen
Überwachungseinheit anzuordnen anstatt auf der
Leiterplatine 63. Alternativ kann auch vorgesehen sein,
im Hohlraum 36 des Basisteiles 30 oder innerhalb des
Halteteiles 18 eine elektrische Batterie zu positionieren,
so daß sich ein Anschluß an eine externe Überwachungseinheit
erübrigt und das Anschlußkabel 67 wegfallen
kann. Bei Anordnung der elektrischen Batterie innerhalb
des Basisteiles 30 dient die Verbindungsleine
20 lediglich der mechanischen Verbindung des Sicherungsteiles
14 mit dem Halteteil 18, wird jedoch die
Batterie im Halteteil 18 angeordnet, so übernimmt die
Verbindungsleine 20 zusätzlich die Funktion einer elektrischen
Verbindung der Batterie mit der innerhalb des
Basisteiles 30 angeordneten Überwachungsschaltung.
Aus dem Voranstehenden wird deutlich, daß das Sicherungsteil
14 mittels des Befestigungsteiles 37 auch an
eine gekrümmte Oberfläche der zu überwachenden Ware 12
zuverlässig angebracht werden kann. Gleichzeitig läßt
sich die Ware 12 durch Einführen des Basisteiles 30 in
die Aufnahme 22 des Halteteiles 18 in vorteilhafter
Weise präsentieren, wobei die Seitenwände 23 und 24 der
Aufnahme 22 eine unverdrehbare Halterung der Ware 12
gewährleisten, und wobei gleichzeitig mittels eines auf
der der Bodenwand 25 der Aufnahme 22 zugewandten Unterseite
des Basisteiles 30 angeordneten Rastbügels 69,
der den Rasthaken 26 hintergreift, das Sicherungsteil
14 auf einfache Weise in das Halteteil 18 eingehängt
werden kann. Dies ermöglicht es, die Ware 12 mit gekrümmter
Oberfläche 44 in vorteilhafter Weise auf einer
schräg zur Horizontalen ausgerichteten Stellfläche, wie
sie beispielsweise durch den Deckel 16 der Aufstellungsvitrine
ausgebildet wird, zu präsentieren.
In den Figuren 6, 7 und 8 ist in schematischer Darstellung
eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung zur
Sicherung einer Ware gegen Diebstahl dargestellt, die
insgesamt mit dem Bezugszeichen 75 belegt ist. Diese
unterscheidet sich von der voranstehend unter Bezugnahme
auf die Figuren 1 bis 5 beschriebenen Vorrichtung 10
lediglich durch ihre alternative Ausgestaltung des Befestigungsteiles.
Anstatt dreier Kontaktelemente kommt
bei der Vorrichtung 75 ein Befestlgungsteil 77 in Form
eines Befestigungspolsters zum Einsatz, das flächenhaft
an die zu überwachende Ware 12 angelegt werden kann,
wobei es sich an die Form der Ware 12 anpaßt. Ansonsten
stimmt die Ausgestaltung der Vorrichtung 75 mit der
Ausgestaltung der Vorrichtung 10 überein, so daß zur
Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechende Beschreibung
der Vorrichtung 10 Bezug genommen werden
kann. Für identische Bauteile werden deshalb dieselben
Bezugszeichen verwendet wie bei der voranstehend beschriebenen
ersten Ausführungsform. Die Vorrichtung 75
weist ebenfalls ein Halteteil 18 auf, das über eine
Verbindungsleine 20 mit einem Sicherungsteil 14 verbunden
ist und mittels eines Haftpolsters 28 auf einer Unterlage
16 befestigt werden kann. Für das Sicherungsteil
14 kommt wiederum ein Basisteil 30 zum Einsatz,
das in eine Aufnahme 22 des Halteteiles 14 eingesetzt
werden kann. Das Basisteil 30 nimmt eine Leiterplatte
75 auf, die eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Überwachungsschaltung trägt, welche einerseits zur
Überwachung eines ordnungsgemäßen Kontaktes des Befestigungsteiles
77 an der zu überwachenden Ware 12 mit
dem Schaltelement 61 in elektrischer Verbindung steht
und andererseits über das Anschlußkabel 67 mit einer in
der Zeichnung nicht dargestellten zentralen Überwachungseinheit
verbunden ist.
Die Befestigung des Sicherungsteiles 14 an der zu überwachenden
Ware 12 erfolgt mittels des Befestigungsteiles
77. Dieses ist in der Art eines Polsters ausgestaltet
und weist eine flexible Hülle 79 auf, die eine
Vielzahl von Kammern 81 definiert, die jeweils über eine
Trennwand 83 voneinander getrennt sind. Die einzelnen
Kammern 81 nehmen jeweils eine Befestigungskomponente
eines zweikomponentigen, fließfähigen Befestigungsmittels
auf, und zwar wird eine Befestigungskomponente
durch einen Klebstoff gebildet und die andere Befestigungskomponente
durch einen Härter. Die Trennwände
83 weisen jeweils eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Sollbruchstelle auf.
Wird das Sicherungsteil 14 mit dem polsterartigen Befestigungsteil
77 gegen die zu überwachertde Ware 12 gedrückt,
so verformt sich die flexible Hülle 79 mit dem
fließfähigen Befestigungsmittel und die der Ware 12 zugewandte
Oberfläche des Befestigungsteils 77 paßt sich
an die Form der Ware 12 an. Gleichzeitig brechen die
Trennwände 83 aufgrund der auftretenden Druckbelastung
an ihren Sollbruchstellen auf, so daß sich die beiden
Komponenten des Befestigungsmittels vermischen können,
d. h. der Klebstoff kommt in Kontakt mit dem Härter.
Das Vermischen der beiden Befestigungskomponenten beim
Andrücken des Sicherungsteiles 14 an die zu überwachende
Ware 12 hat somit zur Folge, daß das Befestigungsteil
77 eine starre, optimal an die Form der Ware 12
angepaßte Ausgestaltung einnimmt.
In entsprechender Weise, wie dies unter Bezugnahme auf
die Figuren 1 bis 5 dargestellt ist, ist auch bei der
in den Figuren 6 bis 8 illustrierten zweiten Ausführungsform
zur ordnungsgemäßen Überwachung der Befestigung
des Sicherungsteiles 14 an der zu überwachenden
Ware 12 ein Schaltelement 61 vorgesehen, dessen
Schaltstößel 59 eine Durchgangsöffnung 85 der Hülle 79
durchgreift und somit an die Ware 12 anlegbar ist. Wird
bei einem Diebstahlversuch das Befestigungsteil 77 von
der Ware 12 getrennt, so wird hierbei der Schaltstößel
59 betätigt, was - wie voranstehend beschrieben ist -
zu einer Alarmauslösung führt.
In den Figuren 9 und 10 ist in schematischer Darstellung
eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung zur
Sicherung einer Ware gegen Diebstahl dargestellt. Diese
ist insgesamt mit dem Bezugszeichen 90 belegt. Sie unterscheidet
sich von der voranstehend unter Bezugnahme
auf die Figuren 1 bis 5 beschriebenen ersten Ausführungsform
durch den Einsatz eines nachstehend erläuterten
Wicklungselementes 100 zum selbsttätigen Aufwickeln
der Verbindungsleine 20, durch die Anordnung der mit
dem Schaltelement 61 gekoppelten Überwachungsschaltung
innerhalb des Halteteiles 18 und durch den Einsatz eines
zusätzlichen Sensorelementes 116 zur Überwachung
der ordungsgemäßen Befestigung des Halteteiles 18 am
nicht diebstahlgefährdeten Gegenstand in Form des Deckels
16. Im übrigen ist diese dritte Ausführungsform
entsprechend ausgebildet wie die in den Figuren 1 bis 5
dargestellte erste Ausführungsform. Für identische Bauteile
werden deshalb dieselben Bezugszeichen verwendet
wie bei der voranstehend beschriebenen ersten Ausführungsform
und zur Vermeidung von Wiederholungen wird
diesbezüglich auf die entsprechende Beschreibung der
Vorrichtung 10 Bezug genommen.
Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform ist bei der in
den Figuren 9 und 10 dargestellten Vorrichtung 90 eine
elektrische Überwachungsschaltung 92 nicht auf der Leiterplatte
63 angeordnet, die das Schaltelement 61
trägt, sondern innerhalb des Gehäuses 19 des Halteteiles
18. Zur Spannungsversorgung steht die Überwachungsschaltung
92 mit einer Spannungsversorgungseinheit in
Form einer ebenfalls innerhalb des Gehäuses 19 angeordneten
Batterie 94 in elektrischer Verbindung, und zur
Abgabe eines Alarmsignales nimmt das Gehäuse 19 zusätzlich
einen akustischen Alarmgeber in Form eines Piezoquarzes
96 auf, der ebenfalls an die Überwachungsschaltung
92 angeschlossen ist. Zum Austritt der vom Piezoquarz
96 im Falle eines Diebstahlversuchs erzeugten
Schallwellen sind im Gehäuse 19 des Halteteiles 18
Schallaustrittsöffnungen 98 vorgesehen, so daß sichergestellt
wird, daß bei einem Diebstahlversuch ein deutlich
wahrnehmbares akustisches Signal ertönt. Zusätzlich
wird mittels der am Sicherungsteil 14 angeordneten
Leuchtdiode 65 auch ein optisches Alarmsignal abgegeben.
Die Überwachungsschaltung 92 steht über die Verbindungsleine
20 mit dem Schaltelement 61 in elektrischer
Verbindung. Zum selbsttätigen Aufwickeln der Verbindungsleine
20 ist innerhalb des Gehäuses 19 des Halteteiles
18 ein Wicklungselement 100 angeordnet, das die
Verbindungsleine 20 so weit wie möglich aufwickelt.
Hierzu umfaßt das Wicklungselement 100 - wie insbesondere
aus Figur 10 deutlich wird - eine drehbar gelagerte
Spule 102, die eine Spiralfeder 104 aufnimmt und auf
die die Verbindungsleine 20 aufgewickelt werden kann.
Gegen die Wirkung der Spiralfeder 104 kann die Verbindungsleine
20 abgewickelt werden, wenn ein Kunde, beispielsweise
zur testweisen Benutzung der zu überwachenden
Ware 12, die Ware 12 mit dem daran angebrachten Sicherungsteil
14 dem Halteteil 18 entnimmt. Legt der
Kunde anschließend die Ware 12 wieder zurück, so wird
mittels des Wicklungselementes 100 sichergestellt, daß
sich die Verbindungsleine 20 aufgrund der Federkraft
der Spiralfeder 104 auf der Spule 102 aufwickelt.
Um innerhalb des Gehäuses 19 des Halteteiles 18 eine
optimale Führung der Verbindungsleine 20 zum Wicklungselement
100 zu gewährleisten, ist innerhalb des
Gehäuses 19 eine Leinenführung 106 vorgesehen mit zwei
im Abstand zueinander angeordneten, jeweils bogenförmig
gekrümmten Führungsleitflächen 108, 110, zwischen denen
die Verbindungsleine 20 ausgehend vom Wicklungselement
100 hindurchgeführt ist, wobei die beiden Führungsleitflächen
108, 110 einen in eine Austrittsöffnung 112 des
Gehäuses 19 einmündenden Führungskanal 114 definieren.
Das Halteteil 18 der Vorrichtung 90 ist mittels des
Haftpolsters 28, beispielsweise mittels eines doppelseitigen
Klebebandes, am Deckel 16 befestigt. Um sicherzustellen,
daß die Vorrichtung 90 nicht zusammen
mit der Ware 12 vom Deckel 16 unbemerkt entfernt werden
kann, umfaßt die Vorrichtung 90 zusätzlich zu dem an
der Ware 12 anliegenden Schaltstößel 59 und dem korrespondierenden
Schaltelement 61 eine weitere Sensorelnheit
116 zur Überwachung der ordnungsgemäßen Anbringung
des Halteteiles 18 am nicht diebstahlgefährdeten Gegenstand
16. Dieses Sensorelement 116 umfaßt einen
Schaltstößel 118, der eine zentrale Durchgangsbohrung
120 der Bodenwand 122 des Gehäuses 19 des Halteteiles
18 sowie eine korrespondierende Aussparung 124 des
Haftpolsters 28 durchgreift und am Deckel 16 anliegt.
Der Schaltstößel 118 steht mit einem im Gehäuse 19 angeordneten
Schaltelement in Form eines Mikroschalters
126 in elektrischer Verbindung, der wiederum an die
Überwachungsschaltung 92 angeschlossen ist. Wird das
Halteteil 18 unautorisiert vom Deckel 16 entfernt, so
betätigt der in Richtung des Deckels 16 federbelastete
Schaltstößel 118 den Mikroschalter 126. Letzteres wird
von der Überwachungsschaltung 92 als Alarmsituation erkannt,
und daraufhin wird mittels des Piezoquarzes 96
und der Leuchtdiode 65 in gleicher Weise ein optischer
und akustischer Alarm ausgegeben wie bei einem unautorisierten
Entfernen der Ware 12 vom Sicherungsteil 14.
Die Vorrichtung 90 ermöglicht eine besonders verkaufsfördernde
Präsentation einer diebstahlgefährdeten Ware
12. Letztere ist sowohl mechanisch als auch elektronisch
gegen Diebstahl gesichert. Mittels des an die
Form der Ware 12 anpaßbaren Sicherungsteiles 14 und
dessen Anordnung am Halteteil 18 wird eine optimale
Präsentation der diebstahlgesicherten Ware 12 ermöglicht.