EP1491702B1 - Revisionsabdeckung - Google Patents

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EP1491702B1
EP1491702B1 EP04014700A EP04014700A EP1491702B1 EP 1491702 B1 EP1491702 B1 EP 1491702B1 EP 04014700 A EP04014700 A EP 04014700A EP 04014700 A EP04014700 A EP 04014700A EP 1491702 B1 EP1491702 B1 EP 1491702B1
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EP
European Patent Office
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inspection
plate
cover
edge
realized
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EP04014700A
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Martin Reuter
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/08Built-in cupboards; Masks of niches; Covers of holes enabling access to installations
    • E04F19/083Covers with fixing means providing for snap locking
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/003Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation with movable parts, e.g. pivoting panels, access doors

Definitions

  • the inspection cover illustrated in each of FIGS. 1 to 15 for closing an inspection opening 1 on walls and ceilings generally consists of a flat, non-combustible plate 2 which, with the exception of a gap 3 remaining in the edge region of the inspection opening 1, is designed to fit precisely thereto. It is preferred, but not mandatory, in the gap 3 a foaming intumescent layer former 4, preferably so-called expanded graphite or another intumescent material, arranged.
  • the intumescent layer 4 may optionally be arranged at the edge of the inspection opening 1 or on the inspection cover (see in particular Figures 1, 2 and 5).
  • the fastening element 14 is designed as an expanding strap 24, which engages behind the edge of the inspection opening 1 on the side facing away from the cover plate 5 and fixes the revision cover in the inspection opening 1 in this manner.
  • the Sp Dahlbügel 24 is attached by means of at least one screw member 25 on the inspection cover, which the plate 2 and the cover plate 5 by pressing access side and releasably formed.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Revisionsabdeckung zum Verschluss einer Revisionsöffnung an Wänden, Decken, Schächten, Installations- oder Lüftungskanälen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Nach der DIN 4102 - in dieser Norm ist das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen geregelt - werden Baustoffe in die beiden Baustoffklassen A und B eingeteilt. Zur Baustoffklasse A gehören die nicht brennbaren Baustoffe. Die brennbaren Baustoffe werden in die Klasse B eingestuft. Die Klasse A wird weiter unterteilt. A1-Baustoffe müssen in ihrer Zusammensetzung vollständig unbrennbar sein, während A2 Baustoffe in geringem Maße brennbare Bestandteile enthalten dürfen. Hierzu gehören Bauteile, die zwar nicht selbst entzündbar sind, aber in geringem Maße brennbare Anteile enthalten: Gipskartonplatten nach DIN 18180 mit geschlossener Oberfläche oder auch Gipsfaserplatten (siehe http://www.baumarkt.de, © pw-Internet-Solutions-GmbH). Im folgenden ist mit "nicht brennbarem" Plattenmaterial stets mindestens ein Baustoff der Klasse A2 gemeint.
  • Aus der DE 40 05 128 A1 ist eine Revisionsabdeckung bekannt, die aus einer ebenen, nicht brennbaren Platte besteht, die bis auf einen im Randbereich der Revisionsöffnung verbleibenden Spalt passgenau zu dieser ausgebildet ist, wobei im Spalt ein im Brandfall aufschäumender Dämmschichtbildner angeordnet ist. Derartige Revisionsöffnung für den Wand- und Deckeneinbau werden beispielsweise in Verbindung mit der Abdeckung von hinter einer Wand oder einer Decke eines Gebäudes befindlichen elektrischen oder sanitären Installationen eingesetzt. Da die Installationen zumindest im Notfall frei zugänglich sein müssen, werden üblicher Weise an der Wand- oder Deckenverkleidung Ausnehmungen (sogenannte Revisionsöffnung) vorgesehen, die mit einer Revisionsabdeckung versehen sind.
  • Genau wie die Wand- oder Deckenverkleidungen (siehe beispielsweise DE 201 03 972 U1) müssen die Revisionsabdeckungen eine ausreichende Feuerwiderstandsdauer aufweisen. Diese Feuerwiderstandsdauer beträgt bei feuerhemmenden Konstruktionen mindestens 30 Minuten, bei feuerbeständigen sogar mindestens 90 Minuten. Im folgenden wird stets davon ausgegangen, dass die vorgeschlagene Lösung mindestens feuerhemmend ausgebildet ist, was aber logischer Weise feuerbeständige Konstruktionen mit einschließt.
  • Weiterer Stand der Technik ist in der DE-AS 16 59 608, DE 35 17 836 A1, DE 83 13 202 U1 und der DE 196 08 529 C2 offenbart.
  • Ferner beschreibt die AU 519 381 B eine Revisionabdeckung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Bei dieser Revisionsabdeckung werden die Platte und die Abdeckplatte von einem metallischen Rahmen umfasst. Die Abdeckplatte und der Rahmen werden mittels Schrauben am Rand der Revisionsöffnung befestigt.
  • Der Vollständigkeit halber wird noch auf die EP 1 279 779 A verwiesen. Bei dieser Revisionabdeckung wird oberhalb einer aus nicht brennbarem Material bestehenden Platte eine zusätzliche Abdeckplatte angeordnet. Diese Abdeckplatte überdeckt den Spalt zwischen Platte und Revisionsöffnung. Allerdings wird die Abdeckplatte auf der Seite des abzutrennenden Revisionsraums angebracht.
  • Ausgehend von der AU 519 382 B, bei der die Revisionsabdeckung, wie erwähnt, aufwendig mittels eines metallischen Rahmens in die Revisionsöffnung eingepasst ist, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, unter Gewährleistung der geforderten Feuerwiderstandsdauer den Installations- und Materialaufwand zu verringern.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Revisionsabdeckung der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
  • Nach der Erfindung ist also vorgesehen, dass die Platte rahmenlos in die Revisionsöffnung einsetz- und mittels Befestigungselementen an deren Rand befestigbar ausgebildet ist.
  • Gemäß der Erfindung entfällt somit jeglicher Rahmen für die Fixierung der Revisionsabdeckung in der Revisionsöffnung. Diese Funktion wird durch den Einsatz der erfindungsgemäß vorgefertigen Platte einschließlich der vorzugsweise aus Metall bestehenden Abdeckplatte sowie der vielfältig ausbildbaren Befestigungselemente (siehe weiter unten) realisiert, wobei die Abdeckplatte darüber hinaus zur Abdeckung des Spaltes dient.
  • Ein weiterer wesentlicher Aspekt bei einer Weiterbildung der Erfindung besteht ferner darin, dass die Revisionsabdeckung als vorgefertigtes Bauteil ausgebildet ist, d. h. vor Ort wird beim Aufbau der feuerhemmenden bzw. feuerbeständigen Wand die entsprechende Stelle gemäß den Maßen der erfindungsgemässen Revisionsabdeckung umbaut bzw. es wird ein vorgefertigtes Trennwandelement mit Revisionsöffnung aufgestellt, das einerseits genau zur ebenfalls vorzugsweise vorgefertigten Revisionsabdeckung passt und das andererseits unmittelbar mit anderen Trennwandelementen umbaubar ist. Das Trennwandelement mit Revisionsöffnung ist somit gleichzeitig Trennwand und Aufnahme für die Revisionsabdeckung. Es muss bei dieser bevorzugten Ausführungsform weder nachträglich eine entsprechende Öffnung mittels einer Säge eingebracht werden, noch muss ein Rahmen in der Öffnung fixiert werden. Diese Montagemethode wird weiter unten nochmals näher erläutert.
  • Andere vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Revisionsabdeckung einschließlich ihrer vorteilhaften Weiterbildungen wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigt
  • Figur 1
    im Schnitt die erfindungsgemäße Revisionsabdeckung als Bestandteil einer feuerbeständigen Wand;
    Figur 2
    im Schnitt eine Detailansicht der Revisionsabdekkung montiert an einer gefliesten Wand;
    Figur 3
    perspektivisch eine geflieste Wand mit der erfindungsgemäßen Revisionsabdeckung;
    Figur 4
    im Schnitt eine weitere Ausführungsform der Revisionsabdeckung;
    Figur 5
    im Schnitt eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Revisionabdeckung;
    Figur 6
    im Schnitt eine Ausführungsform mit einem Federelement zur Befestigung der Revisionsabdeckung;
    Figur 7
    im Schnitt eine Ausführungsform mit einem Spreizbügel zur Befestigung der Revisionsabdeckung;
    Figur 8
    im Schnitt eine Ausführungsform mit Riegelzungen zur Befestigung der Revisionsabdeckung;
    Figur 9
    im Schnitt eine Ausführungsform mit Klemmbacken zur Befestigung der Revisionsabdeckung;
    Figur 10
    im Schnitt eine Ausführungsform mit einem schaumartigen Element zur Befestigung der Revisionsabdekkung;
    Figur 11
    in Rückansicht eine runde Revisionsabdeckung mit zweischichtiger Platte und Abdeckplatte;
    Figur 12
    im Schnitt eine Ausführungsform mit Bajonettverschluss zur Befestigung der Revisionsabdeckung;
    Figur 13
    in Draufsicht die Ausführungsform gemäß Figur 12;
    Figur 14
    im Schnitt eine Ausführungsform mit Riegelmechanismus zur Befestigung der Revisionsabdeckung; und
    Figur 15
    in Draufsicht die Ausführungsform gemäß Figur 14.
  • Die jeweils in den Figuren 1 bis 15 dargestellte Revisionsabdeckung zum Verschluss einer Revisionsöffnung 1 an Wänden und Decken besteht im allgemeinen aus einer ebenen, nicht brennbare Platte 2, die bis auf einen im Randbereich der Revisionsöffnung 1 verbleibenden Spalt 3 passgenau zu dieser ausgebildet ist. Dabei ist vorzugsweise, aber nicht zwingend, im Spalt 3 ein im Brandfall aufschäumender Dämmschichtbildner 4, vorzugsweise sogenanntes Blähgraphit oder ein anderes Intumeszenzmaterial, angeordnet. Der Dämmschichtbildner 4 kann dabei wahlweise am Rand der Revisionsöffnung 1 oder an der Revisionsabdeckung angeordnet sein (siehe insbesondere Figuren 1, 2 und 5).
  • Wesentlich für alle dargestellten Revisionsabdeckungen ist nun, dass an der bei einer Ausführungsform bevorzugt als vorgefertigtes Bauteil ausgebildeten Platte 2 sichtseitig (d. h. abgewandt vom abzutrennenden Revisionsraum) eine den Spalt 3 überdeckende, vorgefertigte und vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff bestehende Abdeckplatte 5 angeordnet und die Platte 2 rahmenlos in die Revisionsöffnung 1 einsetz- und mittels der Befestigungselemente 14, vorzugsweise Schrauben 9, an deren Rand 6 befestigbar ausgebildet ist.
  • Mit Bezug auf die Figuren 1, 2, 5 und 11 ist dabei vorteilhaft vorgesehen, dass die Platte 2 mindestens aus zwei zueinander abgestuften Schichten 7, 8 besteht und dass der Rand 6 der Revisionsöffnung 1 zum formschlüssigen Einsatz der Abdeckung entsprechend stufig ausgebildet ist. Dem entsprechend weist auch der Spalt 3 bei zwei- oder mehrschichtiger Ausbildung der Platte 2 einen stufigen Verlauf auf. Dies ist einerseits bezüglich des Brandschutzes vorteilhaft (verbesserte Abdichtung), andererseits entspricht dies vorteilhaft auch der üblichen Aufbauweise von feuerbeständigen Wänden, die nämlich regelmäßig aus zwei zueinander versetzt montierten Schichten bestehen.
  • Ferner ist vorzugsweise, wie in Figur 5 dargestellt, vorgesehen, dass zwischen den Schichten 7, 8 mehrere, vorzugsweise metallische Platten 19 angeordnet sind, die zum kraftschlüssigen Verbund der Schichten 7, 8 beidseitig mit die Schichten 7, 8 durchdringenden Schrauben 20 verbunden sind, wobei zur Abstützung der Schrauben 20 auf der der vorzugsweise metallischen Abdeckplatte 5 abgewandten Seite der Revisionsabdeckung 1 weitere, vorzugsweise ebenfalls metallische Platten 21 angeordnet sind.
  • Bezüglich der Platte 2 ist ferner vorteilhaft vorgesehen, dass diese aus nicht brennbarem Material wie Kalziumsilikat und Kalziumsulfat besteht und mindestens 20 mm dick ausgebildet ist. Der Spalt 3 weist in diesem Fall vorzugsweise eine Breite von etwa 1 bis 8 mm auf. Wird die Revisionsöffnung vorort in die Trennwand eingebracht, kann dies beispielsweise mit einer Stich- oder Kreissäge oder einem Kreisschneider (bei runden Revisionsabdeckungen) geschehen. In diesem Fall wird der Rand der Revisionsöffnung regelmäßig nicht stufig ausgebildet sein (siehe beispielsweise Figur 12 und 14).
  • Zur Befestigung der Revisionsabdeckung ist, wie besonders deutlich in Figur 2 dargestellt, vorgesehen, dass die Platte 2 mit Schrauben 9 am Rand 6 der Revisionsöffnung 1 befestigt ist. Dabei sind am Rand der Abdeckplatte 5 Durchgriffsöffnungen 13 für die Schrauben 9 eingebracht.
  • Ferner ist vorzugsweise vorgesehen (siehe Figur 5), dass die Befestigungselemente bzw. Schrauben 9 mit am Rand der Revisionsöffnung 1 angeordneten Klammern 17 in Eingriff bringbar sind, wobei die Klammern 17 den Rand der Revisionsöffnung 1 u-förmig umgreifen und an diesem vorzugsweise mit Schrauben 18 befestigt sind.
  • Zur Berücksichtigung baulicher Toleranzen ist ferner vorteilhaft vorgesehen, dass die Schrauben 9 zur Befestigung der Revisionsabdeckung lang genug ausgebildet sind, um Distanzänderungen der Abdeckplatte 5 zum Rand 6 der Revisionsöffnung 1 beispielsweise durch dort aufgebrachte Fliesen 10 ausgleichen zu können (siehe Figur 2).
  • Bezüglich der Abdeckplatte 5 ist vorteilhaft vorgesehen, dass diese den Spalt 3 mindestens um 20 mm überragt und genau wie die Platte 2 eine rechteckige, vorzugsweise quadratische Grundfläche mit den Maßen von 300 mm x 300 mm bis 900 mm x 900 mm aufweist. Alternativ kann die Revisionsöffnung und -abdeckung aber auch rund ausgebildet sein (siehe hierzu insbesondere die Figur 11, 13 und 15) und einen freien Eingriffsdurchmesser von 50 mm (steckdosenartig) bis 900 mm aufweisen. Aus Korrosionsgründen besteht die Abdeckplatte 5 dabei wahlweise vorzugsweise aus Metall (insbesondere Edelstahl) oder Kunststoff (insbesondere bei Deckenrevisionsöffnungen, bei denen die Befestigungselemente nicht direkt an der Abdeckplatte angreifen) und kann aus optischen Gründen, wie in Figur 4 dargestellt, an ihren Rändern einen zum Rand der Revisionsöffnung 1 hin abgekanteten Bereich aufweisen.
  • Der technische Vorteil der erfindungsgemäßen Revisionsabdekkung wird besonders deutlich, wenn man den Montagevorgang einer feuerbeständigen Trennwand mit Revisionsabdeckung betrachtet:
  • Zur feuerhemmenden bzw. feuerbeständigen Abdeckung von Rohren und Leitungen 12 (siehe Figur 1) werden zunächst vor einer Wand (oder Decke) u-förmige Schienen 11 senkrecht aufgestellt (bzw. waagerecht aufgehängt). An diesen wird eine erste Lage nicht brennbarer Platten befestigt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform mit vorgefertigem Rahmen 15, der in seinem Aufbau genau wie die Trennwand selbst ausgebildet ist, wird dieser an der gewünschten Stelle und in Fortsetzung der Trennwandplatten an den Schienen 11 befestigt. Nach dieser ersten Aufbauphase besteht die Trennwand somit aus einer ersten Schicht mit einer Revisionsöffnung, die aus einem vorgefertigen, zweischichtigen Rahmen 15 gebildet ist. Da die zweite Schicht des vorzugsweise an die Ständerkonstruktion größenangepassten Rahmens 15 stufig zur ersten angeordnet ist, kann nun die zweite Schicht der Trennwand vorteilhaft mit Versatz aufgebracht werden. In die am vorgefertigen Rahmen 15 vorgesehene Revisionsöffnung kann schließlich die ebenfalls vorzugsweise zweischichtige, abgestuft ausgebildete Revisionsabdeckung eingesetzt werden.
  • Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform (siehe Figur 6 bis 15) wird zunächst die zweite Trennwandschicht mit Versatz aufgebracht. Anschließend wird beispielsweise mit einer Sticksäge oder Kreisschneider eine Öffnung in die Wand oder Decke eingebracht, wobei der ausgeschnittene Teil um die Abdeckplatte 5 und geeignete Befestigungselemente 14 ergänzt als erfindungsgemäße Revisionsabdeckung Verwendung findet. In diesem Fall ist der Rand der Revisionsöffnung aufgrund der Schneidebearbeitung zwar nicht stufig ausgebildet, die erforderliche Abdichtfunktion wird aber auch mittels der Abdeckplatte 5 und im Spalt 3 angeordnetem Dämmschichtbildner 4 gewährleistet.
  • Die Ausführungsform gemäß Figur 6 zeichnet sich dadurch aus, dass ein an der Platte 2 angeordnetes Federelement 22, vorzugsweise eine ebene Stahlblattfeder, als Befestigungselement 14 vorgesehen ist (wahlweise - nicht dargestellt - auch ergänzend zu anderen Befestigungselementen 14), das den Rand der Revisionsöffnung 1 auf der der Abdeckplatte 5 abgewandten Seite hintergreift und die Revisionsabdeckung auf diese Weise in der Revisionsöffnung 1 fixiert. Zum Fixieren und auch Lösen des Federelements 22 ist darüber hinaus vorgesehen, dass dieses mittels mindestens eines Schraubenelements 23 (schematisch dargestellt) an der Revisionsabdeckung befestigt und dieses die Platte 2 und die Abdeckplatte 5 durchgreifend zugangsseitig (d. h. sichtseitig bzw. abgewandt vom abgetrennten Raum) betätig- und lösbar ausgebildet ist. Da das Federelement 22 bei einem Brand unter Umständen seine Elastizität bzw. Haltekraft verlieren könnte, ist zu dessen Unterstützung im Bereich des Randes 6 der Revisionsöffnung 1 der Dämmschichtbildner 4 zwischen dem Federelement 22 und der Platte 2 angeordnet ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Figur 7 ist das Befestigungselement 14 als Spreizbügel 24 ausgebildet, der den Rand der Revisionsöffnung 1 auf der der Abdeckplatte 5 abgewandten Seite hintergreift und die Revisionsabdeckung auf diese Weise in der Revisionsöffnung 1 fixiert. Dabei ist der Spreizbügel 24 mittels mindestens eines Schraubenelements 25 an der Revisionsabdeckung befestigt, wobei dieses die Platte 2 und die Abdeckplatte 5 durchgreifend zugangsseitig betätig- und lösbar ausgebildet ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Figur 8 sind die Befestigungselemente 14 als den der Abdeckplatte 5 abgewandten Rand 6 der Revisionsöffnung 1 hintergreifende verdrehbare Riegelzungen 26 ausgebildet, deren Drehachsen 30 als Stellglieder die Platte 2 und die Abdeckplatte 5 durchgreifen und zugangsseitig betätig- und drehbar sind.
  • Eine weitere Ausführungsform ist in Figur 9 dargestellt. Bei dieser ist vorgesehen, dass die Befestigungselemente 14 als mit dem Rand 6 der Revisionsöffnung 1 verklemmbare Backen 27 ausgebildet und die Backen 27 über einen zugangsseitig bedienbaren Stellmechanismus 28 betätigbar sind.
  • Ferner ist bei einer weiteren Ausführungsform gemäß Figur 10 vorgesehen, dass das Befestigungselement 14 als den der Abdeckplatte 5 abgewandten Rand 6 der Revisionsöffnung 1 hintergreifendes, weiches, nachgiebiges, schaumartiges Material 29, beispielsweise Brandschutzschaum, ausgebildet ist, das einerseits stabil genug ist, die Abdeckung in der Öffnung zu halten, andererseits aber auch genug Elastizität aufweist, um die Abdeckung im Bedarfsfall aus der Öffnung herausnehmen zu können.
  • In den Figuren 12 bis 15 sind schließlich zwei weitere Ausführungsformen dargestellt, nämlich runde Revisionsabdeckungen für beispielsweise an Decken vorgesehene Revisionsöffnungen. Die erste Ausführungsform gemäß Figur 12 und 13 zeichnet sich dadurch aus, dass ein drehbarer Bajonettverschluss 31 zur Fixierung der Revisionsabdeckung in der Revisionsöffnung dient. Die Bauteile des Bajonettverschlusses 31 und die Abdeckplatte 5 werden vorort an den ausgeschnittenen Plattenelementen fixiert.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Figur 14 und 15 ist ein Riegelmechanismus 32 mit axial verschieblichen Riegelzungen vorgesehen, wie er beispielsweise von Kleiderschränken bekannt ist. Die Betätigung erfolgt über ein nicht dargestelltes, abdeckplattenseitig angeordnetes Stellglied. Die von den Riegelzungen hintergriffenen, zwischen zwei Plattenschichten angeordneten Winkelbleche 33 werden wie der gesamte Riegelmechanismus vorort montiert.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Revisionsöffnung
    2
    Platte
    3
    Spalt
    4
    Dämmschichtbildner
    5
    Abdeckplatte
    6
    Rand
    7
    Schicht
    8
    Schicht
    9
    Schraube
    10
    Fliese
    11
    Profilschiene
    12
    Rohre, Leitungen
    13
    Durchgriffsöffnung
    14
    Befestigungselement
    15
    Rahmen
    16
    Versatz
    17
    Klammer
    18
    Schraube
    19
    Platte
    20
    Schraube
    21
    Platte
    22
    Federelement
    23
    Schraubenelement
    24
    Spreizbügel
    25
    Schraubenelement
    26
    Riegelzunge
    27
    Backen
    28
    Stellmechanismus
    29
    schaumartiges Material
    30
    Drehachse
    31
    Bajonettverschluss
    32
    Riegelmechanismus
    33
    Winkelblech

Claims (10)

  1. Revisionsabdeckung zum Verschluss einer Revisionsöffnung
    (1) an Wänden, Decken, Schächten, Installations- oder Lüftungskanälen, umfassend eine ebene, aus nicht brennbarem Material bestehende Platte (2), die bis auf einen im Randbereich der Revisionsöffnung (1) verbleibenden Spalt (3) passgenau zu dieser ausgebildet ist, wobei an der Platte
    (2) sichtseitig eine mindestens den Spalt (3) überdeckende, vorgefertigte Abdeckplatte (5) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Platte (2) rahmenlos in die Revisionsöffnung (1) einsetz- und mittels Befestigungselementen (14) an deren Rand (6) befestigbar ausgebildet ist.
  2. Revisionsabdeckung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abdeckplatte (5) wahlweise aus Metall, vorzugsweise aus Edelstahl, oder Kunststoff besteht,
    wobei vorzugsweise die Platte (2) als vorgefertigtes Bauteil ausgebildet ist,
    wobei vorzugsweise die Platte (2) und die Abdeckplatte (5) miteinander verklebt sind.
  3. Revisionsabdeckung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass im Spalt (3) ein im Brandfall aufschäumender Dämmschichtbildner (4) angeordnet ist,
    wobei vorzugsweise der Dämmschichtbildner (4) aus Blähgraphit bzw. einem Intumeszenzmaterial besteht,
    wobei vorzugsweise die Abdeckplatte (5) den Spalt (3) mindestens um 20 mm überragt,
    wobei vorzugsweise die Abdeckplatte (5) an ihren Rändern einen zum Rand der Revisionsöffnung (1) hin abgekanteten Bereich aufweist.
  4. Revisionsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Platte (2) mindestens aus zwei zueinander abgestuften Schichten (7, 8) besteht und dass der Rand (6) der Revisionsöffnung (1) zum formschlüssigen Einsatz der Abdeckung entsprechend stufig ausgebildet ist,
    wobei vorzugsweise zwischen den Schichten (7, 8) mehrere, vorzugsweise metallische Platten (19) angeordnet sind, die zum kraftschlüssigen Verbund der Schichten (7, 8) beidseitig mit die Schichten (7, 8) durchdringenden Schrauben (20) verbunden sind,
    wobei vorzugsweise zur Abstützung der Schrauben (20) auf der der Abdeckplatte (5) abgewandten Seite der Revisionsabdeckung (1) weitere, vorzugsweise ebenfalls metallische Platten (21) angeordnet sind,
    wobei vorzugsweise bei zwei- oder mehrschichtiger Ausbildung der Platte (2) der Spalt (3) einen stufigen Verlauf aufweist.
  5. Revisionsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Platte (2) mit Befestigungselementen (14), insbesondere Schrauben (9), am Rand (6) der Revisionsöffnung (1) befestigbar ausgebildet ist,
    wobei vorzugsweise am Rand der Abdeckplatte (5) Durchgriffsöffnungen (13) für die Schrauben (9) vorgesehen sind,
    wobei vorzugsweise die Schrauben (9) lang genug ausgebildet sind, um Distanzänderungen der Abdeckplatte (5) zum Rand (6) der Revisionsöffnung (1) beispielsweise durch dort aufgebrachte Fliesen ausgleichen zu können,
    wobei vorzugsweise die Befestigungselemente (14) bzw. Schrauben (9) mit am Rand der Revisionsöffnung (1) angeordneten Klammern (17) in Eingriff bringbar sind,
    wobei vorzugsweise die Klammern (17) den Rand der Revisionsöffnung (1) u-förmig umgreifen und an diesem vorzugsweise mit Schrauben (18) befestigt sind.
  6. Revisionsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Platte (2) aus nicht brennbarem Material wie Kalziumsilikat und Kalziumsulfat (Gips) besteht,
    wobei die Platte (2) vorzugsweise mindestens 20 mm dick und der Spalt (3) etwa 1 bis 8 mm breit ist.
  7. Revisionsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass sowohl die Platte (2) als auch die Abdeckplatte (5) eine rechteckige Grundfläche aufweisen,
    wobei vorzugsweise die Abdeckplatte (5) wahlweise eine Grundfläche von 300 mm x 300 mm bis 900 mm x 900 mm aufweist.
  8. Revisionsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Revisionsöffnung (1) einen freien Durchmesser von etwa 50 mm bis 900 mm aufweist,
    wobei vorzugsweise die Revisionsöffnung (1) rund und die Revisionsabdeckung entsprechend ausgebildet ist.
  9. Revisionsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Revisionsabdeckung in einer Revisionsöffnung (1) angeordnet ist, die als vorgefertigter, trennwandgleicher Rahmen (15) mit umlaufendem Versatz (16) zum Anbau weiterer Wandelemente ausgebildet ist,
    wobei vorzugsweise der Rahmen (15) zu einer vorzugsweise aus Profilschinen (11) bestehenden Ständerkonstruktion einer mindestens feuerhemmenden Trennwand größenangepasst ausgebildet ist.
  10. Revisionsabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Befestigungselement (14) als drehbarer Bajonettverschluss (31) ausgebildet ist,
    oder
    dass ein an der Platte (2) angeordnetes Federelement (22), vorzugsweise Stahlfeder, wahlweise als oder auch ergänzend zum Befestigungselement (14) vorgesehen ist, das den Rand der Revisionsöffnung (1) auf der der Abdeckplatte (5) abgewandten Seite hintergreift und die Revisionsabdeckung auf diese Weise in der Revisionsöffnung (1) fixiert,
    wobei vorzugsweise das Federelement (22) mittels mindestens eines Schraubenelements (23) an der Revisionsabdeckung befestigt und dieses die Platte (2) und die Abdeckplatte (5) durchgreifend zugangsseitig betätig- und lösbar ausgebildet ist,
    wobei vorzugsweise im Bereich des Randes (6) der Revisionsöffnung (1) der Dämmschichtbildner (4) zwischen dem Federelement (22) und der Platte (2) angeordnet ist,
    oder
    dass das Befestigungselement (14) als Spreizbügel (24) ausgebildet ist, der den Rand der Revisionsöffnung (1) auf der der Abdeckplatte (5) abgewandten Seite hintergreift und die Revisionsabdeckung auf diese Weise in der Revisionsöffnung (1) fixiert,
    wobei vorzugsweise der Spreizbügel (24) mittels mindestens eines Schraubenelements (25) an der Revisionsabdeckung befestigt und dieses die Platte (2) und die Abdeckplatte (5) durchgreifend zugangsseitig betätig- und lösbar ausgebildet ist, oder
    dass die Befestigungselemente (14) als den der Abdeckplatte (5) abgewandten Rand (6) der Revisionsöffnung (1) hintergreifende verdrehbare Riegelzungen (26) ausgebildet sind, deren Drehachsen (30) als Stellglieder die Platte (2) und die Abdeckplatte (5) durchgreifen und zugangsseitig betätig- und drehbar ausgebildet sind,
    oder
    dass die Befestigungselemente (14) als mit dem Rand (6) der Revisionsöffnung (1) verklemmbare Backen (27) ausgebildet sind,
    wobei vorzugsweise die Backen (27) über einen zugangsseitig bedienbaren Stellmechanismus (28) betätigbar sind,
    oder
    dass das Befestigungselement (14) als den der Abdeckplatte (5) abgewandten Rand (6) der Revisionsöffnung (1) hintergreifendes, weiches, nachgiebiges, schaumartiges Material (29) ausgebildet ist, oder
    dass das Befestigungselement (14) als Riegelmechanismus (32) ausgebildet ist, dessen Riegelzungen im Verschlusszustand zwischen Trennwandplatten angeordnete Winkelbleche (33) formschlüssig hintergreifen.
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