Beschreibung
Integrierte Schaltungsanordnung mit npn- und pnp- Bipolartransistoren sowie Herstellungsverfahren
Die Erfindung betrifft eine integrierte Schaltungsanordnung, die mindestens einen npn-Bipolartrans stor und einen pnp- Bipolartransistor enthalt. Der npn-Bipolartransistor enthalt in der folgenden Reihenfolge anemandergrenzend: - einen n-dotierten Kollektorbereich, der im Folgenden auch als Randbereich bezeichnet wird,
- einen p-dotierten Basisbereich, und einen n-dotierten Emitterbereich, der ebenfalls auch als
Randbereich bezeichnet wird.
Der pnp-Bipolartransistor enthalt an der folgenden Reihenfolge anemandergrenzend:
- einen p-dotierten Kollektorbereich, der im Folgenden auch als Randbereich bezeichnet wird, - einen n-dotierten Basisbereich, und einen p-dotierten Emitterbereich, der ebenfalls als Randbereich bezeichnet wird.
Die Emitterbereiche sind üblicherweise hoher dotiert als die Kollektorbereiche. Die Dotierstoffkonzentration des Basisbereiches liegt üblicherweise zwischen der Dotierstof konzent- ration des Emitterbereiches und der Dotierstoffkonzentration des Kollektorbereαches . Die integrierte Schaltungsanordnung enthalt außerdem eine elektrisch isolierende Isolierschicht, die eine Aussparung im Bereich des pnp-Bipolartransistors enthalt. Unter der Aussparung im Bereich des pnp-Transistors ist der Basisbereich des pnp-Bipolartransistors angeordnet. In der Aussparung ist elektrisch leitfahiges Material angeordnet, das mit dem Emitterbereich des pnp-Iransistors elektrisch leitfahαg verbunden αst oder das sogar an den einen Emitterbereich angrenzt.
In der elektrisch isolierenden Schicht befindet sich außerdem im Bereich des npn-Transαstors eαne weitere Aussparung, an welcher der Basasbereach des npn-Transistors angeordnet ist.
Die Randbereiche und der Basisbereich eines Transistors sind an emkrastallanem Halbleitermateπal angeordnet . Bei dem npn-Transistor wurde m der weiteren Aussparung eine einkrα- stallαne Schicht erzeugt, um beispielsweise durch die Verwen- d ng von zwei anemandergrenzenden eαnkristallinen Schichten mit voneinander verschiedenen Grundmaterial die elektrischen Eαgenschaften des Transistors zu verbessern, beispielsweise die sogenannte Transitfrequenz. Eine integrierte Schaltungsanordnung mit pnp- und npn-
Transistoren ist beispielsweise aus der deutschen Patentschrift DE 199 58 062 C2 bekannt, wobei dort noch eine zusätzliche Silizidierung durchgeführt wird, die jedoch auch entfallen kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfach herzustellende integrierte Schaltungsanordnung mit npn- und pnp-Bipolartran- sαstoren anzugeben, die insbesondere gute elektrische Eigenschaften haben. Außerdem soll ein Herstellungsverfahren ange- geben werden
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass bei dem bisher verwendeten Verfahren die gesamte Herstellung weder mit Hinblick auf den npn-Bipolartransistor noch mit Hinblick auf den pnp-Transistor optimal durchgeführt wird. Dabei werden die elektrischen Eigenschaften des npn-Bipolartransistors und des pnp-Bipolartransistors verringert. So kann beispielsweise bei der Strukturierung einer auf der Isolierschicht angeordneten polyknstallinen Siliziu schicht im Bereich des npn- Transistors nicht stark uberatzt werden, um steile Flanken zu erzielen, was für die Reproduzierbarkeit der Transistoreigenschaften von großer Bedeutung sein kann. Eine starke Uberat-
zung ist bspw. eine Uberatzung um mehr als 50 Prozent oder um mehr als 100 Prozent. Beim Atzen einer 200 nm dicken polykπ- stallmen Schicht bedeutet eine hundertprozentige Uberatzung eine Verdopplung der Atzdauer, die zum Atzen der 200 nm er- forderlich ist. Bei der Uberatzung wird jedoch im Bereich des pnp-Transistors der neben dem Emitter angeordnete Basisan- schlussbereich des pnp-Transistors teilweise abgetragen, wie bei dem Verfahren gemäß Patentschrift DE 199 58 062 C2 der Fall ist . Die Erfindung geht weiterhin von der Überlegung aus, dass auch bei der erfindungsgemaßen integrierten Schaltungsanordnung die gleichzeitige Verwendung von Schichten für den Aufbau des pnp-Transistors und des npn-Transistors beibehalten werden soll. Bei der erfindungsgemaßen Schaltungsanordnung wird deshalb die Isolierschicht weiter an den Emitterbereich bzw. an den Emitteranschlussbereich des pnp-Transistors herangezogen als bisher, so dass die Aussparung an den Anschlussbereich des Emitters des pnp-Transistors angrenzt und somit die Breite des elektrischen Kontaktes zwischen Emitter und Emitteranschlussbereich und indirekt auch die Breite des Emitterbereiches vorgibt. Außerdem wird das elektrisch leitfahige Material so strukturiert, dass nach der Strukturierung elektrisch leitfahiges Material des Anschlussbereiches auch außerhalb der Aussparung an die Isolierschicht angrenzt. Durch diese Maßnahme dient die Isolierschicht als Atzstoppschicht und nicht der empfindliche Teilbereich des Basisanschlussbe- reichs, welcher sich neben dem Emitterbereich befindet. Aufgrund des ungedunnten Basisanschlussbereiches bleibt der Basisanschlusswiderstand klein. Dadurch wird dαe maxαmale Oszillationsfrequenz groß. Die minimale Rauschzahl sowie Verzogerungszeiten sinken. Zudem verbessert sich die Reproduzierbarkeit der zuvor genannten Kenngroßen. Weitere schal- tungstechmsche Wirkungen werden an Hand der weiteren Ausfuh- rungen deutlich.
Bei Ausgestaltungen grenzt die Aussparung im Bereich des pnp- Transistors auch an den Emitterbereich. Dies wird dadurch erreicht, dass nach dem Einbringen des elektrisch leitfahigen Materials Dotαerstoffe aus diesem Material an das unter der Aussparung lαegende Material eindiffundieren und dort den Emitterbereich bilden.
Bei einer anderen Ausgestaltung füllt das elektrisch leitfa- hige Material die Aussparung vollständig, so dass kein ande- res Material und auch keine Leerraume in der Aussparung vorhanden sind. Bei einer nächsten Ausgestaltung ist die elektrisch isolierende Schicht eine ebene Schicht, die auf einem ebenen Substrat angeordnet ist . Das ebene Substrat enthalt beispielsweise einen Substrathauptbereich und eine darauf angeordnete Epitaxieschicht gleichmäßiger Dicke.
Bei einer Weiterbildung der Schaltungsanordnung ist in der weαteren Aussparung, d.h. in der Aussparung des npn- Transistors, eine emkristallme Schicht angeordnet, die ein anderes Grundmaterial als der nicht in der Aussparung angeordnete Randbereich des npn-Transistors enthalt. Die emkristallme Schicht enthalt vorzugsweise Silizium-Germanium oder Silizium-Germanium-Kohlenstoff als Grundmaterial . Das nicht in der Aussparung des npn-Transistors angeordnete eαnkrαstal- l e Material enthalt vorzugsweise Silizium als Grundmaterial. Durch die Verwendung der genannten Materialien lassen sich Transitf equenzen von 100 GHz oder sogar von 200 GHz erzielen. Trotz dieser hohen Transitfrequenzen des npn- Transistors wird der pnp-Transistor aufgrund des Aufbaus der integrierten Schaltungsanordnung nicht übermäßig beeinträch
Bei einer anderen Weiterbildung ist das elektrisch leitfahige Materαal stark p-dotαertes Halbleitermaterial, αnsbesondere polykristallines Halbleitermaterial, z.B. polykristallmes Silizium. Dieses Material bietet die Möglichkeit, durch Aus- diffusion m e kristallmes Material den Emitterbereich des
pnp-Bipolartransistors zu erzeugen. Gleichzeitig werden bei der Weiterbildung durch Ausdiffusion Anschlussbereiche für den Anschluss des Basisbereiches des npn-Transistors mit einer höheren Dotierung versehen. Somit werden wiederum Ver- fahrensschπtte sowohl zur Herstellung des pnp-Transistors als auch zur Herstellung des npn-Transistors verwendet. Weiterhin lasst sich das elektrisch leitfahige Materαal mαt Dotierung dazu verwenden, den Kollektorbereich des pnp- Transistors anzuschließen. Dies vereinfacht die Herstellung weiter.
Bei einer nächsten Weiterbildung befinden sich an Seitenflachen des elektrisch leitfahigen Materials und angrenzend an die Isolierschicht Abstandselemente, sogenannte Spacer . Der Fußbereich der Spacer liegt am pnp-Transistor auf der Isolierschicht. Die Spacer werden vorzugsweise aus elektrisch isolierendem Materαal hergestellt, beispielsweise aus Silizi- umdioxid oder Siliziumnitπd. Außerdem können sich die Spacer mit zunehmendem Abstand vom isolierenden Material verjüngen. Die Abstandselemente sind beispielsweise sogenannte Eαnfach- abstandselemente oder Doppel-Abstandselemente, zu deren Herstellung nur eine Schicht isotrop geatzt worden ist oder zu deren Herstellung zwei Schichten verwendet worden s nd, wovon eme isotrop geatzt worden ist. Die Abstandselemente haben nur im Bereich des npn-Transistors eine Isolationsfunktion zwischen den Anschlussbereichen für den Emitter und für die Basis. Im Bereich des pnp-Transistors sind dαe Abstandselemente jedoch nicht störend, so dass s e ohne zusätzliche Verfahrensschritte auch im Bereich des pnp-Transistors ausge- bildet und dort belassen werden.
Bei einer anderen Weiterbildung ist der Basisbereich des pnp- Transistors über eine e kristallme Schicht angeschlossen, dαe sαch unter der Isolαerschαcht bis zu mindestens einer Basisanschlussaussparung m der Isolierschicht erstreckt. Die emkristallme Schicht ist im Bereich des Basisanschlussbe- reich hoher als im Basisbereich dotiert, um den Anschlusswi-
derstand zu verringern. Der Basisanschlussbereich erstreckt sich bei einer Ausgestaltung bis unterhalb eines Abstandselementes am Emitteranschlussbereich des pnp-Transistors oder sogar bis unter den Emitteranschlussbereich des npn- Transistors. Die Basisanschlussaussparung enthalt außerdem elektrisch leitfahiges Material, insbesondere hochdotiertes polykπstallmes Sαliz um oder metallisches Material. Bei einer Weiterbildung wird sowohl der Basisbereich des pnp- Transistors, der Kollektorbereich des npn-Transistors und der Emitterbereich des npn-Transistors über eine n-dotierte Halb- leitermateπalschicht angeschlossen. Diese Schicht wird also wieder mehrfach verwendet und durch einmalige Strukturierung werden Anschlüsse in Transistoren beider Transistorarten hergestellt .
Bei einer nächsten Weiterbildung ist der weiter von der Aussparung entfernte Randbereich des pnp-Transistors mit Hilfe eines Dotiergebietes ausgebildet, das die gleiche Umrissform wie die Aussparung hat. Mit anderen Worten heißt das, dass die Aussparung als Implantationsmaske verwendet worden ist. Damit hat die Aussparung eine weitere Funktion. Solche Verfahren werden auch als SIC-Verfahren (selektiv implantierter Kollektor) bezeichnet. Durch das SIC-Verfahren lasst sich ein kleines Kollektorgebiet ohne Zusatzmaske erzeugen. Aufgrund des kleinen Kollektorgebietes wird die parasitäre Basis-
Kollektor-Kapazitat im Vergleich zu einem breiteren Kollektor erheblich gesenkt. Die elektrischen Eigenschaften des pnp- Transistors verbessern sich weiter. Dies erhöht den Anreiz, Schaltungen zu nutzen, die sowohl npn- als auch pnp- Transistoren enthalten. Beispielsweise lassen sich Stromquellen an positivem Potential einfacher mit pnp-Transistoren realisieren als mit npn-Transistoren. Bisher war ein SIC- Verfahren bei der gleichzeitigen Herstellung von npn- und pnp-Transistoren nur im Bereich des npn-Transistors möglich.
Bei einer nächsten Weiterbildung der erfindungsgemaßen Schaltungsanordnung ist der pnp-Transistor als Multiemitter-
Transistor ausgebildet, der mindestens zwei Aussparungen enthalt, an denen außerhalb der jeweilαgen Aussparung elekt- rαsch leitfahiges Materαal des Anschlussbereαches eαnes Emαt- ters angrenzt . Bei der er indungsgemaßen Schaltungsanordnung lasst sich die Breite des Emitters im Vergleich zu bisherigen pnp-Transistoren m Schaltungen mit npn-Transistoren verringern. Eine kleine Emitterbreite bewirkt gute Hochf equenzeigenschaften des Transistors, verringert aber den maximal zulassigen Schaltstrom. Um dennoch größere Strome schalten zu können wird auch die Anordnung mehrerer Emitterbereiche nebeneinander attraktiv, wobei die insgesamt benotigte Chipfla- che aufgrund der verringerten Emitterbreite klein ist. Es lassen sich also auf einer kleinen Chipflache Multαemαtter- pnp-Transistoren mit guten Hoch equenzeigenschaften und hohen schaltbaren Stromstarken herstellen.
Bei einer anderen Weiterbildung sind die an der erfandungsge- maßen Schaltungsanordnung enthaltenen Dotαerungen von dem entgegengesetzten Typ zu den oben angegebenen Typen. Demzu- folge wurde beαspαelsweise der Basisbereich des pnp- Transistors einer Aussparung angeordnet werden, die sich in der Isolierschicht befindet.
Die Erfindung betrifft einem weiteren Aspekt ein Verfahren zum Herstellen einer integrierten Schaltungsanordnung, insbesondere der erfindungsgemaßen Schaltungsanordnung oder einer derer Weiterbildungen. Damit gelten die oben genannten technischen Wirkungen auch für das er mdungsgemaße Verfahren. Beim erfindungsgemaßen Verfahren werden die folgenden Schπt- te ausgeführt:
- Aufbringen einer Isolierschicht auf em emkristall es Halbleitermaterial, z.B. auf emkristallmes Silizium, Strukturieren der Isolierschicht unter Erzeugung einer Aussparung im Bereich des pnp-Transistors bzw. des noch herzustellenden pnp-Transistors. Unterhalb der Aussparung befindet sich der Basisbereich des pnp-Transistors bzw. wird der Basisbereich noch ausgebildet.
- Aufbringen einer Anschlussschicht aus elektrisch leitfa- higem Material oder m ein solches Material umwandelbares Material auf die strukturierte Isolierschicht, d.h. insbesondere m-situ-Dotierung oder nachträgliche Dotierung von Halbleitermaterial,
- Strukturieren der Anschlussschicht unter Erzeugung eines Anschlussbereiches für den Emitterbereich des pnp- Transistors in der Aussparung und auf der Isolierschicht außerhalb der Aussparung, - Erzeugen des Basisbereiches des npn-Transistors der Isolierschicht nach dem Strukturieren der Anschlussschicht .
Zum Anschluss des Basisbereiches des pnp-Transistors werden bei einer Weiterbildung Anschlüsse aus Metall verwendet, die die Isolierschicht durchdringen. Bei einer alternativen Weiterbildung werden n-dotierte Anschlussbereiche verwendet, die den Anschlussbereich für den Emitter des pnp-Transistors überlappen. Für die Überlappung wird keine zusatzliche Chip- flache benotigt, da der Emitter bereits um einen vorgegebenen Abstand die Isolierschicht überlappt.
Im Folgenden werden Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung an
Hand der beiliegenden Zeichnungen erläutert. Darm zeigen: Figur 1 die Anatzung eines Basisanschlussbereiches eines pnp-Transistors beim gleichzeitigen Uberatzen im Bereich eines npn-Transistors,
Figur 2 eme integrierte Schaltungsanordnung mit einem pnpTransistor und einem npn-Transistor, Figuren 3 und 4
Herstellungsstufen bei der Herstellung der in Figur 2 gezeigten Schaltungsanordnung, und
Figur 5 eine integrierte Schaltungsanordnung mit Multie it- ter-pnp-Transistor und mit npn-Transistor .
Figur 1 zeigt die Herstellung einer integrierten Schaltungsanordnung 8 gemäß der deutschen Patentschrift DE 19958062 C2.
Die integrierte Schaltungsanordnung 8 enthalt ein nicht dargestelltes p-dotiertes Substrat aus Silizium. Auf dem Substrat befindet sich eine n-Epitaxieschicht 10, die im Bereich des pnp-Transistors an ihrer Oberflache n-dotiert worden ist, siehe Dotierbereich 12 der spater den Basisanschlussbereich des pnp-Transistors bildet. Die Dotierstoffkonzentration im Dotierbereich 12 betragt beispielsweise 10lε Dotierstoffatome je Kubikzentimeter, so dass der Dotierbereich 12 zur Ausbildung eines Basisbereiches des pnp-Transistors geeignet ist. Unterhalb des Dotierbereiches 12 befindet sich ein Dotierbereich 14, dem eme p-Dotierung von beispielsweise 1017 Dotieratomen je Kubikzentimeter erzeugt worden ist.
Im Bereich des npn-Transistors befindet sich an der Oberfla- ehe der n-Epitaxieschicht 10 em Dotierbereich 16, der n- dotiert ist und bei dieser Herstellungsstufe beispielsweise die Grunddotierung der n-Epitaxie von 1016 Dotieratomen je Kubαkzentαmeter hat. Der Dotαerbereich 16 wird spater als Kollektorbereich des npn-Transistors noch hoher dotiert.
Auf der n-Epitaxieschicht 10 befindet sich eine Isolierschicht 18, die beispielsweise eine Dicke von 100 nm hat und aus Siliziumdioxid besteht. Im Bereich des pnp-Transistors ist die Isolierschicht 18 großflächig ausgespart, so dass sie in Figur 1 nicht dargestellt ist. Im Bereich des npn- Transistors, insbesondere oberhalb des Dotierbereiches 16, ist dagegen die Isolierschicht 18 vorhanden und noch unstrukturiert . Nach dem Aufbringen der Isolierschicht 18 wurde eine stark p- dotierte polykπstalline Siliziumschicht 20 ganzflachig abgeschieden, die im folgenden kurz als Polysiliziumschicht 20 bezeichnet wird. Beispielsweise betragt in der Polysiliziumschicht 20 die Anzahl von Dotieratomen 1020 Dotieratome je Kubikzentimeter. Im Bereich des pnp-Transistors liegt die
Polysiliziumschicht 20 aufgrund der fehlenden Isolierschicht 18 auf dem Dotierbereich 12 auf. Im Bereich des npn-
Transistors liegt die Polysiliziumschicht 20 dagegen auf der Isolierschicht 18 auf.
Oberhalb der Polysiliziumschicht 20 wurde eine isolierende Deckschicht 22 ganzflachig aufgebracht. Danach wurde Fotolack 24 auf die Deckschicht 22 aufgebracht, belichtet und entwickelt, so dass die m Fαgur 1 dargestellten Bereαche des Fotolacks 24 stehen geblαeben sind, d.h. oberhalb eines Emit- teranschlussbereach.es des pnp-Transastors und oberhalb eαnes Basisanschlussbereiches des npn-Transistors.
Anschließend wird eine Atzung zur Strukturierung der Deck- schαcht 22 und zur Strukturierung der darunterliegenden Polysiliziumschicht 20 durchgeführt, beispielsweise mit Hilfe von reaktivem lonenatzen, siehe Pfeile 26 und 28. Das reaktive
Ionenatzen wird beim Atzen der Polysiliziumschicht 20 selektiv zur Isolierschicht 18 durchgeführt. Um schräge Flanken 30 der Polysiliziumschicht 20 im Bereich des npn-Transistors vollständig zu beseitigen, wäre ein starkes Uberatzen erfor- derlich. Aufgrund der starken Uberatzung beim Atzen der Polysiliziumschicht 20 wurde im Bereich des pnp-Transistors der Dotierbereich 12 durchtrennt werden. Deshalb kann nur schwach uberatzt werden, wobei der Dotierbereich 12 angeatzt und somit dessen ursprungliche Dicke Dl um eme Dicke D2 vermm- dert wird. Hinzu kommt, dass die Selektivität im Bereich des pnp-Transistors beim Atzen der Polysiliziumschicht 20 aufgrund des unter der Polysiliziumschicht 20 liegenden Siliziums erheblich geringer als die Selektivität im Bereich des npn-Transistors ist, wo unter der Polysiliziumschicht 20 die Isolierschicht 18 aus Siliziumdioxid liegt.
Figur 2 zeigt eme integrierte Schaltungsanordnung 100, bei deren Herstellung die an Hand der Figur 1 erläuterten Probleme nicht mehr auftreten. Die integrierte Schaltungsanordnung enthalt einen im linken Teil der Figur 2 dargestellten pnpTransistor 102 und einen m rechten Teal der Fagur 2 dargestellten npn-Transαstor 104. Beαde Transαstoren 102 und 104
sind vertikale Transistoren, bei denen der aktive Emitterbereich, der Basisbereich und der aktive Kollektorbereich vertikal angeordnet sind, wenn eme den Transistor tragende Substratoberflache horizontal liegt, d.h. die aktiven Berei- ehe sind m Normalenrichtung eαner Hauptflache des Substrats aufgereαht, wobei eme Hauptflache eme Flache mit einem erheblich größeren Flächeninhalt, als beispielsweise eme Randflache des Substrats ist. Eine vertikale Linie 106 zwischen den Transistoren 102 und 104 verdeutlicht, dass die beiden Transistoren 102 und 104 sowohl nebeneinander als auch in we t voneinander entfernt liegenden Schaltungsteilen der integrierten Schaltungsanordnung 100 angeordnet werden können. Beispielsweise liegen mehrere andere Bauelemente zwischen den beiden Transistoren 102 und 104.
Der Transistor 102 enthalt ausgehend von einem Substrat 108 mit zunehmendem Abstand vom Substrat 108 in der angegebenen Reihenfolge anemandergrenzend: eine n-dotierte Wanne 110, eine p-dotierte vergrabene
Kollektorzuleitungsschicht 112,
- einen einkπstallinen p-dotierten Kollektorbereich 114,
- einen emkristall en n-dotierten Basisbereich 116, - einen emkristallmen p-dotierten Emitterbereich 118,
- einen polykπstallmen Emitteranschlussbereich 120 aus Silizium, und
- einen metallischen Emitteranschluss 124, beispielsweise aus Wolfram.
Auf dem Emitteranschlussbereich befindet sich eme isolierende Deckschicht 122, beispielsweise aus Siliziumdioxid, mit einer Aussparung für den Emitteranschluss.
Eme auf dem Substrat 102 aufgebrachte Epitaxieschicht 126 enthalt zwei den Transistor 102 lateral isolierende Isolati- onsgraben 128, 130 sowie einen zwischen diesen Isolationsgra-
ben 128 und 130 angeordneten Isolationsgraben 132, der zur Isolation eines n-Dotierbereiches 134 zur Aufnahme des Basisbereiches 116 und zum Anschluss des Basisbereiches 116 von einem p-Dotierbereich 136 zum Anschluss der vergrabenen p- Kollektorzuleitung 112 dient. In dieser Ausführung reichen die Isoliergräben 128 bis 132 bis in die Kollektorzuleitung 180. Die Epitaxieschicht 126 hat beispielsweise eine Dicke von 300 nm. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Kollektorzuleitung 112 des pnp-Transistors 102 tiefer im Substrat 108 angeordnet als die Kollektorzuleitung 180 des npn-Transistors 104.
Auf den Isoliergräben 128 bis 132 befindet sich eine Isolierschicht 140, die beispielsweise eine Dicke von 100 nm hat und aus Siliziumoxάd besteht. Die Isolierschicht 140 enthält eine Aussparung 142 zur Aufnahme des polykristallinen Emitteranschlussbereiches 120 und eine Aussparung 144 zur Aufnahme eines stark p-dotierten polykristallinen Kollektoranschlussbereiches 146, der ebenfalls von der isolierenden Deckschicht 122 bedeckt ist. Zum Kollektoranschlussbereich 146 führt ein metallischer Kollektoranschluss 148.
Die Isolierschicht 140 enthält außerdem beidseitig der Aussparung 142 Aussparungen für metallische Basisanschlüsse 150, 152, die über stark n-dotierte Anschlussbereiche 154 und 156 mit dem n-dotierten Dotierbereich 134 verbunden sind.
Außerdem sind seitlich des Emitteranschlussbereiches 120 und des Kollektoranschlussbereiches 146 Spacer 160 bis 164 ange- ordnet. Die Spacer 160 bis 164, die Basisanschlüsse 150, 152, der Emitteranschluss 124 und der Kollektoranschluss 128 liegen in einer Zwischenlagen-Isolierschicht 170, die beispielsweise aus Siliziumdioxid besteht. Weitere Metallisierungslagen zum Anschluss des Transistors 102 sind in Figur 2 nicht dargestellt.
Zwischen dem p-Dotαerbereαch 136 und dem Kollektoranschluss- bereαch 146 befandet sich noch em stark p-dotierter Dotierbereich 172. Der Dotierbereich 172 entsteht durch Ausdiffusi- on von Dotierstoffen aus dem Kollektoranschlussbereich 146 in die Epitaxieschicht 126.
Der npn-Transistor 104 enthalt ausgehend von demselben Substrat 108 mit zunehmendem Abstand vom Substrat 108 in der angegebenen Reihenfolge anemandergrenzend: - eine n-dotierte vergrabene Kollektorzuleitung 180,
- einen emkristallmen n-dotierten Kollektorbereich 182,
- einen emkristallmen p-dotierten Basisbereich 184,
- einen emkristallmen n-dotierten Emitterbereich 186,
- einen n-dotierten polykπstallmen Emitteranschlussbe- reich 188, und
- einen metallischen Emitteranschluss 190.
Der Transistor 104 enthalt zwei bis zur Kollektorzuleitung 180 reichende Isolationsgraben 192 und 194. Zwischen den Isolationsgraben 192 und 194 ist em Isolationsgraben 196 angeordnet, der den Kollektorbereich 182 von einem n- dotierten Dotierbereich 198 isoliert. Der Dotierbereich 198 dient zum Anschluss der vergrabenen Kollektorzuleitung 180.
Auch auf den Isoliergraben 192 bis 196 ist die Isolierschicht 140 angeordnet. Die Isolierschicht 140 hat im Bereich des npn-Transistors 104 eine Aussparung 200, in der eine durch selektive Epitaxie aufgewachsene Schicht angeordnet ist, die üblicherweise teilweise aus Silizium-Germanium, teilweise aus Silizium besteht. Bspw. wird erst die Silizium-Germanium- schicht und dann die Siliziumschicht erzeugt . Die Aussparung 200 und damit die Epitaxieschicht enthalt den Basisbereich 184 und den Emitterbereich 186.
In der Isolierschicht 140 befindet sich im Bereich des npn- Transistors 104 außerdem eme Aussparung 202, m der eαn stark dotierter polykπstallmer Kollektoranschlussbereich
204 angeordnet ist. Der Kollektoranschlussbereich 204 besteht aus n-dotiertem polykristallinen Silizium, dessen Dotierstoffe zum Teil in die Epitaxieschicht 126 emdiffundiert worden sind und dort einen Dotierbereich 206 bilden, der an den Dotierbereich 198 angrenzt. Der Kollektoranschlussbereich 204 ist über einen metallischen Kollektorkontakt 208 angeschlossen .
Dem Rand der Aussparung 200 überlappend sind auf der Isolier- Schicht 140 im Bereich des npn-Transistors 104 außerdem zwei p-dotierte polykristalline Bereiche 210 und 212 aus polykn- stallmem Silizium angeordnet. Die polykπstallmen Bereiche 210 und 212 werden von verbliebenen Bereichen der Deckschicht 122 bedeckt. Der polykristalline Bereich 212 ist über einen metallischen Basisanschluss 230 angeschlossen.
An den Seitenflächen der polykrαstallαnen Bereαche 210, 212 und der Bereiche der Deckschicht 122 auf diesen polykristal- linen Bereichen sind Spacer 220 bis 226 angeordnet. An den beiden einander zugewandten Seitenflächen grenzen die Spacer 222 und 224 an den polykπstallmen Emitteranschlussbereich 188 an.
Aus den dotierten polykristallmen Bereichen 210 und 212 sind Dotierstoffe in den innerhalb der Aussparung 200 angeordneten S lizium-Germamumbereich eingedrungen und bilden dort Dotierbereiche 232 und 234. Die Transistoren 102 und 104 sind beispielsweise radialsymmetπsche Transistoren oder Transistoren, deren Schichten sich senkrecht zur Blattebene nach hinten oder nach vorne fortsetzen.
Figur 3 zeigt eme Herstellungsstufe der integrierten Schaltungsanordnung 100. Ausgehend vom p-dotierten Substrat 108 wird im Bereich des npn-Transistors 104 zunächst die n- dotierte vergrabene Kollektorzuleitung 180 durch bspw. Arsen- Implantation und anschließende Emdαffusαon erzeugt. Im Be- reαch des pnp-Transistors ward dae n-Wanne 110 αmplantαert,
die zur Isolation des Transistors 102 gegen das Substrat 108 dient .
Danach wird durch ganzflachige Epitaxie die Epitaxieschicht 126 aufgebracht. Alternativ kann auf die Epitaxie auch verzichtet werden, sofern die Bereiche 110 und 180 mit höherer Energie implantiert werden. In der Epitaxieschicht 126 werden danach mit Hilfe eines fotolit ografischen Prozesses die Isoliergraben 128 bis 132 und 192 bis 196 gebildet, bei- spielsweise mit Hilfe einer reaktiven Ionenatzung. Danach werden die Isoliergraben 128 bis 132 und 192 bis 196 mit Siliziumdioxid gefüllt, das anschließend planarisiert wird. Alternativ lasst sich an Stelle der Isoliergraben 128 bis 132 bzw. 192 bis 196 auch eine LOCOS-Technik (LOCal Oxidization of Silicon) verwenden. Beim Erzeugen der Isolationsgraben 194 und 196 wird der Kollektorbereich 182 festgelegt.
In einem folgenden Implantationsschritt unter Verwendung einer nicht dargestellten Fotomaske wird der Dotierbereich 198 dotiert. Beispielsweise mit Hilfe einer Implantation und einer anschließenden Diffusion. Diese Implantation wird auch als npn-Kollektortief-Implantation bezeichnet.
Danach werden unter Zuhilfenahme weiterer Zusatzmasken die vergrabene Kollektorzuleitung 112, der n-Dotierbereich 134 und die Anschlussbereiche 154 und 156 implantiert. Außerdem wir mit Hilfe einer Zusatzmaske der p-Dotierbereich 136 erzeugt, der zum Anschluss des Kollektorbereiches 114 des pnp- Transistors dient.
Nach der Durchfuhrung dieser Implantationsschritte wird die Isolierschicht 140 aufgebracht. Auf die Isolierschicht 140 wird eme Fotolackschicht 250 au gebracht. Die Fotolackschicht 250 wird selektiv belichtet und entwickelt, um die Lage der Aussparungen 142, 146 und 202 festzulegen. Anschließend werden die Aussparungen 142, 146 und 202 in die Isolier-
Schacht 140 geatzt, beαspαelsweαse mit Hilfe eines reaktiven Ionenatzprozesses oder nass-chemisch.
Ohne Verwendung einer zusatzlichen Maske lasst sich danach der Kollektorbereich 114 implantieren, der unterhalb der
Aussparung 142 angeordnet ist. Alternativ lasst sich jedoch für die Implantation des Kollektorbereiches 114 auch eme Zusatzmaske verwenden, oder die Implantation des Kollektorbe- reichs kann früher im Prozessablauf erfolgen, z.B. kann die Fototechnik zur Implantation des Bereichs 134 mitbenutzt werden.
Wie in Figur 4 dargestellt, werden anschließend die Reste der Fotolackschicht 250 entfernt. Es wird eme p-dotierte poly- kristalline Siliziumschicht 260 abgeschieden oder durch undotierte Abscheidung und anschließende Dotierung erzeugt. Auf die Siliziumschicht 260 wird die Deckschicht 122 aufgebracht, beispielsweise mit Hilfe eines Abscheαdungsprozesses . Anschließend wird eine Fotolackschicht 270 aufgebracht und selektiv belichtet. Die belichtete Fotolackschicht 270 wird entwickelt, um die Grenzen des polykristallinen Emitteran- schlussbereiches 120, des polykπstall en Kollektoran- schlussbereiches 146, des polykristallinen Bereiches 210 und des polykπstallinen Bereiches 212 festzulegen. Anschließend werden die Deckschicht 122 und die polykristallme Siliziumschicht 260 mit Hilfe der strukturierten Fotolackschicht 270 strukturiert, wobei der Emitteranschlussbereich 120, der Kollektoranschlussbereich 146, der polykristallme Bereich 210 und der polykristallme Bereich 212 aus der polykπstal- Imen Schicht 260 erzeugt werden. Beispielsweise wird eme reaktive Ionenatzung verwendet. Für alle vier genannten Be- reαche dαent die Isolierschicht 140 als Atzstoppschicht. Deshalb greift auch eine lange Uberatzung nicht den n- Dotαerbereαch 134 an. Im npn-Transistor 104 ist das Anatzen des n-Dotierbereiches 198 unkritisch.
Wie wieder aus der Figur 2 ersichtlich, wird anschließend der npn-Transistor 104 vervollständigt, wobei jedoch keine weiteren bleibenden Schichten im Bereich des vertikalen pnp- Transistors 102 aufgebracht werden. Im Bereich des npn- Transistors 104 werden der folgenden Reihenfolge insbesondere erzeugt :
- die Aussparung 200 durch nass-chemisches Atzen der Isolierschicht 140, die epitaktische Schicht 184, - die Spacer 220 bis 226, wobei auch die Spacer 160 bis 166 entstehen,
- der Kollektoranschlussbereich 204 und der Emitteranschlussbereich 188 aus einer n-dotierten polykπstallinen Siliziumschicht mit Hilfe eines fotolithografischen Ver- ahrens .
Anschließend erfolgt eine Temperung zur Diffusion der Dotierstoffe auf dem polykπstallinem Silizium. Spätestens dabei werden der Emitterbereich 118, der Dotierbereich 172, der Dotierbereich 206, die Dotierbereiche 232, 234 und der Emitterbereich 186 erzeugt.
Anschließend wird die Zwisehenlayer-Isolierschicht 170 aufgebracht, planarisiert und mit Hilfe eines weiteren fotolitho- grafischen Verfahrens strukturiert. In die entstehenden Kontaktlocher werden die metallischen Kontakte eingebracht. Anschließend werden weitere Metallisierungslagen erzeugt.
Figur 5 zeigt eme integrierte Schaltungsanordnung 1100, bei deren Herstellung die gleichen Verfahrensschritte ausgeführt worden sind, wie beim Herstellen der Schaltungsanordnung 100. Jedoch wurde em dem pnp-Transistor 102 entsprechender pnpTransistor 1102 mit zwei voneinander getrennten Emitterbereichen 1118 und 1118b ausgeführt. Weiterhin enthalt der Tran- sistor 1102 zwei Kollektoranschlussbereiche 1144 und 1144b.
In Figur 5 sind Elemente, die oben bereits erläutert worden sind, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, denen jedoch jeweils eine "1" vorangestellt worden ist. Diese Elemente werden nicht noch einmal erläutert. Doppelt ausgeführte Elemente mit dem gleichen Aufbau wie die bereits an Hand der Figuren 2 bis 4 erläuterten Elemente haben m Figur 5 das gleiche Bezugszeichen, dem jedoch eme "1" vorangestellt und der Kleinbuchstabe "b" nachgestellt worden ist, z.B. der zweite Emitteranschlussbereich 1120b zusätzlich zum Emitter- anschluss 1120. Der an Fagur 5 gezeigte mittlere Basisan- schluss 1150 ist optional. Außerdem lasst sich auch die oben an Hand der Figuren 2 bis 4 erläuterte Variante mit einem beidseitigen Kollektoranschluss ausfuhren. Bei einem anderen Ausfuhrungsbeispiel werden zusätzlich zu den beiden Bipolartransistortypen noch Feldeffekttransistoren in der integrierten Schaltungsanordnung 100 bis 1100 integriert, so dass bspw. eine BiCMOS-Schaltungsanordnung (Bipolar Co plementary Metal Oxide Semiconductor) entsteht.
Im Gegensatz zu bisher eingesetzten Verfahren ist bei den Verfahren gemäß der erläuterten Ausfuhrungsbeispiele zum Basisanschluss kein n-dotiertes polykristallines Silizium notwendig, welches teilweise über dem p-polykristallmen Silizium verlauf . Selbst wenn zum Basisanschluss polykn- stallmes Silizium verwendet wird, liegt eine Überlappung des polykristallinen Siliziums mit dem Emitteranschlussbereich über einen Chipflachenbereich, der bereits durch die Überlappung des Emitteranschlussbereiches 120 über die Isolier- Schicht 140 belegt ist. Die Überlappung des Emitterbereiches über die Isolierschicht beeinträchtigt die wirksame Breαte des Emαtterbereαches 118 jedoch n cht, so dass der Emαtter deutlαch schmaler gewählt werden kann als bisher. Dadurch lassen sich die elektrischen Eigenschaften des pnp- Transistors erheblich verbessern. Auch die Multiemitterkonfi- guratαon gemäß Figur 5, die z.B. für eme hohe Stromtragfa-
higkeit pro Chipflache eingesetzt werden kann, gewinnt dadurch an Attraktivität.
Zusammenfassend gilt, dass die Integration eines vertikalen pnp-Transistors eine Technologie mit npn-Transistoren, insbesondere von npn-ϊransistoren mit selektiver Basisepita- xie, angegeben wird, bei der der Emitter des vertikalen pnp- Transistors durch eme - wenn auch mit anderen Offnungsabmes- sungen - ohnehin benotigte Öffnung, nämlich die Aussparung 142, m einer ohnehin benotigten Isolierschicht 140 definiert wird. Auch die Prozessschritte für die Herstellung der Öffnung der Isolierschicht 140 sind ohnehin für die Herstellung von Offnungen zur Substratkontaktierung auszufuhren. Die Herstellung eines vertikalen pnp-Transistors mit zusätzlichem Einfügen der Isolαerschαcht 140 und einer zusätzlichen Atzung für die Aussparung 142 ist ebenfalls möglich, falls pnp-Transistoren ohne die gleichzeitige Erzeugung von npn- Transistoren erzeugt werden sollen.