EP2171279A2 - Selbstansaugende pumpenaggregation - Google Patents

Selbstansaugende pumpenaggregation

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EP2171279A2
EP2171279A2 EP08784638A EP08784638A EP2171279A2 EP 2171279 A2 EP2171279 A2 EP 2171279A2 EP 08784638 A EP08784638 A EP 08784638A EP 08784638 A EP08784638 A EP 08784638A EP 2171279 A2 EP2171279 A2 EP 2171279A2
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EP
European Patent Office
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pump
pressure
connection point
housing
suction
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Stefan Hackert
Markus Pawlik
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GEA Tuchenhagen GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/04Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock
    • F04D9/041Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock the priming pump having evacuating action

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine selbstansaugende Pumpenaggregation, die eine Hintereinanderschaltung einer als rotierende Verdrängerpumpe arbeitenden Flüssigkeitsringpumpe und einer normalsaugenden Zentrifugalpumpe darstellt, wobei die Zentrifugalpumpe in einem mit einer Einlassöffnung und einem Druckstutzen versehenen Gehäuse eine drehbar gelagerte Welle mit einem Laufrad aufweist, wobei ein von einem Gehäusemantel der Verdrängerpumpe begrenzter Innenraum über die Einlassöffnung mit einem saugseitigen Innenraum der Zentrifugalpumpe verbunden und in dem Gehäusemantel eine Förderschnecke angeordnet ist, die auf der durch das Laufrad hindurch- und in den Gehäusemantel eingreifenden Welle befestigt ist, und wobei eine Rückführleitung vorgesehen ist, die einen druckseitigen Bereich der Zentrifugalpumpe unmittelbar oder mittelbar mit dem Innenraum verbindet. Die Erfindung entwickelt die selbstansaugende Pumpenaggregation der gattungsgemäßen Art derart weiter, dass die strömungstechnischen Bedingungen für die Strömung der Flüssigkeit zu und in der Rückführleitung verbessert werden, dass die Anordnung insgesamt kompakt und dass eine Vorfertigung der Rückführleitung und ihrer Anschlussstellen gegeben ist. Dies wird dadurch erreicht, dass die Rückführleitung (9) zentrifugalpumpenseitig über eine erste Anschlussstelle (9a) an einen, in Strömungsrichtung gesehen, dem Laufrad (4) nachgeordneten druckseitigen Innenraum (3; 3*, 3**, 3a) innerhalb des Gehäuses (2.1/2.2) angeschlossen ist.

Description

Selbstansaugende Pumpenaggregation
TECHNISCHES GEBIET
Die Erfindung betrifft eine selbstansaugende Pumpenaggregation, die eine Hintereinanderschaltung einer als rotierende Verdrängerpumpe arbeitenden Flüssigkeitsringpumpe und einer normalsaugenden .Zentrifugalpumpe dar- stellt, wobei die Zentrifugalpumpe in einem mit einer Einlassöffnung und einem Druckstutzen versehenen Gehäuse eine drehbar gelagerte Welle mit einem Laufrad aufweist, wobei ein von einem Gehäusemantel der Verdrängerpumpe begrenzter Innenraum über die Einlassöffnung mit einem saugsei- tigen Innenraum der Zentrifugalpumpe verbunden und in dem Gehäuseman- tel eine Förderschnecke angeordnet ist, die auf der durch das Laufrad hindurch- und in den Gehäusemantel eingreifenden Welle befestigt ist, und wobei eine Rückführleitung vorgesehen ist, die einen druckseitigen Bereich der Zentrifugalpumpe unmittelbar oder mittelbar mit dem Innenraum verbindet. Dabei genügen insbesondere die inneren Flächen der Pumpenaggregation, die in direktem Kontakt mit der Flüssigkeit stehen, hinsichtlich Formgestaltung und Oberflächengüte den hygienischen Anforderung aus den Bereichen der Nahrungsmittel- und Getränke-, der Pharmazie- und Biotechnologie- Prozesstechnik, indem sie glatt und gerundet und, ohne Löcher, Risse, kleine Erhebungen, scharfe Kanten und Toträume ausgeführt sind.
STAND DER TECHNIK
Es ist bekannt, eine sog. normalsaugende Zentrifugalpumpe (Kreiselpumpe), die nicht in der Lage ist, ihren Saugstutzen und die vorgeschaltete Saugleitung selbst- tätig zu entlüften und somit Flüssigkeit selbsttätig anzusaugen oder eine aus Flüssigkeit und Gas bestehende Zweiphasenströmung zu fördern, mit einer sog. Flüssigkeitsringpumpe zu kombinieren. Flüssigkeitsringpumpen arbeiten wie rotierende Verdrängerpumpen und sind in der Lage, Gase oder Zweiphasenströmungen zu fördern und somit auch eine Saugleitung der vorg. Art zu entlüften. Sobald die Saugieitung, der sich anschließende Saugstutzen der Zentrifugalpumpe und somit letztere selbst entlüftet sind und damit das gesamte in Rede stehende System mit Flüssigkeit gefüllt ist, übernimmt die Zentrifugalpumpe allein die Förderaufgabe. Eine diesbezügliche Pumpenaggregation aus normalsaugender Zentrifugalpumpe und Flüssigkeitsringpumpe ist in der GB 601 516 A oder der US 5 711 789 A be- schrieben. Aus der GB 601516 A ist darüber hinaus bekannt, eine die Flüssigkeitsringpumpe mit Flüssigkeit versorgende Einrichtung über eine schaltbare Rückführleitung für Flüssigkeit mit dem Saugstutzen der Zentrifugalpumpe zu verbinden.
Eine in der DE 79 24 976 U1 beschriebene Einrichtung zur Verbesserung des Kavitationsverhaltens von Kreiselpumpen zeichnet sich dadurch aus, dass bei mit Saugkrümmern ausgestatteten Kreiselpumpen ein druckseitig entnommener För- derflüssigkeitsstrom in tangentialer Richtung zur Saugleitung und im Drehsinn des Pumpenlaufrades in den saugseitigen Strömungsraum durch mehrere über den Umfang verteilte Öffnungen eintritt. Die Einspeisung des Förderflüssigkeitsstro- mes erfolgt automatisch bevorzugt mittels eines in der Rückführleitung zwischen Druck- und Saugseite angeordnetem an sich bekannten Regelventils bei beginnendem Teillastbetrieb der Kreiselpumpe.
Aus der DE 7533 458 U1 ist eine Fliehkraftpumpe (Zentrifugalpumpe; Kreiselpumpe) mit einem ein Flügelrad enthaltenden Gehäuse bekannt, das einen zu dem Flügelrad führenden axialen Einlauf und einen Flüssigkeitsauslauf aufweist, mit einer Einrichtung zur Druckentspannung von in dem Gehäuse anfallender Leckflüssigkeit und mit einer die druckentspannte Leckflüssigkeit aus dem Ge- häuse abführenden und dem Einlauf zuführenden Rückführleitung. Um die Leckflüssigkeit in den Pumpeneinlass in der Weise zurückzuführen, dass eine möglichst geringe Störung der laminaren Einlassströmung erfolgt, ist in dem Gehäuse in der Nähe des Einlaufes eine die Geschwindigkeit der Leckflüssigkeit reduzierende Stabilisierungskammer vorgesehen. Letztere weist einen externen Einlass zum Anschluss an die Rückführleitung auf und es führt von der Stabilisierungskammer ein kegelstumpfförmiger Durchlass in die unmittelbare Nähe des Flügel- rad-Einlaufes. Der Durchiass ist derart ausgerichtet, dass er die Leckflüssigkeit O mit geringer radialer Komponente so in den Einlauf einleitet, dass die Störung der ankommenden Strömung gering gehalten wird.
Eine selbstansaugende Pumpenaggregation der gattungsgemäßen Art ist in der EP 1 191 -228 A2 beschrieben. Bei dieser bekannten Pumpenaggregation wird eine zum Ansaugen einer Flüssigkeit notwendige Evakuierung des saugseitigen Bereichs der normalsaugenden Zentrifugalpumpe, wie sie beispielsweise aus der DE 10314 425 A1 bekannt ist, durch eine derZentrifugalpumpe vorgeordnete rotierende Verdrängerpumpe bewerkstelligt. Die als sog. Flüssigkeitsringpumpe ausgebildete rotierende Verdrängerpumpe ist, bei hinreichender Flüssigkeitsvorlage in ihrem Gehäuse, in der Lage, Gas zu fördern und kann somit eine vorgeordnete Prozessanordnung evakuieren und Flüssigkeit oder eine aus Flüssigkeit und Gas bestehende Zweiphasenströmung ansaugen und fördern. Sobald Flüssigkeit angesaugt ist und in die Verdrängerpumpe und damit in die nachgeordnete Zentri- fugalpumpe eintritt und letztere flutet, übernimmt die Zentrifugalpumpe im Wesentlichen die Förderung der Flüssigkeit oder ggf. in Grenzen der Zweiphasenströmung entsprechend ihrer durch die Strömungsverluste in der vorgeordneten Verdrängerpumpe beeinflussten Förderkennlinie.
Die Verdrängerpumpe benötigt zur ständigen Betriebsbereitschaft vor einer ggf. notwendig werdenden Evakuierung der saugseitig angeschlossenen Prozessanordnung stets die erwähnte hinreichende Flüssigkeitsvorlage, damit die von ihrer Förderschnecke gebildete Förderkammer im Bedarfsfall den notwendigen Gastransport sicherstellen kann. Diese Flüssigkeitsvorlage wird neben der Ver- sorgung über die Saugleitung der Pumpenaggregation zusätzlich auch gespeist und aufrechterhalten durch eine in der EP 1 191 228 A2 beschriebene Rückführleitung für Flüssigkeit, die eine Verbindung herstellt zwischen dem Druckstutzen der .Zentrifugalpumpe einerseits und andererseits dem Gehäuse oder dem Saugstutzen der Verdrängerpumpe oder der an letztere angeschlossenen Saugleitung.
Da über die Rückführleitung die Flüssigkeitsvorlage der Verdrängerpumpe gespeist werden soll, ist es wünschenswert und vorteilhaft, wenn diese Rückführleitung vorrangig mit Flüssigkeit beaufschlagt wird. Die Fluidförderung in der Rück- führleitung ist jedoch zwangsläufig ein Abbild dessen, was an der Anschlussstelle der Rückführleitung am Druckstutzen der Zentrifugalpumpe an Fluid jeweils zur Verfügung steht. Abhängig von den jeweiligen Prozessbedingungen wird von der Pumpenaggregation und damit auch von der Zentrifugalpumpe im Bereich des vorg. Druckstutzens von ausschließlich Flüssigkeit bis zu ausschließlich Gas jede Zweiphasenströmung, gebildet aus Flüssigkeit und Gas in jeweils gegebenen Anteilen, gefördert, so dass die bekannte Rückführleitung auch zwangsläufig von dieser jeweiligen Zweiphasenströmung beaufschlagt ist.
Es ist bekannt, dass es in einer von einer Zweiphasenströmung gebildeten Rohrströmung, wie sie sich im Druckstutzen der Zentrifugalpumpe der bekannten Pumpenaggregation auszubilden beginnt, zu einer Separierung des Gases von der Flüssigkeit kommt, wobei die Gasblasen bevorzugt im axialen Bereich der Rohrströmung anzutreffen sind. Eine diesbezüglich hinreichende Separierung er- fordert jedoch eine bestimmte Verweilzeit der Zweiphasenströmung in der Rohrleitung und damit einen bestimmten Mindestströmungsweg. Steht dieser Mindest- strömungsweg zur Verfügung, dann kann es gelingen, an der Anschlussstelle der vorg. Rückführleitung vorrangig Flüssigkeit aus der Rohrleitung, die die Rückführleitung speist, abzuzweigen.
Da bei der bekannten Pumpenaggregation die Rückführleitung am Druckstutzen der Zentrifugalpumpe angeschlossen ist und dieser bereits relativ kurz hinter dem Pumpengehäuse endet, wobei in letzterem durch Strömungsturbulenzen und turbulenten Queraustausch eher eine intensive Durchmischung von Gas und Flüs- sigkeit anzunehmen ist, die in den Druckstutzen fortwirkt, kann die vorstehend kurz umrissene Lösung nach dem Stand der Technik (EP 1 191 228 A2) von der vorg. Separierung nicht profitieren.
Eine Verlagerung der Anschlussstelle der Rückführleitung, in Strömungsrichtung gesehen, über den Druckstutzen hinaus in den Bereich einer nachgeordneten Druckleitung ist zwar prinzipiell ohne Weiteres möglich, jedoch bedeutet dies, dass diese Anschlusssteile der Rückführieitung erst im Zuge der Montage der Pumpenaggregation in der Prozessanlage vor Ort und nicht mehr durch Vorferti- gung beim Hersteller der Pumpenaggregation erfolgen kann, und dass die Rückführleitung unter Umständen eine entsprechende Verlängerung erfährt, die strömungstechnisch nachteilig ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine selbstansaugende Pumpenaggregation der gattungsgemäßen Art derart weiterzuentwickeln, dass die strömungstechnischen Bedingungen für die Strömung von Flüssigkeit zu und in der Rückführleitung verbessert werden, dass die Anordnung insgesamt kompakt und dass eine Vorfertigung der Rückführleitung und ihrer Anschlussstellen gegeben ist.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die Aufgabe wird durch eine selbstansaugende Pumpenaggregation mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Der grundlegende erfinderische Lösungsgedanke besteht darin, die Rückführleitung zentrifugalpumpenseitig über eine erste Anschlussstelle an einen druckseiti- gen Innenraum innerhalb des Gehäuses der Zentrifugalpumpe anzuschließen, der, in Strömungsrichtung gesehen, dem Laufrad nachgeordnet ist und somit über einen statischen Druck verfügt, der deutlich über dem statischen Druck im Innenraum der Verdrängerpumpe liegt. Diese Druckdifferenz stellt einen Fluidtransport zwischen der Anschlussstelle an der Zentrifugalpumpe und der Anschlussstelle an der Verdrängerpumpe sicher. Die Rückführleitung gestaltet sich durch die vorgeschlagene Maßnahme relativ kurz, wobei jede der beiden Anschlussstellen der Rückführleitung im Zuge der Fertigung der Pumpenaggregation vorgefertigt werden kann.
Da alle in direktem Kontakt mit der geförderten Flüssigkeit stehenden Flächen der Pumpenaggregation in Zeitabständen einer automatischen Reinigung im Durch- fluss unterzögen werden müssen (sog. CiP-Reinigung (cieaning in piace)), sind die Bedingungen für die Reinigung der Rückführleitung in der erfindungsgemäßen Anordnung besonders günstig, da die durch das Laufrad im Gehäuse der. Zentrifugalpumpe erzeugten Turbulenzen die Reinigungswirkung auch innerhalb der Rückführleitung intensivieren.
Es hat sich überraschend als besonders zielführend herausgestellt, die Rückführleitung an einen Ringkanal anzuschließen, der integraler Teil des druckseitigen Innenraums ist, und eine diesbezügliche erste Anschlussstelle an einer radial oder annähernd radial orientierten Ringfläche, die Teil des hinteren Gehäuseteils ist und den Ringkanal in axialer Richtung stirnseitig begrenzt, vorzusehen. In diesem Ringkanal, der als spiralförmiger Ringkanal oder auch als schaufelloser Ringraum mit konstantem Durchtrittsquerschnitt ausgebildet sein kann, wird die Strömung verzögert, wodurch sich ein Teil der kinetischen Energie der das Laufrad verlassenden Strömung in statischen Druck umwandelt, so dass der statische Druck im Ringkanal insgesamt ansteigt. Letzterer wird, in hinreichender Höhe gegenüber dem statischen Druck in der Verdrängerpumpe, zum Flüssigkeitstransport in der Rückführleitung benötigt. Durch die Platzierung der ersten Anschlussstelle an der vorstehend beschriebenen radialen oder annähernd radial orientierten Ringfläche wird der Sachverhalt genutzt, dass sich bevorzugt Flüssigkeit in diesem Bereich befindet und dort „geerntet" werden kann, da Gasbestandteile diesen, in axialer Richtung gesehen, hintersten, stirnseitigen Wandbereich des Ringkanals oder schaufelfreien Ringraumes meiden.
Weitere geeignete Ausmündungsstellen der ersten Anschlussstelle sind im druckseitigen Innenraum ein dem Laufrad unmittelbar nachgeordneter schaufelloser Ringraum oder ein sich letzterem anschließender Ringkanal, der vorteilhaft auch spiralförmig ausgebildet sein kann, oder ein dem Laufrad unmittelbar nachgeordneter Ringkanal mit den vorgenannten Eigenschaften. Dabei mündet in einer ersten Ausführungsform die erste Anschlussstelle bevorzugt aus einem den druckseitigen Innenraum im Bereich des schaufello- sen Ringraums begrenzenden vorderen Gehäuseteil oder hinteren Gehäuseteil aus. In einer zweiten Ausführungsform mündet die erste Anschlussstelle bevorzugt aus einer den druckseitigen innenraum im Bereich des Ringkanals begrenzenden äußeren Ringkanal-Gehäusewand oder einer inneren Ring- kanal-Gehäusewand aus, die den Ringkanal radial beabstandet begrenzen, wobei der Ringkanal durch spiralförmige oder eine andere an sich bekannte Formgebung seinen Durchtrittsquerschnitt in seinem über den Umfang der Kreiselpumpe verlaufenden Erstreckungsbereich verändert. Zwischen dem Ringkanal in den vorg. unterschiedlichen Ausführungen und dem Laufrad kann zusätzlich der vorg. schaufellose Ringraum angeordnet sein; eine unmittelbare Anreihung des Ringkanals an den Laufradaustritt ist gleichfalls eine an sich bekannte Anordnung.
Eine bevorzugte Ausgestaltung sieht vor, dass die erste Anschlussstelle derart in Bezug auf den Druckstutzen positioniert ist, dass eine Anordnungsebene, die durch einen radialen Richtungsvektor geht, der durch den Mittelpunkt der ersten Anschlussstelle verläuft, von der Längsachse des Druckstutzens senkrecht durchdrungen wird. Die so definierte Lage der ersten Anschlussstelle bedeutet, dass ei- ne Stelle im Ringkanal unmittelbar vor Eintritt der Strömung in den Druckstutzen der Zentrifugalpumpe ausgewählt ist, an der der maximal mögliche statische Druck innerhalb des Gehäuses der Zentrifugalpumpe vorliegt. Eine weitere statische Drucksteigerung kann allenfalls noch durch eine diffusorartige Erweiterung des Druckstutzens oder der nachgeordneten Druckleitung erreicht werden.
Ein weiterer Vorschlag sieht vor, dass die Rückführleitung über eine zweite Anschlussstelle mit dem Innenraum der Verdrängerpumpe in Verbindung steht, wobei die zweite Anschlussstelle am Gehäusemantel oder am einen Saugstutzen aufnehmenden Gehäusedeckel oder am Saugstutzen jeweils der Verdrängerpum- pe oder an einer zur Verdrängerpumpe führenden Saugleitung angeordnet ist.
Eine extrem kurze Rückführleitung mit entsprechend geringen Strömungsverlusten wird mit einer weiteren Ausführungsform realisiert, bei der die Rückführleitung über eine zweite Anschlussstelle mit dem Innenraum der Verdrängerpumpe in Verbindung steht, wobei die zweite Anschlussstelle an einem vorderen Gehäuseteil der Zentrifugalpumpe angeordnet ist und demzufolge dort in den Innenraum der Verdrängerpumpe ausmündet. Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn die zweite Anschlussstelle in der Anordnungsebene und seitlich neben dem Saugstutzen oder seitlich neben der Einlassöffnung zur Zentrifugalpumpe, bezogen auf die Drehachse der Pumpen- aggregation, auf der Seite der ersten Anschlussstelle angeordnet ist. Dadurch ist zumindest bei der ersten Variante eine axiale Komponente der aus der Rückführleitung austretenden Strömung gleichgerichtet mit der axialen Strömungsrichtung der Hauptströmung innerhalb der Verdrängerpumpe.
Es wird in diesem Zusammenhang weiterhin vorgeschlagen, um eine Beeinflus- sung der Hauptströmung innerhalb der Verdrängerpumpe zu minimieren, dass die zweite Anschlussstelle im wandnahen Bereich des Gehäusemantels in die Verdrängerpumpe einmündet.
Um die Rotationskomponente der Hauptströmung innerhalb der Verdrängerpumpe zu unterstützen, sieht ein weiterer Vorschlag vor, dass die zweite Anschlussstelle mit einer tangentialen Richtungskomponente und in Drehrichtung der Pumpen- aggregation in die Verdrängerpumpe einmündet.
Es ist bekannt, dass bei Förderung im Wesentlichen durch die Zentrifugal- pumpe, d.h. im Betriebszustand der regulären Flüssigkeitsförderung, bei der die Funktion der Rückführleitung nicht erforderlich ist, die über die Rückführleitung von der Zentrifugalpumpe zur Verdrängerpumpe wirksame Bypass- Rückströmung einen nachteiligen Einfluss auf die Kennlinie und damit auf den Wirkungsgrad der Pumpenaggregation hat. Um diesen Nachteil zu ver- meiden, sieht ein weiterer Vorschlag vor, dass in der Rückführleitung ein Absperrventil angeordnet ist, welches in einer bevorzugten Ausführungsform fernsteuerbar ist.
Diesbezüglich wird weiterhin vorgeschlagen, um das Schließen der Rück- führleitung zu automatisieren, dass das fernsteuerbare Absperrventil über eine Steuerleitung mit einem Signalgeber verbunden ist, der ein Steuersignal aus einer die Flüssigkeitsförderung in der Pumpenaggregation kennzeichnenden physikalischen Größe generiert. Der vorg. Signalgeber kann in vielfältigen Ausprägungen zum Einsatz kommen, wobei er stets eine physikalische Größe nutzt, die in der Pumpen- aggregation den Wechsel der Gas- oder Zweiphasenströmungs-Förderung zur Flüssigkeitsförderung signifikant abbildet. In diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen, dass der Signalgeber ein Druckaufnehmer in der Saugleitung oder im Saugstutzen oder in der Flüssigkeitsringpumpe oder im Druckstutzen oder in der Druckleitung ist. Er kann aber auch als Differenzdruckaufnehmer ausgebildet sein, der die Druckdifferenz misst zwischen Druck- und Saugstutzen oder zwischen Druck- und Saugleitung. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ihn als Durchflussmesser auszubilden, der in der Saugleitung oder in der Druckleitung angeordnet ist. Auch ein Flüssigkeitssensor an einer Stelle zwischen der Saug- und der Druckleitung liefert das notwendige Steuersignal. Schließlich kann der Signalgeber auch ein Leis- tungsaufnehmer sein, der die Antriebsleistung eines Motors der Pumpenagg- regation erfasst.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN Ein Ausführungsbeispiel der selbstansaugenden Pumpenaggregation gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen
Figur 1 in perspektivischer Darstellung die selbstansaugende Pumpenaggregation gemäß der Erfindung; Figur 2 einen Meridianschnitt durch die Pumpenaggregation gemäß
Figur 1 entsprechend einem dort mit A-A gekennzeichneten Schnittverlauf;
Figur 3 eine Ansicht der Pumpenaggregation gemäß Figur 1 entsprechend einer dort mit „Z" gekennzeichneten Blickrichtung und Figur 4 einen Querschnitt durch die Zentrifugalpumpe der Pumpenaggregation gemäß Figur 1 entsprechend einem in Figur 2 mit B- B gekennzeichneten Schnittverlauf. DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Eine selbstansaugende Pumpenaggregation 1 (Figuren 1 bis 3) ist von einer normalsaugenden Zentrifugalpumpe (Kreiselpumpe) 2 und einer dieser, in Strö- mungsrichtung gesehen, vorgeordneten rotierenden Verdrängerpumpe 20, die im Ausführungsbeispiel als sog. Flüssigkeitsringpumpe ausgeführt ist, gebildet. Die Verdrängerpumpe 20 ist gehäuseseitig von einem Gehäusemantel 20.1 (Figuren 2 und 1) und einem Gehäusedeckel 20.2 mit einem zentrisch an letzterem angeordneten Saugstutzen 20.2a begrenzt, wobei der Gehäusemantel 20.1 an seinem dem Gehäusedeckel 20.2 abgewandten Ende mit einem vorderen Gehäuseteil 2.1 der Zentrifugalpumpe 2 fest verbunden ist. Die Verbindung zwischen Gehäusemantel 20.1 und vorderem Gehäuseteil 2.1 erfolgt in der Regel stoffschlüssig durch Schweißen; eine Gusskonstruktion, bestehend aus dem Gehäusemantel 20.1 und dem vorderen Gehäuseteil 2.1 ist gleichermaßen möglich.
Eine axiale Symmetrieachse a2 des Gehäusemantels 20.1 ist gegenüber einer Drehachse ai der Pumpenaggregation 1 (siehe Figuren 1 und 3), bezogen auf die Zeichnungslage der Pumpenaggregation 1 , die auch der üblichen Einbaulage entspricht, um eine vertikale Exzentrizität e nach unten versetzt. Dadurch ist eine in der Verdrängerpumpe 20 befindliche Förderschnecke 21 , die auf einem Wellenfortsatz 8b einer ein Laufrad 4 der Zentrifugalpumpe 2 tragenden Welle 8 angeordnet ist, um diese vertikale Exzentrizität e innerhalb des Gehäusemantels 20.1 nach oben verschoben. Der Wellenfortsatz 8b schließt sich an eine Nabe 8a der Welle 8 an, wobei auf der Nabe 8a das Laufrad 4 befestigt ist, und er greift durch das vordere Gehäuseteil 2.1 hindurch- und in den Gehäusemantel 20.1 ein. Ein vom Gehäusemantel 20.1 , dem Gehäusedeckel 20.2 und dem vorderen Gehäuseteil 2.1 innenseits begrenzter Innenraum .20.3 ist über eine konzentrisch im vorderen Gehäuseteil 2.1 und damit konzentrisch zur Drehachse a-\ angeordnete Einlassöffnung 2.1 b (Figur 2) mit einem saugseitigen Innenraum 2.1c der Zentri- fugalpumpe 2 fluiddurchlässig verbunden.
Der Aufbau der Zentrifugaipumpe-2 ist beispielsweise aus der DE 103 14 425 B4 bekannt. Ein aus dem vorderen 2.1 und einem hinteren Gehäuseteil 2.2 beste- hendes Gehäuse 2.1/2.2 der Zentrifugalpumpe 2 ist über einen Befestigungsflansch 7 fliegend an einem Motor 6 befestigt (Figuren 1 und 2). An das vordere Gehäuseteil 2.1 sind, in Richtung der Drehachse ai gesehen, die Einlassöffnung 2.1b und, umfangsseits tangential ausmündend, ein Druckstutzen 5 angeschlos- sen, der über eine konische Erweiterung 5a in einem Anschlussstutzen 5b endet.
Aus dem in Figur 1 mit A-A gekennzeichneten Schnittverlauf resultiert der Meridianschnitt gemäß Figur 2. Das vordere und das hintere Gehäuseteil 2.1 , 2.2 sind in ihrem radialen Erstreckungsbereich mit jeweils engem Ringspalt an das Laufrad 4 angepasst. An den ringförmig umlaufenden Laufradaustrittsquerschnitt schließt sich außenseits ein schaufelloser Ringraum 3a an, der in radialer Richtung zunächst beiderseits von dem vorderen und dem hinteren Gehäuseteil 2.1 , 2.2 ein Stück begrenzt ist und anschließend außenseits von einer nicht bezeichneten Übergangsfläche des vorderen Gehäuseteils 2.1 berandet ist. Diese Übergangs- fläche setzt sich anschließend in einer äußeren Ringkanal-Gehäusewand 2.1a fort, wobei diese beispielsweise die Form eines Zylindermantels aufweist, d.h. einen konstanten Krümmungsradius, einen Außenradius Fi3, besitzt (Figur 4). Das hintere Gehäuseteil.2.2 ist im Bereich des Laufrades 4 als radial sich erstreckende Scheibe ausgebildet. Im Außenbereich dieser Scheibe schließt sich eine haupt- sächlich axial orientierte, vom Laufrad 4 in axialer Richtung fortstrebende, die Drehachse ai umschließende innere Ringkanal-Gehäusewand 2.2a an, deren örtlicher Krümmungsradius η (Figur 4) zur Realisierung beispielsweise eines spiralförmigen Verlaufs über den Umfang veränderlich ist.
Die äußere und die innere Ringkanal-Gehäusewand 2.1 a, 2.2a bilden somit zwischen sich einen Ringkanal 3* aus, der bei sich stetig veränderndem Durchtrittsquerschnitt (Krümmungsradius η) als spiralförmiger Ringkanals 3** ausgeführt sein kann. Gleichwohl ist mit der gezeigten Anordnung auch ein Ringkanal 3* mit einem über den Umfang konstanten Durchtrittsquerschnitt realisierbar. Der (spi- ralförmige) Ringkanal (3**), 3* schließt sich seitlich an den schaufellosen Ringraum 3a an; zusammen bilden diese einen druckseitigen Innenraum 3 der Zentri- fugaipumpe.2. Figur 4 zeigt, wie sich der spiralförmige Ringkanal 3**, über den Umfang gesehen, stetig erweitert. Beginnend an der hintersten Durchdringungsstelle des Druckstutzens 5 mit dem vorderen Gehäuseteil 2.1 , und zwar in einer Drehrichtung n gesehen, nimmt der Durchtrittsquerschnitt des spiralförmigen Ringkanals 3** von einem Minimumquerschnitt an stetig zu, bis zu einer Stelle, wo in Figur 4 die waagerechte Mittellinie eine Senkrechte mit der Längsachse des Druckstutzens 5 bildet. Bis zu dieser Stelle ist die innere Ringkanal-Gehäusewand 2.2a stetig gekrümmt. Im Anschluss daran schließt sich ein nicht bezeichneter ebener Wandbereich an, der im Bereich des spiralförmigen Ringkanals 3** einen Durch- trittsquerschnitt sicherstellt, der mindestens dem Durchtrittsquerschnitt des Druckstutzens 5 entspricht.
Die äußere axiale Begrenzung des (spiralförmigen) Ringkanals (3**) 3* wird realisiert über eine sich an die innere Ringkanal-Gehäusewand 2.2a anschließende, von der Drehachse ai sich in radialer Richtung entfernenden radialen oder annähernd radial orientierten Ringfläche 2.2b, die Teil des hinteren Gehäuseteil 2.2 ist (Figur 2). Diese Ringfläche 2.2b setzt sich über die äußerste radiale Erstreckung der äußeren Ringkanal-Gehäusewand 2.1a in radialer Richtung nach außen fort. Auch an die äußere Ringkanal-Gehäusewand 2.1a schließt sich eine nicht be- zeichnete, radial orientierte, mit der radialen Ringfläche 2.2b korrespondierende und lösbar verbundene Ringfläche an, die außenseits die radiale Ringfläche 2.2b umfasst. Beide radiale Ringflächen verfügen über mehrere, über ihren Umfang verteilt angeordnete, miteinander korrespondierende Durchgangsbohrungen, über die das vordere und das hintere Gehäuseteil 2.1 , 2.2 miteinander verbunden sind.
Eine Rückführleitung 9 (Figuren 2, 3, 1) ist zentrifugalpumpenseitig an den druckseitigen Innenraum 3 innerhalb des Gehäuses 2.1/2.2 angeschlossen. Eine erste Anschlussstelle 9a wird dabei bevorzugt im Ringkanal 3* oder im spiralförmigen Ringkanal 3** vorgesehen. Dabei ist die erste Anschlussstelle 9a an der radialen oder annähernd radial orientierten Ringfläche 2.2b, die Teil des hinteren Gehäuseteils 2.2 ist und den Ringkanal 3*, 3** in radialer Richtung stirnseitig begrenzt, angeschlossen, d.h. die erste Anschiusssteiie 9a mündet dort in den Ringkanal 3*, 3** aus. Es werden beste Ergebnisse erzielt, wenn die erste Anschlussstelle 9a derart in Bezug auf den .Druckstutzen 5 positioniert ist, dass eine Anordnungsebene E (s. auch Figur 4), die durch einen radialen Richtungsvektor geht, der durch den Mittelpunkt der ersten Anschlussstelle 9a verläuft, von der Längsachse des Druckstutzens 5 senkrecht durchdrungen wird.
Die Rückführleitung 9 steht über eine zweite Anschlussstelle 9b mit dem Innenraum 20.3 in Verbindung, wobei die zweite Anschlussstelle 9b am Gehäusemantel 20.1 oder am Gehäusedeckel 20.2 oder am Saugstutzen 20.2a oder an einer Saugleitung 24 angeordnet ist.
Eine alternative Ausführungsform mit sehr kurzer Rückführleitung 9 sieht vor, dass letztere über eine zweite Anschlussstelle 9b an dem vorderen Gehäuseteil 2.1 der Zentrifugalpumpe 2 angeordnet ist und demzufolge dort in den Innenraum 20.3 der rotierenden Verdrängerpumpe 20 ausmündet.
Bei den beiden vorg. Grundsatzlösungen hinsichtlich der Anordnung der zweiten Anschlussstelle 9a ist weiterhin vorgesehen, dass letztere jeweils in der Anord- nungsebene E und seitlich neben dem Saugstutzen 20.2a oder seitlich neben der Einlassöffnung 2.1 b, bezogen auf die Drehachse ai der Pumpenaggregation 1 , auf der Seite der ersten Anschlussstelle 9a angeordnet ist. Dabei mündet die zweite Anschlussstelle 9b gemäß einem weiteren Vorschlag im wandnahen Bereich des Gehäusemantels 20.1 in die Verdrängerpumpe 20 ein, wobei sie darü- ber hinaus auch noch mit einer tangentialen Richtungskomponente und in Drehrichtung n der Pumpenaggregation 1 orientiert sein kann.
Zwecks einfacher Montage ist die Rückführleitung 9 zwischen den beiden Anschlussstellen 9a, 9b geteilt und die Enden sind mit einer Verschraubung 26 mi- teinander verbunden. Zum Zwecke des fluiddichten Absperrens der Rückführleitung 9 ist in dieser ein Absperrventil 22 angeordnet, das in einer bevorzugten Ausführungsform fernsteuerbar ist. Das fernsteuerbare Absperrventil 22 ist über eine Steuerleitung 21 mit einem Signalgeber 23 verbunden (Figuren 2 bis 4), der ein Steuersignal aus einer die Flüssigkeitsförderung in der Pumpenaggregation 1 kennzeichnenden physikalischen Größe generiert. Dabei ist der Signalgeber ,23 ein Druckaufnehmer in der Saugleitung 24 oder im Saugstutzen ,20.2a oder in der Flüssigkeitsringpumpe 20 oder im Druckstutzen 5 oder in einer Druckleitung 25. Der Signalgeber 23 ist alternativ als ein Differenzdruckaufnehmer ausgebildet, der die Druckdifferenz misst zwischen Druck- und Saugstutzen 5, 20.2a oder zwischen Druck- und Saugleitung 25, 24. Weiterhin ist der Signalgeber 23 alternativ ein Durchflussmesser in der Saugleitung 24 oder in der Druckleitung 25 oder er ist ein Flüssigkeitssensor an einer Stelle zwischen der Saug- und der Druckleitung 24, 25. Eine weitere Alternative besteht darin, als Signalgeber 23 einen Leistungsaufnehmer zu nutzen, der die Antriebsleistung des Motors 6 der Pumpenaggregation 1 erfasst.
BEZUGSZEICHENLISTE DER VERWENDETEN ABKÜRZUNGEN 1 selbstansaugende Pumpenaggregation
2 (normalsaugende) .Zentrifugalpumpe (Kreiselpumpe)
2.1/2.2 Gehäuse
2.1 vorderes Gehäuseteil
2.1a äußere Ringkanal-Gehäusewand
2.1 b Einlassöffnung
2.1c saugseitiger Innenraum
2.2 hinteres Gehäuseteil
2.2a innere Ringkanal-Gehäusewand
2.2b radiale oder annähernd radial orientierte Ringfläche
3 druckseitiger Innenraum
3* Ringkanal
3** spiralförmiger Ringkanal
3a schaufelloser Ringraum
Laufrad
5 Druckstutzen
5a konische Erweiterung
5b Anschlussstutzen
6 Motor
7 Befestigungsflansch
8 Welle
8a Nabe
8b Wellenfortsatz 9 (flüssigkeitsführende) Rückführleitung
9a erste Anschlussstelle
9b zweite Anschlussstelle
20 rotierende Verdrängerpumpe (Flüssigkeitsringpumpe)
20.1 Gehäusemantel
20.2 Gehäusedeckel 20.2a Saugstutzen 20.3 Innenraum
21 Förderschnecke
22 Absperrventil
23 Signalgeber 24 Saugleitung
25 Druckleitung
26 Verschraubung
27 Steuerleitung
ai Drehachse der Pumpenaggregation 1 a2 axiale Symmetrieachse des Gehäusemantels 20.1 e (vertikale) Exzentrizität n Drehrichtung η örtlicher Krümmungsradius
E Anordnungsebene
Ra Außenradius

Claims

Patentansprüche
1. Selbstansaugende Pumpenaggregation (1 ), die eine Hintereinanderschaltung einer als rotierende Verdrängerpumpe (20) arbeitenden Flüssigkeitsringpumpe und einer normalsaugenden Zentrifugalpumpe (2) darstellt, wobei die .Zentrifugalpumpe (2) in einem mit einer Einlassöff- nung (2.1 b) und einem Druckstutzen (5) versehenen Gehäuse (2.1/2.2) eine drehbar gelagerte Welle (8) mit einem Laufrad (4) aufweist, wobei ein von einem Gehäusemantel (20.1 ) der Verdrängerpumpe (20) begrenzter Innenraum (20.3) über die Einlassöffnung (2.1 b) mit einem saugseitigen Innenraum (2.1c) der Zentrifugalpumpe (2) verbunden und in dem Gehäusemantel (20.1) eine Förderschnecke (21) angeordnet ist, die auf der durch das Laufrad (4) hindurch- und in den Gehäusemantel (20.1) eingreifenden Welle (8) befestigt ist, und wobei eine Rückführleitung (9) vorgesehen ist, die einen druckseitigen Bereich der Zentrifugalpumpe (2) unmittelbar oder mittelbar mit dem Innenraum (20.3) verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführleitung (9) zentrifugalpumpenseitig über eine erste Anschlussstelle (9a) an einen, in Strömungsrichtung gesehen, dem Laufrad (4) nachgeordneten druckseitigen Innenraum (3; 3*, 3**, 3a) innerhalb des Gehäuses (2.1/2.2) angeschlossen ist.
2. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anschlussstelle (9a) aus einer den druckseitigen Innen- räum (3; 3*, 3**) im Bereich eines Ringkanals (3*, 3**) begrenzenden radialen oder annähernd radial orientierten Ringfläche (2.2b), die Teil eines hinteren Gehäuseteils (2.2) ist und den Ringkanal (3*; 3**) in axialer Richtung stirnseitig begrenzt, ausmündet.
3. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anschlussstelle (9a) aus einem den druckseitigen Innenraum (3; 3a) im Bereich eines schaufellosen Ringraums (3a) begren- zenden vorderen Gehäuseteil (2.1) oder hinteren Gehäuseteil (2.2) ausmündet.
4. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anschlussstelle (9a) aus einer den druckseitigen Innenraum (3; 3*) im Bereich eines Ringkanals (3*) begrenzenden äußeren Ringkanal-Gehäusewand (2.1a) oder einer inneren Ringkanal- Gehäusewand (2.2a), die den Ringkanal (3*) radial beabstandet begrenzen, ausmündet.
5. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anschlussstelle (9a) aus einer den druckseitigen Innenraum (3; 3**) im Bereich eines spiralförmigen Ringkanals (3*) begren- zenden äußeren Ringkanal-Gehäusewand (2.1a) oder einer inneren
Ringkanal-Gehäusewand (2.2a), die den Ringkanal (3*) radial beabstandet begrenzen, ausmündet.
6. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anschlussstelle (9a) derart in Bezug auf den Druckstutzen (5) positioniert ist, dass eine Anordnungsebene (E)1 die durch einen radialen Richtungsvektor geht, der durch den Mittelpunkt der ersten Anschlussstelle (9a) verläuft, von der Längsachse des Druckstutzens
(5) senkrecht durchdrungen wird.
7. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführleitung (9) über eine zweite Anschlussstelle (9b) mit dem Innenraum (20.3) in Verbindung steht, wobei die zweite Anschlussstelle (9b)
• am Gehäusemantel (20.1 ) oder
• am einen Saugstutzen (20.2a) aufnehmenden Gehäusedeckel (20.2) oder • am Saugstutzen (20.2a) oder
• an einer Saugleitung (24) angeordnet ist.
8. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführleitung (9) über eine zweite Anschlussstelle (9b) mit dem Innenraum (20.3) in Verbindung steht, wobei die zweite Anschlussstelle (9b) an einem vorderen Gehäuseteil (2.1 ) der Zentrifugal- pumpe (2) angeordnet ist und aus diesem ausmündet.
9. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anschlussstelle (9b) in der Anordnungsebene (E) und seitlich neben dem Saugstutzen (20.2a) oder seitlich neben der Einlassöffnung (2.1 b), bezogen auf die Drehachse (a-i) der Pumpenaggregation (1 ), auf der Seite der ersten Anschlussstelle (9a) angeordnet ist.
10. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anschlussstelle (9b) im wandnahen Bereich des Gehäusemantels (20.1 ) in die Verdrängerpumpe (20) einmündet.
11. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach einem der Ansprüche ? bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anschlussstelle (9b) mit einer tangentialen Richtungskomponente und in Drehrichtung (n) der Pumpenaggregation (1 ) in die Verdrängerpumpe (20) einmündet.
12. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass in der Rückführleitung (9) ein Absperrventil (22) angeordnet ist.
13. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil (22) fernsteuerbar ist.
14. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das fernsteuerbare Absperrventil (22) über eine Steuerleitung (27) mit einem Signalgeber (23) verbunden ist, der ein Steuersignal aus einer die Flüssigkeitsförderung in der Pumpenaggregation (1 ) kennzeichnenden physikalischen Größe generiert.
15. Selbstansaugende Pumpenaggregation nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (23)
• ein Druckaufnehmer ist o in der Saugleitung (24) oder o im Saugstutzen (20.2a) oder o in der Flüssigkeitsringpumpe (20) oder o im Druckstutzen (5) oder o in einer Druckleitung (25) • oder ein Differenzdruckaufnehmer ist, der die Druckdifferenz misst zwischen o Druck- und Saugstutzen (5, 20.2a) oder o zwischen Druck- und Saugleitung (25, 24),
• oder ein Durchflussmesser ist o in der Saugleitung (24) oder o in der Druckleitung (25)
■• oder ein Flüssigkeitssensor ist an einer Stelle zwischen der Saug- und der Druckleitung (24, 25)
• oder ein Leistungsaufnehmer ist, der die Antriebsleistung eines Motors (6) der Pumpenaggregation (1 ) erfasst.
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